F&A bei GR.org (2vs2, Balance und mehr)

  • Quote

    Bei WC3 z.B: müssen ja einfach nur die objekte platziert werden, abgesehen von abbauen der Ressourcen ändert sich da ja nicht wirklich viel und so viele Höhenunterschiede gibt es da auch nicht unbedingt viel.


    1. Bei WC3 gibt es viele Objekte, die Zerstörbar sind. Wer mit dem Editor gearbeitet hat, weis das.
    2. Das macht keine Probleme. Zerstörbare Objekte werden genauso, wie andere auch gesetzt. Wenn sie Zerstört werden macht das die Engine.

  • Für euch vielleicht nicht. Aber andere spielen schon ab und zu mal gegen Ki oder wollen auf diese Weise die Maps kennenlernen. Desweiteren sollte es eventuell auch möglichkeiten geben neue SPielmodi einzuarbeiten ähnlich den WC3 Funmaps. Z.B. könnte man sich ne Art DotA vorstellen, die Grund funktionen sind ja vorhanden. Wofür man z.B. auch Ki brauchen würde.

    Klar das es den Pro-Gamern hauptsächlich um neue Maps geht. Aber es gibt auch andere Modder und Bastler oder Fungamer die andere Anforderungen an einen Leveldesigner stellen. Daher muß er allen gerecht werden und das ist nicht so leicht.

    Auch muß das ganze erstmal fertiggemacht werden. Z.B. könnte es sein das die Mapper von Relic die Objekte alle von dem modelldesigner workspace saugen. Für einen losgelösten map-Editor muß man aber ne Datenbank erstellen wo die Daten drin sind sowie ein Interface in dem der Nutzer die Objekte in 3D betrachten kann. Halt Benutzerfreundlicher gestalten und so.

    Sowas daurt halt seine Zeit.

  • ähm sorry
    aber als halbwegs intelligenter entwickler codet man des halt ziemlich am anfang, damit die designer dann auch ihre maps einfacher gestalten können
    dann ein paar kleine verbesserungen und man kann das ding normal releasen
    andere entwickler bekommen es ja auch hin ...


    Sagst du als Entwickler der an wieviel Projekten mit wieviel Zeilen Code mitgearbeitet hat? Kennst du die vertraglichen Requirements? Kennst du auch nur eine Zeile Dow2 Source?
    Man kann nicht mal mit Gewissheit sagen, ob sie ueberhaupt einen eigenen map editor haben oder ob sie proprietaere 3d modelling soft einsetzen und dann "einfach" konvertieren. In zig Projekten heisst es immer erstmal: wir brauchen ein tool fuer die und die resource files, 1Monat spaeter heisst es, achja wir brauchen auch noch ein script was dies und das aendert. Dann nach 3 Monaten, das res tool muss auch noch sache xy unterstuetzen und wir brauchen noch ein script was xy mit z verbinden kann. Und so weiter und so fort. Und am Ende hat man einen Moloch von Tools und Skripten durch die nur noch die Leute durchblicken, die tatsaechlich an den Projekt mitgearbeitet haben. Das es bei anderen Entwicklern vlt. hinhaut, kann tausend gruende haben. Im Regelfall ist ein end-user map editor aber wohl eher am unteren ende der prioritaeten liste zu suchen.

  • Bin von der Fragestunde eigentlich etwas enttäuscht. Wenn man eh schon Entwicklerpostings liest, ist die einzig neue Information dass Tyraniden auch von offizieller Seite aus als deutlich zu stark betrachtet werden. Und das könnte man sich nach ein paar Spielen auch selbst zusammenreimen ;)

    Mach schon Platz, ich bin der Landvogt!


  • Sagst du als Entwickler der an wieviel Projekten mit wieviel Zeilen Code mitgearbeitet hat? Kennst du die vertraglichen Requirements? Kennst du auch nur eine Zeile Dow2 Source?
    Man kann nicht mal mit Gewissheit sagen, ob sie ueberhaupt einen eigenen map editor haben oder ob sie proprietaere 3d modelling soft einsetzen und dann "einfach" konvertieren. In zig Projekten heisst es immer erstmal: wir brauchen ein tool fuer die und die resource files, 1Monat spaeter heisst es, achja wir brauchen auch noch ein script was dies und das aendert. Dann nach 3 Monaten, das res tool muss auch noch sache xy unterstuetzen und wir brauchen noch ein script was xy mit z verbinden kann. Und so weiter und so fort. Und am Ende hat man einen Moloch von Tools und Skripten durch die nur noch die Leute durchblicken, die tatsaechlich an den Projekt mitgearbeitet haben. Das es bei anderen Entwicklern vlt. hinhaut, kann tausend gruende haben. Im Regelfall ist ein end-user map editor aber wohl eher am unteren ende der prioritaeten liste zu suchen.

    Ist auch grundsätzlich richtig und sogar zu verschmerzen. Nicht aber, wenn man selbst nur extrem unterdurchschnittliche 7 Maps zum Release einbaut. Wie auch immer, das Kind ist jetzt in den Brunnen gefallen.

    Es ist halt wirklich in sofern schade, dass DoW 1 Map Tools hatte und DoW 2 nicht. Genauso war der Replay Modus von DoW 1 besser als der von DoW 2 zu Release. Das sind alles Dinge die sich summieren. Sicher mag jede Entscheidung seine individuellen Gründe haben, dennoch wurde an vielen Stellen gegenüber DoW 1 stagniert bzw. sogar ein Rückschritt getätigt.

    Relic hat nun die Aufgabe entsprechend nach zu legen. Das wollen sie tun und werden sie hoffentlich auch tun. Aber so lange ist eine gewisse kritische Haltung gerechtfertigt.

  • DoW2 enthällt nicht viel. Das muss man einfach so sagen. 4 Völker sind ja vollkommen ok. Aber pro Volk 4-6 Gebäude + 9-12 Einheitenarten, 7 Maps, 2 Spielmodi und kein 2v2, Kampagne nur mit Sm und kein Editor (dafür einen trashigen Replayabspieler); ist schon etwas wenig für eine teure Vollversion, die auch noch an Steam gebunden ist. Der Haufen an Bugs und Crashes ist haarstreubend.
    DoW2 wurde eindeutig früher raus gebracht, als ich es bei den ersten Screenshots vermutet habe. Meine Vermutung war, dass GW2, SC2 und DoW2 zusammen erscheinen. Da ist DoW2 wohl ein kleines Frühchen und leider sieht man das auch.
    Sie haben sich scheinbar so sehr in die Grafik und die Physic-engine gleich zu Beginn vertieft, dass sie Angst hatten, dass wenn sie das Spiel auf den Markt bringen, es unter gleich guter Konkurenz stehen würde, weil sie so lange trödeln. Kurzum alles zu schnell angegangen und an den falschen Stellen gespart.

  • Sagst du als Entwickler der an wieviel Projekten mit wieviel Zeilen Code mitgearbeitet hat? Kennst du die vertraglichen Requirements? Kennst du auch nur eine Zeile Dow2 Source?
    Man kann nicht mal mit Gewissheit sagen, ob sie ueberhaupt einen eigenen map editor haben oder ob sie proprietaere 3d modelling soft einsetzen und dann "einfach" konvertieren. In zig Projekten heisst es immer erstmal: wir brauchen ein tool fuer die und die resource files, 1Monat spaeter heisst es, achja wir brauchen auch noch ein script was dies und das aendert. Dann nach 3 Monaten, das res tool muss auch noch sache xy unterstuetzen und wir brauchen noch ein script was xy mit z verbinden kann. Und so weiter und so fort. Und am Ende hat man einen Moloch von Tools und Skripten durch die nur noch die Leute durchblicken, die tatsaechlich an den Projekt mitgearbeitet haben. Das es bei anderen Entwicklern vlt. hinhaut, kann tausend gruende haben. Im Regelfall ist ein end-user map editor aber wohl eher am unteren ende der prioritaeten liste zu suchen.

    ich bin vielleicht nicht als software entwickler tätig, aber ich hab schon in genug IT projekten mitgearbeitet um zu wissen, dass sowas nur passiert wenn man sich nicht genug gedanken bei der planung macht
    dann kommt am ende genau sowas dabei raus, dass keine mehr den eigenen code checkt und dann sind wir praktisch wieder bei dow1
    eigentlich sollte man aus fehler lernen aber naja ...
    außerdem ist es hier ja auch nicht so das die entwickler einfach bei 0 angefangen haben, das grundgerüst war ja mehr oder weniger schon vorhanden

    aber naja, bringt hier recht wenig darüber zu diskutieren was relic hätte alles besser machen können
    ich jedenfalls hoff nur das sie ihre versprechen endlich mal halten


    sporday
    das ist kein entwickler interview, thunder is nur community manager und darf vermutlich nur ein paar vorgefertige sachen erzählen

    "Ich nenne DOW.de gerne liebevoll den exklusivsten Pornoclub Deutschlands."
    YesNoCancel
    "Wer Necrons aus Spass spielt, der schaut sehr wahrscheinlich auch am Nachmittag der Waschmaschine beim Drehen zu."
    Listoric

  • Aus deiner Sicht haben sie am falschen Ende gesparrt. Nicht aus der Sicht von Relic.

    ob ihr es hören wollt oder nicht, Pro-Gamer und E-Sportler bilden nur einen kleinen Teil der Käuferschicht. Der größte Teil sind nunmal Causal-Gamer.

    Und die werden eher die Physikeffekte und die Grafik geil finden. Auf dem Schulhof wird eher geredet wie cool man doch mit Warspinnen spladdern kann und nicht wie ausgefeilt und toll das Replaysystem oder die Wegfindung ist.

    Und mal ganz ehrlich, die ganzen "haarsträubenden" Bugs sind Kleinigkeiten. Das SPiel läuft stabild es gibt keine abstürze und es macht Spaß. Ob eine Einheit da mal in Deckung geht anstatt anzugreifen und ne Einhjeit mal im Gebäude festhängt oder e seinen Command-Delay gibt ist einem Causal-Spieler völlig egal da er einfach die Schlachtathmosphäre genießen will und nicht auf solche Feinheiten achtet.

    Also seid lieber Dankbar das Relic diesen Weg gegangen ist, den nur so haben die Causal-Gamer auch zugeschlagen und können sie die Patches und Updates finanzieren. Andersrum währe es ein technisch einwandfreies SPiel, mit ner Grafik von DoW1 oder schlechter, das wie Blei in den Regalen liegt weils einfach inzwischen häßlich ist und keiner es Spielen will. Ergo ein FLop der auch nicht weiter unterstützt wird.

  • Dankbarkeit sind die meisten hier Relic nur bedingt schuldig. Viele haben selbst dazu beigetragen, dass sich das Spiel besser verkauft. Darüber hinaus haben viele hier DoW 1 inkl. aller Add-Ons gekauft. Von daher sollte es hier um gegenseitigen Respekt gehen.

    Deine Argumente sind richtig was die Relevanz der eSportler angeht. Dennoch sind sie nicht befriedigend und sollte auch nicht den Ansprüchen eines renommierten Developers wie Relic langfristig genügen. Relic selbst ist sich durchaus über den Nutzen des eSports (unter anderem die Tatsache, dass es das Spiel im Gespräch behält) durchaus bewusst und wird diesen auch nicht ignorieren.

  • Ich würde nicht unbedingt sagen, dass der Durchschnittspieler die Haupteinnahmen ausmacht. (Causal schon gar nicht!)

    1. DoW2 ist ein eindeutige auf E-sports ausgelegter Titel.
    2. Die Bindung an Steam verschreckt viele Durchschnittspieler.
    3. Der Einzellspielermodus bringt einem Durchschnittspieler nicht genug mit für das Geld.
    4. Hohe Anforderungen an die Hardware schrecken von vorne herein Durchschnittspieler total ab.
    5. Fanartickel werden nicht von Durchschnittspielern gekauft.
    6. DoW ist außerhalb der Szene gar nicht mal so bekannt.
    ...


    Des weiteren habe ich zum Beispiel einen Spieler beworben, der sich ansonsten definitiv nicht das Spiel gekauft hätte (bei DoW1 habe ich vor kurzem erst einen Spieler geworben, der sich gleich alle Teile gekauft hat). Also ist der Punkt, den Eugen angesprochen hat aus meiner Sicht wichtig.

  • kA wie das bei euch is, aber als Esportler hat man massiven Einfluss auf die kaufentscheidungen seiner mitmenschen ^^
    in der uni und auch beim sport z.b. werd ich immer wieder mal gefragt was ich so spiele gerade, oder ob ich das und das schon gespielt hab und empfehlen kann. ^^
    is also schon einiges drann.

    "Parkour ist, die eigene Bewegung der Umwelt an zu passen und nicht, die Umwelt an die eigene Bewegung."

    "Ich hab das Spiel in allen seinen Grundzügen schon verstanden!" ... [DWD]TanteUlli has been killed by neutral Creeps.

  • Allein schon die Leute die sich das Spiel gekauft haben weils Warhammer ist, ist nicht gerade gering. Und ob ihr hier oder da mal jemanden "angeworben habt" ist im Vergleich zu den Größenordnungen in denen wir uns bewegen (Millionenbereich) nicht mehr als ein Tropfen auf dem heißen Stein. Und Sry wenn das ahrt klingt, aber nicht alle interessieren sich für E-Sports. Mich z.B: interessiert es überhaupt nicht, ich habs mir gekauft weil es Warhammer ist. Und von den 10 Leuten in meinem Clan sind vielleicht 2 dabei die es ernsthaft in der ESL spielen wollen, der Rest hats weils geile Grafik hat und weils einfach Warhammer ist und eine Abwechslung zu den Spieltischen. In meinem GW haben fast alle das Spiel, außer die die zu Jung sind um es zu spielen.

    Was Steam angeht, es gibt mehr als 13 Millionen aktive Accounts. Ich bin mir sicher das sind nicht alles E-Sportler. ;) Der Teil der Menschen der sich lautstark aufregt ist in wirklichkeit recht gering, fällt eben nur auf weil der rest stillschweigend und Glücklich daddelt. :]

    Aber hir kennt euch ja aus, wieviele DoW2 E-sportler gibt es den? Es müssen ja min. ein paar 100.000 sein wenn der E-Sports fürs Spiel so wichtig ist.

  • Das DoW2 zu früh rauskam ich glaub da sind wir uns alle einig. Aber sie haben was den Verkauf angeht die Prioritäten richtig gesetzt.

    Hier mal der Wertungskastend er GS:
    http://www.gamestar.de/spiele/wertung…n_of_war_2.html

    Wie man sieht gibt es nur Abzüge wegen den Umfang und einigen zustarken Taktiken. Nicht wegen dem Programmcode. Hätte Relic jetzt mehr auf den programmcode geachtet, würde das qwohl keine Erwähnung finden und dafür die Grafikwertung noch schlechter sein.

    Den Durchshcnittspieler interessiert halt mehr wie es im normalen spielen läuft und nicht wie Präzise das Spiel bie hohen DPS-Zahlen (heißt das so?) ist und wie viele kleine Fehler es gibt die im High-End bereich wo jeder Fehler bestraft wird böse auffallen.

    Ein Beispiel: Der Bug das der Commander einfach kamikazemäßig in den Feind rennt. Im normalen Mp Spiel unter Freunden lacht man über den Fanatismus(SM), kaputter Synapse(Tyra), von blutdurst erfüllter Ork (Ork) und Selbstmordabsichten weil man die Tuntigkeit nicht mehr aushält(Eldar) . Im Pro-Gaming Bereich kann so ein Fehler aber Spielentscheident sein. Aber nur ein Bruchteil der User spielt in dem Bereich, also fällts der Masse überhaupt nicht auf.

  • Für nen "tripple A" Produkt ziemlich lahm und Servicetechnisch gefühlt weit vom Kunden entfernt.

    "GS hat keine Ahnung" ... die sind so hochgradig subjektiv in vielen Belangen, dass sie als Bewerter oft nur als Trendanzeiger taugen.

    Der "Programmcode" sorgt unter anderem dafür wie "wohl" sich der Spieler im Spiel fühlt. Wenn eine Einheit unbeabsichtigt unkontrollierbar wird wird das Spiel vermutlich eher früher als später ins Regal oder auf eine Resellerplatform wandern..

    Das Beispiel ist aus einem von mehreren Dutzend herausgegriffen... solche Stolpersteine in der Gameengine sind zuhauf vorhanden und treten meißtens ohne spezielle "pro" Aktionen auf. D.h. der "normale" Kunde bekommt sie mindestens ein paar Mal zu sehen... und nicht jeder hat, berechtigterweise, genügend Humor über ein kaputtes Spiel auch noch beim 10 Mal zu lachen. Ausserdem... "Das ist oft so: Leute lachen und dann sind sie tot."

    Dazu sind die Durchschnittspieler von heute die Basiscommunity von Morgen... und genau die garantiert stabile Verkaufszahlen, Serviceangebote über das vom Vertreiber geplante Maß hinaus, (Service,KnowHow, Knowledge) Portale, Events, Virales Marketing für Lau, etc etc..

    Die Qualität von DoW2 bewerten ist keine Frage die eSports von Casual Gamern polarisieren sollte.... von guten Spielen profitieren langfristig Alle. Höchst wahrscheinlich auch alle die ihr Arbeitnehmerverhältniss dem Spiel zu verdanken haben. Wenn man so ein Spiel Kritiklos passieren lässt wird es nächstes Mal eher nicht besser... Solange man Müll verkaufen kann wird Müll verkauft. Bis irgendwann jemand heult.

  • Larkis, du hast mit dem Blick auf die Käuferschicht und entsprechende Prioritäte recht, dennoch muss man auch ganz klar sagen das sich Relic mit Dow2 einfach nicht an absolute Standards im RTS Bereich gehalten hat.

    Sieht man sich die Replayfunktion oder den fehlenden Observermodus an, bleibt einem nichts weiter als sich an den Kopf zu fassen. Seit fast 10 Jahren gibts dort bereits Standards die einfach nicht eingehalten wurden. Jeder der sich ein Replay angesehen hat, fragt sich sofort, warum er nicht sehen kann wie Einheiten ausgerüstet sind oder was gerade in Bau ist. Genau das sind, neben den Truppenbewegungen eben die Informationen, die man aus einem Replay herauslesen möchte - wegen denen man sich das Replay überhaupt erst ansieht.

    Gleiches gilt für den Mehrspielermodus. Ich muss doch bei der Planung bedenken, das es Spielmodi gibt wie 2on2 oder 4on4 die ebenso großen Anklang in jedem RTS seit 10 Jahren finden.

    Ergo muss ich mein Grundgerüst so aufbauen, das ein weiterer Spieler ohne jegliche Probleme ins Spiel integriert werden kann. Es ist einfach etwas gänzlich anderes einen neuartigen Spielmodus einzubetten, als die Spielerzahl zu erhöhen oder vermindern, denn das Grundgerüst zum 3on3 oder 1on1 ist ja ebenso bekannt und funktionabel.


    Das der Mapeditor noch auf sich warte lässt hingegen, ist zumindest nachzuvollziehen. Ein Editor wächst parallel zum Spiel und vorrangig zum Nutzen der Entwickler. Diesen dann im nachhinein abzuändern um ihn nicht aus versehen mit ungewollten Funktionen zu veröffentlichen, ist entsprechend großer Aufwand, sofern man sich nicht bereits im Vorfeld genug Gedanken zum Editor und dessen Release gemacht hat, kann man Ihn folglich auch nicht leicht wieder "abspecken". Gerade bei Communitytools besteht da natürlich ne große Gefahr, das die oft versierte Programmiererschar in der Community über Lücken und Fehler hermacht.

    Klar das dann der Release eines Mapeditors hinter akuteren Problemen ansteht.

    Katastrophal ist dabei nur, das der Teil der Community der für die langfristige Markenstärkung verantwortlich ist, nämlich die nicht Casual Spieler, unter den fehlenden oder schlecht implementierten Elementen leiden. Damit schiesst sich Relic halt ein gigantisches Eigentor - und das wiedereinmal.


    Edit: Dow2 ist definitiv ein absolut geiles Spiel, nur gerade deswegen ist es so unglaublich nervig zu sehen, wieviel Potential man Aufgrund von falschen Entscheidungen oder eventuell sogar dem Einkommensdruck weggeworfen hat. Beschissen das Dow2 zum Teil katastrophal unfertig auf den Markt geworfen wurde, spitze aber das sich Relic jetzt die Zeit erkauft hat das Spiel zu finalisieren. Hätte auch gut sein können das sich Relic lieber 2 Monate mehr Zeit genommen hätte, dann aber das Spiel Aufgrund von Wirtschaftskrise und anderem Druck nicht releasen hätte können. Das wäre halt noch bitterer gewesen.

    Quote

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    :krml:

  • wenn man mal ehrlich ist werden warscheinlich 50% der spieler einmal ein multiplayergame machen und danach entweder wieder was anderes spielen oder nochmal die kampagne anfangen, weil sie hoffnungslos untergehen ... so wie sophie, die sich durchbeisst sind sicherlich die wenigsten.
    der observermodus, 2on2 sowie commandlag usw. interressieren die meisten besitzer von dow2 nicht weil sie vermutlich gar nicht multiplayer spielen - vielleicht noch coop kampagne (wo ich mich übrigens ehrlich frag warum mans nicht zu 4. spielen kann wenns schon 4 squads sind).
    ich kenn leider keine verkaufszahlen aber bestimmt sind die, die multiplayer spielen nicht mal die hälfte und von denen spielen keine 5% esl

    wenn ein Add-on Rauskommt interressiert besitmmt den Großteil auch wieder entweder der Fluff oder die kampagne.
    in der Kampagne spielt balance keine rolle und KI ist auch nicht soo entschiedend.

    zumindest die leute in meinem Freundeskreis, die übrigens ausnahmslos
    alle das spiel gekauft haben weils warhammer ist - nicht mal das genre
    war wichtig - und gute grafik/atmosphäre hat, haben die kampagne durhcgezockt und das spiel dann draufgelassen aber jetzt wieder was anderes angefangen. qdie 50€haben sie trotzdem bezahlt und bereuen es im gegensatz zu manch anderen nicht

    desahlb muss man ganz klar sagen dass Esportler wenn überhaupt nur eine
    referenz sind - damit meine ich dass wenn es ein esport titel ist das
    vielleicht die ein, oder andere kaufentschiedung beenflussen kann
    (nicht muss)

    wenn man dann liest wie aggressiv hier teilweise kritisiert wird, muss man sich eigentlich freuen dass sie immer noch so freundlich weiter kostenlos supporten.
    alle die das anders sehen kann man immer wieder nur fragen: "warum habt ihr euch es denn gekauft wenns so scheiße ist?" kein neuer spruch aber seine wahrheit ist unbestreitbar.
    das ist das was mich an den meisten kritik threads nervt, dass teilweise so aggressiv argumentiert wird dass man im RL die diskussion normalerweise beenden würde.
    natürlich sind die gemüter erhitzt die forderungen sind natürlich verständlich und auch
    gerechtfertigt, ... grade wenns um was geht, aber der Ton macht nun mal die musik und was hier aus dem Forum kommt ist schon manchmal eher ne kakophonie :omg:
    da würde ich als
    community manager schon das ein oder andere mal die geduld verlieren
    (warscheinlich bin ichs deshalb nicht :D) denn ich glaub nicht dass sich viele auf grund von nachgereichtem content das spiel dann doch noch kaufen.


    allerdings was man auch sagen muss ist, dass der Esport in deutschland ja grade erst im kommen ist, und einer der ersten Esport titel zu sein kann natürlich langfristig schon sehr viel fürs marketing bringen. ausserdem ist es bestimmt für relic insgesammt gut wenn sie einen esport titel haben.

    ich finde auch dass es wichtig für relic war das game vor SC2 rauszubringen... gleichzeitig wenns passiert wäre, wärs untergegangen weil blizzard nun mal wesentlich mehr (stamm)kunden hat.

    dementsprechend klar dass sie das rep system verbessern, weils einfach von allen gefordert wird und auch ein obs modus kommt - bin ich mir eigentlich auch sicher.
    mehr brauchts aber imho nicht dass es sich in der esl halten kann. grade jetzt wo eh preise angekündigt sind.

    was ich halt nicht verstehe ist wenn sie schon nicht wirklich vorrankommen mit dem Content warum sie dann nicht wirklich versuchen modding tools und mapeditor zu bauen.
    das würde doch die comm viel länger zufrieden stellen als jetzt wieder 1-2 neue maps

    aber man muss auch immer sehen dass ein spiel kostenlos supporten für eine Firma mehr oder weniger NUR werbung ist üfr die nächsten titel und grade so ein Titel wie WH spiele (stichwort add-on) verkauft sich bei weitem nicht nur wegen der balance/ des multiplayer.

  • Stimme Listoric und Sk4zi komplett zu. :]

    Wegen den Modding-Tools hab ich zumindest eine THeorie, abgesehen von "technisch schwer machbar"

    Petroglyph hatte vor ein apar Jahren die Star Wars Lizenz gekauft um eine Reihe von Star-Wars SPielen rauszubringen. Bekannt als "Star Wars EMpire at War". Kurz nach dem Release haben sie Modding-Tools rausgegeben, mit dem Ergebniss das die COmmunity innerhalb weniger Monate das Spiel extrem asugebaut und alles eingebaut haben was jemals im EU aufgetaucht ist. Das führte wieder dazu das Petro die Lizenz vergessen konnte, weil die Community bereits alles für Lau anbot was sie sonst in Addons hätten verkaufen können.

    Gäbe es jetzt Modding Tools für DoW2, würde e snicht algne dauern bis Chaos-Sm spielbar währen, oder die Imperiale Armee oer andere Rassen. Den Moddenr sit ja keine Grenze gesetzt. Und da ist dann wieder das Problem. Warum ein Addon kaufen, wenn ein Modder dasselbe anbietet und enbenbei noch das Balancing verbessert und andere Bugs ausräumt?

    Solange man mit Content-Addons noch Geld verdienen will, sind Modding-Tools ein absolutes No-Go.

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