• Quote

    Original von Kemonozume
    DurAmlug
    Jemanden zu bestrafen mit Folter bis zum Tod ist weit grausamer als ein Mord, wer soll das ganze dann durchführen?
    Ist derjenige dann nicht schuldig?
    Und einem Reh das nicht mehr vernünftig Leben kann (autounfall oder sowas >.<;) "gewährt" man auch den gnadenschuss ...
    zum Thema an Herz-Lungen-Maschine anschliesen und so...

    Effektiv habe ich ja auf die Problematik hingewiesen, von wegen krank und so. Wesentlich einfacher aber wahrscheilinch ebenso gemein wäre, wenn man so einen mit Therapie soweit bringt, dass er bereut und dann ihm von Zeit zu Zeit wieder unter die Nase reibt was er getan hat. Für mich hätte so jemand ansich dann genug gebüsst, wenn er den Freitod wählt, denn zu diesem Zeitpunkt kann er mit der Schuld nicht mehr leben. Meiner ansicht nach hat er genauso gefoltert wie er gefoltert würde, nur dass man ihm ungehindert die Möglichkeit der Wahl des Todes und dessen Zeitpunktes zugestehen sollte. Aber das ganze ist sowieso Ansichtssache, da der Typ mit grösster Wahrscheinlichkeit während seiner Haft dahinscheiden wird, rein von seinem biologischen Alter her, sprich die Diskussion erübrigt sich wie weit man in der Bestrafung eines solchen Menschen gehen darf, denn ein Todesurteil ist es sowieso nur um möglicherweise viele Jahre hinausgezögert..

    Quote

    Original von Teron_G
    nervig aber männer brauchen eier


    gleichberechtigung muss aber auch sein ! nämlich: Frauen brauchen titten....

  • Der Mensch ist eben eine Perverse Kreatur.
    Selbst fürchten sich alle vor dem Tod, doch schreit er dann selbst will er mit ihm über andere richten.

    SUPER HYPER R4V3 PINGU!!! -------------- Die Tentakel übernimmt Twitter

  • finde die Richtung die der Thread jetzt nimmt, recht interessant
    habe mir gestern erst die Frage gestellt, ist der Mensch wirklich so wie wir uns verhalten?
    bringen stress situationen wie z.b. Krieg oder andere situationen wo z.b. alk im spiel ist unsere wahre Natur zum vorschein oder nicht?
    Frage kam mir bei einem Dokumentarfilm über die Verbrechen der japaner an den chinesen im 2ten Weltkrieg in der stadt Nanking
    so wurden in einer nacht mehr als 1000 Frauen vergewaltigt

    da frägt man sich ja, was bringt jemanden dazu soetwas zu tun
    kann der Mensch wirklich nicht ohne Gewalt exisiteren, und wenn er es tut, ist er dann noch ein Mensch
    ich bin verwirrt 8[, iwie wäre die Menschheit und die Erde besser dran wenn es nie soetwas wie das Bewusstsein gegeben hätte
    von was spreche ich eigentlich wenn ich das Wort Mensch benutze w00t

    pseudo intellektuelle ergüsse ftw :D

    Edited once, last by Kemonozume (May 1, 2008 at 12:05 AM).

  • todesstrafe kann keine option sein. ich würde DurAmlug soweit zustimmen, dass man eine Therapie anwendent und er Reue empfindet für das, was er getan hat. Ihm das aber "immer unter die nase zu halten" ist aber unnötige grausamkeit in dem moment , wo er es bereut.Bereut er nicht , so könnte man es im "unter die Nase" halten, aber ich wäre noch immer dagegen. Die Schuld des Mannes liegt eher in seiner Ehrziehung und dafür kann man ihn nicht bestrafen , da er keinen einfluss darauf hatte.

  • Tja das ist eine Komplexe Problematik.
    Der Mensch ist nunmal ein Tier und wird von Trieben und Bedürfnissen getrieben *zum Teil*, unbewusst ALS auch Bewusst.
    Hinzu kam eben das der sehr schnell schlauer und klüger gweorden ist und sich alles über die Jahrtausende eben zur Modernen Gesellschaft entwickelt hat. Zwar ist der Mensch intelligenter, aber nicht vernünftiger geworden. Na klar gibt es Menschen die von der Psyche her sich nie wie ein Tier verhalten würden und wie wir (ich hoffe wie wir) sowas derartig Blödes tun würde. Leider gibts in jeder Genereration und in jeder Spezies geistige Querschläger wo so etwas oder ähnliches eben abziehen müssen, da können wir noch so Schlau und fortschrittlich werden, es gibt immer wieder Leute die von ihren Trieben und kranken Bedürfnissen geleitet werden.

    Zum Thema der Mensch kann nicht ohne Gewalt existieren, ich hab mich damit auch schon öfters auseinandergesetzt und glaube auch, das zu viel Friede den Mensch nunmal verdirbt. Wir entwickeln sogar Computerspiele um dieses innere Verlangen nach Gewalt zu stillen. Das haben wir *leider* von unseren Vorfahren geerbt, die noch zum überleben Jagen mussten und auch noch natürliche Feinde hatten, gegen die sie sich behaupten mussten. Heute braucht man das eben nicht mehr, der Mensch hat *eigentlich* keinen natürlichen Feind mehr. Auch wenn er gegen zahlreiche Tiere im Zweikampf nicht den Hauch einer Chance hätte.

    *Zu viele Gedanken um sie in Text zu fassen :omg:*

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    Edited once, last by La Guna (May 1, 2008 at 12:13 AM).

  • Quote

    Original von La Guna
    Leider gibts in jeder Genereration und in jeder Spezies geistige Querschläger wo so etwas oder ähnliches eben abziehen müssen, da können wir noch so Schlau und fortschrittlich werden, es gibt immer wieder Leute die von ihren Trieben und kranken Bedürfnissen geleitet werden.


    hm differenzier mal, angeborene Querschläger oder nicht?
    ich glaube es gibt nur ein paar arten von Menschen
    jene die sich Anpassen können, und als "normal" gelten
    und jene die zu sensibel auf ihre Umwelt reagieren um sich Anzupassen
    Die jenigen die nicht fähig sind sich Anzupassen werden von den "normalen" als verrückt, abnorm abgestempelt.
    gebrandmarkt und ausgestoßen ist es evtl kein Wunder wenn es Queschläger gibt...

    //zum thema gewalt
    wäre es den nicht wünschenswert sich von den tierischen fesseln seiner vorfahren zu befrein?
    ich glaube der Mensch ist durchaus in der Lage gewaltfrei zu leben
    nur ist es nicht der leichteste weg, die welt is zum kotzen :omg:

    Edited once, last by Kemonozume (May 1, 2008 at 12:28 AM).

  • Dieser Fall bestärkt nur meine Forderung "Mit Atombomben die Menschheit ausradieren und den Schaben ne Chance geben!"
    Wir machen eh nur Scheisse -.-

  • Das ganze hat jetzt etwas "wir wollen eine 2. große Flut" Stimmung :D .

    La Guna hat mich zum nachdenken gebracht, die anderen natürlich auch, aber aus La Gunas Post (und ich kann dem ganzen nur zustimmen) konnte ich herrauslesen und interpretieren, dass wir Menschen in der Vergangenheit mal Tiere waren und uns schnell weiterentwickelt haben als andere Spezies. Wir mussten uns gegen gewaltätige Tiere verteidigen und haben somit vllt auch selbt Gewalt entwickelt um gegen diese Tiere anzukommen.
    Sind wir Menschen von heute dann nur noch Mutanten, die zwar noch einen Hauch von Gewalt in den Genen haben der früher mal entstanden ist, aber uns doch wieder so weit zurückentwickelt haben, dass wir mit einem Tiger oder Löwen ohne Schusswaffen nicht mehr klar kommen würden?

    "If you only have a hammer, every problem seems to look like a nail ..."

  • Also wenn wir schon beim wesen des Menschen sind, dann muss eigentlich auch erwähnt sein, dass das halt vom subjektiven Menschenbild abhängig ist (Anthropologie lässt grüssen).
    Für mich ist das ganze eigentlich recht einfach, denn wenn man Philosophie und Biologie vereint, folgt, dass jede Art ihre Evolution hat und somit auch in der Wesensentwicklung einer relativ statischen Linie folgen sollte. Wenn man das so betrachtet muss man feststellen, dass die menschliche Art (homo spiens, wobei fraglich ist ob dem Menschen das Attribut sapiens also einsichtig/weise zugewiesen werden dürfte) eine Massiv zu schnelle Evolution in den bereichen Gesellschaft und Wissenschaft durchmachen musste, was meiner Meinung nach zu einem Konflikt führen muss. Naja dass sich das so schnell im Zerfall unserer Gesellschaft äusert, ist tragisch aber halt auch unvermeindbar.
    Das soll nicht endzeitmässig tönen aber wenn das ganze so weiter geht (ob im kleinen, wie in diesem Fall, oder im grossen, wie millitärischen Konflikte, welche die ganze Welt im Endeffekt betreffen, ist relativ egal, denn es führt schlussendlich zum gleichen aber wenn in 1000 jahren riesen Ratten die Welt regieren kümmert das niemand mehr, denn wir werden weg sein. Es schient als ob der Mensch in den vielen Jahre seit die Aufklärung geschah, trotz neu zugesprochener Vernunft, kein Bisschen vernünftiger geworden wär und da bilde ich leider auch nicht "die grosse Ausnahme"(!), was ich mir jedoch in einer Weise bewusst bin, denn noch immer ist mein Geist von der Vorstellung "Auge um Auge, Zahn um Zahn" dominiert. :P

    Quote

    Original von Teron_G
    nervig aber männer brauchen eier


    gleichberechtigung muss aber auch sein ! nämlich: Frauen brauchen titten....

  • Ganz so negativ würde ich die Menschheit jetzt nicht sehen.
    Je größer eine Gruppe wird, desto höher ist auch die Wahrscheinlichkeit, dass ein Vollidiot dabei ist. Oder um meinen alten Chemielehrer zu zitieren: "Es gibt immer einen, der ins Schwimmbecken scheißt."

    In diesem Falle hätte Josef F. sicher lieber ins Schwimmbecken scheißen sollen, statt ein solches Verbrechen zu begehen. Wer weiß, was in seinem Leben schief gelaufen ist, dass er so ein krankes Schwein geworden ist.

    Das ist aber nur ein krasses Negativbeispiel. Sowas wird es immer geben solange Menschen irgendwie zusammen leben. Irgendwer hat immer ne Macke. Auch wenn das Entsetzen nach diesem Fall groß ist, sollte man nicht vergessen, dass es viele liebe, gute Eltern gibt. Dass es nette und freundliche Menschen gibt und dass die ganze Welt nicht nur aus solchen kranken Schweinen wie Josef F. besteht. Ich glaube nicht, dass man nach so einem (zugegeben wirklich schlimmen) Fall gleich die ganze Menschheit zum Teufel wünschen sollte.

    Josef F. sollte natürlich seine gerechte Strafe erhalten. Aber wie will man den bestrafen? Der ist 73, der macht bald von allein die Augen zu. Der hat sein Leben so gut wie hinter sich.
    Trotzdem:
    [x] Eier ab

    ToolOfMyDemons 2.0

  • wenn man den kastriert hat die menschheit auch nichts davon. man muss aus solchen fällen lernen und dafür sorgen, dass soetwas nicht mehr passieren kann. ich frage mich z.b. wieso niemand nach den "adoptierten" kindern nachgesehen hat , oder die damals 18jährige - hatte sie keine außerfamiliären bekannten? gab es vlt verwandte mutter bzw vaterseits, die das eigentlich hätten merken müssen? Man kann die Menschheit NICHT dafür zum teufel schicken (das macht sie schon selber)

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    Originally posted by Gurke
    also wenn das für dich die größte ungerechtigkeit auf der welt ist (ok nach birma selbstverständlich) dann gehts uns doch eigentlich ganz gut!

    nein ungerecht nicht, es ist schlimm, natürlich gibts noch schlimmere dinge, situation im irak und so, aber ich hatte mich eher auf personen bezogen, sonst hätt ich noch andre schlimme dinge, kongo z.B. irak und die terrorleute der taliban


    zum thema todesstrafe, viele werden glaub ich noch den thread kennen wo ich belehr wurde auf vielen seiten^^

  • ne solln die ihn aber einfach in knast bei den andren stecken, das reicht mir, aber die tuns nicht, weil die angst haben dass er verdrescht werden könnte ohne ende, was hab ich stattdessen gehört, wer darf jeden tag 1 stunde raus, krigt frühstück mittag und abendessen sogar warm, scheiße wieso verwöhnen 30ß jahre auf wasser und brot zu den andren, das ist strafe genug

  • einfach in den knast. vergewaltiger und kinderschänder stehen ganz unten in der knastherachie und die mithäftlinge sind nicht grad zertlich zu solchen „personen"

  • Ihr stellt euch den Knast ja alle herrlich vor, wie einen Kostenlosen Hotelbesuch. Habt wohl alle schon erfahrung damit, aber ich bleib lieber hier in der Freiheit.

    Und ihr unterstreicht meine Theorie über Menschen und Gewalt. vlt sogar die mit den geistigen Querschlägern. Alles mit Gewalt und tot bestrafen, warum gehen wir nicht gleich zurück ins finstere Mittelalter wo das noch der Fall war (Oder noch schöner ins dritte Reich wo du wegen jeden scheiß gleich drangekommen bist). Natürlich hat er taten begangen die für uns unergründlich sind und unbegreiflich, aber eure subjektiven Äußerungen *Kopf/Eier ab ... verhaut den Mistkerl bis er nur noch Blutkotzen kann* find ich total unangebracht.

    SUPER HYPER R4V3 PINGU!!! -------------- Die Tentakel übernimmt Twitter

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