ja jetzt will ich wissen was mit der armen sau passiert
Sturmfeuerzeug
-
-
Ich auch
! -
was passiert? ich will mehr lesen
-
Weiter!

-
Das Zelt des Kommandanten war im vergleich des normalen Soldaten riesig. In der Mitte des Raumes stand ein einfacher Klapptisch um den 3 Stühle standen, auf Tisch lag eine Karte die Bilvor aus seinem jetzigen Standpunkt nicht lesen konnte. Weiter hinten im Kommandozelt befanden sich das Feldbett und eine Kiste auf der das Emblem der Ultramarines darauf eingebrannt war. Die Angst in Bilvor wurde mit jeder Sekunde größer, was sollte er nun tun? Er war außerstande irgend einen klaren Gedanken zu fassen, alles erschien ihm irgendwie falsch, es war falsch das er bei der Stahllegion war, es war falsch das er wohlmöglich kurz vor seiner Hinrichtung als Ketzer stand, es war überhaupt falsch in dieses Zelt eingetreten zu sein. Bilvor fragte sich langsam ob er sein Leben überhaupt richtig gelebt hat, oder ob er mit dem Eintritt in die Miliz sein Ende besiegelt hatte. Der Inquisitor setze sich mit einem leisen seufzen, machte eine einladende Geste um Bilvor zu symbolisieren das er sich setzen kann und sprach:“ Setzen sie sich Seargent Bilvor!“. Der Milizsoldat war etwas verwirrt, er dachte das der Inquisitor falsch informiert gewesen wäre und deshalb sagte er hastig:“ Verzeiht Inquisitor ich …“, „Oh ja, ich vergas ihnen zu sagen das sie nun zum Seargent befördert worden sind!“. Bilvor war nun komplett konfus. „Warum?“ schoss es ihm durch den Kopf. Das er nun Seargent war beruhigte ihn keines Weges, er war sogar noch beunruhigter, da er nicht erahnen konnte was der Inquisitor von ihm wollte und er einfach nicht wusste wie er sich verhalten solle. Der Inquisitor runzelte die Stirn:“ Sie haben Angst! Wovor?“ ahnte Macratus. Bilvor trat unruhig von einem Fuß auf den anderen. „Was soll ich antworten? Soll ich die Wahrheit sagen? „Ich habe Angst hingerichtet zu werden“? dann wird er verdacht schöpfen und mich köpfen!“ dachte Bilvor. Mit Angst in der Stimme antwortete erl:“ Vor der Zukunft!“. Das war nicht gelogen! Bilvor hatte das Gefühl das der Inquisitor keinen Verdacht schöpfte, zumindest bis jetzt nicht. „Ja! Vor der Zukunft haben viele Menschen Angst, aber nur diejenigen die keinen starken Glauben haben!“ sinnierte Macratus. Es war als ob man Bilvor in Eiswasser geworfen hätte, es durchfuhr ihn ein Ruck, denn das war genau das was er nicht erreichen wollte. Der Milizsoldat begann zu stottern:“ Ich… wollte nicht … d- damit sa–agen …“. Der halbgreis hob beschwichtigend die Hand und nickte:“ Wissen sie warum ich nach ihnen suche?“. Der Milizsoldat schüttelte den Kopf. „Ich spüre große Macht in ihnen, psyonische Macht um genau zu sein, sicher ich merke das Sie, sie nicht willentlich einsetzen können, wie ich. Aber sie ist seltsam, ich habe noch nie eine solche Ausstrahlung gesehen. Verzeiht mir bitte die Frage aber … worin genau liegen eure Fähigkeiten?“.
Macratus erinnerte sich wieder an seinen Traum vor 2 Wochen, als der Imperator zu ihm sprach und ihm sagte: er solle einen Milizsoldaten namens Bilvor auf dem Planeten Armageddon finden. Der Heilige sicherte ihm zu das er ihn auf seiner Mission unbedingt brauchen würde, und das wenn er ihn nicht finden würde, großes Leid über das Imperium gebracht werden würde. „So gering seine Fähigkeiten auch sein mögen der göttliche Imperator, möchte dass ich mit ihm zusammen arbeite.“ dachte Macratus.
Bilvor wusste nicht ob er Lügen oder die Wahrheit sagen sollte, er wusste nur das der Inquisitor es sofort merken würde wenn er ihm eine Lüge auftischte, also beschloss er die Wahrheit zu sagen:“ Ich – ich habe Träume!“ stammelte er. „Was für Träume?“ hakte Macratus sofort nach. Bilvor wusste einfach nicht wie er es Beschreiben sollte:“ Manchmal sehe ich Dinge die gerade geschehen, an einem anderen Ort und ich habe gemerkt das ich so eine Art Aura in vielen Menschen sehen kann …“. Der Inquisitor stand auf, schritt zu Bilvor herrüber, legte beide Hände auf seine Schultern, sah ihm tief in die Augen und fragte:“ Und was siehst du jetzt?“. Bilvor war völlig verwirrt von dieser Aktion, unbewusst suchte er nach einem Fluchtweg indem er sich kurz nach links und rechts um sah. „Was siehst du?“ fragte der Inquisitor nun eine spur schärfer. „Ich – Ich … nichts!“ stammelte der Milizsoldat. Macratus verstärkte seinen Griff, so das Bilvor merkte wie sich seine Finger durch seine Uniform unangenehm in seinen Körper bohrten. „Was siehst du?“ fragte der Inquisitor wieder, doch diesmal etwas ungeduldig und gereizter. Bilvor war nicht wohl bei der Sache, mit ungutem Gefühl schloss er die Augen, und stellte sich im Geist das Kommandozelt vor, mit seinem Tisch, den 3 Stühlen, dem Bett und der Kiste. Zuerst sah er nur den Raum, doch dann wie als ob man in einem Zeitraffer sehen würde, wie die Sonne aufginge, sah er eine weiße Lichtgestalt vor sich aus dem nichts auftauchen, wie beide Hände der Gestallt auf seinen Schultern lagen. Er strahlte so hell dass der ganze Raum in seinem Geist erhellt wurde. Der Milizsoldat ahnte dass der Inquisitor von einem starken Glauben erfüllt war, doch was er sich nicht erklären konnte, war diese namenlose Angst die in seinem Herzen saß, als ob … als ob …, er fand einfach keine Wort für das was er empfand.
Der Milizsoldat öffnete die Augen und meinte dumpf:“ Ich sehe euch als weiße Lichtgestalt vor mir stehen!“. Schlagartig ließ der Inquisitor Bilvors Schultern los, lachte kurz auf und sagte hocherfreut:“ Exzellent, ja natürlich muss ich dir so erscheinen! Ich bin ja auch ein Verteidiger des wahren Glaubens!“. Bilvor fragte sich ob er dem Inquisitor nicht gerade ein ungewolltes Kompliment gemacht hatte.
Macratus setze sich wieder auf seinen Stuhl:“ Nun, wenn sie wieder einen ihrer Träume haben, dann geben sie mir sofort bescheid, sie können sich nun wieder ihren Pflichten widmen Seargent Bilvor!“, als ob es die natürlichste Sache der Welt sei Visionen zu haben, schickte Macratus Bilvor aus dem Zelt. Dieser drehte sich ohne ein Wort zu sagen um und schritt in die kälter werdende Nacht von Armageddon.Nachdem Bilvor im Zelt des Kommandanten, oder besser gesagt des Inquisitors verschwand, ließ sich Seargent Parantos sofort die Liste der Gefallenen geben. Sie war sehr lang. Der Veteran überflog stellenweise die Liste und blieb nur an Namen hängen von Soldaten die er gekannt hatte. „Eine Menge guter Männer sind heute gefallen“, dachte Parantos traurig. Als er von der Liste wieder aufschaute, sah er das die Hälfte der Toten noch nicht begraben worden waren. Die Überlebenden schaufelten Massengräber, doch sie kamen nicht schnell voran, aber Parantos nahm es ihnen auch nicht Übel, da sie ja vorher eine schwere Schlacht geschlagen hatten. Während die Soldaten die Gräber aushoben, sangen sie ein altes Klagelied, das die heldenhaften Taten von früheren Soldaten ehrte, doch Parantos wurde das Gefühl nicht los, das seine Kameraden eher ihren toten Kommandanten besangen. Der alt gediente Soldat schaute sich unter seinen Kameraden nach einem bekannten Gesicht um, und entdeckte Seargent Krumm, der mit einem Bandagierten Kopf gerade einen Bericht im stehen unterschrieb. Er ging auf ihn zu, tippte ihm auf den Rücken und fragte sofort:“ Seargent Krumm? Darf ich sie kurz etwas fragen?“. Der Seargent der ungefähr genauso alt war wie er, aber 2 Jahre weniger Kriegserfahrung hatte wie er selbst, runzelte kurz die Stirn und nickte daraufhin. „Wie kam es das Kommandant Thorn der Ketzerei bezichtigt wurde?“. Krumm senkte seinen Blick, schaute sich dann kurz um, und flüsterte:“ Das war keine Ketzerei! Kommandant Thorn konnte die Orks in die Flucht schlagen indem er ihren Waghboss erschlug, daraufhin gab er den Befehl das Lager ab zu bauen um uns in die Makropole zurück zu ziehen. Das war natürlich richtig, denn wir hätten kein weiteres Gefecht mehr überlebt. Als wir dann ab marschierten, lief auf einmal Inquisitor Macratus zu Thorn, den Anfang des Gesprächs konnte ich nicht mitbekommen, aber mit einem mal fing der Inquisitor an zu schreien, gab dem Kommandanten den Befehl hier zu bleiben und auf Bilvor zu warten … ist das nicht dieser Milizsoldat?“, Seargent Parantos nickte, „Naja, jedenfalls sagte Thorn dann irgendetwas zu ihm und nun … wie soll ich sagen … Inquisitor Macratus schrie so laut er konnte, das er nun das Kommando übernehme, und Kommandant Thorn wegen Ketzerei, Vernachlässigung seiner Pflichten und der Befehlsverweigerung verurteile. Ohne das Thorn etwas sagen konnte, zerschmetterte Macratus“, dabei spuckte Krumm den Namen aus, “ihm den Kopf! Eine Sauerei muss ich sagen und ein unwürdiger Tod für unseren Kommandanten!“. In Parantos stieg der blanke Hass auf, „Wegen so einem scheiß Wichtel wie Bilvor musste Thorn sterben, dieser Wixer wenn ich den in die Finger bekomme!“ presste er es zwischen seinen Lippen heraus. Seargent Krumm war kurz erschrocken, doch dann zeigte er Verständnis und meinte:“ Ich kann diese Gefühlsregung zwar nicht nachvollziehen, doch dann kannst du dich bei den anderen einreihen, die meisten aus dem Lager denken so! Aber wie ich den anderen auch schon sagte, wenn der werte Herr Inquisitor eine gesamte Kompanie wegen diesem Bilvor aufs Spiel setzt, dann wird er vor einem einzigen Seargent auch nicht halt machen, ehe du dich versiehst endest du wie Kommandant Thorn.“. Krumm hatte recht, wenn er Bilvor wahrscheinlich auch nur böse ansehen würde, würde der Inquisitor ihn töten. Das gefiel dem Veteran überhaupt nicht, er schäumte vor Wut.
Gerade als er anfing sich vorzustellen was er mit Bilvor alles anstellen würde, wenn er mal alleine mit ihm sein würde. Trat dieser aus dem Zelt des Kommandanten. Er sah sehr verwirrt aus. Sofort schrie der Veteran:“ MILIZSOLDAT BILVOR TRETEN SIE SOFORT AN!“. Bilvor sah ihn verwundert an, ging auf Parantos zu und rief:“ Öhm … Seargent Parantos, ich bin zum Seargent befördert worden, muss ich dann ihre Befehle überhaupt noch ausführen?!“ Der Veteran war außer sich vor Hass und Wut sodass er nicht in der Lage war irgendetwas zu sagen. Als er nach endlos langen Sekunden begriff, das dieser Frischling der nichts weiter als Kanonenfutter war, nun den gleichen Rang hatte wie er, der seit 7 Jahren auf diesem Planeten kämpfte, konnte er sich kaum noch beherrschen. Um die Situation nicht eskalieren zu lassen, drehte sich Parantos aus dem Absatz herum, ging zu den Massengräbern, schnappte sich eine Schaufel und fing an seine Wut an der Erde auszuleben.Bilvor war etwas ratlos, mit einemmal war er Seargent, hatte mehr Verantwortung, musste Befehle erteilen und wenn es schlimm kam, bekam er auch einen Trupp zugewiesen. Mit der Reaktion von Seargent Parantos konnte er auch wenig anfangen, er schien sehr wütend auf ihn zu sein, doch weshalb konnte Bilvor sich nicht zusammen reimen. „Abzeichen“ schoss es dem Milizsoldat durch den Kopf. Da er nun befördert wurde, brauchte er auch die entsprechenden Abzeichen, damit ihn jeder als Seargent erkennen konnte. Er war zwar nicht besonders begeistert davon, doch musste man selbst im Jahre 40.000 den bürokratischen Weg gehen. Bilvor ging mit schwerem Herzen zum Ausrüstungszelt. Die Soldaten die für die Ausrüstung und die Uniformen zuständig waren wurden von ihren Kameraden auch gerne „Waschweiber Batallion“ genannt. Das Zelt kam der Bezeichnung nicht gerecht, es war einfach nur ein Haufen von Kisten über den eine Camouflage Plane drüber gezogen wurde. Davor saß Seargent Hump auf einem Klappstuhl. An seiner Seite lehnte sein Lasergewehr. Hump war ein Soldat der nicht viel Sprach, aber das war nicht das auf fälligste an ihm. Sein besonderes Merkmal, wenn man es so nennen konnte, war dass er nur noch einen Arm hatte. Bilvor hat am Rande mal eine Geschichte aufgeschnappt, das Hump sich weigere einen Kybernetischen Arm zu bekommen, weil er glaubt das die Natürlichkeit des Menschen das höchste Gut sei. Man kann davon halten was man wollte, aber die ihm wohl gesonnen Vorgesetzten gaben sich mit dieser Aussage zufrieden, für ihn war es ein Glück, genauso gut hätte ihn der Kommandant zwingen können einen neuen Arm zu bekommen. Als Bilvor auf ihn zu ging, hob Hump sofort den Kopf und sah ihn an, aber er machte keine Geste ihn zu begrüßen, geschweige denn dass er irgend etwas sagte als Bilvor vor ihm stand. „Ich … ähm wurde zum Seargent befördert … ich brauche die notwendigen Abzeichen …“ sagte Bilvor unsicher. Hump schniefte, drehte sich im sitzen zu den Kisten rüber, sah Bilvor wieder an und schüttelte den Kopf. Der Milizsoldat wurde noch unsicherer, hatte er etwas falsch gemacht? Oder brauchte er vielleicht keine Abzeichen? „Oder sind Abzeichen nicht nötig?“, fragte Bilvor. Hump zuckte nur mit den Axeln. „Was ist mit diesem Arsch los? Kann der mit nicht eine Antwort geben?“ dachte sich Bilvor. „Achso ich verstehe, du hast noch keine Bestätigung bekommen das ich befördert wurde! Ja soll ich den Inquisitor holen damit er es dir sagen kann?“ schlug er vor. Hump stand mit einem Ächzen auf, ging unter die Plane, öffnete eine der Truhen und holte 2 Abzeichen für Seargents heraus um sie ihm vor die Füße in den Staub zu werfen. Diese Geste war eindeutig, Bilvor spürte schon seit dem er aus dem Zelt des Kommandanten getreten war, das ihn die anderen böse anfunkelten. Er war noch unbeliebter als zuvor, obwohl er nichts gemacht hatte. Ohne ein Wort zu sagen, hob er die Abzeichen auf und heftete sie sich an seine Schultern. „Was ist mit den Leuten hier los?“ fragte sich Bilvor. Ohne die geringste Ahnung was er nun tun solle, oder mit wem er sprechen solle, suchte Bilvor nach seinem Zelt. Vergebens. Nachdem er das Lager 2 mal durchschritten hatte, kam er zu der Auffassung dass es nicht mehr da sei. Ohne nachzudenken sprach er einen der Soldaten der gerade an ihm vorbei schritt an:“ Entschuldigung?“, der Kamerad drehte sich sofort zu ihm herüber, stand stramm und salutierte:“ Jawohl Seargent?“. „Oh stimmt ja ich bin Seargent!“, errinerte sich Bilvor. Der Soldat senkte ein wenig seinen Kopf um sein Namenschild zu lesen, im gleichen Moment entspannte sich seine Haltung und er stand ganz normal da. Etwas irritiert fragte Bilvor den Soldaten:“ Ich bin die ganze Zeit auf der Suche nach meinem Zelt, aber ich kann es nicht finden, haben sie eine Ahnung wo es geblieben ist?“. „Tja Seargent Bilvor!“ dabei sprach er seinen Rang und Namen ziemlich abwertend aus, „Ich habe keine Ahnung wo sie ihre Ausrüstung liegen lassen haben, aber sie können ja gerne ein Ausrüstungspacket von einem der Toten nehmen!“. Der Soldat salutierte, eher eine Geste der Verspottung, drehte sich um und zog von dannen. Dem Milizsoldaten blieb nichts anderes übrig, mit sehr ungutem Gefühl ging er auf den Haufen von Ausrüstung zu der in der Nähe des Ausrüstungszeltes gestapelt wurde, nahm sich einen Rucksack von dem Berg und baute sogleich mitten im Lager sein Zelt auf. Der Gedanken in dem Zelt eines Toten zu schlafen gefiel Bilvor überhaupt nicht, aber er hatte keine andere Wahl, er war sich ganz sicher dass sein Zelt sich nicht im Lager befand. Nachdem er das Zelt aufgebaut hatte, und noch immer nicht wusste was er tun solle, entschied er sich, sich etwas mehr schlaf zu können. Er stieg in das Zelt und legte seine Gasmaske ab. Das war ein gutes Gefühl, endlich wieder richtige Luft zu atmen, und nicht diesen gefilterten „Luftersatz“, auch wenn es ein wenig Staubig in dem Zelt war, konnte man ohne Probleme hier drinnen Atmen. Bilvor hatte sich so sehr an die eingeschränkte Sicht der Maske gewöhnt, das er sich für kurze Zeit über das riesige Sichtspektrum wunderte das er nun ohne Maske hatte. Nachdem er sich einigermaßen wieder an das Sehen ohne Maske gewöhnt hatte, zog er seine Uniform aus, legte sie ordentlich zusammen und schlüpfte in den Schlafsack auf dem Feldbett. Es dauerte keine 2 Minuten da griffen schon die schwarzen Hände des Schlafes nach ihm, um ihn in ein Reich aus Metaphern und versteckten Botschaften zu ziehen.
to be continued
offtopic: Wenn ich euch wundert warums manchmal so lange dauert bis es weiter geht, schreibe die Geschichte nur auf wunsch der Leser, wenn ich keine Antworten mehr bekomme, gehe ich davon aus das sie langweilig geworden ist und sie niemand mehr liest, dann mach ich mir die Mühe nämlich net

-
schreib weiter sie ist nicht langweilig!
-
ne die story is auf keiinen fall langweilig!
wir wartn gespantn auf mehr!greetz
-
wir wollen viel mehr lesen!
Du hast talent und wenn du so weiter machst kann Deva einpacken^^ -
wenn er so weiter macht dann wüde ich ihn mit deva auf eine Stufe stellen! und Deva is hier wohl der Beste und Beliebteste Schreiber bisher!
Also weiter so!
greetz
-
Sehr gut.
Mehr davon. -
Bilvor hatte das Gefühl zu schweben, eins zu sein mit der Luft, ohne die Fesseln eines physischen Körpers. Er sah Armageddon, die tote Steinwüste flog unter ihm vorbei, doch sie hatte nicht die grau rote Färbung, sondern war komplett schwarz weiß. Mit einer großen Geschwindigkeit raste der Boden an seinem inneren Auge vorbei, und als er den Blick hob sah er das Westliche Gebirge schnell auf ihn zukommen. Etwas schlief in diesem Berg, seit Äonen befand sich dort etwas, das ihn mit flüsternden Worten zu sich rief. Sein Blick verschlechterte sich, alles um ihn herum wurde dunkler, zuerst unmerklich doch dann immer schneller, bis er nur noch einen Tunnelblick hatte. In seinem Traum durchflog er das Gestein des Berges und fand sich in einer Höhle tief im Berg wieder. Mit einem mal hatte er das Gefühl, als ob unsichtbare Ketten ihn zu Boden zerren würden, eine schwere legte sich auf seine Schultern und ehe er sich versah materialisierte er sich, in seinem Traum in der Höhle. Bilvor konnte durch den verschleierten Blick nicht viel sehen. Die Wände waren mehrere Meter hoch und verschwanden dann in der Dunkelheit. Die Höhle war Kreisrund, und kalt. In seinem Traum hörte er einen Bach irgendwo plätschern und das Rauschen des Windes. Er spürte eine ungeheure Macht in dieser Grotte, etwas dass unsagbar Alt war. In seinem Traum drehte er sich um und sah ein riesiges Tor, durch seinen verschleierten Blick konnte er nur erahnen wie groß dieses Tor war doch das seltsame war, so wenig er seine Umgebung auch erkennen mochte, konnte Bilvor die Schriftzeichen auf beiden Flügeltüren lesen. Sie waren in einer Sprache die er nicht verstand, seltsame Ornamente und Keilschriften prangerten unheilvoll auf dem steinernen Tor. Er hörte durch das Gemäuer ein flüstern:“ Suche mich … finde mich!“. Mit jedem Schritt den er auf das Tor zutat, nahm die Stimme an stärke zu, hallte in der Höhle tausendmal wieder. Als Bilvor auf das Tor zuschritt begannen die Zeichen darauf in goldenem Gelb zu leuchten, doch wenn man genau hinsah, konnte man erkennen das es eine kranke Farbe war. Verunreinigt, beschmutzt, nicht das was einmal vor Jahrzehnten hier war, etwas anderes wurde hier versteckt, von großen Wert. In seinem Traum erreichte Bilvor das Tor, streckte die Arme aus um es zu berühren, und kurz bevor er seine Finger auf die steinernen Tore legen konnte da ….
„Seargent?“, hörte Bilvor dumpf. Er schlug die Augen auf und fand sich in seinem Zelt wieder, „Wo ist das Tor?“ fragte er sich selbst. „Seargent?“ drang es wieder an das Ohr des Milizsoldaten. Er richtete sich ein wenig auf und bemerkte dass er nur geträumt hatte. Durch den Eingang seines Zeltes hatte ein Soldat seinen Kopf gesteckt um ihn zu wecken. „J.-Ja?“ fragte Bilvor müde. „Seargent, Inquisitor Macratus möchte sie bei der Lagebesprechung sehen!“ antwortete der Soldat. Der müde Milizsoldat rollte sich aus seinem Bett und sagte müde:“ Ich komme!“. Der Soldat nickte kurz und zog seinen Kopf wieder aus dem Zelt. Völlig schlaftrunken, zog sich Bilvor schnell an, spritzte sich etwas Wasser aus seiner Feldflasche ins Wasser, zog seine Gasmaske auf und lief zu Zelt des Inquisitors. Bilvor schritt in das Zelt des Kommandanten und sagte sofort:“ Entschuldigen sie bitte das ich …“ er stockte, da er niemanden im Zelt sah. Verwirrt sah sich Bilvor um. „Wo sind die denn?“ fragte sich Bilvor. Gerade als er sich umdrehen wollte um zu gehe, hörte Bilvor wie die Zeltplane beiseite geschlagen wurde. Mit einem Blick über seine Schulter sah er wie Macratus sich ins Zelt schob, mit zwei Tassen in der Hand die jeweils mit einem Tuch abgedeckt worden waren, um sie vor dem umher wirbelnden Staub zu schützen. „Ah Seargent Bilvor! Kaffee?“ fragte Macratus. „Wo hat er Kaffee her?“ schoss es Bilvor durch den Kopf. Kaffee war nicht wirklich ein Luxus, in der Makropole konnte man ihn überhall kaufen, doch während einem Feldzug, war es fast unmöglich an welchen zu kommen. Der Inquisitor nahm die Tücher von den Bechern und reichte dem Milizsoldat eine dampfende Tasse. Er roch köstlich, und versprach ein Hochgenuss zu werden. Mit einem Kopfnicken in Richtung Tisch, ging der Inquisitor an Bilvor vorbei um sich zu setzen. „Nun wir haben einiges zu besprechen! Setzen sie sich!“ meinte Macratus. Der etwas unsichere Milizsoldat nippte an seinem Kaffee, der seine Geschmacksnerven explodieren ließen und setze sich dem Inquisitor gegenüber. Der neue Kommandant setze seine Tasse ab, holte Luft und sagte:“ Ich befördere sie hiermit zu meinem taktischen Offizier!“, Bilvor verschluckte sich an seine Kaffee und fragte durch seinen Hustenanfall hindurch:“ Ist … das … nicht … Seargent Pa … rantos?“, der Inquisitor nickte kurz und meinte:“ Sicher, sicher das war er. Aber er wird jetzt alle hand voll zutun haben beim Versorgungstrupp!“. „WAS?“ fragte Bilvor lautstark „und was ist mit Hump?“. Macratus lachte kurz auf, nippte an seinem Becher und meinte:“ Nun nachdem Hump sich endlich „entschlossen“ hat doch einen kybernetischen Arm zu tragen kann er nun dem normalen Dienst nachgehen!“. Bilvor war fassungslos, wie konnte dieser Mann Parantos ins „Waschweiber-Batalion“ stecken und Hump dazu zwingen einen kybernetik Arm zu tragen. Das Macratus ihn dazu gezwungen hatte, spürte Bilvor. Aber der größte Fehler in seinen Augen war, ihn als taktischen Offizier und damit zu seiner rechten Hand zu machen! Seine Kameraden waren schon seit Tagen schlecht auf ihn zu sprechen, doch wenn sie erfahren werden das er nun Parantos Posten hat, würden sie ihn meucheln. „Warum?“ drang es aus Bilvor heraus. Der Inquisitor faltete seine Hände zusammen und sagte leichthin:“ Wir jagen keine Orks mehr, wir haben andere Ziele, und da brauche ich einen neuen Offiziersstab! Wo wir gerade bei dem Thema sind, sie haben heute Abend einen Traum gehabt … was haben sie gesehen?“. „Woher wissen sie da ich geträumt habe?“ fragte Bilvor sofort. Der ältere Mann lachte und meinte:“ Sie haben die ganze Zeit irgend etwas vor sich hin gebrabbelt und um sich geschlagen, man wollte sie zuerst wecken doch ich habe den Soldaten befohlen eine Wache vor ihrem Zelt aufzustellen und sie erst dann zu wecken wenn sie sich im Traum beruhigt haben!“ Bilvor klappte der Kinnladen herunter. „Sonderbehandlung?“ schoss es ihm durch den Kopf. Das konnte er nicht glauben, dass er wie ein Säugling behandelt wurde, das würde die Achtung vor seinen Kameraden nun endgültig zerschmettern. „Also was haben sie gesehen?“ bohrte der Inquisitor nach. Bilvor stütze sein Gesicht in seine Hände und begann zu erzählen:“ Ich träumte das im westlichen Gebirge etwas sehr mächtiges und altes verborgen liegt, hinter einem riesigen steinernem Tor!“. Der Inquisitor sprang sofort auf und rief:“ SEARGENT!“, der Milizsoldat blickte überrascht auf. Sofort kam Seargent Krumm ins Zelt gestürmt, salutierte und fragte:“ Ja Inquisitor?“, „Machen sie die gesamte Truppe innerhalb 10 Minuten Abmarsch bereit! Wir marschieren zu den westlichen Gebirgen!“ befahl Macratus. Krumm salutierte und verschwand, durch die Zeltplanen konnte man hören wie er Befehle brüllte und kurz darauf hörte man das klappern der Ausrüstung. „Sie sollten sich auch besser bereit machen, wir treffen uns dann vor dem Rhinotransporter!“, meinte der neue Kommandant. Bilvor stand auf und schritt aus dem Zelt. Er hatte ein sehr ungutes Gefühl bei dem was auf ihn zukommen würde.
Der frisch beförderte Taktik Offizier machte sich daran seine Ausrüstung zusammen zu packen. Schon als er aus dem Zelt des Kommandanten trat konnte er die Hasserfüllten und Verspottenden Blicke seiner Kameraden überall auf seinem Körper wie Messerstiche spüren. „Das kann nicht so weiter gehen!“ dachte Bilvor angsterfüllt. Selbst in seiner Jugend war Bilvor ein Außenseiter gewesen, mit dem Alter hatte er gelernt sich besser anzupassen, nicht aufzufallen, doch glücklich war er damit nicht wirklich. Doch jetzt so unangenehm in den Mittelpunkt gezerrt zu werden, das war etwas völlig neues und schreckliches für ihn. Nachdem der Milizsoldat alles in seinem Rucksack verstaut hatte, ging er zum blauen Rhinotransporter der Ultramarines, und klopfte zweimal an die Aussenhaut des Fahrzeugs. Prompt öffnete ein Ultramarine die Luke und winkte ihn herein. Bilvor hievte sich selbst in den Transporter und sah sich um. Der Rhino war so groß das ungefähr 8 Mann im hinteren Teil sitzen konnten, vorne befand sich die Fahrerkanzel in der nun 2 Ultramarines saßen. Direkt dahinter auf der Bank saß ein weiterer Space Marine und der Inquisitor, der mit geschlossenen Augen etwas vor sich hin murmelte. Unter den Sitzbänken befanden sich 5 Truhen, die in den dafür vorgesehenen Halterrungen fest gezurrt waren. In der Panzerrung waren 4 Schiessscharten auf beiden Seiten angebracht Bilvor schloss hinter sich die Luke und setzte sich dem Inquisitor gegenüber. Macratus wirkte entspannt, aber hoch konzentriert. Bilvor hielt es für besser ihn in Ruhe zu lassen. Der Transporter wurde durchgeschüttelt, und das laute Brummen des Motors ließ das Stahlgefährt zum Leben erwachen. Es gab auf jeden fall angenehmere Methoden zureisen, doch im Inneren des Rhino durchgeschüttelt zu werden war besser als sich die Hacken abzulaufen. Aber in seinem momentanen Status wünschte sich Bilvor draußen bei seinen Kameraden zu sein. Er dachte daran wie sie wahrscheinlich alle über ihn denken würden, der Liebling des Inquisitors der sich zu fein ist zu laufen! Mit einem ängstlichen Blick durch die Schießscharte sah er seinen Kameraden beim Marschieren zu. „Sie brauchen keine Angst zu haben Seargent Bilvor. Ich habe den Soldaten gesagt dass der Rhinotransporter und sie selbst oberste Priorität haben“ meinte der Inquisitor beruhigend. Das wühlte Bilvor nur noch mehr auf, und langsam fing er an diesen Mann nicht zu mögen. „Warum behandelt er mich wie ein rohes Ei?“ fragte sich Bilvor. „Das war es nicht was ich dachte … ich halte es nur für besser wenn ich bei meinen Kameraden draußen bin!“. Der Inquisitor lachte:“ Kaum ein Stabsoffizier, will er ein leuchtendes Beispiel für seine Mitstreiter sein! Das lob ich mir. Aber nein, nein Seargent, ich kann nicht zulassen das ihnen etwas passiert! Sie sind viel zu wichtig für unsere Mission!“, „Und für mich!“ fügte Macratus in Gedanken hinzu.
Bilvor wirkte schon seit 2 Tagen extrem angespannt, doch jetzt wo der Trupp sich auf das Gebirge zu bewegte, wirkte er gar … unglücklich. Natürlich hatte Bilvor keine Ahnung von Taktik, das wusste Macratus. Dazu kam noch das die Degradierung von Parantos ihn bei den Soldaten völlig unbeliebt machte, was ihm auch bewusst war. Doch genau das war es was er beabsichtigte. „Ich muss ihn vor sich selber und vor den anderen beschützen damit ich den Willen des Imperators erfüllen kann, Opfer sind dafür notwendig, doch am Ende werden sie es alle verstehen und mir dankbar sein!“, dachte sich Macratus.
Da der Trupp stark dezimiert wurde, musste nur ein kleiner Teil zu Fuß laufen, der Rest konnte entweder in den Chimärenpanzern fahren oder darauf sitzen. Die Soldaten wechselten sich automatisch mit dem Laufen ab, damit sie schneller von der Stelle kamen. Sie legten die Strecke zum Gebirge innerhalb eines halben Tages zurück.
Der Transporter hielt mit einem Ruck an, und die Space Marines gingen sofort von Bord. Macratus stand gemächlich auf, schaute zu Bilvor hinunter und fragte:“ Wo genau ist das Artefakt?“, der Milizsoldat schüttelte den Kopf:“ Ich weiß es leider nicht Inquisitor … ich muss …“. Der neue Kommandant beugte sich zu ihm runter, fasste Bilvor wieder an die Schulter und sagte leise:“ Dann strengen sie sich an!“.
Macratus pokerte hoch, das wusste er. Entweder er würde durch seinen Nachdruck schnelle Ergebnisse erzielen, oder er würde ihn so verunsichern das er nur noch dummes Zeug von sich geben würde. Doch er musste sich beeilen, hatte doch der heilige Imperator ihm bei seinem letztem Gebet gesagt das sie nicht mehr viel Zeit hätten.
Bilvor war ganz unwohl, er spürte einfach dass der Inquisitor, ihm auch mit Gewalt eine Antwort abringen würde. Er schob die Hand des Inquisitors sachte von seiner Schulter, stieg aus dem Rhino, setze sich in den Staub und schloss seine Augen. Er versuchte die bohrenden Blicke seiner Kameraden aus seinem Gedächtnis zu verdrängen, versuchte nur das Gebirge vor seinem inneren Auge zu haben. Doch es gelang ihm nicht, er sah das Gebirge, doch rings um ihn herum sah er die Soldaten die ihn bösartig ansahen. Er konnte mit seinem Geist durch ihre Masken sehen, wie sie ihn missbilligend ansahen, konnte sehen das die meisten keinen Kampfeswillen mehr hatten, ihre Auren waren von einem mattes weiß, fast grau. Selbst der Inquisitor hatte etwas von seinem Glanz verloren, seine Aura war nicht mehr allumfassend, sie war schwächer geworden. „Wahrscheinlich Erschöpfung“ dachte Bilvor. Der Milizsoldat versuchte seinen Geist auf das Gebirge zu fokussieren, wie ein Vogel schwebte er über den Berg und blickte von oben auf ihn hinunter. Zuerst sah er nichts, spürte nichts. Doch dann wie als ob er von einer Sturmflut getroffen wurde, überkamem ihn Bilder, die er nur für eine Sekunde lang sehen konnte. Er sah einen kleinen Bach inmitten des Berges, wie das Wasser neckisch an dem kahlen Fels herunter floss um im trockenem Boden des Berges zu versickern, er sah Soldaten marschieren, die riesigen steinernen Tore, er sah Macratus wie er davor stand mit erhobenem Zepter, den Eingang der Höhle der sich hinter einem Felsvorsprung versteckte, die Space Marines wie sie ihre Gewehre anlegten, einen Schatten der über ihn hereinbrach, eine schwarze Tafel, den Transporter, sich selbst wie er mit weit aufgerissenen Augen auf etwas starrte was ihm Angst machte, seine Mutter, sein Wohnzimmer in der Makropole, Bilder von Blumen aus Schulbüchern, Werbespotts, Orks, ein Boltermagazin, eine Flöte, eine Zigarettenpackung … Bilvor war nicht mehr in der Lage die Bilder zu kontrollieren, sie schwappte über ihn hinweg wie eine Flutwelle über einen Ertrinkenden. Er versuchte seinen Geist zu verschließen, doch eine fremde Macht riss seinen Willen förmlich in zwei, versuchte in ihn einzudringen. Es tat weh, es fühlte sich an wie als wenn zwei Klauen sich in seinen Kopf gerammt hätten und in gegeneinander gesetzte Richtungen seinen Kopf versuchten entzwei zu reißen, und während er versuchte die Schmerzen in seinem Kopf auszuhalten, hatte er das Gefühl als ob er fallen würde, immer weiter, keine rettende Kante an der er sich festhalten könnte. Er fiel und fiel in eine unsagbar grauenhafte schwarze Leere, er hörte förmlich wie der Wind an seinen Ohren vorbei rauschte. Bilvor fing an zu schreien, jammerte um Hilfe, griff um sich in der Hoffnung irgendeinen Halt zu finden der ihn vor dem Absturz bewahren würde, doch er fand nichts. Panische Angst übermannte ihn, er flehte den Imperator um Hilfe an, doch er hörte nur seine Stimme in der Leere widerhallen. Plötzlich erschien vor ihm ein Schatten, der so schwarz war das er sich von der Leere um ihn herum hervor hob, mit seinen dürren Klauenhaften Armen reckte er sich zu Bilvor, und flüsterte mit einer Stimme die nur aus der Hölle stammen konnte:“ Du wirst nun mir dienen!“. Mit einem Schreckensschrei der in seinen eigenen Ohren widerhallte, der von unsagbaren Qualen kündete, fiel Bilvor in die Tiefe, um von der schwarzen Leere verschlungen zu werden. Sein gesamter Körper, sein gesamter Geist wurde von noch von Angst beherrscht.to be continued
offtopic: Hoffe das war nicht zu theatralisch

-
gut, besser, HohesHaus
-
Quote
Original von HohesHaus
offtopic: Hoffe das war nicht zu theatralisch
Ach was.

Weiter so. -
Bilvor verließ zuerst den Rhinotransporter. „Hoffentlich sieht er etwas“ dachte sich Macratus. Der Inquisitor drehte sich herum bückte sich um an seine Kiste unter der Sitzbank zu kommen, nachdem er die Schnallen gelöst hatte, zog er die Truhe unter der Bank hervor. Mit einem quietschen öffnete sich die metallenere Box. In ihr befanden sich mehrere Bücher, alle handelten vom Imperator oder vom Chaos. Unter all diesen Büchern waren ein Tuch und eine Dose Politur versteckt, auch wenn es albern war, aber Macratus achtete darauf dass sein Zepter immer seinen goldenen Glanz behielt, um die Göttlichkeit des Imperators zu versinnbildlichen. Mit beiden Händen kramte er in seinen persönlichen Gegenständen bis er fand was er suchte. „INQUISITOR!“ jemand rief vollkommen aufgeregt außerhalb des Fahrzeuges nach ihm. Macratus sprang auf, hastete aus dem Rhinotransporter und sah sofort was los war. Bilvor lag am Boden, geplagt von Krämpfen, er zuckte und wand sich im Staub. Er litt unter solch starken Krämpfen, dass in seinem Anfall seine Maske vom Kopf gerutscht war, man konnte seine Augen sehen, wie sie wild umherzuckten und in seinen Kopf wanderten sodass man nur noch das weiß des Auges sehen konnte. Bilvor röchelte, war schweißgebadet und hatte weißen Schaum vorm Mund, er brabbelte irgendetwas vor sich hin und fing an mit seinen Armen um sich zu schlagen. „Er verliert sich im Warp“ schoss es Macratus feurig heiß durch den Kopf. Der Inquisitor rannte auf den krampf geplagten Milizsoldaten zu, kniete sich zu ihm herunter und nahm seinen Kopf in beide Hände. Die gesamte Truppe hatte sich nun um Bilvor versammelt und Macratus konnte die Angst förmlich in der Luft riechen. Der Inquisitor schloss seine Augen und konzentrierte sich auf Bilvor, zuerst versuchte er seine Seele in den Weiten des Äther zu finden, doch dann entschied er sich schnell um und baute ein psyonisches Kraftfeld um seinen Geist herum, sodass seine Seele nicht aus seinem Körper fahren konnte. Bilvor fing an noch stärker zu zucken, sein Oberkörper bäumte sich auf um dann wieder nach unten zu sacken. Bilvors Körper bäumte zum 2-mal auf dabei aber so ruckartig, dass der Inquisitor seinen Kopf nicht mehr festhalten konnte, er hob seinen Arm zeigte auf eine Stelle auf dem Gebirge und sagte mit einer dämonischen Stimme:“ Hinter dem Felsvorsprung“, sein Oberköper sackte wieder nach unten und schlug hart auf dem Boden auf. Er fing wieder an mit den Füßen zu strampeln und ließ dann einen markerschütternden Schrei aus seiner Kehle entspringen, der selbst dem Inquisitor Angst einjagte. Kurz darauf entspannte sich sein gesamter Körper, er lag nun nur noch schlaff da. Mit einem Mal fing Bilvor an zu husten und zu erbrechen. Macratus drehte den bewusstlosen Soldaten auf die Seite, sodass er nicht an seinem Erbrochenen erstickten konnte. Noch mit dem Kopf seines Schützlings in der Hand blickte er zu den vollkommen verwirrten Soldaten hoch und rief barsch:“ Hier gibt es nicht zu sehen! Baut euer Lager auf und macht die Feldküche bereit!“, zuerst reagierten die Soldaten nicht, doch als sie merkten dass das Spektakel vorüber war, machten sie sich langsam daran das Lager aufzubauen. Macratus konnte hören wie die ersten Soldaten anfingen zu tuscheln, im nu würden die wildesten Gerüchte im Lager kursieren, aber das war dem Inquisitor egal. Er betete nur zum Imperator dass er Bilvors Seele gerettet hatte, denn er durfte ihn nicht verlieren, er war ein zu mächtiges Werkzeug.
Es dauerte 1 Stunde bis das Lager aufgeschlagen worden war, 5-mal so lange als gewöhnlich, doch um solche Lappalien konnte sich Macratus jetzt nicht kümmern, nach seinem Anfall trug er Bilvor in den Rhinotransporter und legte ihn dort auf ein aufgeschlagenes Feldbett. Er war kreide bleich, kalt und stöhnte ab und zu. Doch der Inquisitor war sich sicher dass er nicht dem Chaos anheim gefallen war. Das konnte er spüren, sein Körper musste sich jetzt von den Strapazen erholen. Durch die Schießscharten kroch langsam der Duft von heißer Suppe in den Transporter, sofort meldete sich Macratus Hunger. Auch wenn er ein Streiter des Glaubens war und vollkommen andere Prioritäten hatte als alle anderen Menschen im Imperium, war er dennoch ein Mensch der seit 1 Tag nichts mehr gegessen hatte. Er stand auf, stieg aus dem Rhinotransporter, ging an den beiden Ultramarines vorbei die am Transporter Wache hielten und ging zur Feldküche. Der Duft der Suppe bezirzte seine Geruchsnerven, und ließ seinen Hunger immer größer werden. Eine Schlange von 20 Leuten hatte sich an der Feldküche gebildet die sich in einem Zelt befand. Macratus hätte einfach an den Soldaten vorbei gehen können, um sich vorzudrängeln, doch er hielt es für besser sich anzustellen wie jeder andere auch. Er wollte den Soldaten nicht noch einen Grund geben sauer auf ihn zu sein, die Lage war alles andere als entspannt. Nach einer Viertelstunde warten, befand er sich endlich im Feldküchenzelt, nach sich eine Schale und ließ sich eine Kelle der dicken, kräftigen Suppe geben. Der Inquisitor setzte sich inmitten der Soldaten, die sofort ihr Gespräch unterbrachen und still schweigend ihre Suppe schlürften. „Sie haben Angst vor mir“ ahnte der Inquisitor. Aber das war ihm egal, er würde die Truppe nur so lange befehligen wir wie seine Mission dauern würde, danach würde er sie nie wieder sehen. Macratus verschlang die Suppe regelrecht, nahm einen weitere Schüssel und ließ sich noch einen Teller geben. Als er das Gesicht des Kochs bemerkte sagte er:“ Für Bilvor!“, der Koch nickte und gab ihm bereit willig eine Kelle. Macratus deckte die Schüssel mit seiner Hand ab und schritt schnell wieder zum Rhinotransporter. Ein Space Marine machte ihm sofort die Zugangsluke auf. Bilvor lag noch immer unverändert auf dem Feldbett, der ältere Mann setzte sich auf die Bank neben Bilvor und flößte wie ein Vater der seinen kranken Sohn gesund pflegte die heiße Suppe ein. „Ich hoffe er behält sie bei sich“ ging es Macratus durch den Kopf. Nachdem er sich vergewissert hatte, das Bilvor nicht erbrechen musste, stieg er wieder aus dem Rhino und machte sich auf die Suche nach Krumm. Er fand ihn immer noch in der Feldküche, Macratus baute sich neben ihm auf und sagte:“ Seargent Krumm? Stellen sie sich einen Trupp zusammen und suchen sie die Höhle in den westlichen Gebirgen!“, Krumm machte große Augen, stand auf und meinte:“ Inquisitor Macratus … sie kennen sich damit besser aus als ich, aber meinen sie nicht … das Bilvor …. Nunja …“, „sagen sie schon was sie haben“ unterbrach ihn Macratus ungeduldig. Seargent Krumm holte tief Luft, er hatte Angst etwas falsches zu sagen das wusste der Inquisitor:“ Sind sie sicher das er nicht besessen ist und uns nicht in eine Falle laufen lässt?“. „Um das heraus zu finden schicke ich sie ja in das Gebirge, sie dürfen sich so viele Männer und Ausrüstung mitnehmen wie sie wollen, Seargent!“ sagte Macratus prompt. Krumm nickte kurz und verließ die Feldküche.
„Jetzt muss ich hier die ganze Zeit sitzen, wenn ich diesen scheiß Inquisitor erwische mache ich ihn platt!“, Parantos war hasserfüllt. Zuerst wurde Thorn wegen diesem Milizsoldaten hingerichtet, dann wurde Bilvor zum Seargent befördert, er selbst zum „Waschweiber Bataillon“ versetzt, und nun hatte dieser kleine Pisser seinen Posten! Wenn er die Möglichkeit bekam würde er beiden die Kehle aufschlitzen.
Seargent Parantos wurde in seinen Racheplänen unterbrochen als plötzlich Seargent Krumm vor ihm stand. Der Veteran blickte zu seinem Kameraden auf und fragte gelangweilt:“ Was brauchst du?“, „Dich!“ antwortete Krumm. Parantos runzelte die Stirn und stand auf. „Macratus“ dabei spuckte Krumm den Namen wieder aus, „hat mit befohlen die Gebirge zu untersuchen, auf der Suche nach diesem Höhleneingang den dieser besessene Milizsoldat erwähnt hat!“ meinte Krumm. „Was habe ich damit zutun? Ich bin jetzt ein Waschweib!“ meinte Parantos verbittert. „Nun ja ich habe Erlaubnis mir meine Truppenkonzentration und Ausrüstung nach belieben zusammen zu stellen … hör mal wir finden das alle scheiße was der Idiot da abzieht, aber auch wenn du versetzt worden bist, wissen alle hier im Lager das du einer der besten unter uns bist. Wir brauchen dich da oben! Sonst werden wir wohlmöglich noch von Orks oder schlimmeren Überrascht!“, erwiderte Krumm beschwichtigend. Parantos nickte. Krumm wusste das er mitkommen würde:“ Exzellent wir treffen uns in 20 Minuten am Fuß des Berges“.Zwei Stunden waren nun vergangen seit dem sich der Trupp unter Seargent Krumms Kommando aufgemacht hatten um nach der Höhle zu suchen. Ob sie sie finden? Vielleicht war Bilvor wirklich besessen gewesen und eine Chaos Kreatur versuchte ihnen eine Falle zu stellen, aber Macratus musste einfach das Risiko eingehen. Bilvors Zustand hatte sich in der Zeit nicht verändert, er lag immer noch Ohnmächtig auf dem Feldbett, und gab ab und zu ein Stöhnen von sich. Der Inquisitor nutzte die Zeit des Wartens und ging sämtliche Berichte durch. Die Liste der Gefallenen, die Vorratsliste, die Statusberichte der einzelnen Seargents, Macratus hatte sogar soviel Zeit den Wetterbericht zu lesen. In den nächsten 3 Tagen würde ein kräftiger Sturm aufkommen, bis dahin müssen sie die Höhle gefunden und das Artefakt geborgen haben, sonst würde sich ihre Mission auf unbestimmte Zeit verzögern, und das durfte nicht passieren. Macratus ließ die Berichte gelangweilt einfach zu Boden fallen, er war müde, konnte aber nicht schlafen. Bilvors Zustand machte ihm weiter sorgen, wenn er nicht bald aufwachen würde, müsste er sich ernsthafte sorgen machen. Er gab dem Milizsoldaten noch einen Tag, bis er weitere Versuche unternahm seine Seele zu finden. Wenn er es jetzt wagen würde ihn psyonisch zu Beeinflussen würde dies seinen jetzt schon geschwächten Geist zerstören, oder im besten Fall irreparable Schäden zufügen, es wäre gut Möglich das er danach ein sabbernder Spastmatiker werden würde. „Lieber ein stark behinderter Seher als gar keinen“ dachte sich der Inquisitor. Macratus stand auf und fing an im Rhinotransporter auf und ab zu gehen. Er überschlug im Kopf wie lange die Vorräte noch halten würden, er kam auf maximal 6 Tage. Wenn er jetzt mit der Rationierung anfangen würde, vielleicht 9 Tage. Das waren 3 Tage mehr und konnte entscheiden sein. Wenn er zu spät damit anfangen würde, wären es maximal 2 Tage die er noch raus schlagen könnte. Dazu musste er noch die 3 Tage rück reise zur Makropole einberechnen. „Im besten fall können wir 6 Tage hier ausharren, im schlechtesten Fall 3 Tage, aber was ist mit dem Sturm? Und den Orks?“, überlegte Macratus. Wenn er die Rationen halbieren würde, dann kann es passieren dass die Soldaten viel zu geschwächt sind um gegen Orks zu kämpfen, zum anderen würde es wohlmöglich den letzten Anstoß für eine Revolte geben. Der Inquisitor glaubte nicht wirklich daran dass eine Imperiale Armee sich gegen einen Streiter des wahren Glaubens erheben würde, doch er musste alle Faktoren mit einbeziehen. Zum anderen war da noch der Sturm der innerhalb der nächsten 3 Tage auf sie zukommen würde, wenn er Morgen eintrifft würde es die ganze Situation erleichtern, doch wenn er erst in 3 Tagen über sie hereinbricht, könnte das erhebliche Komplikationen nach sich ziehen.
Von draußen hämmerte jemand gegen die Luke. Der Inquisitor öffnete die Tür, vor ihm stand Seargent Krumm, er salutierte und berichtete sofort:“ Inquisitor? Wir haben eine Höhle gefunden, die sich knapp 100 Meter in den Berg hinein bewegt, doch dann wird der Weg von einem ungefähr 20 Meter hohem und 10 Meter breitem Steintor versperrt!“. Macratus Laune besserte sich schlagartig. „Das ist das Tor welches Bilvor in seinem Traum gesehen hat!“ dachte der Inquisitor hoch erfreut. „Stellen sie ein Team von 50 Männern zusammen, nehmen sie alle Ausrüstung mit die man benutzen könnte um ein Artefakt zu bergen, und vergessen sie den Sprengstoff für den Notfall nicht!“ befahl der neue Kommandant. Krumm salutierte und brüllte sofort Befehle durch das Lager. Macratus wand sich zum Ultramarine zu seiner Rechten:“ Bruder du bewachst Bilvor, falls jemand anderes außer mir in die Rhinotransporter steigt ist er sofort zu erschießen!“, der Space Marine nickte und stieg sofort in den Rhino. Der Inquisitor ging ins Lager, gefolgt von seinen 2 Ordensbrüdern. Es dauerte eine halbe Stunde bis die nötigen Männer und Ausrüstung bereit standen. Sofort gab der Inquisitor den Befehl zum Abmarsch, angeführt durch Seargent Krumm, marschierten sie den steilen Bergpfad hinauf. Es war schon dunkel geworden, und die Gefahr die Klippen hinunter zu stürzen wurde immer größer, da der Pfad immer schmaler und verschlungener wurde. Als sie ungefähr 1 Stunde den Berg entlang liefen, blieb Krumm stehen und deutete direkt über sich. Als der Inquisitor nach oben schaute sah er einen Felsvorsprung und genau dahinter war eine Höhle zu erkennen, der Erkundungstrupp der die Höhle entdeckt hatte war so Geistesgegenwärtig gewesen und hatte den Enterhaken hängen lassen. Macratus zog ein paar mal kräftig an dem herunter hängendem Seil um sich zu vergewissern das der Enterhacken auch richtig im Stein steckte, es würde ihn nicht wundern wenn der Hacken im letzten Moment abrutschte und er bei einem unglücklichen „Unfall“ ums Leben kam. Um sich ganz sicher zu sein das die Soldaten ihm keine Falle stellten, winkte er Krumm zu sich und meinte matt:“ Sie zuerst!“. Ohne zu warten hangelte sich der Seargent den steilen Felsvorsprung empor. Als Krumm oben angekommen war, folgte ihm Macratus danach die beiden Space Marines, gefolgt vom Rest der Truppe. 10 Soldaten blieben unten stehen und verschnürten die Kisten mit der Ausrüstung am Seil, die dann von den Soldaten in der Höhle nach oben gezogen wurden. Nachdem die gesamte Ausrüstung in der Höhle war, folgten auch die letzten Imperialen Soldaten.
Die Höhle war stock duster, doch als Scriptor hatte Macratus keine Probleme im Dunkeln zu sehen, auch für seine Glaubensbrüder war komplette Dunkelheit kein Hindernis. Ein kühler Wind wehte durch die Grotte, und irgendwo konnten die Männer Wasser plätschernhören. Krumm entzündete eine Fackel die ein wenig Licht in die Dunkelheit brachten, für die Space Marines und den Inquisitor machte das natürlich keinen Unterschied.
Mit jedem Schritt den sie in die Höhle machten, wurde Macratus ungeduldiger, er konnte die Macht in dieser Höhle förmlich spüren. Sie war alt, aber überaus mächtig. Angezogen von dem Artefakt begann Macratus zu rennen, bis ihm ein steinernes Tor den Weg versperrte. Überall waren in goldenen Lettern, Ornamente und Keilschriften zu lesen. Der Inquisitor überflog kurz die Schrift, es war Eldar Sprache. Der Inquisitor hatte nicht die Geduld zuerst das gesamte Tor zu entziffern, er konnte diese unglaubliche Macht spüren, die hinter diesem Tor lag. Der Imperator würde ihn schon beschützen! Er war wie ein Kind das auf Weihnachten wartete und es kaum erwarten konnte bis endlich Heiligabend war. Macratus stellte sich vor das Tor breitete seine Arme aus und summte ein Gebet. Er wartete kurz, doch nichts geschah. Ruckartig drehte er sich zu seinem Trupp um und rief:“ Sprengt es!“. Krumm erhob seine Stimme:“ Inquisitor wir …!“, „ICH SAGTE SPRENGT ES!“ die Stimme des Inquisitors überschlug sich fast. Sofort machten sie Soldaten daran Sprengstoff zur Tür zu bringen und ihn dort anzubringen. Macratus ging das alles viel zu langsam, ungeduldig wippte er auf der Stelle auf und ab, und tippte mit seinem Fuß unentwegt auf den Boden.
Nach gut 10 Minuten war es endlich soweit, Seargent Krumm zählte von 10 herunter. Macratus war extrem angespannt er konnte es kaum erwarten zusehen was sich dort verbarg. Innerlich zählte er Krumms Countdown mit. Der Imperator würde mit ihm zufrieden sein, und die Soldaten würden ihm vergeben wenn sie endlich sehen würden was sie hier finden würden! Der Inquisitor spürte dass es etwas extrem mächtiges war, etwas was die Kampfgeschicke des Imperiums mit einem Schlag zu ihren Gunsten wenden würde!
3 … Macratus begann vor Aufregung zu schwitzen und seine Hände zitterten.
2 … als ob der Inquisitor einen Marathonlauf hinter sich hätte begann sein Atem zu rasen.
1 … „Gleich ist es so weit, mein Triumph ist da!“ schoss es dem halb Greis durch den Kopf.
Die gesamte Höhle wurde durch die Wucht der Explosion durchgeschüttelt, der Knall wurde von den Wänden wieder zurück in die Höhle geworfen und hallte wieder, durch den Hall hörte sich die Explosion fasst wie ein böses Lachen an. Von der Decke fielen einige Gesteinsbrocken herunter. Die Soldaten fingen an sich schreiend zu verstreuen um nicht von den tödlichen Gesteinsbrocken erschlagen zu werden. Das Tor barst nach innen, eine riesige Staubwolke verbarg die Sicht auf den dahinter liegenden Raum, der Staub breitete sich auf die gesamte Höhle aus und ließ die Soldaten husten.
Macratus konnte nicht warten bis sich der Staub gelegt hatte, er marschierte einfach durch die neue Öffnung, stieg über Stein und Geröll hinüber und schritt in den nun frei gewordenen Raum.
Die Höhle war kleiner als Macratus erwartet hatte. Sie war Kreisrund und hatte einen Durchmesser von ungefähr 5 Meter. In der Mitte stand ein Sockel, der auf sonderbare weise von einem dunklen Blau beschienen wurde. Der Inquisitor schaute sich um, konnte die Lichtquelle aber nicht ausfindig machen. Der Sockel der war mannshoch, er bestand aus weißem Granit auf dem die selben Muster und Schriften wie auf dem Tor zu finden waren. Auf dem Podest lag eine schwarze Steintafel in die irgendetwas hineingeritzt worden war.
Macratus ging mit bedächtigen Schritten auf die Tafel zu, die Macht die sie ausstrahlte war so immens, das sie fast seinen Glauben überstrahlte. „Werkzeug …. Mächtig …. Mir!!“ waren die einzigen Gedanken die der Inquisitor zustande brachte. Macratus hörte aus der Ferne empörtes Rufen, mit einem flüchtigen Blick über seine Schulter sah er, das die Soldaten versuchten auch Zugang zur Kammer zu bekommen, doch er sah das seine Glaubensbrüder den Mob mit den Gewehren im Anschlag in Schach hielten. Ohne weiter auf das zu achten was hinter ihm vorging, stieg er die 2 in Stein gehauene Stufe hinauf, die zum Podest führten. Die Zeit schien für ihn stehen zu bleiben, mit jeder Stufe den er nahm, fühlte er sich mächtiger. Als er vor der Tafel stand konnte er sein Glück kaum fassen, er hatte es geschafft den Willen des Imperators zu erfüllen, er konnte das Imperium nun vor jeglicher Gefahr beschützen. Er spannte seine Muskeln an, umfasste die Tafel mit beiden Händen und hob sie empor. Sie war leichter als er Gedacht hatte, sie war nicht schwerer als ein Lasergewehr. Als er die schwarze Steintafel in den Händen hielt, fühlte er sich unbesiegbar. Manisch lachend, reckte er die Tafel empor und schrie:“ ICH HABE SIE! BEIM IMPERATOR ICH HABE SIE!“.
Niemand konnte sich auch nur im Entferntesten Vorstellen, welche Macht Inquisitor Macratus dort in der versteckten Höhle auf Armageddon fand.
to be continued ?offtopic: Ok das ist die erste Stelle an der ihr entscheiden könnt, ich kann nun aufhören und ein böses open end lassen, oder ich schreibe weiter. Es ist eure entscheidung !
-
Ja weiter schreiben!
Hast es drauf Geschichten zu schreiben! -
Was für eine Frage.
Gogogo.
-
Weiter , weiter ich will mehr lesen.
-
Bilvor hatte das Gefühl von Teer umgeben zu sein, diese klebrige dunkle Schwärze die versuchte in seine Poren hinein zu kriechen, und diese Schmerzen an seinem gesamten Körper. Manchmal hatte er das Gefühl das Bewusstsein wieder zu erlangen, doch er konnte die Augen nicht öffnen, hörte nur Schritte, spürte Schmerzen, roch einen undefinierbaren Geruch für einen Sekundenbruchteil. Irgend eine Macht spielte mit ihm ein grausames Spiel, ließ ihn ab und zu an den Rande des Erwachen kommen, ihm zu zeigen das es dort außerhalb seines persönlichen Horrors noch etwas besseres gab, etwas das Farbe hatte, etwas das schön war, nur um ihn dann doch wieder in die unsagbare schwarze Leere zu zerren,. Seine geistige Stimme erwachte in solchen Momenten wieder zum Leben die ihm schwach zuflüsterte:“ Steh auf! Mach die Augen auf“. Doch Bilvor war zu schwach um auch nur die Augenlieder zu heben, und genauso schwach war auch sein Geist, der sich nur kurz aufbäumen konnte um ihn aufzufordern zu kämpfen, um dann wieder geschwächt in den Weiten seines Kopfes zu verstummen. Der Milizsoldat wusste nicht wie viel Zeit vergangen war, er hatte kein Zeitgefühl mehr, aber es schien belanglos zu sein. Alles verlor seinen Sinn, was war eigentlich noch wichtig? Sein Leben? Seine „Mission“ die ihm aufgezwungen wurde? Das Imperium oder gar der Imperator selbst? Wer war er überhaupt? Für eine Sekunde geisterte der Name Bilvor in seinem Kopf herum, doch was bedeutete dieser Name? Hatte er eine Bedeutung? Was war passiert vor all dieser langen Zeit in der er noch etwas tun musste … er konnte sich nicht mehr erinnern. Genauso wie er vergessen hatte wie sein früheres Leben war, so verschwand auch die Bedeutung seines Namens. „Zu anstrengend ...“ waren seine letzten Gedanken bevor er wieder in seinen Horror stürzte.
Eine Weile später die ihm wie Äonen vorkamen, erwachte sein Geist wieder zum Leben. „Wer bin ich?“ fragte er sich wieder, er bekam keine Antwort auf seine Frage. „Wo bin ich?“, wieder hörte er nur die Stille in seinem Kopf. „Habe … ich … alles … vergessen?“ wanderte es langsam durch seinen Kopf. Es war wie als ob man in ihm einen Schalter umgelegt hätte. Angst fing an in seiner Brust wie ein Feuer zu pulsieren, es war die Angst in eine riesige Vergessenheit zu stürzen. Die Angst breitete sich in seinem ganzen Körper aus, um noch stärker zu werden damit sie sich in blanke Panik verwandeln konnte. Bilvor fing an zu japsen, zog die abgestandene Luft ein, mit jedem Zug den er tat, wurden seine Gedanken etwas klarer, erhoben sich mit unendlicher Kraftanstrengungen aus dem Sumpf der Ohnmacht. Mit seinen letzten Kräften holte er noch einmal tief Luft und schlug die Augen auf. Alles was er sah, war ein blaues Stahlgebilde direkt über ihm, überall waren Schrammen, die blaue Farbe am Stahl fing an, an manchen Stellen abzublättern. „Was ist das?“ dachte er sich. Bilvor war vollkommen ratlos wo er sich befand. Sein Blick begann zu verschwimmen, das letzte was er sah war ein heller Fleck, mit dunklen Stellen am oberen Ende, und unter dem weißen Fleck schien ein dunkles blau anzufangen. Als er wieder anfing in die Dunkelheit abzudriften, hörte er eine seltsam vertraute Stimme das Wort:“ Bilvor?“ sagen, dieses Wort welches für ihn keine Bedeutung hatte, wie eine Vokabel aus einer fremden Sprache die er nicht verstand, echote in seine Geist immer und immer wieder. Bis seine geschwächte Seele sich wieder zur Ruhe in die hinteren Ecken seines Kopfes schlafen legen musste.Macratus hatte sich einen Tisch in den Rhinotransporter bringen lassen, um dort geschützt vor den Augen dieser neugierigen Soldaten die schwarze Tafel entziffern zu können. Die Macht die sie ausstrahlte war unglaublich, sie betörte seine Gedanken so immens das der Inquisitor Probleme hatte sich auf die Zeichen zu konzentrieren. Ständig driftete er für kurze oder lange Zeit in seine Phantasien ab in denen er sich vorstellte, was er alles mit dieser Tafel anstellen könnte. Seine Vorstellung wurden unterbrochen als er hinter sich jemanden japsen hörte. Der Inquisitor drehte sich um, und sah wie Bilvor sich unmerklich nach oben aufrichtete und dabei nach Luft rang. Macratus stand auf und blickte auf den Milizsoldaten herunter, in diesem Moment öffnete er die Augen, und sah ihn kurz an. „Endlich ist er wach!“, schoss es dem alten Mann in den Kopf. „Bilvor?“ rief er seinen Namen, doch der Milizsoldat verlor wieder das Bewusstsein. Da Macratus nicht noch länger auf ihn verzichten konnte, ging er zu seiner persönlichen Kiste, und kramte eine Medpack aus den tiefen seiner persönlichen Habseligkeiten heraus. Er öffnete es und holte eine Spritze aus dem Packet, sie war randvoll mit Adrenalin gefüllt, ein Space Marine bräuchte die gesamte Spritze, doch das würde einen normalen Menschen umbringen, sein Herz würde beginnen so schnell zu rasen, das es anfangen würde nicht mehr richtig zu schlagen, oder es würde ein Herzkammerflimmern auftreten, was den baldigen Tot bedeuten würde. Der Inquisitor schob Bilvors Ärmel hoch und injizierte ihm ein Viertel des Adrenalins. Wie vom Blitz getroffen, richtete sich der Milizsoldat mit weit aufgerissenen Augen auf und holte tief Luft, danach begann er schnell zu atmen als ob er außer Puste gekommen wäre.
Mit einem Schlag war Bilvor wieder wach, war er eben noch in Dunkelheit gehüllt so riss ihn ein weißes Licht wieder in die Realität, so grausam es war in die schwarze Tiefe zu fallen, war das aufwachen genauso schlimm. Ohne sein zutun richtete sich sein Oberköper auf und nahm einen tiefen Luftzug, der seine Lungen fast bersten ließ. Sein Herz begann zu hämmern, und er musste schnell und kurz atmen, da er sonst das Gefühl hatte ersticken zu müssen. Nachdem sich sein Blick ein wenig geklärt hatte, schaute er sich um, zuerst wusste er nicht wo er war, oder wie die Dinge hießen die er sah. „Sind sie endlich wach?“, hörte Bilvor neben sich. Mit einer Kopfdrehung sah er einen Mann im mittleren Alter, in einer blauen Servorrüstung. „Was ist eine Servorstüstung?“ musste sich Bilvor sofort fragen, als ihm diese Bezeichnung einfiel. Völlig konfus starrte er den Mann an und formte langsam den Satz:“ Wer …. Sind …. Sie?“. Der Gesichtsausdruck des Mannes wurde besorgter, „Ich bin Inquisitor Macratus“ entgegnete ihm der Mann. Eine Explosion fand in Bilvors Kopf statt, wie ein Blitz der durch seine Gehirnzellen fuhr. Die Leere in seinem Kopf wurde mit einem Schlag mit soviel Wissen aufgefüllt das es ihm schmerzen bereitete. Von einer Sekunde auf die andere wusste er wieder alles: Wer er war, wo er sich befand, was er hier tat. So beruhigend dieses Gefühl auch war, so kam auch die Erinnerung an seinen schwarzen Horror in sein Gedächtnis, die ihm eine riesige Angst einjagte, obwohl er wusste dass dieser Horror nun vorbei war. Überwältigt von der Flut von Informationen musste sich Bilvor übergeben. Der Inquisitor schüttelte den Koof fing dabei aber an zu lachen und meinte:“ Sie sind der erste der kotzen muss nachdem er meinen Namen gehört hat, ja ich bin auch nicht so ganz zufrieden mit ihm!“.
Nachdem sich Bilvor einiger maßen wieder erholt hatte und der Inquisitor sich versicherte hatte, das der Milizsoldat sich wieder an alles erinnern konnte, ging Macratus zur Tafel um sie weiter zu entziffern, dabei sagte er zu Bilvor:“ Ich muss ihnen danken! Endlich habe ich wonach mich der Imperator geschickt hat, ohne sie hätte ich diese Tafel vielleicht nie gefunden! Ich muss nur noch herausfinden was auf ihr steht und dann kann ich das Imperium retten!“. Bilvor spürte das sich irgendetwas an dem Inquisitor verändert hatte, doch er wagte es nicht seine Fähigkeiten einzusetzen um heraus zu finden was genau mit ihm geschehen war. Zu groß war die Angst vor einem erneuten … Unfall. Der Milizsoldat stand auf und schaute sich die Tafel genauer an. Zuerst war er verwundert, dann richtig verwirrt. Er schaute die Tafel an, dann den Inquisitor und dann wieder auf die Tafel. „Was ist los?“ fragte Macratus. Bilvor kratzte sich am Hinterkopf und fragte vorsichtig:“ Sie können sie wirklich nicht lesen?“. Der Inquisitor wirkte etwas empört:“ Natürlich kann ich sie lesen, doch die Schrift der Eldar ist komplizierter als sie denken!“. Bilvor schüttelte den Kopf, war dieser Mann ein Analphabet? Die Tafel war in der Imperialen Sprache gehalten, Bilvor konnte einfach nicht nachvollziehen was der Inquisitor in ihr sah. „Inquisitor … ich weiß nicht wie ich es erklären soll … aber“ Macratus seufzte und stützte sich mit einem Ellebogen auf dem Tisch ab und schaute den Milizsoldaten argwöhnisch an. „Diese Tafel ist in einer ganz normalen Sprache gehalten, jeder aus dem Lager könnte sie lesen …“. Ruckartig schaute der neue Kommandant auf die Tafel und rief entsetzt:“ WAS SAGEN SIE DA?“, mit dem Gesicht ein paar Zentimeter über dem Stein sprach er:“ Nein, nein das ist eindeutig Eldar, wenn sie diese Keilschriften und Symbole sich genauer ansehen!“, dabei tippte er auf ein Verschnörkelten Kreis.
Bilvor sah nur wie er mit seinem Finger auf den Buchstaben „b“ tippte. Der Milizsoldat nickte kurz und meinte;“ Stimmt das ist ein „b““. Warum sah der Inquisitor Eldar Schriftzeichen, während er diese Tafel ohne Probleme lesen konnte? Der neue Kommandant wurde langsam ungehalten:“ Wollen sie mich verarschen? Verschwinden sie aus dem Transporter! Sie haben ja keine Ahnung von Artefakten, gehen sie!“ dabei zeigte er mit seinem Finger in Richtung Ausstiegluke. Mit gemischten Gefühlen verließ Bilvor den Rhinotransporter. Als er wieder in der stinkenden warmen Wüste von Armageddon stand, wurde ihm wieder bewusst in was für einer schlechten Situation er sich gerade befand. In der Luft lag ein Duft, den er schon lange nicht mehr gerochen hatte: Warmes Essen. Mit knurrendem Magen folgte er dem Geruch, in die Feldküche, nur um dort wieder einem kleinen Abenteuer entgegen zu treten.to be continued
-
gut geschrieben... nur weiter so!
greetz
-
Ich will mehr!
-
Participate now!
Don’t have an account yet? Register yourself now and be a part of our community!