• Naja wie ihr alle wisst hab ichs schonmal probert... und irgendwie ist die story hängengeblieben^^
    aber ich versür immer den drang zu schreiben - also versuch nummer 2. diesmal will ich aber nicht so einfach abbrechen.
    ich weiß zwar dass es schon genug geschichtenschreiber gibt: deva ronin tok etc....
    aber naja ich versuchs einfach nochmal. ich hab schon ein paar seiten fertig, muss sie nur noch überarbeiten. bitte um kommentare.


    No Escape
    (Arbeitstitel)


    Prolog

    Der Himmel war schwarz. Das war er immer auf Carreya. Auf dieser Welt gab es keine Tage - nur eine Nacht, die niemals endet. Denn Carreya war eine imperiale Fabrikwelt, verborgen unter tiefschwarzen Wolken , die niemals das Licht der Sonne durch sie ließen. Ständig quollen die Abgase, die giftigen Dämpfe und Rauchwolken aus den Hunderten von Metern hohen Schornsteinen der Fabriken.
    Einzig das matte Licht, das aus den unzähligen Fenstern der Manufakturen viel, erhellte den Planeten genug, damit man sich außerhalb der Gebäude bewegen konnte.
    Wenn man es denn überlebte sich nach draußen zu begeben. Das Officio Medicae hatte Carreya aufgrund des großen Anteils an Kohlenmonoxid und anderen giftigen Gasen schon vor langer Zeit als einen Planeten eingestuft, auf dem es tödlich ist ohne Schutzmaske an die Atmosphäre zu treten.
    Niemandem hier gefiel sein Leben. Der Großteil der Bevölkerung arbeitete in eben jenen Fabriken, die die Welt verseuchten. Sie stellten in erster Linie Rüstungsgüter her, für die Tausenden Kriege des Imperiums. Panzer, Munition, Waffen und Raumkreuzer - Carreya war nur dafür da, den Nachschub an die Fronten zu gewährleisten. Niemand führte hier ein angenehmes Dasein, die Menschen lebten - egal ob sie gerade in den gedrängten Habitatskomplexen ruhten oder an den Laufbändern schufteten - unter schlechten Bedingungen und gesundheitlichen Gefahren, sie hatten niedrige Vergütung und keine Perspektiven. Vielleicht aus diesem Grund, oder weil Carreya den Krieg noch nie persönlich gesehen hatte, wurden außerordentlich viele junge Männer für die Imperiale Armee und die Imperiale Flotte rekrutiert. Viele sahen darin ihre einzige Chance auf ein sinnvolleres, interessanteres und vielleicht besseres Leben. So auch der zwanzigjährige Fabrikarbeiter Arrius.


    Kapitel I

    Zwischen vielen Anderen erstieg Arrius die Rampe des Transportschiffes. Eines der Hunderten von Transportschiffen, die auf dem Planeten gelandet waren, um Mann und Material von der Oberfläche in den Orbit zu bringen, zu den Fregatten, Kreuzern und Zerstörern der Imperialen Flotte. Denn wieder einmal wurde Besatzung für die neugebauten Kriegsschiffe benötigt. Unter dem ohrenbetäubendem Dröhnen der Maschinen, Antriebe und Lastfahrzeuge, die die Transportschiffe mit Waffen, Versorgungsgütern und Proviant belieferten, war deutlich eine Stimme zu hören die aus den Lautsprechern an den Schiffen schallte: “Männer Carreyas, der Imperator hat euch einberufen ihm zu dienen! Für ihn zu Kämpfen! Für ihn zu sterben! Haltet eure Gedanken klar, und frei von Zweifel! Erwerbt durch euren Mut des Imperators Gunst!
    Fürchtet nicht die Schrecken seiner Feinde, der Häretiker und Xenos! Denn durch des Imperiums tapfere Soldaten wird der Imperator sie lehren ihn zu fürchten!” Alle, die dem lauschten, wurden nachdenklich und ehrfürchtig, und bestiegen ruhig und entschlossen ihre Schiffe. Arrius schossen in diesem Moment Tausende von Fragen durch den Kopf: Welchen Gräueln würde er begegnen müssen? Würde er standhaft bleiben? Würde er den Imperator zufrieden stellen? Würde er... Für ihn sterben müssen?

    Schon früh als Kind hatte man Arrius, wie und alle Bürger des Imperiums, gelernt, den Imperator zu lieben du ehrfürchtig zu ihm aufzublicken, in seinem goldenen Trohn im heiligen Terra. Die fanatische Propaganda des Imperiums hatte aus ihm ein blindes Schaf werden lassen, das in allen Belangen auf den Göttlichen Imperator vertraute und in seinem Namen Alles tun würde.
    Arrius war ein Rekrut des 13. Carreya Infanterieregiments, im 347. Zug. Er hatte sich freiwillig zur Rekrutierung gemeldet.

    Als sich alle Mann in Arrius´ Transporter befanden, schloss sich langsam die Eingangsluke. Es warenkleine Schiffe, die auf je etwa einhundert Mann ausgelegt waren. Durch eines der Fenster blickte Arrius auf seinen Heimatplaneten - das letzte Mal? Tief in Gedanken versunken verspürte er fast so etwas wie - Heimweh.
    “Hey du, was schaust du so traurig nach da draußen? Was kann uns diese Welt schon bieten!”,
    riss ihn ein Soldat, der sich neben ihn gesetzt hatte, aus seinen Träumereien.
    Er war wohl schon älter, um die vierzig schätzte Arrius. Er trug einen kurzen Bart, eine etwas zerschlissene Uniform und eine alte Mütze mit dem Symbol des geflügelten Totenkopfs. Wohl ein Sergeant dachte Arrius.
    “Natürlich Sir! Ihr habt Recht Sir!”
    Der Mann lachte laut auf.
    “Wozu die Förmlichkeiten, ich bin nur ein alter Sergeant, nicht der Imperator persönlich! Und nenn mich nicht dauernd Sir, Skipper tut´s auch.”
    Arrius, der aufgrund strenger Ausbildung sehr diszipliniert war, hatte es nie im Leben für möglich gehalten, dass ein Vorgesetzter ihn einmal so ansprechen würde. Nachdem er seinen ersten kleinen Schock überwunden antwortete er:
    “Oh - natürlich Sir, ähm Skipper mein ich.”
    “Dich hat man wohl ganz schön hart gedrillt, was? Naja aber orientier dich lieber nicht an mir. Normalerweise wären dein Floskeln durchaus nötig. Ein alter Mann wie ich jedoch kann auch drauf verzichten, Junge! Übrigens, wie ist dein Name?”
    “Arrius.”
    Das Schiff setzte sich in Bewegung. Irgendwie froh darüber, einen derart komischen Sergeanten getroffen zu haben, fiel es Arrius bald doch leicht, von seiner Heimat Abschied zu halten. Vor ihm konnte nur Besseres liegen. Man konnte die Türme, Dächer, Kuppeln und Schornsteine gerade noch erblicken, da fragte Arrius Skipper:
    “Was machen sie auf diesem Planeten, sie sehen nicht wie ein frisch einbezogener Carreyaner aus.”
    “Ach, ich bin schon lange Soldat. Mal bin ich hier, mal dort, mal ganz wo anders... Und lass endlich das “Sie“!”
    Schon wieder begann Skipper zu lachen, und auch Arrius lächelte. Er hatte in seinem Leben nicht viele Gelegenheiten zum Lachen gehabt.
    “Was... Macht sie... dich so... sicher? Hast du keine Angst vor dem Krieg, der vor uns liegt?”
    “Hm, der Imperator steht mir schon mehr als vierzig Jahre bei, also wird er es in der nächsten Schlacht auch tun.”
    Arrius war immer mehr von diesem Mann beeindruckt - so Jemanden hatte er noch nie getroffen.

    Als sie sich bereits weit im Orbit befanden, erblickte Arrius das Größte, Schönste und Beeindruckendste was er jemals gesehen hatte: Eine Imperiale Kriegsflotte! Vom gigantischen Schlachtschiff der Vergelter-Klasse, der “Erlösung”, über die Dutzenden Kreuzer und Fregatten, bis hin zu den Hunderten Transportschiffen, in einem von denen er selbst saß, und den pattroulierenden Abfangjägern war es ein überwältigender Anblick. Die mit prachtvollen Fassaden ausgestatteten Kriegsschiffe überstrahlten mit ihrem Glanz beinahe die Sonne selbst. Ob der schieren Größe der Flotte hielt Arrius die perfekte Koordination und Ordnung für abnormal - denn jedes Schiff war an seinem Platz, gerade und geordnet. Arrius, noch immer mit offenem Mund, sah sich der “Erlöser” immer näher kommen. Ob er wohl auf mit ihr fahren würde?
    “Ja, die Erlöser. Ein ruhmreiches Schiff, ich hatte schon oft die Ehre mit ihr zu fahren.
    Du kannst dich glücklich schätzen Junge, dass du dieses Wunderwerk der Technik bestaunen darfst!”, sagte Skipper. Und wahrhaftig - das Schiff war bestückt mit Zahllosen Waffensystemen, der riesige Bug war Scharlachrot, und das gesamte Schiff schimmerte im Glanz der Sonne, die sich an den goldenen Wänden spiegelte und reflektierte. Dies war kein Schiff in Arrius´ Augen, es war eine Stadt! Kilometer lang zog sich das Schlachtschiff an ihnen vorbei. Hoch wie Berge ragten die Türme in die Schwärze hinauf, und sogar die Kanonen war derart reichlich verziert als ob dieses Schiff aus dem Himmel selbst stammte. Zwar hatte Arrius einige Male Schiffsteile in den Fabrikanlagen seiner Heimat gesehen, sich jedoch nie eine Vorstellung davon machen könne, wie gigantisch und schön die aus ihnen konstruierten Schiffe einmal sein mögen! Absolut hingerissen von dieser überwältigenden Pracht näherten er sich mit seinen Kameraden einem der Hangars, und es hatten bereits viele andere Transporter angedockt.
    “Ach, endlich wieder zurück! Es ist beinahe wie... mein Zuhause”,
    sagte Skipper leise. Zusammen mit Arrius verließ er durch die Rampe den Transporter und betrat die Erlöser.
    “Folg mir, ich glaube du bist ab heute in meinem Trupp, oder?”, schmunzelte er zu Arrius, “Willkommen in der Imperialen Armee, Soldat! Von nun an bist du dem Imperator auf Gedeih und Verderb ausgeliefert, also sorg dafür dass er dich mag!”
    Ein überaus heiterer Vorgesetzter dachte Arrius immer wieder, überaus ungewöhnlich.

    original von counter-faith:


    "ja also ich scheiss ihn ins bein...er scheisst en paar mal zurück xD
    joar dann scheiss ich wieder auf ihn
    dann tötet er mich mit seinem geschisse xD
    joar anschließend bin ich raus hab name geändert hab ihn wieder angschissen
    dann kam wieder das gleiche mim scheissen"

    Edited 4 times, last by wWeYa.rob (April 2, 2006 at 7:12 PM).

  • nachdem riesigen feedback^^ kommt gleich mal das kapitel 2.


    Kapitel II


    Er lag in seinem Bett und starrte aus dem Fenster, er sah Tausend Sterne. Und jeder einzelne davon wurde von Planeten umkreist. Und auf fast jedem einzelnen davon herrschte wohl Krieg. Und nun war er Teil dieses Krieges - ein kleines Rad zwar in der großen Kriegsmaschine des Imperiums, aber jedes noch so kleine hatte seinen Platz und seine Notwendigkeit. Und er würde dafür sorgen dass er seine Aufgabe erfüllen würde.
    Arrius hatte Angst, er hatte Angst vor dem Krieg, den Häretikern, den Xenos, dem... Tod. Aber ebenso war er stolz, stolz darauf, dem Imperator dienen zu dürfen und seinem Leben so einen Sinn geben zu können. Und ganz davon abgesehen war er nun ein Soldat des Trupps des wohl wahnsinnigsten, aber vielleicht auch furchtlosesten Sergeanten des Imperiums. Das war im irgendwie ein Trost.

    In jedem Mannschaftsraum hielt sich immer ein ganzer Zug auf, und sie hatten auch ihre Lagerstätten dort.
    “Hey du da. Bist du neu?”, fragte ihn einer seiner Kameraden. Er sah ausgemergelt aus, und hatte ein vernarbtes Gesicht. Er war recht dürr und wirkte auf Arrius ziemlich schwächlich, und sah schon sehr alt aus.

    “Äh - ja. Von welchem Trupp bist du?”
    “632. Trupp Skipper. Du auch oder?”
    “Ja. Hm, dann sind wir wohl Kameraden!”
    “Ja, sind wir. Kalmar heiß ich, wer bist du?”
    “Arrius.
    Du bist kein Rekrut, oder?”
    “Nein. Ich war der letzte eines Trupps, die anderen kamen nicht mehr schnell genug vom Kreischer weg. Na ja egal, Versprengte wie ich werden öfters mal frischen Zügen zugewiesen damit sie auch noch für was gut sind.
    Tja unser Sergeant ist schon ein komischer Kauz, was?”
    Arrius lachte laut auf.
    “Ja das ist er. Aber ich mag ihn. Er wirkt so... unerschütterlich.”
    Plötzlich kam ein weiterer Kamerad zu ihnen. Er war groß, muskelbepackt und glatzköpfig, und spöttelte: “Was bist du denn für einer? Hm siehst aber ganz schön scheisse aus. Wohl zu oft angeschossen worden, ein Wunder dass dein Kopf nicht auch durchlöchert ist.... “
    “Was willst du? Verzieh dich wenn du dich nicht aufführen kannst”, tadelte ihn Arrius, da es ihm nicht recht war, dass Kalmar derart beleidigt wurde.
    “Du... Halt du dich da raus... sonst...”, Der Glatzkopf brach abrupt ab. Auch alle anderen wurden still, denn das Warnsignal schallte durch die Lautsprecher. Ein lautes, gleichmäßiges Dröhnen.
    Sie wurden angegriffen.

    “ALLE MANN IN GEFECHTSPOSITION. GESCHÜTZSTELLUNGEN BEZIEHEN. GESAMTES SCHIFF IN ALARMBEREITSCHAFT. WIR WERDEN VON EINER CHAOSFLOTTE ATTACKIERT.”
    “Was stehen sie noch so dumm da!? Haben ihr die Durchsage nicht gehört?, schrie der Leutnant. Sofort rannten alle aus dem Mannschaftsraum, Arrius´ Zug hatte Bereitschaftsdienst im Hauptmaschinenraum zu verrichten. Arrius, Skipper, Kalmar und alle anderen des Zuges rannten, so schnell sie es vermochten, zum nahegelegenen Maschinenraum. Durch die Fenster in den Gängen sahen sie es mit eigenen Augen: Sechs Desolator-Schlachtschiffe, zwei Chaos-Panzerkreuzer der Weltenbrand-Klasse, begleitet von knapp einem Dutzend Kreuzern und Fregatten, und umschwirrt von unzähligen, im vergleich zu den Schlachtschiffen winzigen, Jägern und Bombern näherten sich der der Erlöser.
    Plötzlich erschütterte ein gigantischer Knall das Schiff. Arrius stürzte, neben vielen Anderen. Als er am Boden lag hörte er aus dem Funkgerät des Leutnants, dass es lediglich ein Streifschuss war und das Schiff nicht beschädigt war. Arrius rappelte sich wieder hoch und rannte weiter. Sie kamen zu einem Aufzug und fuhren hinab. Und ein weiteres Mal erschütterte ein lautes Dröhnen sie, diesesmal jedoch hatte die Erlöser ihre weitreichende Hauptraketenbatterie abgefeuert. Als Arrius´ Aufzug unten ankam und er ausstieg, lief er sofort zum nächsten Fenster - die Torpedos hatten eines der kleineren Chaosschiffe lahmgelegt! Nun waren sich beide Flotten jedoch so nahe, dass auch die Schiffe mit geringerer Reichweite ihre Waffen abfeuern konnten. Imperiale Flieger stürzten sich der Chaosflotte entgegen, alle Schlachtschiffe des Imperiums entluden ihre Raketenbatterien und feuerten ihre Zielgenauen Lasergeschütze ab.
    Skippers Hand packte ihn an der Schulter.
    “Weiter Junge, wo bleibst du denn? Komm weiter! Das Panorama kannst du nachher auch noch genießen!”
    Einerseits ernst, andererseits jedoch bereits wieder frohmutig - diesen Mann konnte wahrlich nichts aus der Ruhe bringen.
    Arrius rannte weiter, und bald hatten sie auch den großen Maschinenraum endlich erreicht. Hier befanden sich die Steuerwerke des Antriebs und der Energieversorgung des Schiffes. Zusätzlich zu den Solarenergiezellen und den schiffseignen Plasmakraftwerken wurde auch von Strafgefangenen Energie produziert. Hier im Maschinenraum, an den Fenstern endlang, befanden sich lange drehbare Rollen, mit stufen bestückt. Auf diesen stiegen die Sklaven stetig nach oben, und brachten so die Rollen in Bewegung. Hinter ihnen standen Aufpasser, die sie mit Peitschen und Elektroschockern antrieben.
    Gerade als der letzte des Zuges durch das Tor den Maschinenraum betreten hatte, schlug wieder eine Waffe auf die Erlöser ein. Diesmal konnte es kein Streifschuss gewesen sein - die Sklaven stürzten, ebenso wie die Soldaten zu Boden. Das Licht flackerte und die Maschinen stöhnten. Der Leutnant brüllte in sein Funkgerät, aber es gab nur ein leises Rauschen von sich.

    original von counter-faith:


    "ja also ich scheiss ihn ins bein...er scheisst en paar mal zurück xD
    joar dann scheiss ich wieder auf ihn
    dann tötet er mich mit seinem geschisse xD
    joar anschließend bin ich raus hab name geändert hab ihn wieder angschissen
    dann kam wieder das gleiche mim scheissen"

    Edited 4 times, last by wWeYa.rob (April 11, 2006 at 12:42 PM).

  • Jo habs mir auch mal durchgelesen. Machst nur ein paar Fehler mit der Kommasetzung, aber ich denke, das stört keinen. Die Geschichte gefällt mir sehr gut, auch die charaktäre sind sehr gelungen. Das das Raumschiff immer noch ganz ist bei eienr solch großen Chaosflotte grenzt scho nan ein wunder. Hat da der imperator etwas nachgeholfen ;)

    Geile Geschichte, mach weiter so.

    Ich hoffe das reicht, in sachen kritik und feedback ;)


    In der Finsternis glimmt ein Licht, welches Hoffnung verspricht.

  • so, mal wieder was neues von der front. und so ne dumme chaosflotte kann nem imie kreuzer nix anhaben....^^ ausserdem hat der ja auch noch ne kleine flotte dabei....


    Kapitel 3


    “Schwe... Treff... ..Rumpf.... Ener...ie..verrsorgung...schwach”, das Rauschen wurde wieder schwächer, aber noch immer hinderte es einen daran, die Durchsage gut zu verstehen.
    Der Leutnant hatte sich einigermaßen gefasst.
    “Beim einzig Wahren... Das ist nicht gut. Schalten sie gefälligst Ihre Strahler an!”
    Arrius suchte in seinen Taschen nach seinem Strahler. Auch die anderen schalteten Ihre Lampen an. Das Licht im Maschinenraum war komplett ausgefallen, durch die Fenster jedoch konnten sie erkennen, dass das gesamte Schiff noch erhellt war. Der schwere Treffer im Rumpfbereich, das stoppen der Versorgung der Energie der Sklaven und das Abfeuern der vielen Waffen hatten die Zentralleitung im Hauptmaschinenraum leicht beschädigt, deshalb war in ihrer direkten Umgebung die Energie abgebrochen.
    “Arrius, komm!”, war Skipper zu vernehmen,” Wir versuchen die Leitung zu reparieren!”
    Die anderen Soldaten machten sich daran, die leichten Geschütze, die vom Maschinenraum aus gesteuert werden konnten, mit dem Notstromaggregat, welches nur Waffen und Schilde Versorgte, zu Verbinden. Sie schickten Die Sklaven wieder an ihre Rollen, und reparierten umgestürzte Geräte.

    In dem trüben Halbdunkel des Taschenlampenlichts stolperte Arrius mehrmals, mühsam fand er Skipper. Er führte ihn und noch ein paar andere zu einer großen Maschine, an der viele Dicke Kabel zusammenliefen. Schon wieder wurde das Schiff getroffen, jedoch nur von einer schwachen Waffe. Trotzdem begannen einige der Rekruten bereits bei solch kleinen Erschütterungen zu wimmern.
    “Reiß dich zusammen, komm! Der Imperator steht uns bei”, versuchte Arrius einen seiner Kameraden, der ebenfalls mit ihm und Skipper die Leitung reparieren wollte, zu beruhigen.
    “Öffne die Klappe, Arrius.”, forderte Skipper ihn auf.
    Arrius tat was sein Sergeant im befahl, und nahm die Klappe an der Maschine ab.
    “Lass mich das machen. Such du das Kabel, das den Kurzschluss verursacht hat und wechsle es aus. In dem Spinnt rechts von dir liegen neue Kabelteile. Keine angst, die Energie habe ich unterbunden.
    Arrius, schwer erstaunt über die Ruhe und Entschlossenheit, die Skipper in dieser Situation ausstrahlte, machte sich an die ihm geschaffene Arbeit. Mit seinen Kameraden suchte er alle Kabel ab und fad eines, das an einer Stelle durchgebrannt war. In Nähe der Anschlüsse waren alle Kabel alle zwei Meter mit einem aufschraubbaren Scherungsverschluss versehen, um Teile davon schnell auswechseln zu können. Drei seiner Kameraden trugen das ein schweres Kabelteil aus dem Spinnt hierher. Nachdem Arrius das neue Kabel angeschlossen hatte, machte sich Skipper an der Steuertafel des Energiekontrollzentrums zu schaffen - und bald darauf dröhnten die Maschinen wieder! Das Licht ging an, und die Plasmageneratoren versorgten auch die Maschinenhalle selbst mit voller Kraft.

    Die Schlacht jedoch hatte erst begonnen. Die beiden Flotten beschossen sich mit all ihren Waffen, aber auf die immer noch recht große Distanz konnten die meisten Waffensysteme nur ungenau zielen. Die Chaosschiefe jedoch drehten leicht ab und fuhren, mit den Breitseiten auf die Imperialen gerichtet, seitlich entlang, um zu verhindern dass die Schlachtschiffe ihnen zu nahe kamen.
    “Chaosbomber! Achtung! An die Bordgeschütze, alle Mann!”, schrie Arrius´ Leutnant, der eben eine Durchsage von der Kommandobrücke erhalten hatte.
    Die Kameraden warfen sich an die Fenster, und erblickten die Bomber. In Ihrer Nähe befanden sich mehrere Steueranlagen für an der Außenseite angebrachte Bordgeschütze, und alle Mann liefen zu einem. Die ersten Flieger kamen bereits in Reichweite - und wurden vom Feuer der Maschinenkanonen und Lasergeschütze zermalmt. Einige jedoch entwischten den Abwehranlagen und konnten ihre tödliche Fracht entladen - der Raum erzitterte unter den explodierenden Bomben. Die meterdicken Stahlwände und Kristallglasfenster konnten solch leichte Beschädigungen aber ertragen, ohne größere Schäden zu nehmen.

    Arrius, der niemals zuvor in seinem Leben solche Angst verspürte wie in diesen Momenten, musste alle Kraft zusammennehmen, um mit seinen zitternden Händen sein Geschütz zu bedienen. Erschoss wild in die Schwärze, ohne groß zu zielen - da jedoch immer mehr der Chaosbomber anrückten, traf er auch so genug von ihnen. Plötzlich sah er vor dem Fenster etwas, das er ich nie hätte ausmalen können - umgeben von rotem, schleimigem Blut schwebte die Leiche eines der Chaospiloten am Fenster vorbei. Grausam einstellt war er, von abartigen Mutationen am ganzen Körper befallen. Da er am Kopf getroffen war, war sein Helm durchbrochen und sein halbes Gesicht zersplittert. Man konnte seine grässliche Fratze sehen, die, seit Jahren immerzu vom Helmbedeckt, erbleicht war. Aus seiner Stirn tropfte Blut. Und statt einer Zunge wucherte aus seinem Rachen ein Tentakel.
    “Imperator steh mir bei... Was kann ein Wesen derart entstellen...”
    “Was soll das?! Soldat, konzentrieren sie sich auf ihre Steuerelemente! Bewundern sie nicht länger diesen häretischen Abschaum!”
    “Sir, natürli...”, aber noch bevor Arrius antworten konnte rannte der Leutnant bereits weiter, zu einem in einen Roten Mantel gekleideten, großgewachsenen Mann. Aus seinem Rücken ragte ein Servoarm, und in einer Hand hielt er eine große Axt, deren Axtblatt die Form eines Zahnrades hatte. Ein Techpriest, dachte Arrius. Er hatte schon vieles über diese Diener des Adeptus Mechanicus gehört und wusste, dass sie mithilfe ihrer psionischen Kräfte in gewissem Maße in die Materie eingreifen konnten, um zum Beispiel Beschädigungen zu reparieren,
    Auf imperialen Schlachtschiffen gab es viele Maschinenseher, die dafür sorgten, dass die Technik an Bord in Stand gehalten wurde.
    Der Techpriest redete in einer dunklen Ecke mit dem Leutnant, doch plötzlich richteten sie ihre Augen auf das Haupttor, durch das in diesem Moment ein Matrose gestürmt kam.
    “Überfa...”, er konnte seine Warnung nie überbringen, denn als er bereits im Hauptraum war, brach er, von einem Boltergeschoss am Kopf getroffen zu Boden.
    Brüllend stürzte sich, in Servorüstungen und mit gehörnten Helmen, eine grässliche Horde durch den Gang - in Richtung des Tores zur Maschinenhalle.

    original von counter-faith:


    "ja also ich scheiss ihn ins bein...er scheisst en paar mal zurück xD
    joar dann scheiss ich wieder auf ihn
    dann tötet er mich mit seinem geschisse xD
    joar anschließend bin ich raus hab name geändert hab ihn wieder angschissen
    dann kam wieder das gleiche mim scheissen"

Participate now!

Don’t have an account yet? Register yourself now and be a part of our community!