• und mindestens genauso oft liest man, dass relic neben blizzard der wohl beste rts spiele entwickler ist, so nebenbei bemerkt (viel von dem ruhm ist z.T. auch wegen homeworld)

    und ehrlich gesagt ich weiss nicht was ihr so vorstellungen von dem spielemarkt habt. relic ist kein entwickler wie blizzard, die geld wie heu haben. Und wenn man mal Blizzard aussen vor laesst und das ganz objektiv bewertet, dann ist der Support von Relic fuer DoW2 gut. Und da braucht es auch keine Diskussion geben, das zeigen alle die Fakten (Anzahl der Patches, neue Features etc.).

    Dass Relic natuerlich auch viel mist baut, ist denke ich, uns jeden klar. Aber deswegen sollte man doch die Fragen an die Entwickler vernuenftig formulieren (ich kenne die Fragen selbst zwar nicht, aber ich vertraue einfach Melanie, wenn sie sagt, dass die Fragen eher unhöflich formuliert waren). Sowas ist dann eher schädlich als vorteilhaft fuer die Com.

  • Momentmal... Blizzard hat eh nen Nerimage, man kann davon halten was man will, es laufen einfach tausende in die Geschäfte, nur um das neue Blizzardgame zu haben, das kann ich mir bei Relic nicht so ganz vorstellen.
    Sicher, man kann immer zufrieden sein, wenn es überhaupt Patches gibt, Verpflichtet ist der Puplischer ja zu nix, noch der Entwickler. Auch Preise usw., da kann man THQ wohl auch ein Kompliment machen.
    Aber rechtfertigt das dieses schlampige Balancing? Wohl kaum. Es kostet auch nicht unglaublich viele Ressourcen, bugfixen ja, balancing nein. Sie könnten das Balancing auch der Com überlassen. Das ist zwar manchmal auch nicht das gelbe vom Ei, aber ich bin mir sicher, es gibt einige gute Spieler, die die Fähigkeit haben, einen Objektiven Blick für das Balancing zu bekommen. Das wäre jedenfalls besser, als das hier...

  • Momentmal... Blizzard hat eh nen Nerimage, man kann davon halten was man will, es laufen einfach tausende in die Geschäfte, nur um das neue Blizzardgame zu haben, das kann ich mir bei Relic nicht so ganz vorstellen.
    Sicher, man kann immer zufrieden sein, wenn es überhaupt Patches gibt, Verpflichtet ist der Puplischer ja zu nix, noch der Entwickler. Auch Preise usw., da kann man THQ wohl auch ein Kompliment machen.
    Aber rechtfertigt das dieses schlampige Balancing? Wohl kaum. Es kostet auch nicht unglaublich viele Ressourcen, bugfixen ja, balancing nein. Sie könnten das Balancing auch der Com überlassen. Das ist zwar manchmal auch nicht das gelbe vom Ei, aber ich bin mir sicher, es gibt einige gute Spieler, die die Fähigkeit haben, einen Objektiven Blick für das Balancing zu bekommen. Das wäre jedenfalls besser, als das hier...

    Es ist aber so, dass Relic als einer der besten RTS Entwickler angesehen wird, das kannste mir glauben :)

    Und das mit dem balancing ist auch einer der Sachen, womit ich meine, dass Relic Mist baut. Wieso sie nicht ein Beta Balancing Team aus Topspielern zusammenstellen, verstehe ich auch nicht.

  • Also mir fallen ganze 3 RTS Entwicklerstudios ein. Blizzard, ganz klar vorne. Dank WoW wird auch noch die entwicklung von WarCraft 8 und StarCraft 6 gesichert sein. Auch wenn ich befürchte das Activision die Blizzard-Kuh nun ordentlich melken wird und das wäre sicher nicht gut für uns Spieler.
    Dann Relic die meiner Meinung einfach nur noch das Bugfixing und Balancing hinbekommen müssen. Da sie doch recht viele gute Spielideen haben und natürlich das Warhammer Universum auf ihrer Seite.
    Und der traurige letzte Platz geht an EA die mit der übernahme von Westwood die C&C Reihe für mich zerstört haben.
    Gibt es sonst noch ernstzunehmende RTS Entwickler?Hab schon länger den Eindruck das RTS selber ausstirbt wenn ich mir die Releases der letzten Jahre so anschaue...

    Hier mal ein Wink mit dem Zaunpfahl an Melanie. Wenn Relic sich mal ein Balancing Team aus den Topspielern holen würde, die auch nur zu gerne helfen würden, wäre das ein wahnsinniger Fortschritt. Vielleicht kannst du ja mal mit denen da drüben hinterm Teich sprechen. Ich glaub zwar das für DoW2 da der Zug schon abgefahren ist, aber bei zukünfitgen Projekten sollte man sich doch ernsthaft überlegen etwas an der herangehensweise zu ändern.

    Ach nix passiert, wenn du mal 200 mumus schwarz angemalt hast weißt du was Sache ist


    :omg: :rofl: :omg:

  • RTS ist halt mittlerweile aus der Mode. Früher waren Spiele schwerer und wurden aus Leidenschaft entwickelt. Heutzutage geht es (meistens) darum, einfach das größtmögliche Geld für den geringsten Aufwand aus einem Spiel rauszuquetschen. Die Spiele müssen massentauglich und Casualfreundlich sein. Da verliert es halt an Spieltiefe und Umfangreichheit, das würde ja auch noch mehr kosten. Früher gab es ein paar eingefleischte Zocker und die anderen haben die Finger von gelassen, heute wimmelt es von "Noobs" die einfach am Tag auch gern mal 1-2 Stunden zocken. Da will sich keine 20 BOs und Konter merken müssen um erfolgreich sein zu können. Man sieht es doch eig. schon an DoW 2. Kein Basenbau, wenig Einheiten. Übersichtlich und Casualfreundlich.

    Bestes Beispiel das innovative und umfangreiche RTS nichtmehr funktionieren ist Universe at War. Das war verdammt innovativ mit 3 total untersch. Rassen. Das Resultat war, dass man erstmal ohne langes einstudieren nix verstanden hat. Deshalb sind Spieler abgesprungen usw. Es fehlte an Geld und demnach ging glaube ich auch das Balancing den Bach runter. CnC4 war auch nur noch ne kommerzielle, massentaugliche Schnellentwicklung. Ausquetschung eines berühmten Namens in der Hoffnung mit billiger Produktion viel Geld zu machen.

    Das zieht sich momentan durch alle Spiele die neu auf dem markt kommen, was ich ehrlich gesagt sehr traurig finde. Casualfreundlich. Einfach. Massentauglich und bloß nicht zu teuer.

    Modern Warfare 2 -> Hauptsache Explosionen, Campen kann jeder. Da Casuals auch keine Ansprüche haben nehmen wir das selbe Design wie CoD4, ist billiger. Dedicatet Server? Unnötige kosten. Lassen wir weg. Und dann bringen wir einmal im Monat importierte/umgemalte Maps aus CoD4 für einen überteuerten preis raus und die Kasse klingelt für geringsten Aufwand. Achja, machen wir es doch 10€ teurer. Der vorherige Titel war ein riesen erfolg, es wird genug dumme (Casual-)Fans geben, die es sich kaufen werden.

    ich will hier nicht die Casuals runtermachen, nur viele haben halt nicht so die Ahnung was in der Spielebranche abgeht. Die hören von einem Freund, das CoD4 genial und hammergeil war und nun der Nachfolger kommt. Das 60€ für ein PC Spiel teurer als normal ist, weiß halt nicht jeder (Achtung: Vermutung!)

    Traurige Entwicklung meiner Meinung nach...

    Just my2cents...

  • Dass das RTS-Genre aus der Mode ist würde ich nicht sagen. Gibt nur verhältnismäßig mehr " Casualgamer " als vor einigen Jahren noch. Dies hat sicherlich mit der mittlerweile weit fortgeschrittenen Akzeptierung des Computers als Medium in der Gesellschaft zu tun. So gibt es meiner Vermutung nach immer noch genau so viele RTS-Spieler wie vor ein paar Jahren, jedoch haben die " Casualgamer " sie als größte Spielergruppe abgelöst. So konzentrieren sich die Konzerne ganz natürlcih auf diese Zielgruppe um Gewinnemaximieren zu können. Das heißt natürlich nicht, dass es keine RTS-Spiele mehr gibt. Diese gibt es weiterhin, nur da die großen Konzerne ihr Kapital in " Casualgames " investieren bleiben große " Blockbuster " - RTS-Spiele aus. Wenn man ein wenig sucht findet man weiterhin sehr gute RTS-Spiele auf dem Markt, jedoch nicht mit einer derartigen Inszenierung wie die großten Spieletitel heutzutage.


    Zitat Soom:

    Quote

    Im Gegensatz zu Dir, gibt es nämlich Spieler, die das Spiel können.

  • Das blöde ist halt, dass viele eigentlich nicht schlechte RTS-Games wie Universe at War einfach keiner spielt, somit fällt die Online-Komponente des Spiels flach. Die letzten Jahre waren es wirklich hauptsächlich RTS-Titel mit ner großen Marke im Rücken die sich einigermaßen gut verkauft haben. Und der einzige wirkliche "Blockbuster" in dem Genre war/ist halt Starcraft 2.

    Das ganze ist halt auch ein Teufelskreis, wenn sich RTS-Games nicht gerade wie geschnitten Brot verkaufen, werden die Publisher sich hüten da zu viel Geld rein zu investieren (Was schon verständlich ist, man kann denke ich nicht erwarten dass jemand soviel Geld einfach in den Wind schießt), außer bei sowas wie SC2 - das war ja quasi ein garantierter Hit. (und irgendwie schon gerechtfertigt, wenn man sich die Qualität des Endprodukts ansieht, ob man das Spiel an sich nun mag oder nicht)

    Und selbst wenn uns eine "RTS-Dürre" erwartet... Point-and-Click-Adventures kamen auch irgendwann zurück nachdem das Genre für tot erklärt wurde ^^
    (Glaub ich aber trotz allem nicht)

    Ich möchte hier übrigens nochmal vehement der Aussage wiedersprechen, DoW 2 sei Casual-freundlich. Der Multiplayer ist es nämlich imo überhaupt nicht. Allein schon die Siegbedingung eines Spiels ist sehr viel "schwammiger" als in einem normalen RTS-Game. Da hat man ein klares und einfaches Ziel - Basis des Gegners vernichten = Sieg. Bei DoW 2 gibt es keine so klare Sieg-Komponente (Basis zerstören geht, kommt aber eher selten vor und ist halt nicht der Standard), wo man in einem Rutsch das Spiel gewinnt, hier kann man auch bei einem 500:20 Punktestand noch das Spiel verlieren wenn man sich dumm genug anstellt. bei einem klassischen RTS ist es so, (Auf Casual Level ! ) derjenige der die meisten starken Units masst gewinnt dann in einem Rutsch, da er den Gegner einfach plättet. Ist bei DoW 2 nicht so einfach, auch weil eher weniger Units auf dem Feld sind.

    Meiner Erfahrung nach wollen Casual-Spieler oder "Noobs" in einem RTS-Titel vor allem große Armeen aufstellen und ne tolle Basis / Verteidigung bauen und dann alles in einer Riesen Schlacht verheizen, was bei DoW 2 simpel nicht geht. Das Spiel ist schon auf einer elemtareren Ebene komplexer als ein klassisches RTS ala Starcraft - was nicht unbedingt eine gute Sache ist. Ein gutes Spiel sollte halt "easy to learn - hard to master" sein, sodass sowohl Noobs als auch Profis daran Spaß haben können.

    Klingt wieder wie ein totaler rant eines Starcraft Fanboys, obwohl ich mir SC2 nichtmal gekauft hab xD
    Aber so sind halt meine Beobachtungen D:

  • gebt dir in den meisten punkten recht, bis auf universe at war. Das Scheitern hatte andere Gruende, als das das Spiel nicht genug Publicity gab oder sonst was. Der Todesstoss war von Anfang an, dass sie auf GfWl gesetzt haben, als der MP Part gößtenteils davon noch Gold Mitgliedschaft und damit Gebuehren gekostet hat. Hab das Spiel ja auch, und es ist wirklich gut.

  • Ah stimmt ja, das hatte bei Release noch Geld gekostet. Hatte es mir erst später gekauft als es günstiger war und da war dann online und in den Foren total tote Hose.

  • in dow1 gab es auch ein balanceteam bestehend aus einigen der topspieler. leider ist sowas kein garant für einen erfolg, da skill nichts mit dem balanceverständnis zu tun hat (zu wissen, welche unit zu stark oder zu schwach ist und zu wissen, wie man was ändert, ohne in anderen bereichen was kaputt zu machen, sind 2 verschiedene paar schuhe :) ). es gab damals schon ein paar leute im team, die ehr weniger ahnung von der balance an sich hatten. klar wussten sie, welche unit in welchem matchup zu stark oder zu schwach ist und klar hatten sie vorstellungen, wie man das fixen könnte... jedoch waren ihre ideen oft nicht die beste alternative (einige änderungen waren sogar stark fragwürdig).
    somit stellt sich das problem, woher soll relic den bitte wissen wer dafür geeignet ist und wer nicht?

    und die idee, die com als ganzen mehr mit einzubeziehen wäre nicht realisierbar (und zu dem auch ehrlich gesagt recht dumm). einerseits gehen die empfindungen der einzelnen skillstufen oft auseinander, zum anderen würde wohl auch eine unzahl an unsinnigen änderungen reinkommen (und diese müssten dann alle gefilter werden, was einem wieder zu der frage bringt, wer dafür wirklich geeignet wäre).

    nur so als anmerkung.

  • Also das, was ich als balance-entwicklung bisher bei Relic am besten fand war die CoH balance beta. Oder wie sie hieß. Eine community, der oft kleine und häufige änderungen hingeworfen wurden und wo viele Anpassungen stattfanden. Endprodukt war sogar recht gut meiner Meinung nach - wurde nur durch ToV total zerstört.

  • Genau wegen dieser Ansicht, sieht das Balancing so aus, wie es jetzt aussieht. Du sollst auch keine Affen wie Holyhammer da rein lassen, die mit ihren Tunnelbklick nix balanced bekommen. Es gibt in der Community sehr wohl einige Spieler, die dazu fähig sind. Und um ein Spiel überhaupt balancen zu können, braucht man Spielverständnis, das hat das Balancingteam von Relic nicht. Es geht auch gar nicht daraum, dass die Spieler alle Änderungen machen, sondern sie überhaupt mal testen und Vorschläge machen. Dass z.B. die ganze Wargear mal Spielbar wird oder so Balancepatzer wie beim Fex mal überholt werden. Relic wird von alleine es nicht hinbekommen, wie auch. Keiner von denen spielt besser als ts 20. Und die Foren kannste gleich vergessen, da wird viel Käse geschrieben. Das betrifft Dow4players ebenso wie gamerreplays. Die meisten schreiben einfach, was ja auch ihr "Recht" ist. Ahnung haben sie dennoch nicht.
    Es würde ja auch schon reichen, wenn sich die besten Spieler aller Rassen hinsetzen und mit dem neuen Patch Matches bestreiten. Dann sieht man ja, wie gut die Balance ist. Aber da muss einfach etwas von Relic selber kommen, die Spieler haben viel versucht, viel getan, nur wenig wurde gehört.

  • und damit hast du genau das angesprochen, was relic im bezug auf dow seit je her angekreidet wird. in sachen balance ist weniger oft mehr. kleine änderungen schritt für schritt wären eine bessere lösung als ein balanceteam bestehend aus topspielern oder die komplette com beim balancen mit einzubinden.

Participate now!

Don’t have an account yet? Register yourself now and be a part of our community!