Die Feminismus Industrie - ef-magazin.de

  • @Clean Tron:
    wie kommst du darauf?
    Ich habe nirgends geschrieben, dass ich die Verantwortung über alles stellen würde, was die Vergütung angeht. Natürlich erfordert auch der Beruf des Kfz-Mechanikers andere Qualifikationen und Qualitäten als der eines Zahnarztes. Der Unterschied ist hier aber, dass deutlich mehr Menschen die Qualitäten für den Beruf des Kfz-Mechanikers haben und deutlich weniger den nötigen Hirnschmalz+das nötige Geschick für den Beruf des Zahnarztes. Und dass es bei einem schlechten Zahnarzt nur "Zahnschmerzen" gibt, wage ich auch mal ganz stark zu bezweifeln. Natürlich ist es schwer vollkommen verschiedene Tätigkeitsfelder in Bezug auf ihre "Wertigkeit" zu klassifizieren. Der Dirigent in einem Komzert bekommt auch mehr Geld als der Konzertmeister und der widerum mehr als der Tutti-Spieler. Und trotzdem funktioniert das ganze nur, weil eben Dirgent, Konzertmeister und Tutti-Spieler da sind.

    @Tok:
    Der Vergleich funktioniert hinten und vorn nicht. Und es ist natürlich wunderbar, den Gegenüber des unrflektierten "Schluckens" zu bezichtigen. Ich spreche dem Artikel einen wahren Kern nicht ab. Ich bin absolut gegen Frauenquoten und die Bevorzugung von Frauen bei gleicher Qualifikation. Der Artikel ist aber in seiner Machart nicht besser als die hier kritisierte "Feminismusindustrie"

    Das Mittelalter ist keine Epoche, sondern der Name der menschlichen Natur.

  • ok, das kam bei deinem ersten Post nicht raus, dann sorry ^^

    Aber ich glaube, dass der Artikel auch als Gegenposition gedacht ist und dementsprechend so aufgebaut sein muss. Der Artikel geht ja nicht darueber, ob und inwiefern Frauen benachteiligt werden, sondern um die Feminismusindustrie. Dein Argument ziehlt jedoch auf eventuelle Diskriminierungen.

  • Die Sache mit den Erzieherinnen war nur als ein Beispiel gedacht, wie auch dieser Artikel gezielte Polemik betreibt. Natürlich müssen auch männliche Erzieher mehr Geld bekommen. Ich wollte nur sagen, dass im Artikel die "typischen" Frauenberufe abgewertet bzw. der Lächerlichkeit preisgegeben werden. Und das kann es nicht sein. Das Problem ist da für mich nicht die Diskriminierung von Frauen (die findet wirklich immer seltener statt) sondern die sehr geringe Wertschätzung der sozialen Berufe (die hauptsächlich von Frauen ausgeübt werden) in der Gesellschaft. Es findet einfach eine Abwertung "typisch weiblicher" Qualitäten (soziale Kompetenz, Empathie) gegenüber den "typisch männlichen" (Kraft, Machtinstinkt) statt. Egal ob nun Frauen oder Männer im realen Fall diese Qualitäten haben.

    Das Mittelalter ist keine Epoche, sondern der Name der menschlichen Natur.

  • Die Sache mit den Erzieherinnen war nur als ein Beispiel gedacht, wie auch dieser Artikel gezielte Polemik betreibt. Natürlich müssen auch männliche Erzieher mehr Geld bekommen. Ich wollte nur sagen, dass im Artikel die "typischen" Frauenberufe abgewertet bzw. der Lächerlichkeit preisgegeben werden. Und das kann es nicht sein. Das Problem ist da für mich nicht die Diskriminierung von Frauen (die findet wirklich immer seltener statt) sondern die sehr geringe Wertschätzung der sozialen Berufe (die hauptsächlich von Frauen ausgeübt werden) in der Gesellschaft. Es findet einfach eine Abwertung "typisch weiblicher" Qualitäten (soziale Kompetenz, Empathie) gegenüber den "typisch männlichen" (Kraft, Machtinstinkt) statt. Egal ob nun Frauen oder Männer im realen Fall diese Qualitäten haben.

    Eine geringe Wertschaetzung der sozialen Berufe findet in dem Artikel nicht statt. Er zeigt nur anhand einiger Beispiele auf, die zutreffend sind und die er mit Statistiken (natuerlich weiss ich nicht ob diese Statistiken korrekt sind) untermauert.
    Ausserdem ich weiss nicht, aber gerade der wie der von dir bezeichnete typische männnliche Kraftinstinkt wird in diesem Artikel stärker als jede andere Eigenschaft als negativ dargestellt. Das ist fuer mich keinerlei Abwertung typisch weiblicher Qualitäten sondern eher der, der männlichen. Was ich nach inziwschen dritten Male des Lesens des Artikels herausgelesen habe, ist dass kritisiert wird, dass Frauen genau diese eher männlichen Attribute annehmen und somit die männlichen Eigenschaften kritisiert werden!

  • Das ist ja das bigotte am Artikel. Er wirft den Frauen Machtinstikt vor (Feminismusindustrie!- tolles Wort) und sagt gleichzeitig, dass sie keinen haben. (Warum machen die denn auch solche Berufe?- selbst schuld, dass sie weniger verdienen)

    Das Mittelalter ist keine Epoche, sondern der Name der menschlichen Natur.

  • Ich finde die Berufe wie Erzieherin und Maurer nicht gleichwertig. Gerade deshalb, da die Kompetenzen in völlig anderen Lebensbereichen liegen kann man in keiner Weise von Gleichwertigkeit reden. Natürlich sind beide Berufe wichtig für unsere Gesellschaft, kein Thema... aber gerade deshalb weil sie überhaupt nicht vergleichbar sind kann man sie doch nicht als Beispiel heranziehen, was die Feministinnen taten, was abstrus ist. Ich möchte mein Haus auch nicht von einer Erzieherin bauen lassen... Man sollte schon zwischen körperlicher Arbeit und geistiger Unterscheiden.

    "Natürlich sind Erzieherinnen zu schlecht bezahlt. Die Wichtigkeit eines solchen Jobs sollte man bloß langsam mal anerkennen. Die formen unsere Zukunft."

    Maurer formen unsere Häuser. Ich verstehe es nicht dass viele meinen solche Jobs haben keine Anerkennung, das stimmt doch gar nicht. Das sind einfach in den Raum geworfene Phrasen. Auch Maurer verdienen sehr wenig, haben längere Arbeitszeiten und der Beruf ist gefährlicher! Kein Schwein regt sich aber darüber auf, dass Maurer Beispielsweise keine Anerkennung in der Gesellschaft genießen! Wehret den Anfängen...

    Hier handelt es sich in keinster Weise um Polemik sondern um reine Aufzählung. Er schildert die Art und Weise wie diese Kampagne gewirkt hat.

  • "wir müssen zwischen geistiger und körperlicher Arbeit unterscheiden". Ich würde da noch den sozialen Bereich mit einzeln betrachten, über "geistige Arbeit" in dem Sinne reden wir ja hier gar nicht. (Das wären die Naturwissenschaftler und Ingenieure etc)
    Nun stehen wir vor dem Problem, dass wir Maurer, Bandarbeiter und Erzieher mit dem (art-)gleichen Geld entlohnen müssen. Es ist natürlich schwer das gegeneinander abzuwägen, aber wir müssen es tun. Und wir müssen ihre (geld-)Wertigkeit gegeneinander abschätzen. Und das geschieht zulasten der sozialen Berufe.

    und um mal Spekulationen vorzubeugen: ich bin weder Erzieher noch studiere ich soziale Arbeit o.ä., sondern Physik.

    Das Mittelalter ist keine Epoche, sondern der Name der menschlichen Natur.

  • Zitat: "Demnach sollen offenbar Frauenberufe wie Altenpfleger und Krippenerzieher ebenso anstrengend sein und damit als „gleichwertig“ deklariert werden wie Maurer und Stahlkocher."
    Ja, diese Berufe SIND mindestens gleichwertig.

    word ...

    und zwar wirklich MINDESTENS
    nur weil ein beruf körperlich anstrengend ist, heißt das noch lange nicht dass er besser oder hochwertiger ist. eher im gegenteil.

    die gesellschaft geht eben immer mehr in Richrtung : intelligenz > kraft
    dehalb ist ein Stahlarbeiter auch nicht mehr besser als eine Erzieherin.

    aber um mal ein anderes beispiel zu nehmen: Schneider, bzw Frisör
    auch wenn einem Pro7 weismachen will dass jeder 2. mann sich schminkt und frisör werden will ist die realität dass einen solchen beruf fast nur frauen machen.
    der skandal ist nicht dass diese Berufe in der gesellschaft einen geringeren stellenwert in der Gesellschaft haben
    bei putzfrau und haushaltshilfen (wohl mit die anstrengendsten berufe überhaupt) kann mans grade noch verstehen weil das berufe sind bei denen man keine ausbildung braucht.

    um es mal in den worten des autors auszudrücken:

    selbst schuld wenn die männer berufe wählen, die einen körperlich kaputt machen !


    Natürlich ist es schwer vollkommen verschiedene Tätigkeitsfelder in Bezug auf ihre "Wertigkeit" zu klassifizieren.

    word:
    einteilen würde ich etwa so:

    Erzieher oder Friesörin <> Facharbeiter wie maurer oder stahlarbeiter etc. - erzieher machen 5 Jahre (!) ausbildung.
    Putzfrau <> berufe bei denen man keine echte ausbildung macht wie Sicherheitsangestellter oder Handlanger.

    das einzige was wirklich stimmt ist dass frauen oft selbst einfach keine ambitionen haben, Führungspositionen einzunehmen
    frauen Drücken das so aus: "ich hab keine lust auf diese machtspiele"
    naja aber dass man in vielen bereichen Ellbogen braucht ist nun mal so. auch ein mann braucht die, wenn er in eine Spitzenposition kommen will.


    was allerdings wirklich krass ist, ist dass frauen in manchen bereichen tatsächlich schon bevorzugt werden, und es als gleichberechtigung hingestellt wird.
    ich mein hey, der chef unseres landes ist ne frau. mehr gleichberechtigung geht nicht.

    auch dass die statikstik über den verdienst der Frauen im vergleich zu männern so dermaßen mies gefälscht ist, schokiert!

  • Ich zähle soziale Berufe wie du sie immer wieder ansprichst doch eher zu diesen, in dennen man hauptsächlich geistige Arbeit verrichtet, auch wenn man im Altersheim arbeitet und auf die Sauberkeit älterer Menschen achten muss ist dies doch nur eine Nebensächlichkeit. Der Sinn dieser Arbeit besteht ja darin sich mit diesen Menschen zu unterhalten, ihnen ein Gefühl der Geborgenheit und Liebe zu geben, in diesem Zusammenhang ist die Nennung von Aristoteles gelungen geglücktem Leben in der Gemeinschaft der Menschen doch sehr passend. Dieses Gefühl zu geben bzw. sich mit den Menschen zu beschäftigen erfordert doch sehr wohl Geistige Auseinandersetzung, mehr als reine Handarbeit.

    Skazi, wie willst du gleichzeitig von der Wertigkeit von Berufen sprechen und dann gleich ein Schema zeigen, wie sie nach Wertigkeit eingeteilt werden können? Ich habe ja schon gesagt das es keine Wertigkeit gibt, wo keine Gemeinsamkeiten gibt! Ihr solltet mal weniger versuchen die Stellung der Frau zu verteidigen bzw. zu verbessern, als die Stellung der Menschen so zu stellen, dass JEDER (egal ob Mann oder Frau) nicht nur formell, sondern auch materiell Chancengleichheit hat, gleiche Freiheiten und Rechte hat!

    P.S.: Darin liegt glaube ich auch der Sinn dieses Artikels.

  • wieso, da steht es ist schwer, dazu word, aber unmöglich ist es nicht.


    der punkt ist doch dass es klar Frauen- und männerberufe gibt.
    das liegt an der evolutuion, an der anatomie und was weis ich noch allem.

    devinitiv ist ein mann durchschnittlich einfach lieber automechaniker oder Handwerker als eine Frau. die dann wiederrum eher was das mit schönheit, sozialem, oder künstlerischem zu tun hat.

    deshalb muss man natürlich typische frauenberufe mit typischen männerberufen vergleichen, denn typische berufe werden sie auch bleiben

    warum kann man nicht sagen: ein(e) Erzieher(in) ist ein(e) Facharbeiter(in) und muss so viel bekommen wie jemand der am Fließband in der Autoinsdutrie steht? (natürlich schicht etc. ausser acht gelassen)

    edit:
    @tron

    kommt halt drauf an wieviele kinder in seiner gruppe sind oder?

    ein freund von MIR ist landschaftsgärtner und verdient viel, und arbeitet viel und ist auch zufrieden.

  • Naja, weil du eben die Schicht z.B. nicht einfach weglassen kannst! Du hast halt ganz einfach andere Probleme und andere Sorgen... du machst das gleiche wie die Extremen, Feministen, Anti-Feministen, radikale Moslems, radikale Juden, radikale Orthodoxe, radikale Christen... du vergleichst etwas und willst eine Wertigkeit ableiten, wo keine Vergleiche zu Stande kommen können.

    Man kann doch nicht ein Auto mit einem U-Boot, oder ein Tier mit einem Stein vergleichen. Wo man Vergleiche anstellen will, sollen doch Grundlegende Elemente vorhanden sein die ähnlich sind, nicht? Die einzige Übereinstimmung zwischen einem Maurer (bleiben wir mal dabei, man kann das ruhig abstrakt sehen) und einem Erzieher ist meiner Meinung nach, dass sie beide arbeiten. Ihr Aufwand, ihre Funktion und ihr Produkt (bzw. Ergebnis) ist doch komplett unterschiedlich.

  • du vergleichst etwas und willst eine Wertigkeit ableiten, wo keine Vergleiche zu Stande kommen können.

    du hast es ja selber gesagt, beide arbeiten, also muss man auch sagen können ob beide für ihre arbeit genug geld bekommen

    Man kann doch nicht ein Auto mit einem U-Boot, oder ein Tier mit einem Stein vergleichen

    nö, aber man kann eine yacht mit einem Lamborgini vergleichen ...

    uboot und stein ist eher wie Kindergartenkind und manager :D


    Naja, weil du eben die Schicht z.B. nicht einfach weglassen kannst!

    das stimmt. dann muss man eben einen beruf nehmen in dems keine schicht gibt oder in dem beide schicht haben (also z.b. KfZ Mechaniker <> Erzieherin oder Nachtschwester <> Schichtarbeiter in der autoindustrie) kommt dann aufs gleiche
    sonst hinkts natürlich aber das ist auch haarspalterei. ich unterstelle mal so viel intelligenz, dass angekommen ist was ich meine.

    vergleichst etwas und willst eine Wertigkeit ableiten, wo keine Vergleiche zu Stande kommen können.

    muaha ich radikaler moslem, will dass erzieherinnen anständig bezahlt werden ... omg.
    du willst einfach nicht sehen dass man das sehr wohl vergleichen kann.


    körperliche Belastung: Mauer 7 Erzieherin 2
    Verantwortung: Maurer 5 Erzieher 6
    notwendige Bildung: Maurer 3 Erzieher 3

    Seelische belastung: Maurer 1 Erzieherin 9
    nötige geduld: Maurer 3 Erzieherin 8
    nötiges Geschick: Maurer 8 Erzieherin 4
    Arbeitszeiten: Marurer 5 Erzieherin 7


    nur weil das sugeriert hat dass maurer (einer der berufe die man macht wenn hauptsächlich kraft hat) die schwerere arbeit ist.


    bin übrigens chemiker ... witzigerweise gibts bei uns innerhalb des berufes nochmal ne verteilung. im medizinischen bereich sinds eher mädels und im anorganischen und biochemischen eher jungs

  • immer die selben, leidigen themen.

    Der Feminismus ist genauso wie die Ausländerintegrierung, nur ein weiteres Hirngespinst unserer Modernen gesellschaft. Soziale gleichberechtigung wird es nie geben, solange wir menschen menschen sind.

    liberate vosmet

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