Vorwort: Ja, es ist ironisch bis sarkastisch. Ende des Vorworts.
Space Marines
Space Marine-Spieler sind diejenigen, die sich freuen, zuerst genannt zu werden. Sie können eigentlich nichts und stehen auf dicke Rüstungen und verstaubte Antiquitäten. Der Durchschnittsspieler hängt die Gebeine seiner Großmutter an den Monitor und betet, dass sie ihm als Reliquien Glück im nächsten Automatch bringen. Seinen Vorbildern will er in Punkto genetischen Verbesserungen natürlich in nichts nachstehen, allerdings muss er sich wegen der heute so lausigen Technik auf Kontaktlinsen, Brusthaartoupées und Penispumpen beschränken. Gerüchten zu Folge passen in die Vehicle der Spieler bis 18 Jahre nur zwei Personen, dafür brettern sie damit ordentlich durch die Gegend. Nachdem der typische Space Marine 18 geworden ist, legt er sich einen Rhino zu. Da passen dann drei rein. Sie sind recht seltsame Leute, doch Vermutungen über Mitgliedschaften in Hippi-Kulturen wurden nicht bestätigt. Dass sie wildfremde Leute "Bruder" nennen hängt also weder damit zusammen, noch dass sie verwandt sind. Höchstens geistig, aber sein wir mal ehrlich: Wer solche Muskeln hat, der braucht nur in den BodyBuilder-Club einzutreten und kann unter Drogen so viele Leute "Bruder" nennen, wie er will. Schachspieler findet man unter den Durchschnittsspielern ... eher weniger.
Chaos
Wer zu cool ist für Space Marines und einen leichten Hang zum Masochismus hat, der spielt Chaos. Chaos ist generell DIE Macht. Ende der Diskussion. Wir haben Demonen und Gothic-Bitches. Dass die auch nur Dämonen sind interessiert keinen, genau so wenig wie Nurgle stinkt und seine "Gaben" nicht einmal einem Leprakranken Freude machen würden. Wenn er sie denn nicht schon erhalten hat. (Nichts gegen euch, Leprakranke! Ihr seid super! Nicht auf die faule Haut legen und bloß nicht den Kopf verlieren bei meinen schlechten Witzen!). Ähm, ja. Dann gibt's da noch die anderen. Chaosspieler haben natürlich Schreine für sie in ihrem Zimmer, neben dem PC und auf dem Scheisshaus (Nurgle) errichtet. Slaanesh wird grundsätzlich nur von Metal-Gitarristen angebetet, alle anderen sind unwürdig. Khorne hat dagegen schon seine eigene Band gegründet. Und Tzeentch... den spielt eh keiner. Wer kann das schon aussprechen? Zusammengefasst kann man sagen: Chaos ist ein verrückter Haufen. Im wahrsten Sinne des Wortes. Mit dem Chaos-Club ist es eigentlich wie mit einer Studentin: Wer nicht die nötigen geistigen Vorraussetzungen hat, kommt da nicht rein. Und will auch nicht.
Eldar
Schöngeister, Spargelz, Gaydar. Niemand weiß, was so genau einen normalen Menschen dazu bewegt, Eldar zu sammeln und zu spielen. Ich mein, hey: Man wird nur als schwul hingestellt (wenn man nicht dazu steht, ansonsten wird man einfach nur verarscht). Ende. Gut, ich gebe zu: Das ist unbefriedigend. Wir müssen uns der ganzen Sache mal aus Sicht eines Eldar-Spielers annehmen. Ich gebe mein Bestes: "Seid gegrüßt, Wanderer. Ihr, die ihr die Wege der Eldar verstehen wollt, kann nur geraten werden: Gebt es auf. Wir sind zu alt, zu mächtig und zu weise, als dass ihr unsere Aktionen auch nur im Ansatz begreifen könntet [Anm. des Autors: Dass der Durchschnittseldar 15 ist, spielt in diesem Fall keine Rolle]." "Okay, lassen wir es.", wird der Normalsterbliche erwiedern. Doch der Eldar wird das nicht mögen. Er wird wollen, dass der Versuch unternommen wird, ihn, seine Weisheit und seinen Schmerz (die Überlegung, dass Eld-Spieler Gothics sind wurde nach genauer Betrachtung der Farbschemen verworfen) zu verstehen und (das wichtigste) dass man kläglich daran scheitert. Warum sie einen Gott mit blutigen Händen anbeten, das ist mir ein Rätsel. Damit kann man keine Harfe spielen. Eldar-Skill beschränkt sich in Dawn of War eigentlich nur darauf, die A-Taste zu drücken. Sprinten ein, Sprinten aus. Sprinten ein, Sprinten aus. Sprinten ein, Sprinten aus. Sprinten ein, Sprinten aus. Darum sind sie auch besser als der Rest der Welt.
Habe ich eigetlich schon erwähnt, dass Eldar an sich einfach nur lästige Biester sind? Wenn ein Eldar sich mit einer Gefahr konfrontiert sieht, dann wird erstmal "A" gedrückt und weggerannt. Jungs, ihr seid Waschlappen! Bleibt stehn und kämpft! Und gottverdammt verliert endlichmal. Nur weil euch der Herrgott ein 10% FotM geschenkt hat müsst ihr euch nicht dauernd wie Kellerasseln verkriechen und so lange rumhüpfen bis mal die Überassel anrasselt. Es nervt einfach, wenn man euch über die halbe (oder ganze) Map jagd und wenn man denkt man hat euch kommen Warpspiders oder Falcons. Aaargh!
Orks
Oh mein Gott.
Nachdem hier 4 Monate nur dieser eine Satz stand und aufgrund der Tatsache, dass die Erinnerungsfähigkeit des Durchschnittsorks nichteinmal ansatzweise die 4 Sekunden-Marke überschreitet habe ich mich nun doch dazu durchgerungen, hier etwas zu schreiben. Guuuut. Nur wo fängt man am besten an bei dieser Plage?
Orks sind grün und groß und moschen gerne. Für die aufgeklärten hautfarbentoleranten Menschen dieser Zeit (und vor allem für Frauen, die, wie ich mir habe sagen lassen, auf große Dinge stehen) sollte das jetzt nicht so das Problem sein. Allerdings ist mit Moschen nicht gerade das Herumhüpfen auf einer Tanzfläche bei Wacken gemeint. Obwohl es Wall of Death doch recht gut treffen könnte. Um ehrlich zu sein: Diese Eigenschaft ist der Grund, warum ich so lange nichts schreiben wollte: Angst! Ich will nich "fä'prügählt wär'n", wie es der Ork in seiner natürlichen wie poetischen Sprache so schön auszudrücken vermag. Aber im Laufe der vier Monate wurde mir aufgrund eines plötzlichen heftigen Schlages auf den Hinterkopf und der damit verbundene kurzzeitige Ausfall ca. 9/10 meines Hirns die Mentalität eines Orkspielers bewusst: Er würde mich trotzdem moschen, auch wenn ich nix schreiben würde. Einfach so, aus Spass. Drum such ich jetzt den Kick und erzähle euch vom Beginn eines ganz normalen Tags im Leben eines Orkspielers, das über den Rest des Tages und seine Person eigentlich genug aussagen sollte. Die Geschichte soll heissen...
...: "17 Uhr - Zeit zum Aufstehn"
Wo der Tag für die Gaydarz wegen Übermüdung und Sandmännchen endet, da wacht Mr. Mosch erst auf. Er blinzelt träge und wundert sich, warum er so scheisse geschlafen hat. Dafür fallen ihm nach schlaftrunkenem, etwas längerem Überlegen 4 Gründe ein. Erstens: Er hat seine Kleidung (=Stiefel und irgendwas Metalliges) noch an. Zweitens: Um ihn herum stehen 40 verschiedene Sorten Alkohol (= Biersorten), 3 Stapel Kartons mit Überresten von kalten Pizzen, an denen -so halusziniert er wegen dem Restalkohol- 7 kleine Spacedwarfs nagen. Drittens: Er befindet sich auf einer Parkbank und wird von einer Mutter mit Kinderwagen blöd angeglotzt. Viertens: Neben ihm im Abstand von 0,5 cm stehen die Boxen einer Musikanlage, die ihn mit Cannibal Corpse zudröhnen. Scheisse.
Nachdem er einen "Waaaaagh!"-Schrei losgelassen, die Anlage mit seiner Faust zertrümmert, Mutter samt Kinderwagen (und Kind.) in den nächsten Fluss geschmissen und ein paar Stücke kalte Pizza mit geschätzten 4 Litern Bier hinuntergespült hat kann er sich nun den orkigen Problemen des Alltags widmen. Die finden sich nämlich unter dem Müll: Vom Dreck verseuchte, mutierte und stinkende Viecher zum Moschen und seine Kumpels. Die zwei wichtigsten Dinge im Leben eines Orks. Meistens auch in einer Person. Es ist ein einfaches, aber glückliches Leben.
Imperiale Armee (von Francis_Drake, sorry für den Stilbruch)
Es gibt zwei Arten, die Imperiale Armee zu sehen. Für Spieler anderer Rassen ist sie hoffnungslos underpowered, ein leichtes Opfer, die Füllung für den hohlen Zahn, bevor man sich dem Hauptgang zuwendet. Für IG-Spieler sind die kleinen Steinewerfer der Knüppel zwischen den Beinen des SM, das Haar in der Suppe des CSM, die zusammengebundenen Schnürsenkel des Eldar, Pilzfresser gegenüber den Orks, das Bleigewicht unter den Jumpsuits der Tau und zu skillig für die Necrons - wenn er nur erst mal den Baneblade hat. Dabei gibt es nur ein Problem: T1 - für beide oben genannten Parteien.
Während sich die IG-Taktiken auf T1 dadurch unterscheiden, ob man dem Gegner ("Oh nein, nicht diiiiiee!!") zwei oder drei GM-Trupps zum Fraß vorwirft und den Bolterturm inner- oder außerhalb der eigenen Base errichtet, beißen sich selbst Taus an bunkernden Mistkerlen die Zähne aus. Hierauf gründet ein tief sitzender Minderwertigkeitskomplex der Imperialen: Wie hartnäckiges Unkraut sind sie nicht wegzubekommen, haben aber dennoch keine Chance, der alten Eiche das Wasser abzugraben. Somit outet sich der IG-Spieler als kleines Arschloch - wie eine Stechmücke, kurz nachdem man abends das Licht ausgeschaltet hat, die einem immer vor dem Ohr herumsummt. Hier mal Stunk machen, da mal kurz einen Tower aufbauen, aber wenn der große Mann mit dem Knüppel kommt, dann verkriecht er sich in seinem Loch - bestenfalls droht er noch, die ganze Geschichte seinem großen Bruder zu erzählen. Nach kurzem riskiert er mit Höllenhunden wieder eine dicke Lippe, aber bevor es ernst wird, verkriecht er sich hinter den Sandsäcken seiner HWTs. Aber auch T2 wird nur als Mittel gesehen, um an T4 zu gelangen. Assasine, Kasrkins und Ogryns sind ja nett, aber dennoch kommt keine andere Rasse so oft auf T4 wie der Imperiale, denn dann hat er endlich das worauf er die ganze Zeit gewartet hat: Der Minderwertigkeitskomplex wird mit Überkompensation bekämpft. Der dickste Panzer des ganzen Spiels fährt aus dem Mars-Pattern. Endlich braucht er keine Angst mehr zu haben, muss sich nicht mehr zurückziehen und der Gegner lernt mal das Weglaufen, dass die erste Viertelstunde nur der IG praktiziert hat. GG!
Necrons
Necrons sind unbeliebt. Ich lasse diesen Satz einfach mal im Raum stehen und wirken. Zustimmendes Nicken? Gut, dann nochmal: Necrons sind unbeliebt. Ebenso die Necronspieler. Sie sind generell schweigsame Gesellen, die mit Mühe ein gg (nach Flayed-One-Spam) oder ein gl hf (vor Flayed-One-Spam) über die metallenen Lippen pressen können. Meistens (während Flayed-One-Spam, ausserhalb des Spiels, nach erfolglosem Flayed-One-Spam) hört man generell nichts von ihnen. Nein, darüber beschwere ich mich nicht. Es ist ganz gut so. Worüber sollte man schon mit ihnen reden? "Ich habe wieder ein Spiel gewonnen." "Super! Gegen welchen Spieler und welche Rasse? Welche Map? Welche Taktiken habt ihr angewandt?" "Flayed-One-Spam." Nein, danke. Streicht das danke. In ihrer Freizeit (?) müssen sie sich von den anstrengenden Spielen erholen, in denen sie ihre Finger blutig gemicrot haben. Denn natürlich ist es ein Gerücht, dass man mit Necron während einem Spiel (=Flayed-One-Spam) kacken gehn kann und so die 1800 Punkte erreicht. Sie errichten sich Stasisgrüfte in ihrem Heim (niemand weiß, wo das liegt. Denn wer will schon einen Necron-Spieler besuchen und selbst WENN jemand diesen selbst unter-orkoiden Verstand hätte... worüber sollte man schon mit ihm reden? Siehe oben.). In eben genannten Grüften ruhen sie sich aus, in ständiger Furcht vor dem nächsten Patch und dem unbändigen Wunsch, die Community endlich von allem Lebenden befreien zu wollen, auf dass endliche Ruhe einkehrt im DoW-Universum. Denn so sind sie in Wahrheit: Einsam, alleine... und Statsgeil.
Im Übrigen, das soll nicht unerwähnt bleiben, gab es tatsächlich wenige Necronspieler, die aktiv in diversen Communitys herumgekrochen/-geschlurft/-gespamt sind. Gottseidank ist die Balance eines Forums besser als eines Spiels und lässt sich sehr gut mit >,<,=-Zeichen ausdrücken. Admin >>>>> all.
Tau
Tauspieler stehen auf ihre Units. Die sehn einfach nur geil aus. Was die wenigsten wissen: Eben diese Units sind an Mangas und ihre Charaktere angelehnt. Man beachte nur die ganzen Mechs in Animes. Weiter im Text: Mangas haben nette Mädels. Diese haben große Augen, wo das so genannte Kindchenschema zieht. Von dieser Logikkette ausgehend kann man annehmen, dass Tauspieler sich über pädophile Neigungen Gedanken machen sollten. Für einen Tau sieht das natürlich ganz anders aus. Er ist Jäger, sein Gegner nicht mehr als Beute. Dementsprechend spielt er auch. Und genau dieses Verhalten (Beute) will er bei seinem Gegner sehn. Wenn er auf Widerstand stößt, so ist das imba. Eigentlich endet für den Tau das Spiel meist schon mit seinem Commander (*sabber*) und Vespiden (Wtf ist das eigentlich? Käfer? Hummeln auf Honigsuche? Spinnen mit Fllügeln? Wer die Antwort hat => PM me!). Im wahren Leben sind Tauspieler eher unauffällig. Man findet sie in allen möglichen Ecken, meißt Bubblegum Crisis lesend und mit einem angebissenen Reisbällchen in der Hand. Meistens haben sie auch verrückte Haarfarben und stoßen gelegentlich Rufe wie "kawaii!" aus. Die aufstrebende Macht im Universum. Prost Mahlzeit.
Space Dwarfs
wtflol?! Nix gibt's!
Tyraniden
Dark Eldar
Dark Eldar sind die bösen Spargelz. Wer Gothics nicht nur bei Chicks, sondern auch bei Typen geil findet spielt deshalb Dark Eldar. Sie verbinden das Beste aller Völker: Im Gegensatz zu den Chaoten fügen sie nicht sich selbst, sondern anderen recht gerne Schmerzen zu. Eigentlich die ganze Zeit. Und sie haben den Hang der Orkze, alles mit Stacheln auszuschmücken, daher auch ihr Kosename: Stachelspargelz. Sozusagen Eldork-Chaosrines. Die vorherrschende Farbe ist schwarz. Alle anderen Farben sind dunkleres Schwarz oder seltsames Lila. Da Dark Eldar über die Statur von Kate Moss mit der Geschwindigkeit eines gedopten Marathon-Sprinters verfügen, werden sie eigentlich nur von echten Pros gespielt, die alle anderen Spieler erst foltern, dann töten. Oder foltern, foltern, töten und dann nochmal foltern. Oder nur foltern ohne töten. Oder sehr, sehr, sehr schnell töten. Aber sie werden auch gerne von Pseudo-Pros gespielt, die dann in schöner regelmäßigkeit (nämlich jedes mal) von dem blöden [hier beliebigen Rassekosenamen einsetzen] verprügelt werden.
Sooo, Tyraniden kommen noch rein ![]()
Edit: Vorschläge über eine Rasse gerne erwünscht. Ich kann mir beim besten willen nicht alles vorstellen ![]()
*update*