off.topic:,, Headbanger hat mich mal angesprochen, ob ich nicht meine Geschichten auf http://www.dow-fanart.com austellen könnte. Ich habe mir gedacht, warum nicht. Eine neue Geschichte, die wirklich zu meinen persönliche Domäne des Chaos werden soll. Headbanger hat mir ja bestätigt, sie ist ziemlich brutal und naja, jetzt wollte ich einmal eure Meinung hören .Passt die Geschichte in das Universum von wh40k oder ist sie eurer Meinung nach zu blutig für dieses Genre. Schreibt mir eure Meinungen bitte. Natürlich könnt ihr auch Kritik und Feedback äußern ![]()

Einleitung
Der Planet Braxis. Diese einst ruhige Kolonie des Imperiums in den äußeren Bezirken des Ultima Segmentum versinkt im Sturm des Chaos, doch mutig und mit den Glauben an den heiligen Gott-Imperator trotzt die imperiale Armee den Heerscharen aus Verrätern.
Auf den einzigen gewaltigen Kontinent Pangea werden zu dieser Stunde blutige Kämpfe um jeden Zentimeter Land geführt.
Doch durch die endlosen Massaker hat sich ein uraltes Artefakt in den Eingeweiden von Braxis aktiviert. Es sendet eine konstante, aber schwache Warpsignatur aus. Diesem Signal folgend, kamen zwei weitere Parteien auf diesen Planeten, um sich diesen Schatz zu holen.
Noch ahnt niemand etwas von der Macht unter ihren Füßen, doch bald wird es kein Kampf mehr um das Überleben geführt, sondern ein Krieg um diese Galaxie........
Das momentane Geschehen
Seit Monaten versucht die Alpha Legion unter den Kommando des raffinierten Chaos-Generals Setrius die Brücke über den hiesigen Fluss Triorr zu gewinnen. Die einzig stabile Brücke würde ihm einen direkten Vorstoß in das Feindesland erlauben, doch die imperiale Armee wehrt sich verbissen. Sie weichten keinen Zentimeter, egal, wie viele Männer ihr Leben ließen. Das riesige Bauwerk wurde auch dementsprechend umbenannt.,, Brücke der Helden.“ ein heroischer Begriff, um jene zu ehren, die gefallen waren.
Doch das Chaos hat keinen Respekt vor den Toten. In der Hoffnung den imperialen Widerstand zu brechen, ließ Setrius mehrere Standarten mit den aufgespießten, blutigen Leichen seiner Feinde aufstellen.
Der Triorr war ihm ein Groll, er konnte ihn nicht überwinden. Würde er ihn stürmen, wäre seine Truppen Futter für die Kanonen der imperialen Armee und den Fluss zu überqueren war auch unmöglich. Riesige Kreaturen von unvorstellbarer Kraft und Größe tümmelten sich in den reißenden Wasser. Eine Todesfalle, wie sie schlimmer nicht hätte sein können. Und über die nahen Berge zu ziehen, würde viel zu lange dauern und den Imperialen die Möglichkeit geben, direkt seine Außenposten anzugreifen und zu zerstören. Er musste diese Brücke besitzen, koste es,was es wolle.......
Schlacht über den Triorr
,,VORWÄRTS! Erschießt SIE!“ brüllte Drenor und ballte seine stählerne Hand zu einer Faust. Drohend schwang er sein Energieschwert und versuchte die imperialen Soldaten, die keine 200 Meter von ihm entfernt, hinter Sandsäcken verbarrikadiert hatten, zu verängstigen. Lasergewehre stachen aus jeder freien Ritze in der Befestigung. Diese erbärmlichen Feiglinge zeigten sich nicht einmal,zürnte Drenor und feuerte mehrmals seine Boltpistole ab. Nur widerwillig drangen die faustgroßen Geschosse in die Sandsäcke ein und blieben drin stecken.
,,MACHT SIE NIEDER!“ trampelnd bewegte er sich auf seine Feinde zu und ignorierte das Laserfeuer, daß seine Rüstung traf und nur ein paar schwarze Brandflecken auf den blauen Metall hinterließ. Hinter ihm rannten einige Männer, ebenfalls imperiale Soldaten, doch sie hatten sich dem Chaos angeschlossen. Ihre Regimentszugehörigkeit auf den Schulterpanzern der schwarzen Armplastweste hatten sie durch eine grüne Hydra ersetzt, dem Zeichen der Alpha-Legion, und auch den goldenen Adler auf ihren Helmen hatten sie schwarz übermalt.
Im Gegensatz zu ihm waren sie nur sie ein nichts. Der beinahe 2,60 Meter große Hüne wirkte durch seine dunkelblaue Rüstung mit den weiß-grauen Verzierungen beeindruckend und furchterregend zugleich. Es gab kaum Wesen, die es wirklich mit einem korrumpierten Diener des Chaos aufnehmen konnten. Ein Mensch wirkte hoffnungslos unterlegen. Nur die Masse machte die imperiale Armee stark, sonst nichts.
,,ACHTUNG!“ schrie ein imperialer Gardist und wollte seine Kameraden vor den unheimlichen Champion des Chaos warnen, doch es war zu spät. Mit brachialer Gewalt schlug er mehrfach auf die Barrikade ein und zerstörte sie vollkommen. Seine purpur-schimmernde Klinge vibrierte vor reiner Warpenergie und schnitt wie die Sense durch das reife Korn.
Dabei wurden auch vereinzelte Soldaten des Imperiums getroffen, die gegen diese Waffe keine Chance hatten. Ihre Armaplastwesten wurden buchstäblich zerfetzt, ebenso wie ihre Eingeweide, die sich durch die Wunde am Bauch auf den kalten, blutigen Asphalt schoben. Manche waren noch nicht einmal in der Lage gewesen ,einen letzten Schmerzenschrei von sich zu geben. Gnadenlos erschlug Drenor einen Mann nach den anderen, von den entsetzten, angstverzerrten Gesichtern seiner Feinde immer weiter in den Blutrausch getrieben.
Kochend heißer Schweiß lief über sein Narbengezeichnetes Gesicht und ergoss sich über seine Servorüstung und spülte etwas Blut von seiner Rüstung. In seinen rotglühenden Augen pulsierte der Hass.
,,VORWÄRTS! Wir müssen ihren Brückenkopf zerstören!“ kreischend warf er einen weiteren imperialen Gardisten zu Boden und hob seinen schweren gepanzerten Stiefel. Ein einziger Tritt auf den Brustkorb des armen Mannes genügte, um ihn zu töten. Unsichtbar für das menschliche Auge hatten sich die Rippen des Soldaten in seine Organe gebohrt und damit sein Ende besiegelt. Innerhalb von Sekunden war er an seinem eigenen Blut ertrunken. Ein schrecklicher Tod, aber das kümmerte den brutalen Krieger des Chaos nicht.
Je mehr Leid er säte, desto näher brachte es ihm den Chaos.
,,WEITER,IHR MADEN!“ trieb er seine Leute an. Seine dunkle Stimme war wie eine Peitsche für die Kämpfer unter seinem Kommando. Sie bedeutete Schmerz oder Wohlklang.
Niemand wagte es sich seinen Befehlen zu widersetzen. Wie Lemminge gleich rannten die Häretiker in das feindliche Feuer der Maschinenkanonen und wurden buchstäblich zerfetzt. Zwischen ihnen rannte Drenor, der sie als Schutzschild nutzte. Gewissensbisse kannte er nicht, nein, töte oder werde getötet, es dient letztendlich alles dem Chaos, dachte er und hörte plötzlich ein irre Kreischen in der Luft.
,,Artillerie.“ murmelnd sprang er zur Seite. Diese Taktik wendete diese Speichellecker des Imperiums immer wieder an. Ein paar Männer stellten sie auf der Brücke auf und warfen sie buchstäblich den Rachen der wutgesteuerten Alpha-Legion, nur um sie dann unter einen Teppich aus Explosionen zu begraben. Doch heute NICHT! HEUTE würde er nicht mehr weichen, nicht mehr sich wie ein verängstigtes Hündchen zurückkehren. Heute würde er den Ansturm vollenden, auf Gedeih und Verderb, schwor er und peitschte die Masse an Verrätern weiter nach vorne, während zwischen ihnen die Basiliskengeschosse einschlugen und Dutzende von Männern in einer feurigen Explosion zur Asche verbrannten und die verkohlten, zerfetzten Körper durch die Luft schleuderten. Kaum einer würde bei diesem grausamen Bild noch seinen Mut halten können, doch wen kümmerte es, der keine Moral besaß? Drenor nicht, er wollte siegen.
Auf der riesigen Brücke, die beinahe einen Kilometer lang und ca. 200 Meter breit war, konnte man sich leicht verstecken, ja sogar wahre Schlachten austragen. Den stählernen Titanen störte es nicht. Diese Brücke war viele hunderttausend Tonnen schwer und war dafür gebaut worden, den ständigen Erdbeben auf Pangea standzuhalten. Getragen wurde dieses Bauwerk von 8 gewaltigen Stahlträgern,geschmiedet aus menschlicher Handwerkskunst, die bis tief in den Fluss reichten. Kaum etwas konnte diese Brücke zerstören oder gar gefährden. Ganze Armeen konnten sie gleichzeitig überqueren, ohne dabei ihre Stabilität zu gefährden. Wer diese Brücke kontrollierte, kontrollierte somit auch Pangea.
Aber das Imperium war nicht so dumm, wie es Drenor gern gehabt hätte. Hinter dieser Konstruktion über den Trior, befanden sich mehrere ausgebaute Festungen, die sich allesamt gegenseitig unterstützten. Dies würde erst die wahre Hürde werden.
Wieder vernahm er ein ohrenbetäubendes Pfeifen in der Luft, doch dieses Mal waren es die Geisseln, die am anderen Ufer Stellung bezogen hatten und ihr Feuer auf die Basilisken richtete.
Sein General war darauf versessen diese Brücke zu besitzen und heute riskierte er alles. Jeden Mann und jede Granate.
Hinter sich konnte er viele andere Alpha-Legionäre ausmachen, die nun ebenfalls in den Kampf mit eingriffen.
Drenor war mit den niederen Kultanhängern nur Kanonenfutter. Material das dem Feind entgegen geschleudert wurde, um seine Stärke zu testen. Setrius war ein genialer, wie tückischer General. Er wusste, daß Drenor ihn vielleicht eines Tages den Posten streitig machen würde, deshalb schickte er ihn immer an die vorderste Front und hoffte auf seinen Tod.
Der Basiliskenbeschuss endete schlagartig, nur noch einige große Krater im Asphalt wie aufsteigender Rauch blieben zurück. Ein Großteil seiner Leute lag Tod in den Krater und drum verstreut. Die Verletzten stützten sich auf ihre Lasergewehre oder an nahen Trümmer. Manchen fehlte ein Bein oder ein Arm, mitunter auch der gesamte Unterleib. Ein widerlich Geruch von Schwarzpulver und verbrannten Fleisch drang in seine Nase. Er schmeckte den Hauch der Vernichtung und es gefiel ihm. Es machte ihn stark.
Scheinbar mussten die Imperialen auf ihre wenigen Fahrzeuge aufpassen. Schließlich erhielten sie keine Verstärkung mehr von außen. Keiner wusste von ihrer prekären Lage.
,,Weiter. Sie lösen ihre Stellung auf. Hörst du mich, Drenor? Greif an!“ hörte er die verschlagende Stimme seines Generals in seinem Kopf.
,,JA!“ brüllend erhob er sich aus seiner Deckung, die nur aus ein paar Sandsäcken bestand und stürmte nach vorne.
Er schob sich zwischen seinen Leuten vorbei und konnte das Ende der Brücke erkennen.
,,LÄCHERLICH!“ schnaubend erkannte er den kümmerlichen Widerstand.
Ein paar Dutzend verletzte Soldaten, wie er an den weißen Bandagen mit den roten Flecken sah.
Sie zogen sich zurück und opfert die Verletzten. Diese gaben ihnen trotz dieses Verrates Feuerschutz. Diese schwächliche Truppe würde fallen, ja, er würde einen nach den anderen töten.
In den Laserstrahlen starben viele seiner Leute, nur er blieb unverschont. Seine Servorüstung mochte viele Jahrtausende alt sein, doch war sie nach wie vor ein Wunder des menschlichen Geistes.
Nur einige oberflächliche Beschädigungen hatte er zu befürchten, aber das war für die Techpriester der Alpha-Legion kein Problem. Sie würden sie reparieren, ohne auch nur einen Kratzer zurück zulassen.
Während in seinen Sinnen die Dämonen nach Blut schrien und im Hintergrund seiner Gegner die Geschosse der Geisseln detonierten, brütete er schon einem Szenario, wie er seine Gegner zertrampeln würde. Tausende von unterschiedlichen Tötungsarten tanzten durch seinen malträtierten Verstand. Eine grausame, als die andere. Es würde ihm Vergnügen bereiten, entschloss er sich, als er beinahe das Ende der Brücke erreicht hatte.
Er stieg über die Leiber der Gestorbenen und würdigte sie keines Blickes. Die imperialen Soldaten wollten wegrennen, als sie den riesigen Chaos-Space-Marine sahen, der sich wie eine Säule aus der Masse von Gottlosen abhob.
Mit einer gewissen Genugtuung sah er, wie einige imperiale Soldaten des Braxis-Regiments die Flucht ergriffen. Meist humpelnd schlichen sie sich aus den Reihen ihrer Kameraden.
Mit einem letzten Hoffnungsschimmer im Herzen tragend, hielten sie ihre Stellung und beteten ein letztes Mal zum Imperator.
Jedoch zerbrach ihre Hoffnung wie Glas, als der Champion des Chaos, Drenor, sein Schwert in den Brustkorb seines Gegners versenkte und seine Qualen in sich aufnahm.
Auch die Verräter der imperialen Armee verwickelten ihre einstigen Brüder und Schwestern in blutige Nahkämpfe. Mit den Bajonetts an den Lasergewehren stachen nach ihnen und verzogen jedesmal das Gesicht zur einer grausamen Grimasse, wenn sie ihrem Gegenüber Schmerz bereiteten. Das Chaos hatte sich ihre Seelen gefressen und würde sie auch nie wieder freigeben. Schmerz,Leid und Tod waren die Katalysatoren für ihre Wut. Sie kämpften schneller, besser. Der Sieg war nahe und ihr Hass hatte den Zenit erreichten.
Mit einem Schuss aus seiner Boltpistole richtete Drenor den Letzten der Verteidiger und ließ seinen Leichnam in den matschigen Boden fallen.
Damit war die Brücke erobert, doch für was für einen Preis? Hunderte von Anhänger der Alpha-Legion waren tot und lagen zwischen den gepanzerten Beinen der rasch näherkommenden Nachhut.
Der heutige Tag war mit viel Blut erkauft worden, auf beiden Seiten waren die Verluste hoch gewesen. Sentius war der Sieger, aber auch etwas befleckte seinen Sieg. Und zwar das Überleben von Drenor, ohne den wahrscheinlich dieser Angriff sich in Luft aufgelöst hätte. Ohne seine antreibende Art, hätten sich die korrumpierten Gardisten zurückgezogen und die Brücke würde immer noch von ihren Feinden gehalten.
Drenor starrte in die blutrote Sonne und in das Abendrot des Himmels. Ein glorreicher Tag neigte sich dem Ende und heute würde keiner seinen Sieg beschmutzen. Doch in seinem Innern spürte er, daß dies nur der Anfang war........