Kurzgeschichten/Geschichten/Erzählungen aus dem Sci-Fi-Universum

  • krasse sache 8o
    bö nich schlecht teron
    nur eine winzigkeline kleinigkeit
    das is kein panzer was die haben sondern nur sone art neopren-anzug oda leder egal.
    daher die fehlende panzerung ;)
    weil wegen beeintraechtigt die mobilitaet im cc :P
    & der 'kuss' is eigentlich wenn der vamp dat opfer zu seinesgleichen macht.
    sons isset nur trinkn^^
    aber soweit richtig genial geschrieben 8)

  • Edit:,, Naja Khain sollte sich das auch mal durchlesen, ich dachte das würde gut zum Pakt passen."


    Die Morgensonne


    ,,Willkommen, Jünger seines Namens. Unsere gemeinsamen Anstrengungen im Kampf gegen das Imperium haben sich weiterhin als fruchtbar erwiesen. Überall wo die Imperialen die Angst und Terror sähen, sind wir die Gärtner, die diese üble Saat beseitigen ehe sie keimt. Nicht mit leerer Propaganda, sondern mit der göttlichen Erleuchtung. Khain starb für uns, auf das wir erleuchtet würden. Kämpft für den Pakt und die Technologie des Friedens.“
    Damit endete die Botschaft des Hohepriesters und der schwarzhaarige Mann, der auf den Namen Terion Claw hörte, schaltete das Funkgerät in der linken Brusttasche seiner blutroten Uniform aus.

    Er gehörte zu einer Eliteinheit der Hohepriester und verfügte daher über ein experimentelles Maschinengewehr, daß statt den üblichen Patronen in der Lage war Energieimpulse zielgenau abzufeuern.
    Die beiden Wachen am Eingang hatten zuerst die Wirkung dieser Waffe testen dürfen, von ihren Körper blieb nicht mehr übrig als eine geleeartige Masse, die noch immer kochte. Nicht weiter verwunderlich, der menschliche Körper konnte nur geringe Einwirkungen von Hitze vertragen, da hier allerdings die Intensität wesentlich höher war, verbrannten seine Opfer nicht, sondern schmolzen wie Eis in der Sonne.

    ,,Für Khain.“ brüllend rannte er den Korridor entlang und eröffnete das Feuer, auf alles was sich bewegte. Er machte keinen Unterschied zwischen einem ausgewachsenen Mann oder einem kleinen Kind. Alle Feinde Khains mussten sterben. Jeder, der zu falschen Göttern betete, musste beseitigt werden.

    Die Arbeiter waren völlig überforderte, manche flohen, doch ihre organefarbenden Schutzanzüge waren wie ein Signalfeuer für ihn. Auf den engen, mit Stahl gekleideten Gängen konnte man ihm ohnehin nicht entgehen. Eine Sirene begann zu heulen und tauchte alles in einem Licht, daß dauernd zwischen hellen und dunklen Kontrasten wechselte.
    ,,Diese Würmer.“ setzte er seinen Gewaltmarsch in das Innere der Anlage fort. Als ihm einige Sicherheitsbeamte entgegen kamen und mit Pistolen auf ihn feuerten, baute sich für wenige Sekunden ein unsichtbarer Schild um ihn auf, an dem alle Projektile mit einem lauten Klirren zersprangen oder abprallten.

    ,,Mögen alle verbrennen, die nicht an die göttliche Macht Khains glauben.“ wiederholte er eine von vielen stumpfsinnigen Litaneien des Paktes und drückte dann den verchromten Abzug seiner nachtschwarzen Waffe, welches darauf auch sofort, mehrere hellrötliche Energiebälle auf seine Feinde schleuderte. Die Wirkung war jedesmal entsetzlich. Die Wachen brüllten und schrien, als ihre Körper langsam schmolzen, manche versuchten sogar noch eine Waffe zu ziehen, doch ihre dunkelblaue Kleidung und ihre Waffen, rutschten mittlerweile an ihren Körper herunter, als würden sie aus Schlamm bestehen. Dann nicht einmal eine Sekunde darauf, konnte man ein Platzen hören als die Knochen im Inneren explodierten, da sie der Hitze nicht mehr standhalten konnten, ähnlich ging es auch ihren Gehirnen. Schon war der Spuk vorbei und grinsend trat Terion Claw über die immer noch brodelnden Pfützen aus organischer Masse. Die Ähnlichkeit mit den Sern'Kei-Säuren war kaum noch abzustreiten, man munkelte schon immer das diese Aliens mit den Pakt irgendwie unter einer Decke steckten, auch wenn es dafür noch keinerlei Beweise gab.

    Langsam kam er seinen Ziel näher, denn auf der nächsten Tür befand sich das Warnsymbol für radioaktive Strahlung. Zu seiner Verwunderung öffnete sich das Schot nicht. Ein kleines Eingabegerät verlangte eine ID-Karte und einen dazugehörigen Code.

    ,,Hmmmm...“ murmelnd ging er zurück zu den organischen Überresten des Sicherheitspersonal, aber die Kleidung war derartig durchlöchert, daß er seine Suche nach einem dämlichen Stück Plastik aufgeben konnte.
    ,,Dann muss ich halt einen anderen Türöffner benutzen....“ grinste er hämisch und zog aus einer seiner vielen Gürteltaschen eine Art Sprengstoff hervor. Dieser kleine, schwarze Kaste wirkte unter anderem nicht viel anders als eine gewöhnliche Fernbedienung, aber in seiner Sprengkraft unübertroffen. Eine moderne Variante einer Vakuumbombe.

    Die kleinen Knöpfe leuchteten rötlich auf, als Terion sie berührte und zeigten ,nach Abschluss seiner Eingabe, in einer kleiner Anzeige am Kopf der viereckigen Granate mehrere Zahlen an. Ein Countdown. Schnell warf er sie von sich und hörte das Knallen, wenn Metall auf Metall traf. Er hatte das Schott getroffen und die Granate war dran haften geblieben, was auch selbstverständlich war, da sie einen kleinen Magneten an der Außenhaut besaß.

    In einem kleinen Seitengang suchte Terion Claw Schutz und zählte mit den Fingern den Countdown ab. Als er den letzten Finger sank und seine Hand zu einer Faust geballt hatte, war ein lauter Knall zu hören und ein Geräusch, als würde sich Stahl verbiegen. Es war ein entsetzlich, heller Ton, so daß er sich die Ohren zu halten musste, damit sie nicht platzten.

    In seiner Ausbildung hatte er alles gelernt und wusste daher auch genau, wie lang eine Implosion dauerte. Er nahm die Hände von seinen Ohren, rappelte sich auf und rannte dann wieder zum Schot. Dieses war vollkommen verbogen. Gleiches ging auch für die Decke, die Wände und den Boden. Doch der Spalt, den die Granate geschlagen, reichte ihm. Sich seines Sieges immer sicherer, stieg er durch die kleine Öffnung und betrat eine riesige Halle, in dessen Mitte der Fusiongenerator stand, der die gesamte Stadt mit Energie versorgte. Er wirkte wie eine riesige leuchtende Säule, in dessen Inneren eine große Sonne eingebettet war. Eine gewaltige Plattform mit vielen Computern und Schalttafeln war um diesen Fusionsgenerator errichtet worden. Dies war das Herz des gesamten Kraftwerkes und auch sein Ziel.

    ,,Und Khain sah den Verfall und schwor, daß alle menschlichen Dämonen durch die Flammen der Reinheit getilgt werden mögen.“ lamentierte er und ging auf den Computer, der die Temperatur im Fusionsreaktor regelte, zu. Er fuhr pfeilschnell mit seinen Fingern über die Tastatur und überging dabei sämtliche Sicherheitsprotokolle. Der Computer warnte dauernd, doch er hörte nicht hin. Nachdem er fertig war und das System verschlüsselt hatte, kniete er sich auf den kalten, stählernen Boden und begann ein Gebet, während eine weibliche Computerstimme durch die Sirenen eine Warnung aussprach.,, Achtung. Kernschmelze steht unmittelbar bevor. Evakuierung des Personals wird empfohlen. Warnung, Fusionskern ist auf Überladung eingestellt, alle Sicherheitsprotokolle wurden außer Kraft gesetzt. Abdeckung kann nicht über den instabilen Kern gefahren werden. Wiederhole.....“

    Draußen musste das blanke Chaos herrschen. Über die Sirenen wurde zeitgleich auch der Notstand ausgerufen, während der Computer seine Warnungen immer wiederholte.

    ,,Und Khain sah, daß die Dämonen den Menschen vergifteten und sandte das heilige Feuer aus, um alle Kreaturen der Hölle zu vernichten......“ sprach er laut und deutlich und achtete dabei nicht auf die Anzeige in seinem Genick. Diese war bereits feuerrot und die Strahlung des Fusionskern hatte bereits tödliche Ausmaße genommen. Alles in seiner Nähe würde durch die austretende radioaktive Strahlung sterben.

    ,,...Doch die Dämonen waren listig und verdarben all jene, die nicht an das Licht glauben mochten. Die Hölle griff nach den Sternen und schickte ihre übelsten Monster aus, um die freien Überreste der Menschheit zu brechen, aber Khain war von göttlicher Weisheit gesegnet und sah diesen Tag kommen. Sein Schwert vereinigte uns und wir bauten ihm einen Altar der eines Gottes würdig war. Doch die Dämonen wollten auch die letzten Reste der Menschlichkeit auslöschen und griffen auf das Mittel der Technologie zurück. Khain aber konnte ihnen die Stirn bieten und erschuf das heilige Feuer, daß uns vor diesen Verrätern und Gläubigen der Hölle schützen mochte.......“

    Die Strahlung wurde immer stärker und die Hitze wurde immer schlimmer. Schon jetzt zeigte der Fusionreaktor Risse. Er stand kurz vor der Explosion. Terion Claw brannte, aber die Flammen, die sein Fleisch versengten, schienen ihn nicht zu stören.

    ,,Und Khain fragte:,, Wirst du mir ins Feuer folgen.““Mit diesen letzten Worten wurde der Fusionreaktor zerrissen und die gewaltige Explosion verschlag alles. Im Umkreis von 60 KM wurde alles Opfer der Flammen. Der Pakt hatte sein Ziel erreicht und den Imperium einen weiteren Beweis für ihre Gefährlichkeit geliefert.....


    In der Finsternis glimmt ein Licht, welches Hoffnung verspricht.

  • Nachdem Admiral Conwell bei seiner Verfolgungsjagd von dem bisher unbekannten Siuri`Pan getötet wurde, entsandte der Pakt einige Späher, welche die Warnungen, die über Funk gesendet wurden, nicht ignorierten. Es entstand die Vermutung, dass sich dort Schergen des Imperiums befanden, also schickte der Pakt einen großen Flottenverband. Die Schiffe wurden zwar fast alle zerstört, doch eines konnte entkommen und der Captain schilderte die Geschehnisse. Zuerst glaubte man, dass es ein Trick der Imperialen sei, doch schließlich schaffte es ein Hohepriester, die anderen zu überzeugen, dass es eine fremde Rasse sein müsse. Derartige Waffen wurden noch nie vom Imperium verwendet.
    Doch anstatt, dass der Pakt sich zurückhielt, griff er erneut an, mit der Hoffnung, Waffentechnologie zu erbeuten, dem das Imperium nichts entgegensetzen konnte.
    Obwohl die Verluste nicht gering war, besiegten sie nach und nach die Schiffe von SIuri`Pan. Der Pakt fand heraus, dass man in großen Schlachten am besten die kleinen Begleitschiffe, welche die Batterien transportierten, abzuschießen und somit die Energieversorgung zu unterbrechen und den Feind sogar kurze Zeit führerlos zu machen.
    So konnten der technisch unterlegene Pakt die Alienrasse langsam zurückdrängen. Zu der Zeit hatte Siuri`Pan noch keine große Flotte und der Verlust jedes Schiffes bedauerten sie sehr.
    Der Pakt konnte leider doch nicht Waffentechnologie erobern, weil Siuri`Pan eigene Schiffe selbst schmelzte, sobald sie gekapert werden konnten.

    Irgendwann bekam das Imperium Wind von diesem Krieg und schickte die eigenen Schiffe im Kampf gegen den Pakt, bis dieser schließlich von zwei Seiten bekämpft, den Angriff aufgab.
    Das Imperium und Siuri`Pan fingen an zu verhandeln und der Diplomat Dice arbeitete den Verteidigungsvertrag aus, mit dem beide Parteien zufrieden waren. Der Inhalt drückte kurz gesagt aus, dass, wenn das eine Volk angegriffen wurde, das andere nach eigenen Ermessen bei der Verteidung half. Sollten aber andere Interessen als der Verteidung durchgesetzt werden, darf der andere helfen, muss dies aber nicht tun.


    Könnte man das als Geschichte des Bündnisses zwischen Imperium und Siuri`Pan nehmen?

  • Ich meine, das dies Souri'Pan etwas herablassend wirken. Ihre Mentalität und so. Zumindest so wie du es beschreibst, aber es passt.


    In der Finsternis glimmt ein Licht, welches Hoffnung verspricht.

  • kleine story die die fortsetzung von der letzten is
    die naechste wird wieder ne fortsetzung und es werden dann auch andere völker eingebracht
    jezze ersma nochn teil vom anfang der mission ;)

    Hilfe von ganz oben

    Romonov wusste nicht wie er in diese Situation kommen konnte.
    Sein Auftrag war es gewesen in die feindliche Raumstation zu gelangen und den Blutvorrat zu stehlen.
    Bis vor ein paar Minuten war die Mission noch zu seiner Zufriedenheit verlaufen, doch hatte sich das jäh geändert, als seinem Sprengmeister der Kopf explodiert war.
    Jetzte sahs er mit seinen übrigen Männern hinter den zerschossenen Sandsäcken der überrannten imperialen Stellung und feuerte blind in den Flur, aus dem das feindliche Feuer kam.

    „Männer, diese Stellung wird nicht mehr lange halten! Wir müssen uns in den hinteren Flur zurückziehen oder uns dem Feind stellen!“, Romonov musste schreien um das stetige Gewehrfeuer zu übertönen. Er zog den Kopf ein und sah seine Leute an. Jeder sah entschlossen aus und jeder wusste, dass sie für einen Rückzug ihre Deckung verlassen mussten.
    Nach einander nickte jeder mit dem Kopf.

    „Okay, damit ist es entschieden. Dimitri und Nikolai, ihr schnappt euch die beiden MGs und gebt uns Feuerschutz“, beide nickten. „Alle anderen kommen mit mir. Jeder ist auf sich alleine gestellt. Macht einfach eure Arbeit und das, was ihr am besten könnt!“
    Jeder hob den Daumen um zu signalisieren, dass sie verstanden hatten.

    Dimitri und Nikolai hieften jeder ein MG auf die Barrikaden und begannen zu feuern.
    Romonov atmete tief durch. Möglicherweise war dies sein letzter Befehl gewesen und er würde seine Männer in den entgültigen Tod führen.
    Mit einem letzten prüfenden Blick auf sein Schwert verbannte er den Menschen in seinem Inneren, sein Körper begann leicht zu zittern, sein Blick wurde trübe und leer.

    Mit einem Satz landete er in der Tür zum Flur und mit einem weiteren riss er den ersten imperialen Soldaten zu Boden. Er spürte weder das Bajonett, das sich in seinen Unterarm bohrte, noch die Kugeln die in seinen Körper einschlugen.
    Sein Schwert trennte Glieder vom Rumpf verschiedener Soldaten, doch bekam er nichts dergleichen mit. In seinem Gehirn herrschte die totale Blutlust und das Verlangen zu töten.

    Nach einigen Minuten erwachte er aus der Trance, er lehnte gegen eine Wand und betrachtete sein Werk. Unzählige Leichen lagen in dem Flur, Imperiale wie auch seine Männer.
    Er betastete seinen Mund. Sein Gesicht war in Blut getränkt, also würden sich seine Wunden hoffentlich schnell regenerieren, sofern er genug getrunken hatte.
    Sein Blick viel auf die Gruppe der Überlebenen seiner Einheit. Es waren sechs, sechs von zehn, Tung nicht mitgezählt.

    „Das war...“, begann er: „Das war gute Arbeit“. Er blickte in die Runde. Die einzige schwere Verletzung die er sehen konnte, war Apollos abgetrennter Arm. Romonov wollte gerade das Kommando geben die Leichen zu beseitigen, als Dimitri und Nikolai zu ihnen stießen.
    „Auch ihr habt gute Arbeit geleistet, Männer“. „Danke, Sir“, sie stellten sich zu den anderen.
    „Okay, räumen wir ein wenig auf, bevor es weiter geht“, sagte er und machte sich sogleich daran, das nächstgelegene Kainskind umzudrehen.
    Es war Panislav. Er nahm den Metallstab mit dem Chip aus Panislavs Nacken, der verhinderte, dass die Vampire zu Asche wurden, wenn sie starben.
    Einige Minuten später waren nur noch menschliche Gefallene zu sehen, zwischen denen der Boden mit Asche überhäuft war.

    Romonov drehte sich zu seiner Truppe um: „Das wäre erledigt. Fünf Minuten Pause zum regenerieren, anschließend schnappt sich jeder eine Waf...“, er hatte noch nicht ausgesprochen da durchstieß ein Bajonett Dimitris Brustkorp.
    Dieser verdrehte die Augen und sackte zu Boden. Jedes Truppmitglied drehte sich um und blickte in die tiefen, schwarzen Mündungen dutzender Gewehre.
    Ein uniformierter Oberst trat hervor, sah auf seine gefallenen Kameraden, blickte Romonov anschließend in die Augen und begann mit ruhiger, bedrohlicher Stimme zu sprechen: „Das ist euer Werk nicht wahr?“. Romonov sagte nichts, der Oberst schritt auf ihn zu: „Habt ihr noch etwas zu sagen bevor der Exitus erfolgt?“.
    Romonov blieb ruhig, sein Blick wurde leer und seine Pupilen verschwanden.
    Er würde nicht kampflos untergehen, zudem er der gleißenden Lichtstrahl hinter den imperialen Soldaten gesehen hatte.
    Romonov fuhr sich lechtzend üeber die Lippen.

  • Unruhige Wälder

    Neo stand schon seit 26 Stunden Wache, und selbst sein hochentwickeltes Gehirn schrie jetzt nach Ruhe.
    Das war einer der Gründe, wegen denen er seinen Augen nicht traute.
    Allerdings war auch die Erscheinung an sich eine dermaßen ungewöhnliche, dass er auch im vollen Wachzustand mehrere Sekunden gebraucht hätte um die Bedrohung zu erkennen.
    Vor ihm, auf der Grasebene, die sich vor den Iridiumminen auf der Flügelmenschenkolonie erstreckte, marschierte ein verderbter Dschungel auf ihn zu.
    Aufgeregt von einer Situation, die er nicht verstand schlug sein Herz jetzt schnell und laut.
    -bouum-
    Ein Wald wo keiner sein sollte. Ein Wald der sich bewegte. Nein, kein Wald. Eine Ansammlung von Pflanzenwesen. Pflanzenwesen, knappe 3m groß.
    -bouum-
    Pflanzenwesen in so einer großen Menge.
    Eine Armee. Feinde. Feindliche Pflanzenwesen.
    Im Kopf raste er durch die Datei von Lebewesen, die Flügelmenschen schon angegriffen hatten und Pflanzenähnliche Körper hatten.
    Ein in seinem Kopf implantierter Neuralchip versorgte ihn mit allem was er wissen wollte.
    -bouum-
    Die Bäume auf Tara IV- Vereinzelte Übergriffe auf Rodungsmaschinen. Keine Koordination. Einzeltaten. Subjekte über 4m groß. Passt nicht.
    Die Wasserpflanz- "Wasser." Passt nicht.
    Die Sern´Kei - Technologisch hochentwickelter Feind unserer menschlichen Verbündeten. Greift koordiniert an.
    Benutzt biologische Waffen und Rüstungen.
    -bouum-
    Passt!
    Neo rannte ins Lager und schlug Alarm.

    -tu bi kontinjuht-

    Edited 2 times, last by sCyh (April 18, 2007 at 11:31 PM).

  • Ich habe eine Geschichte zu meinen kleinen Drohnen geschrieben ^^

    Ich hoffe ich habe von MyQ die Erlaubniss seine Rasse für mein kleines Blutbad zu benutzen.


    Angriff auf das Geflügel ^^

    Ne Scherz


    Der Tod kommt von oben


    Caedes saß mal wieder auf seiner Liege und schlürfte Aes, eine Art flüssiges Metall, welches die höheren Drohnen als Genussmittel zu sich nahmen, natürlich benötigte er keine Nahrungszufuhr, aber es war eher eine Art Luxus. Unter ihm machte sich eine Gruppe von Jagd-Drohnen bereit einen nahegelegenen Außenposten der Luftmenschen anzugreifen. Normalerweise hätte Caedes sich mit so was nicht abgegeben, aber gegen die Luftmenschen hatten sie noch nie gekämpft, deshalb hoffte er einige Beobachtungen machen zu können und die Taktik der Luftmenschen erforschen zu können.
    Er erhob sich und mit einer winzigen Bewegung seiner Hand, welche die meisten gar nicht bemerkten, aber den Befehl der durch ihre Reihen ging übertragen von Caedes, schritten die Jagd Drohnen in einer Perfekten Linie einige Meter voran. Ein paar Nachzügler, welche den Befehl nicht wirklich wahr genommen hatten wurden unverzüglich von den folgenden Reihen nieder getrampelt, denn von hinten schritten Schwere und leichte Schützendrohnen, einige Blutdrohnen, Vernichter- und Zertrümmerdrohnen heran. Zusätzlich positionierten sich einige Raben über den Truppen bereit alles Fliegende, ob Maschine oder Vogelmensch, vom Himmel zu holen.

    Er selbst rief eine Wespe zu sich um sich von ihr direkt zum Schlachtfeld bringen zu lassen. Wenn alles vorbei war würden einige Sammler die Reste und mögliche Assimilatoren einsammeln. Er grinste. Perfekt. Wie alles was die Scire taten und waren, nichts konnte sich ihnen in den Weg stellen. Viele Drohnen waren hier produziert worden, doch als der Außenposten auf dem Planeten entdeckt wurde hatte die Haupteinheit einige Drohnen produziert und auf den Planeten bringen lassen um die Streitkräfte im Voraus schon zu stärken. Die Wespe landete hinter einer Düne, direkt vor dem Außenposten, seine Schweren Schritte wurden vom Sand gedämpft, doch gruben sich seine Füße mehrere Zentimeter in den Sand. Hinter ihm kamen seine Streitkräfte anmarschiert. Er drehte sich um. Alles war vorbereitet, er grinste zufrieden, auf seinen Befehl würde der gesamte Außenposten in Schutt und Asche gelegt werden.

    Er trat auf die Düne.
    Sofort drehten sich einige Köpfe der Vogelmenschen zu ihm um und legten an. Die ersten Schüsse flogen auf ihn zu doch er machte sich nicht viel draus. Ihn konnten sie nichts anhaben. Einer der Schüsse durchschoss sauber seine Schulter, welche sich allerdings sofort ,mit einer neuen Schicht Metall, verschloss. Caedes hob seinen Arm in die Luft und seine Hand verwandelte sich in eine lange glatte Klinge die im Sonnenlicht des Wüstenplaneten eine Spiegelung in die Reihen der Luftmenschen warf, einige blickten ruckartig weg, da sie geblendet wurden, während sich im gleichen Moment die Meute der Drohnen in Bewegung setzte. Als Caedes los rannte hatten ihn die Jagddrohnen bereits eingeholt und lechzten nach dem Blut ihrer Feinde. Die ersten Schüsse trafen die Jäger, doch die Reste der Drohnen fügten sich einfach wieder zusammen und stürzten sich wieder auf ihre Feinde. Als der erste Greifarm sich in die Brust eines Luftmenschen bohrte, positionierten sich grade die schwerfälligeren Drohnen auf der Düne, von wo aus sie auf ihre Feinde anlegten.

    Caedes fegte wie ein Sturm unter seinen Feinde, ein Sturm, welcher von vielen kleinen Böen begleitet wurden, welche aber nicht minder gefährlich waren. Immer mehr triefte Caedes vor Blut der Vogelwesen und musste bereits mehrmals seine Augen freimachen damit er wieder sehen konnte. In ihrer Bedrängnis erhoben sich einige Luftmenschen in die Höhe, wurden aber, von den plötzlich auftauchenden Raben, wieder runtergeholt. So eingekesselt blieb ihnen nichts anderes übrig, als sich in den Außenposten zurückzuziehen und auf Verstärkung zu hoffen. Einige in Arbeit genommene Geschütze wurden innerhalb kürzester Zeit von den Zertrümmerdrohnen eliminiert und die Verteidigungsreihen am Eingang dezimierte sich zusehends.

    Caedes war bereits in den Gebäudekomplex eingedrungen. Hinter einem Schutzwall hockend saß Caedes da, nicht so einfältig einfach auf den Gang zu rennen um sich vom Kreuzfeuer der Vogelmenschen in Stücke reißen zu lassen, wie die Jäger. Auf die Idee diese zurückzupfeifen kam er nicht, wieso auch? Sie waren eine Massenware in seiner Armee und dazu da die hinteren Reihen zu schützen. Aus seinem Finger formte sich ein langes Kabel mit einem Okular an der Spitze, wodurch er sehen konnte. Mit diesem beweglichen Kabel blickte er um die Ecke. Ein Luftmensch hatte den schützenden Wall verlassen und schlich vorsichtig auf ihn zu. Narr!, dachte Caedes, während sich sein Finger wieder normalisierte. Seine lange Klinge am Arm transformierte sich in eine Strahlenwaffe, wie sie bei den Truppen der Scire üblich waren und stand auf. Er drehte sich beim Aufstellen um, sodass er dem erschreckten Vogelmensch in die Auge sehen konnte, und schoss. Der heiße Strahl gebündelten Lichts schmolz sich durch die Rüstung des Feindes und durchstieß seinen Bauch mit Leichtigkeit.

    Während der Vogel noch umfiel, duckte sich Caedes schnell, wieder hinter seinen Wall und registrierte noch wie abgefeuerte Schüsse des Feindes von der Leiche ihres Kumpanen abgehalten wurden und dieser sich von der Wucht im Flug drehte und schleudernd zu Boden fiel. Mehrere eher schlecht als recht abgefeuerte Schüsse flogen über ihn hinweg, als Caedes sah, wie sich mehrere Schützendrohnen von hinten näherten, sich ebenfalls hinter den Schutzwällen versteckend. Nach und nach huschten sie voran, immer in den Momenten wo keine Schüsse fielen. Caedes war ihnen dabei nicht unhilfreich, da er die Feind gezielt ablenkte, um dann den Truppen zu befehlen jetzt loszulaufen.

    Nach einiger Zeit befanden sich alle Truppen in seiner unmittelbaren Nähe und er instruierte sie über sein Vorhaben. Humanoiden Drohen konnte man nicht einfach steuern, wie die vergleichsweise dummen Jagddrohnen, sie waren schlauer. Caedes konnte ihnen sein Vorhaben übermitteln, aber ob sie seiner Leitung folgten, war letzten Endes ihrer KI überlassen. Natürlich würden sie ihm trotzdem bedingungslos gehorchen, obgleich sie die Wahl hatten. Nur dem Willen der Haupteinheit konnte sich keiner Wiedersetzen, nun ja, außer Caedes. Vor allem aber die Assimilatoren werden der Kontrolle einer anderen Drohne unterworfen, meist einem Controller, um diese keinen Wiederstand leisten zu lassen, da die Sympathie für ihr ehemaliges Volk sie rebellieren lassen könnte. Zu weil bereiteten sich die Drohnen darauf vor den Plan auszuführen. Er war recht simpel, Caedes würde sich auf die Feinde stürzen während die anderen ihm Rückendeckung gaben und einige sollten versuchen an der Decke endlang zu klettern um die Feinde überraschend angreifen zu können.

    Und ... los!

    Caedes rannte los und schoss auf die gefiederten Feinde, während er aus der anderen Hand seine Klinge formte. Gleichzeitig setzten auf der anderen Seite des Ganges die Luftmenschen ihren Plan in die Tat um und erhoben sich in die Luft um schnell in den Reihen der Scire zu landen. Damit hatte Caedes nicht gerechnet, ER! Das konnte nicht sein. Dank des niedrigen Ganges erwischte er einige Flügelmänner, doch musste er mit ansehen wie seine Drohnen gnadenlos hinter ihm niedergemacht wurden. Er drehte sich rasch um und rannte zurück. Er versuchte die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, da die Schützen erbärmlich im Nahkampf waren und den Feind besser von hinten in den Rücken schießen konnten, doch es misslang. Während er Rücken um Rücken zerfetzte und ganze Flügel abschlug, fielen seine Drohnen ebenfalls in Scharen. Als das Gemetzel zu ende war, standen nur noch er und zwei weitere Drohnen, von denen eine bereits schwere Defekte aufwies. Vom Eingang her stürmten jetzt weitere Drohnen in das Gebäude und jagten jeden Überlebenden, während er den drei Drohnen eine Vollreparatur gönnte, vor allem der Dritten.

    Zufrieden sah er sich die Statistiken an, welche die Computer ausspuckten: Bis auf die Schützendrohnen die beim Stürmen der Anlage gefallen waren, gab es nur minimale Verluste auf ihren Seiten und maximale Verluste in den gegnerischen Reihen, sprich alle waren tot. Außerdem gab es mehrere potenzielle Assimilatoren, bei denen keine großen Verletzungen zu vermerken waren. Die Aktion war geglückt. Caedes fügte einen ausdrücklichen Hinweis in die Datenbanken des Hauptschiffes ein, bei Kämpfen gegen Flügelmenschen auf ihre Flugfähigkeit zu achten, auch in höheren Gängen.


    @ Deva
    Zitat aus seiner Geschichte Vergessene Ideale:
    Schwer vorstellbar, daß wir uns mit der Krankheit abgefunden hatten und schon bereit waren auszusterben. Hätten diese Narren nur etwas Geduld gehabt, dann wären wir schon nicht mehr existent, aber sie waren zu gierig. Sie lechzten nach unserer Technik, nach unserem Fortschritt.


    Ich finde diese Stelle ist sehr gelungen.
    Man kriegt fast schon Mitleid oder zumindest Verständniss für die Taten der Sern'kei
    Naja schade nur das meine Drohnen keine Gefühle kennen,
    also werde ich dich trotzdem vernichten
    :P ^^

    Edited once, last by DoW-Fan700 (April 20, 2007 at 8:35 PM).

  • Danke dir. Ich habe mir deines auch gerade durchgelesen, gefällt mir sehr, besonders als der Scire-Hero kämpft. ;)
    Wieso gefühle kannst du einbauen, z.B. das einige Assimilatoren Gefühle entwickeln, wie Hass, Wut, Liebe, Schmerz, Mitgefühl, quasi genau die Reaktionen ihrer Opfer ;)


    Spartan-Fear, joar auch nicht schlecht, aber seit wann haben imperiale Soldaten Bajonetts? Wohl doch wieder etwas in wh40k verloren wie ? ;)
    Nichtsdestotrotz ist es auch eine schöne Geschichte.


    In der Finsternis glimmt ein Licht, welches Hoffnung verspricht.

  • Quote

    Original von Deva
    ...
    Wieso gefühle kannst du einbauen, z.B. das einige Assimilatoren Gefühle entwickeln, wie Hass, Wut, Liebe, Schmerz, Mitgefühl, quasi genau die Reaktionen ihrer Opfer ;)
    ...


    Jo, so etwas in der Art hatte ich vor, ich hatte ja auch in meiner Story beschrieben, das Assimilatoren anfangs, als sie noch einen freieren Willen hatten rebellierten, als sie gegen Vertreter ihrer ehemaligen Rasse kämpfen mussten.

  • sry für Doppelpost, aber ich hab noch eine Geschichte geschrieben.
    Ich hoffe es ist mir erlaubt die Abor'cida in meine Geshcichte einzubauen.


    Unkraut vergeht doch

    Er stand in einem Wald aus Feinden. Nicht nur metaphorisch gemeint, sondern im wahrsten Sinne des Wortes. Die Abor’cida waren eine Rasse von Pflanzen, nicht grade kleine Pflanzen, sprich: 3m war der Durchschnitt. Die Geistdrohne stand mitten in den umherwuselnden Reihen der Feinde, unbemerkt dank seiner Tarnvorrichtung.

    Für Außenstehende war in ihren Bewegungen keinerlei Ordnung zu erkennen, alle rannte umher ohne irgendein erkennbares Ziel. In dem Gewusel fiel es nicht einmal auf, wenn der Geist unbeabsichtigt eine der Pflanzen berührte, da eh jeder jeden anrempelte.

    Nach einiger Zeit erkannte sein elektronisches Gehirn ein Schema dem die Pflanzen folgten. Er berechnete den wahrscheinlichsten Weg den die Wesen gehen würden. Einerseits schienen ein Großteil der Pflanzen auf dem Weg zu einem nahegelegenen, riesigen Baum, welcher bei genauerem Hinsehen sich zu bewegen schien. Der Rest allerdings lief in verschiedene Richtungen, kamen allerdings augenscheinlich alle vom Baum, also schien ein Besuch beim Baum lohnenswert. Der Geist machte sich nach dieser Erkenntnis auf dem Weg zum Baum.

    Am Baum angekommen registrierte die Geistdrohne, dass auf den Ästen des Baumes überall bewaffnete Vertreter der Pflanzenwesen hockten. Sie schauten hektisch umher um alles im Blick zu behalten. Eine der Wesen mit einem irritierend durchdringenden Blick starrte einige Sekunden lang auf die Stelle von wo der Geist kam. Er blickte zurück und sah das seine Fußabdrücke sich deutlich von denen der Pflanzenwesen unterschied. Jeder andere Infiltrator wäre in diesem Moment panisch geworden, ob seiner Unachtsamkeit, doch in diesem Moment trat ein anderer Abor’cida in den Fußabdruck und die Drohne auf dem Baum blickte noch einwenig an die Stelle wo der Abdruck war, blickte dann aber wieder weg.

    Der Geist schritt weiter auf den Baum zu. Unter dem Baum stand eine Pflanze die alle anderen überragte und schien mit den anderen zu reden. Nach einer besonders enthusiastischen Rede, fingen die Pflanzen an zu grölen und ihre Arme in die Luft zu strecken. Versuche diese Sprache zu analysieren, waren weitgehend erfolglos. Der Geist speiste die gesammelten Daten in den Hauptcomputer, von wo aus er sicher ans Hauptschiffe übermittelt werden würde. Dann nahm er seine Strahlenwaffe, legte sich hin und zielte auf die Anführerpflanze. Er wusste nicht wohin er schießen sollte, auf den Kopf? Auf die Brust? Oder wohin? Er entschied sich für den Kopf und schoss. Doch in dem Moment schritt eine über 3 Meter große Pflanze in das Schussfeld. Der Schuss kohlte sauber ein Loch in den Kopf der Pflanze, verlor aber seine Kraft und erreichte nicht mehr den Anführer.

    Ein großer Aufruhr entstand und alles wuselte von der Leiche weg. Der Geist legte gleich noch mal an, da anscheinend keines dieser Wesen ihn bemerkt hatte. Doch da alle möglichen Wesen in dem Schussfeld umherliefen schoss er einfach in die Menge und versuchte so viele wie möglich zu töten. Mit einemmal sah er, dass sich ein Schatten auf ihn legt, er blickte zurück und konnte grade noch sehen WAS ihn da umrannte. Nachdem das Wesen über ihn gestolpert war drehte es sich wieder um und blickte ihm direkt in die Augen. Auf seinem Visor erschien die Nachricht „Tarnsysteme beschädigt, es wird geraten sich zurückzuziehen“ Das war’s, dachte die Geistdrohne gleichgültig, nichts mehr von wegen Heimlichkeit. Er richtete sich auf und schon knallte der erste Dornenbesetzte Knoten auf seine Metallhaut, welche sich nur leicht verbog. Er nahm seine handlichere Zweitwaffe, welche man als Katana hätte bezeichnen können und zerschnitt dem Wesen vor ihm gleichgültig die Brust. Dieses wich einige Schritte zurück, sich an die Brust greifend, und fiel mit einem lauten Rumms in den matschigen Boden und bespritzte die umstehende mit Schlamm.

    Der Geist sah sich nach seinem nächsten Opfer um, doch in dem Moment traf ihn ein Schuss der Feinde in der Brust, er spürte wie das Geschoss an seiner Haut abprallte. Die organischen Geschosse konnten seinem Metallpanzer nichts anhaben. Ein weiteres Geschoss flog auf ihn zu traf ihn jedoch nicht einmal. Abschätzig betrachtete er das fehlgeleitete Geschoss, und sah plötzlich wie es explodierte und überall Sporen herum wirbelte. Sie flogen vor seinem Gesicht umher, aber durch fehlende Atemorgane machten sie ihm nichts aus.

    Er registrierte aus den Augenwinkeln wie eine Pflanze auf ihn zu sprang, hob seine Klinge und schlug nach rechts aus. Er schlug den Körper des Wesens mittendurch und wurde von mehrere Schlägen auf den Rücken niedergeschlagen. Das Problem war nicht, dass sein Rücken verletzt wurde, die leichte Dellen machten ihm nichts aus. Das Problem bestand darin, dass er nicht wieder auf die Beine kam, da die Wesen immer wieder auf seinen Rücken einschlugen.

    Er versuchte sich im Matsch umzudrehen und sah einen Schlag auf seinen Kopf zufliegen. Sein linkes Auge bekam einigen Schaden ab, doch er machte sich nichts draus, den im diesen Moment sah er, dass der Abor’cida den er erschlagen hatte der Anführer gewesen war auf den er es Abgesehen hatte. Er nahm seine Strahlenwaffe während die Wesen seinen Bauch und seine Brust weiter eindellten. Er öffnete die Waffe und riss den Energiekern raus. Die gesamte Umgebung wurde in ein alles versengendes Licht gehüllt und alle Abor’cida wurden zu einem Häufchen Asche verkohlt. Von ihm selbst blieb nur eine Pfütze flüssigen Metalls über, welche von der Stärke der Hitze langsam verdampfte.


    Als Caedes mit seinen Jagddrohnen in der Waldschlucht ankam, sah er zufrieden das von dem einstigen Wald nichts mehr übriggeblieben war. Ihm war klar das der Geist auf diese Weise nicht überlebt haben konnte, aber das war zu entschuldigen, immerhin war, wortwörtlich, ein ganzer Wald voller Feinde vernichtet worden.


    Ich werde noch eine Geschichte schreiben über den
    Erstkontackt der Menschen mit den Scire. Aus der Sicht der Menschheit, wenn ich darf.


    Edit:
    schreib doch mal wieder einer was !
    ich will nicht Doppelposten müssen, denn meine 3te geshichte ist auch fertig!
    ( 3 Seiten in Wöörd )

    Edited 2 times, last by DoW-Fan700 (April 22, 2007 at 1:54 PM).

  • So ich hab hier mal noch ne Geshcichte aus dem "Krieg der tausend Äste", und zwar über den Tod des Großkönigs der Nâradasch


    Es war ein ruhiger Tag gewesen. Sowohl Nâradasch als auch Abor'cida hatten am heutigen Tage die Waffen schweigen lassen und es war zu keinen Zwischenfällen gekommen.
    Narându und sein Kamerad Maar'dén hatten Wachdienst. Doch da sie keinen Angriff mehr erwarteten und auch ebenso wenig daraufhindeutete, genossen sie bei ihrem Marsch die Abendsonne und die beruhigende Stille.


    Langsam pirschte er durchs Gestrüpp. Er fiel kaum auf zwischen den Bäumen. Bloß keinen Lärm machen! Er betrachtete seine Waffe. Zwei Schuss. Dann nichts wie weg.

    Narându bog um eine Ecke: „Soll ich dir die Stelle zeigen, an der ich ihn erledigt habe?“, fragte er Maar'dén.“Klar, warum nicht? Wir haben doch genug Zeit heute.“
    Sie gingen weiter.
    Langsam ging die Sonne unter. Es wurde dunkler.


    Er sah zwei Nâradasch in sein Blickfeld huschen. Er zielte sehr sorgfältig. Langsam zog er den Abzug seines Gewehrs durch. Er spürte förmlich, wie die Dorne im Lauf beschleunigt wurde.
    Einer der Nâradasch zuckte zusammen.


    Maar'dén lief auf Narându zu. „Was ist?“ „Irgendso ein Drecksviech hat mich gestochen.“. Narându untersuchte seinen Körper. „Da! Siehst du, der Stachel.“ Er zog ihn heraus. „Lass uns umkehren, ich hab keine Lust noch mehr davon abzubekommen.“


    Er drückte ein zweites mal ab. Als er sah, wie auch dieses Geschütz sein Ziel fand, legte er das Gewehr über die Schulter und verschwand in den Wald. Ein zischeln kam aus seinen Mund und ging direkt in das Funkgerät. Es war vollbracht.


    Auch Maar'dén war zusammengezuckt. „Jetzt hat mich auch eines gestochen. Lass uns zum Lager zurückkehren, hier passiert heut eh nix mehr.“


    Als Narându von wilden Schreien geweckt wurde, fühlte er sich extrem schlecht. Sein Bauch brannte höllisch und sein Kopf konnte keine klaren Gedanken fassen. Doch er durfte es nicht zeigen, so etwas würde sein Lagerführer, der Großkönig Bârakthu persönlich, nicht akzeptieren.

    Er torkelte aus dem Zelt. Trotz dem Rütteln seiner Kollegen und den Schreien der Offiziere konnte er keinen klaren Gedanken fassen. Er sah die Umrisse einer weiteren torkelnden Gestalt. Sein letzter Gedanke war „Maar'dén“, dann wurde alles schwarz.


    Barâktu war verzweifelt. Wie aus dem nichts waren die Abor'cida aufgetaucht. Sie hatten kaum Zeit gehabt, auf den Angriff zu reagieren. Eines der Baumwesen kam auf ihn zugesprungen und wurde von seinem mächtigen Kriegshammer in Stücke gerissen, bevor es den Boden wieder erreicht hatte.

    Als er Schreie hörte blickte er sich um. Ein Kreis hatte sich um zwei seiner Soldaten gebildet. Diese zuckten wild und schrien Laut herum.

    Plötzlich verstummten sie. In dieser Stille schwoll der Kopf des einen, der Bauch des anderen an. „O nein....“ dachte Barâktu gerade noch, da war es schon zu spät. Der Kopf explodierte mit einem Ploppen, darunter kamen zig pflanzenartige Tentakel hervor, die wild um sich schlugen. Das glecihe war mit dem Bauch des anderen passiert. Seine Männer, die der perversen Szenerie geschockt folgen mussten, wurden mit Blut und Körperteilen bespritzt und gerieten in Panik.

    Sie mussten sich zurückziehen, doch seine Männer konnten es unmöglich schaffen. „Rückzug! RÜCKZUG!!!!“ brüllte Barâktu so laut er konnte. Dann wandte er sich an seine Leibwachen. „Wir werden bleiben und den Rückzug der anderen Schützen. Wir werden sterben, doch diese Höllenbestien sollen wissen, aus welchem Holz die Nâradasch geschnitzt sind. Sie sollen ewig den Tag in Erinnerung behalten, an dem sie eine Armee brauchten, um eine Schar Nâradasch zu besiegen! Für unsere Familien! FÜR DIE URMUTTER!! Lasst sie Stolz auf uns sein.“

    Mit diesen Worten und wildem Geschrei stürzten sich er und seine Leibwächter in die aussichtslose Schlacht.


    Barâkthu schwang seinen Zitû-Kriegshammer mit erstaunlicher Gewandheit. Die Abor'cida hatten mittlerweile ebenfalls bemerkt, dass sich der Großkönig der Übermacht stellte und wandten sich nun komplett ihm und seinen verbliebenen Leibwächtern zu.

    Mit einem Streich warf er die vor ihm stehenden Baumwesen durch die Luft, mit einem weiteren zertrümmerte er einen weiteren Abor'cida, dessen Überresten nur noch ein Haufen Brei waren. Seine Leibwachen schlugen sich tapfer, doch ewig hielten auch ihre Kräfte nicht. Nach und nach wurden sie, unter großen Verlusten, einer nach dem anderen getötet.

    Auch Barâkthu's Hammer wurde immer schwerer. Ein Abor'cida sprang ihn von hinten an. Trotz einer sehr schnellen Bewegung gelang es dem Angreifer, seine Waffen und Barâktus Schulter zu rammen. Danach wurde er von der Hand des Großkönigs zermalmt. Blut floss aus der Wunde, doch es schien den kämpfenden Hünen nicht weiter zu stören.

    Weitere Baumwesen sprangen ihn wild kreischend an. Mit einer Rolle zermalmte er sie, doch ebenso bohrten sich weitere Dornenranken in sein Fleisch. Ein letztes Mal holte Barâthu zum Schlag aus, dann brach er zusammen. Seine letzten Kräfte konzentrierte er nun auf seinen Zitûhammer. Mit einem Gebet an die Urmutter stieß er ihn in die Erde. Eine gewaltige Schockwelle riss alle um ihn herum stehenden Wesen in die Luft und der Boden brach ihre Knochen, als sie wieder aufkamen.


    Barâktu der Mächtige lag tot am Boden, sein Hammer auf ewig in der Erde versenkt. Umgeben von unzähligen ebenfalls getöteten Abor'cida war es seine letzte Schlacht gewesen. Noch Jahrhunderte später wurde von der Schlacht berichtet und sie wurde als die größte Heldentat überhaupt bezeichnet. Mit seinem Opfer hatte er den anderen Nâradasch das Überleben gesichert und somit auch seinen Teil zum ganzen beigetragen. Auf beiden Seiten, sowohl bei den Narâdasch als auch bei den Abor'cida ist der „Tag des Mutes“ auch heute noch ein Feiertag, der von beiden Völkern zusammen gefeiert wird.

    Die Überreste des Körpers von Barâkthu wurden der Urmutter geopfert. Durch dieses Ritual sitzt er nun in der Halle der Urmutter, jederzeit bereit, seinem Volk aus der größten Not zur Hilfe zu eilen.

    "Religionskriege sind Konflikte zwischen erwachsenen Menschen, die sich darum streiten, wer den besseren imaginären Freund hat."

  • Jo, Nike, sehr schöne Geschichte. Kann man sich sehr gut vorstellen. Wie versprochen habe ich auch wieder eine kurze Story geschrieben, dieses Mal aus der Sicht eines Sern'Kei. Also viel Spaß damit ;)


    Ein letzter Marsch


    Langsam stapfte Serkes über das Schlachtfeld, seinen Arm mit der daran befestigten Waffe nach vorne gerichtet, stur durch das Meer an feindlichen Feuer marschierend. Der gepanzerte Va'Rot ignorierte die Geschosse der primitiven Waffen seiner Feinde, da sie ohnehin nicht den Chitinpanzer seines Symbionten durchschlagen konnten. Ein Interface in seinem Helm mit Dutzenden von fremdartigen Zeichen warnten ihn vor kritischen Treffer und signalisierten ihm zeitgleich den Aufenthalt seiner Gegner, die sich wie kleine Tiere in der Erde verkrochen hatten.

    Da die Sern'Kei über ein wesentlich weiter entwickeltes Gehirn als die meisten anderen Rassen verfügten, konnte er die Bandbreite von Informationen verarbeiten, ohne dabei in irgendeiner Weise verwirrt zu werden. Ein anderes Wesen wäre völlig überfordert gewesen.
    Obwohl er schon das Schlachtfeld betreten hatte und durch eine von Explosionen verwüstete Landschaft schritt, kannte er seinen Feind noch nicht. Die Staubwolken waren hinderlich, aber sein Interface konnte blitzschnell das Sichtspektrum verändern, so daß die Sern'Kei keineswegs durch die Umwelt einen Nachteil erhielten.

    ,,Beginne Analyse. Spezies bekannt. Homo Sapiens, eigene Bezeichnung: Mensch. Aufrecht gehendes Säugetier. Technisches Level: 22,9. Biologische, ethische und motorische Fähigkeiten gelten als Unterentwickelt. Warnung: Feindliche Spezies neigt zu unorthodoxen Handlungen. Rate zur Vorsicht.“ sendete die sanfte, weiche Stimme des Computers neue Datenimpulse in sein binäres Nervensystem. Dadurch wurde Serkes mit Informationen über die Taktiken dieser Rasse informiert und konnte sich ein Bild über ihre Kriegsführung machen.
    Mit einem Zischen feuerte er seine auf Lasertechnologie basierende Desintigratorkanone ab und sah den grellen Blitz aus pulsierender Energie nach, wie durch die Staubwolken schnitt und nur knapp über die Schädel der Menschen hinweg jagte.
    Ein lautes Klirren war zu hören und das spüren von Funken. Man beschoss ihn, aber die Patronen verpufften scheinbar sinnlos an seiner Rüstung.

    ,,Ändere Waffenposition.“ sprach Serkes laut, seine Gedanken nur auf den Kampf gerichtet. Seine Stimme war wie ein metallisches Kreischen und sorgte daher für Angst und Schrecken. Das lag an dem Sprachmodul an seinem Mundstück. Durch dieses sollte seine Stimme verzerrt werden, um den Feind zu demoralisieren.
    Viele der niederen Spezies wurden noch von ihrer Angst beherrscht. Daher war logisches und schlüssiges Denken ihnen fremd. Sein Volk dachte nicht mehr in solchen Parametern, denn der Tod hatte schon seine Klauen um sie geschlossen, daher war der Tod oder Angst im Allgemeinen für sie ein Fremdwort.

    Neben Serkes stampften noch weitere Va'Rot, die meisten von ihnen kannte er nicht, aber das war nicht wichtig. In der Strategie seines Volkes war Kameradschaft wie sie bei anderen Rassen propagiert wurde, nicht wichtig. Einzig und alleine das Ergebnis zählte.
    ,,Ziel erfasst. Eliminierung!“ dröhnte Sarkes und richtete seine Waffen auf einen der Menschen, die gerade aus einem der vielen Schützengräben schauten. Durch ihre organefarbenen X1-Kampfrüstungen waren sie eine perfekte Zielscheibe für ihn. Doch weiter konnte er nicht denken, denn vor seinen Füßen landete ein kleiner, zylindrischer Gegenstand.

    ,,Warnung. Primitive Explosivwaffe. Beschädigungen sind wahrscheinlich. Rate umgehend Abstand zu nehmen.“ sendete der Computer in Lichtgeschwindigkeit neue Informationen über die unbekannte Waffe in sein Gehirn.

    Serkes reagierte und drehte sich mit einem Oberkörper von der Granate weg, so daß sein Oberkörper der in wenigen Sekunden folgenden Explosion ausgesetzt war, aber sein Kopf vor dieser geschützt blieb. Das war ihm allerdings auch nur möglich, weil die Sern'Kei über zusätzliche Gelenke und Knochen verfügten, die sein Volk in Jahrtausenden der Evolution entwickelt hatten. Fliehen konnte der Va'Rot nicht, denn seine schwere Bewaffnung und Ausrüstung verhinderten dies. Daher war es ihm nur möglich seinen Körper auf minimalen oder geringfügigen Schaden einzurichten. Der Computer bot ihn dafür eine Menge an unterschiedlichen Szenarien an. Letztendlich blieb ihm die Entscheidung überlassen, schließlich war es sein Leben.
    Es kam wie erwartet und der kleine Zylinder dehnte sich aus und explodierte. Dabei wurde Serkes von der Detonation umgeworfen, aber da die Sprengkraft zu klein war, um einen schweren Hünen wie ihm weg zu schleudern, blieb es dabei. Die Flammen hüllten ihn ein und der Computer sendete Warnsignale. Um sich zu schützen, warf Serkes mit seiner freien linken Hand Sand und Dreck über sich, um mögliche Beschädigung durch das Feuer entgegen zu wirken. Als sich das Inferno verzogen hatte, verkündete die weibliche Stimme.,, Beschädigungen in akzeptablen Toleranzbereich. Reparaturen werden vorgenommen. Träger unverletzt.“

    Leicht erregt stand Serkes wieder auf und blieb für wenige Sekunden auf der Stelle stehe. So primitiv der Sprengkörper auch sein mochte, war er nicht weniger effektiv. Die Menschen waren bei weitem nicht so primitiv, wie es die Technologielevel-Anzeige in seinem Interface ihm glauben machen wollte. Mit neuer Kraft und noch wachsamer als zuvor, setzte er seinen Gewaltmarsch fort.

    Statt auf erneuten Beschuss zu warten, richtete er seine Waffe sofort auf den Graben. Unerwartet stieß auch diesmal wieder ein imperialer Soldat daraus hervor, diesmal trug er aber ein längliches Rohr auf seinen Schulter. Der Computer warnte und sendete neue Datenimpulse. Laut der Analyse war dies ein Raketenwerfer, der wie sein Name schon sagte, ein explosives Geschoss auf seinen Feind abfeuerte. Serkes reagierte dementsprechend und feuerte seine Waffe ab. Der Energieblitz traf den wesentlich kleineren Menschen und schleuderte ihn wie einen Gummiball durch die Luft. Obwohl er einige Meter entfernt wieder aufschlug konnte Serkes deutlich das Brechen seines Genickes hören. Damit war sein Gegner nicht mehr in der Lage weiter zu kämpfen. Vielleicht war nicht tot, aber zumindest außer Stande sich zu bewegen und zu reagieren. Normalerweise war die Desitigrationskanone darauf ausgerichtet einen Hochenergiestrahl abzufeuern, der beim Ziel einen Gehirntot auslösen sollte, aber manche Rassen besaßen über eine Energie absorbierende Rüstung, daher war dieser Effekt nicht jedesmal gewährleistet.

    Als Reaktion auf den Tod eines Kameraden sprang einer der Primitiven aus seiner schützenden Stellungen und rannte mit feuernder Maschinenkanone auf Serkes zu, der sich sehr über dies unüberlegte Vorgehen wunderte.

    Diese Menschen mussten wirklich eine dumme Rasse, wenn sie sich so offen in Gefahr begaben. Zusätzlich da dieses Individuum seine Waffe während des Laufens abfeuerte und daher viele Geschosse ihn nicht trafen. Die Streuung war einfach zu groß.

    ,,MÖRDER!“ brüllte das kleine Wesen, als es direkt vor Serkes stand und drückte erneut den Abzug seiner heiß gelaufenen Waffe, aber dummerweise hatte der menschliche Soldat seine gesamte Munition aufgebraucht.

    Statt aufzugeben schnellte der kleine Mann auf ihn zu und traktierte ihn mit Hieben und Schlägen seiner Maschinenkanone, die er jetzt wie einen Knüppel schwang. Dennoch war das Ergebnis ernüchtert und Serkes empfand es als störend.

    Er holte kurz mit seinen Waffenarm aus und versetzte seinem Gegenüber mit brachialer Gewalt einen mächtigen Hieb. Dabei hatte er wohl zuviel Kraft angewandt, denn der imperiale Soldat wurde nicht nur in den Staub geworfen, sondern platzte förmlich auf.
    Die Schädeldecke riss auf und das Gehirn quoll förmlich daraus hervor. Eine Lache aus Blut bildete sich, die aber sofort in den wasserlosen Untergrund sickerte.

    Nicht im Geringsten davon betroffen ging er weiter, ohne seinem Feind die letzte Ehre zu zollen. Ungehindert trampelte er auf die feindlichen Stellung zu. Der feindliche Beschuss nahm immer mehr ab, was auch nicht wenig verwunderlich war, da viele Va'Rot und Zan'Tri die feindlichen Stellungen betreten hatten.

    In der Ferne hörte er lautes Aufheulen. Es hörte sich an wie ein sterbendes Tier, als er sich dort hingehend wand, sah er eine Spinnenbeinige Konstruktion, die über das Schlachtfeld stolzierte, allerdings sich eher im Hintergrund aufhielt. Ein Kay'Katar, der mit seinen Tentakeln die Körper der Gefallenen und Verletzten aufsammelte und sie in seinem Inneren in einen Kälteschlaf versetzte.

    Eine verwerfliche Maschinerie, dennoch ist sie ein Schwachpunkt der Sern'Kei. Denn ihr wird mehr Bedeutung angemessen, als anderen Fahrzeugen. Intelligente Völker wie die Trakan besitzen nur wenige Waffen, aber sollten sie gegen ihren erklärten Hassfeind kämpfen, greifen sie oft die Kay'Katar an, um den Vormarsch der Sern'Kei zu stoppen oder zu behindern. Allerdings waren die Menschen keineswegs in der Lage gewesen diese Hoffnungsträger anzugreifen, dafür waren die Truppen der Sern'Kei zu zahlreich.

    Endlich erreichte er den Schützengraben und sprang in die Vertiefung. Hier lagen bereits einige imperiale Soldaten, entweder tot oder schwer verletzt.

    Serkes hob mit seiner linken Hand einen dieser Menschen hoch und sah ihm direkt in das blutverschmierte Gesicht. Er hatte sich gewundert, warum diese Rasse es nötig hatte sich einzugraben. Bei genauerer Betrachtung empfand er sie als hässlich und das sie auf groteske Weise etwas von einer Ratte oder einen anderen Nagetier hatten.
    ,,Hilfe.“ stöhnte einer der Männer und streckte seine Hände nach Serkes aus. Er war am Kopf verletzt und war wahrscheinlich geblendet worden, zumindest sprach die Augenbinde und das vertrocknete Blut auf seiner blassen Haut eine eindeutige Sprache.

    Serkes bückte sich zu den genetisch minderwertigen Material und betrachtete ihn. Warum sollte er ihm Gnade gewähren? Warum sollte er ihm helfen? Als sein Volk zu den Sternen aufbrach und vielen Völker Frieden und Wohlstand brachte, sah man sie als Engel an. Als Erleuchtete unter den Sternen. Doch als sie Sern'Kei an der mysteriösen Seuche erkrankten und Millionen von ihnen starben, half man ihnen nicht. Im Gegenteil die Völker sahen ihre Chance darin sich mit neuer Technologie auszustatten, die jenseits ihrer kühnsten Träume lag. Man wusste, daß die Sern'Kei sich mit ihren Schicksal abgefunden hatten und bereit waren auszusterben, da sie glaubten, daß ihre Zeit im Universum zu Ende sei. Da die gierigen Rassen aber nicht noch einige Jahrzehnte abwarten konnten, griffen sie die Sern'Kei direkt an, um ihr Ende zu beschleunigen. Doch damit weckten sie einen schlafenden Riesen. Die Sern'Kei wurde von einem alles verzerrenden Hass auf die jüngeren Völker gepackt und beschlossen in ihrer Wut, daß nur sie allein Leben durften, aber alle anderen Zivilisationen mussten vernichtet werden. Sie sollten seinem Volk zukünftig nur noch als Nahrungsmittel dienen. Der Gegenschlag erfolgte schnell und binnen eines Jahres hatten die Sern'Kei ihre Feinde bis auf das letzte Kind ausgerottet. Man sagt, daß viele Billiarden Lebewesen von den vernichtenden Zorn der Sern'Kei verschlungen wurden.

    Serkes richtete seine Waffe auf den Menschen und sagte mit harter Stimme,, NEIN!“ Damit betätigte er die Desitrigrationkanone und sah dabei zu, wie der imperiale Soldat zusammenzuckte und starb.
    Ein schmerzhaftes Ziehen durchzog seinen Körper und er wusste, daß die genetische Degeneration weiter fortgeschritten war. Er spürte, wie einige seiner Organe förmlich platzten. Seine Lunge füllte sich mit Wasser und seine Beine wurden taub.

    Er hatte damit gerechnet, daß er sterben würde und das dies bald geschehen würde. Genau wie ihm die Mediziner auf seinen Planeten prophezeit hatten. Alle Sern'Kei litten an der Seuche, doch war der Verlauf unterschiedlich. Mitunter war die degenerative Krankheit weniger aggressiv oder wie in seinem Fall vernichtend.
    Einige seiner Knochen brachen und bohrten sich zu allem Überfluss noch in die funktionierenden Organe seines Körpers. Schmerzen, die nicht einmal ein Schriftsteller hätte beschreiben können, ließen ihn erbeben.
    ,,Warnung. Körperlicher Zustand verschlechtert sich.“ sagte der Computer, aber Serkes hörte nicht mehr. Sein Trommelfell war bereits wie Glas zersprungen.

    ,,Ein letztes Mal bin ich gewandelt, bevor ich rückkehrte in mein ewiges Grab. Ich danke dir, verehrte Narkar.“ murmelte Serkes und setzte sich seine eigene Kanone an die Schläfe. Bevor er diese allerdings abfeuerte, dachte er noch einmal daran, wie schön es sein würde nichts mehr zu spüren. Endlich frei von den Fesseln des Körpers zu sein, um endlich zu schlafen. Das Nichts war sein gnädiger Lohn für ein Leben voller Qualen.
    ,,Danke.“ flüsterte er zum Himmel und drückte ab. Mehr als ein lautes Zischen sollte Serkes nicht mehr hören, bevor er schlaff zusammenbrach und im kalten Sand, umgeben von den Leichen seiner Feinde, endlich Frieden fand........


    In der Finsternis glimmt ein Licht, welches Hoffnung verspricht.

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