Ich vermute mal, alle haben schon davon gehört? Georgien wollte eine abtrünnigen Provinz unter Kontrolle bringen (die Völkerrechtlich zu Georgien gehört) und als Reaktion greift Russland ein/an. Mittlerweile haben sich zehntausende Russen in dieser und einer anderen abtrünnigen Region festgesetzt (die andere Region hat die Gelegenheit schnell genutzt und alle Kräfte mobilisiert, um gegen Georgien vorzugehen), Georgisches Gebiet wird dauerbombardiert, die Russen versuchen, strategische georgische Positionen zu erobern und auch zur See hat es schon ein versenktes georgisches Schiff gegeben. Man kann also sagen das Georgien grad getschetschenient wird, der Westen schaut zu und traut sich nicht, mehr zu tun als den Finger hinterm Rücken zu heben.
Russland stellt das ganze als eine "Friedensmission" dar, allerdings scheint diese doch arg schnell und sehr sehr gut organisiert, da fragt man sich, ob das nicht schon lange vorher geplant wurde. Selbst eine einseitige Feuerpause von Georgien wurde komplett ignoriert, Moskau will, so sagten sie selbst, einen Regimewechsel.
Was denkt ihr darüber? Hat Russland das Recht, seine ehemaligen Eroberungen zu bitchslappen? Dürfen sie sich aussuchen, wer bei ihren Nachbarn auf dem Thron sitzt (Russland hat das ja nicht so mit Demokratie)? Versagt der Westen (Seit Russland nicht mehr offiziell kommunistisch sondern eine quasi Diktatur ist, kann man ja nicht vom Kampf der Systeme sprechen)?
Für mehr Informationen gibts die üblichen quellen (spiegel.de tagesschau.de usw.) und der Blog einer georgischen Nachrichtenseite, der Blog wurde eingerichtet, da ihre normalen Seiten unter DDoS Angriffen zu leiden haben, cyberwarfare live und in Farbe.