So, nachdem jeder von Euch - bzw. wohl ein Großteil - dem Alkohol nicht abgeneigt ist, dachte ich mir, hören wir uns doch mal an was jeder so für Trinkgeschichten auf lager hat. Natürlich aus erster Hand. Was der Fetter eines Freunds dessen Tante einen Typen gekannt hat, der sich mal mit jemand unterhalten hat, wobei ein dritter diese Geschichte mitgehört und eingeworfen hat, das er seinen Vater mal.... will kein Mensch wissen ![]()
Hier mal meine aktuellste X)
Lis - Gestern Abend
Bin auf nem lustigen Spieleabend mit 4 Freunden. Wir haben alle gemütlich Schwarzbier getrunken, zwischenrein mal Wodka-Multivitamin, Ramazotti und Glühwein, sowie Knabberzeugs in uns reingestopft, hatte der leere Magen den ich mitbrachte schliesslich Füllungsbedarf. In der Nacht gegen 3 Uhr, wir hatten Grade Privacy und Wizard beendet, haben wir uns wie den ganzen Abend lustig über Penislänge, Analsex, Erdbeerwoche und Sexspielzeug unterhalten ging irgendwie das Licht in meinem Kopf aus. Der eben noch wache und aktive Lis musste sich den alkoholischen Umständen in seiner Magengrube geschlagen geben die Ihn zuallererst ins Wachkoma schickten. Ne Freundin ergriff die Pause als Chance beim Schopf und ging auf die Toilette um Druck abzulassen. Ich wiederum, merke das ich wieder wacher werde, ein "ich muss aufs Klo"-Gedanke von einem "scheisse besetzt" gefolgt wurde. Kaum gedacht, bemerkte ich auch schon warum mir dieser Gedanke kommt, bzw, das nicht das einzige war was meinen Kopf besuchen wollte. Mit schaumigem Aufstoß zum aufstehen angetrieben war meine Richtung zur Spüle geistig bereits vorgegeben, dennoch dachte sich mein Kotzreflex wohl das Laminat zu verabscheuen und auf dem gigantischen Weg von 2 Metern spuckte ich doch erstmal auf den Küchenboden, beim schwenk zur Spüle traf ich mit dem zweiten orangeroten Schwall, gefärbt von Multivitaminwodka, Nic Nacs und Glühwein, das frisch abgespülte Geschirr und den hölzernen Geschirrständer der kurz darauf auch Fachmännisch entsorgt wurde, und fand die Spüle, und damit meinen besten Freund für die nächste viertelstunde, endlich in der Küchenecke. Ein, zwei Sprachfehler später entschied ich mich aber dann doch zum großen weissen Telefon nebenan zu gehen, mich auf den Boden zu setzen, und noch mit Jörg zu telefonieren, seine Antworten plätscherten eher so dahin. Über den Inhalt dieser Unterhaltungen war ich mir den Abend nicht im klaren, dennoch schien es recht unterhaltsam zu sein, da jegliche Diskussion meinerseits mit schallendem Gelächter aus dem Off dokumentiert wurde.
8 Stunden später geniesse ich meinen Krug klaren kalten Wassers und bereite mich geistig schon drauf vor, meinem Magen entgegen seiner gestrigen Exkursion Essen einzuverleiben. Mal sehen ob der Herr Kotzreflex meinen Zimmerboden eher leiden kann.
Ich drücke die Daumen.
