
Im nächsten Jahr beginnen die epischen Kämpfe im Subsektor Aurelius ein weiteres Mal. Dann ist es soweit und ihr könnt euch an die Seite von Kaptin Bluddflagg stellen und Seite an Seite durch die Wellen an Gegner pflügen. Aber nicht nur das erwartet uns im neuen Jahr. Mit Space Marine kommt ein Shooter der Extraklasse aus dem Warhammer Universum in die Läden. Was euch in beiden Spielen erwartet, wie Company of Heroes: Online wird und ein Gewinnspiel gibt uns unter "Mehr".
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Heute können wir euch erste Informationen zum Singleplayer von Dawn of War 2: Retribution, dem zweiten Addon geben. Wir wurden zu einer Präsentation vom Addon und Space Marine im Rahmen der Gamescom eingeladen. Neben Dawn of War 2: Retribution wurde auch Company of Heroes: Online vorgestellt. Zu allen diesen Spielen gibt es hier massig neue Informationen. Ganz unten gibt es dann noch das angekündigte Gewinnspiel.
[h5]Dawn of War 2: Retribution [/h5]
Der große Held der neuen Dawn of War 2: Retribution Kampagne wird natürlich der Freibeuta Kaptin Bluddflagg werden. Er versucht mit seinen Boyz ein Eldarartefakt in die Hände zu bekommen - soviel erstmal zu der Geschichte rund um die Kampagne. Der Kaptin selber steht natürlich an vorderster Front und leitet seine Freibeuta wie ein Waaaghboss das eben tut. Mit seiner "Stomp" Fähigkeit kann er Gegner zu Boden werfen. Kein Kaptain kommt ohne seine Mannschaft aus: die treusten Gefolgsleute vom Kaptain sind ein Mekboy namens Mister Nailbrain, ein Kommando namens Spookums und ein Stormboy namens Brikkfist. Diese vier harten Gesellen ziehen aus um, das Universum im Subsektor Aurelius unsicher zu machen. Im Gegensatz zu den Heldensquads aus dem letzten Addon und dem Grundspiel sind die Orkhelden allesamt alleine unterwegs. Das machen sie aber mit ordentlich Waaagh locker wett.
Als richtiger Pirat besitzt der Mekboy beispielsweise einen Enterhaken. Als neues Gebiet, das unsicher gemacht werden kann, dient in diesem Addon ein unwirtlicher Lavaplanet. In den zerklüfteten Landschaften wächst kein einziges Blatt - das ist auch nicht verwunderlich bei den großen Spalten und Lavaflüssen, die sich durch die Welt ziehen. Auf der neuen Sternenkarte sehen wir die neue Missionen und haben einen gesamten Überblick über den Subsektor. Nicht nur einzelne Planeten sind zu sehen, sondern der gesamte Sektor.
Vor jeder Mission kann wie immer das passende Wargear ausgewählt werden - dann geht es auf in die Schlacht. In den Missionen selber können nun, die aus dem Multiplayer bekannten Requisitionpoints gefunden werden, die man einnehmen muss damit sie Anforderungspunkte generieren. Auch die Energieknoten können wie gewohnt eingenommen werden. An über die Karten verteilten Waaaghbannern oder Teleporterplattformen können dann während der Mission Einheiten gerufen werden, wenn man genug Punkte eingenommen hat die das Bevölkerungslimit entsprechend anheben. Die Anzahl an verschiedenen Einheitentypen ist am Anfang sehr beschränkt, kann aber ausgebaut werden. In den Teleporterplattformen können neben Infanterieeinheiten, die auch an den Waaaghbannern gebaut werden können auch Fahrzeuge gebaut werden. Haben wir also keinen Helden dabei zur Panzerabwehr können wir uns hier einfach Panzerabwehr bauen, sofern wir die entsprechende Einheit schon freigeschaltet haben. Das freischalten von neuen Einheiten geht mit einer neuen Art von Belohnung für eine gewonnene Mission. Nach einer abgeschlossenen Mission werden dem Spieler drei Items präsentiert von denen er sich eins aussuchen kann. Unter diesen können auch neue Einheiten sein, die dann in späteren Mission herbeigerufen werden können. Dem Spieler bleibt also die Entscheidung, ob er lieber seine Helden besser ausrüstet oder die Auswahl an Unterstützungseinheiten erhöht. Die Orks werden auch in den Missionen der Kampagne "Waaagh" sammeln und es können wie aus dem Multiplayer bekannt globale Fähigkeiten eingesetzt werden. Es wird am Ende nicht bei den Orkhelden bleiben, allerdings wurdenoch nicht verraten welche Helden es noch geben wird. Auch über Veränderungen am Multiplayer wird vorerst noch geschwiegen.
Einen kleinen Hinweis gab es allerdings in der gezeigten Mission. Die sterbende Eldar Runenprophetin warnte davor das die Inqusition auf dem Weg sei und sie nicht aufzuhalten sei, was vom Kaptin aber nur mit einem lässigen "Ist es nicht immer das gleiche das die sterbenden Eldar von sich geben?" abgetan wurde. Ob das ein Hinweis auf eine neue spielbare Rasse war wissen wir erst, wenn Relic etwas zum Multiplayer sagt.
[h5]Space Marine[/h5]
In einer weiteren Präsentation wurde der mit Sehnsucht erwartete Shooter Space Marine vorgestellt. Wer schon immer mal wissen wollte wie es auf einem Schlachtfeld von Dawn of War zugeht, der wird wohl nicht um Space Marine rum kommen. Eine Produktionswelt des Imperiums wurde von Orkhorden überfallen und unsere Mission ist es, die Orks zu stoppen.
Schon im ersten Teil der ersten Mission geht es gleich bombastisch zu. Wir sitzen in einem Valkyrie Raumschiff und befinden uns auf dem Landeanflug auf die Produktionswelt. Unsere kleine Flotte wird allerdings von einer Menge Stormboys angegriffen. Wir versuchen mit allen Kräften am Bordgeschütz die Stormboys aufzuhalten. Als das Bordgeschütz zerstört wird bleibt uns nur noch der eigene Bolter. Nach einer eher unsanften Landung stellt sich das nächste Problem: es konnte keine Landezone geschaffen werden. Es hängt alles an uns. Als erstes fällt hier die fantastische Grafik auf und die monumentalen Gebäude, die so unglaublich riesig sind und hoch über den Space Marne ragen. In der 3rd Person View kämpfen wir uns durch Moschaboys und Ballaboys. Kommen die Gegner uns zu nahe können wir das Kettenschwert verwenden. Um eine möglichst lückenlose Kampferfahrung zu bieten zoomt das Bild etwas raus wenn, wir auf Nahkampf wechseln. Alles geht weich ineinander über. Unser Space Marine bewegt sich nicht so schnell durch die Gegend wie seine orkischen Widersacher, allerdings braucht der Space Marine keine Geschicklichkeit, um einen Kampf zu überleben. Seine Servorüstung schützt ihn vor dem meisten Schaden und seine immense Feuerpower hat noch jeden Gegner in die Flucht geschlagen. Dieses Gefühl vermittelt unser Space Marine auch und deshalb wird sich der Space Marine auch nicht hinter Deckung ducken können, denn wenn überhaupt ist der Space Marine selber die Deckung. Spätestens nach den ersten toten Orks wird klar das wir auch hier die in Dawn of War so beliebten Synckills zu sehe bekommen werden. Hier wird dann auch mit Blutkonserven nicht gespart.
In der zweiten Mission verfolgen wir den Waaaghboss, der sich in die Mülldeponie der Welt zurückgezogen hat. Mehrere (warscheinlich) Weirdboys rufen - bis zum Ende der Mission hin - immer wieder neue Orks herbei. Zum Glück finden wir einen schweren Bolter mit dem wir auch große Mengen an Gegnern locker besiegen können. Der schwere Bolter zählt zu einer besonderen Art an Waffen. Diese epischen Waffen halten meistens nur für kurze Zeit sind aber dafür besonders stark. Nachdem Kampf können wir uns die Berge an Orks ansehen, die unser schwerer Bolter hinterlassen hat.
Im dritten und letzten gezeigten Abschnitt werden wir auf einem Zug abgesetzt, der direkt auf die Tore der Titanfabrik zu rast und mit Sprengstoff beladen ist. Wir müssen diesen Zug aufhalten - um jeden Preis. Nachdem wir uns über den Zug nach vorne gekämpft haben taucht ein Raumschiff der Orks auf, welches wir nicht mit unserem Bolter zerstören können. Zu unserem Glück finden wir eine Maschinenkanone. Mit der Macht der Maschinenkanone können wir das Raumschiff zerstören und die Orkbedrohnung ist erstmal gestoppt.
Im Spiel werden etwa 15 Waffen auftauchen, die durch häufiges nutzen gelevelt werden können. Die Plasmakanone kann beispielsweise mit einem Upgrade noch eine Plasmabombe schießen, die explodiert und Flächenschaden zufügt. Auch die Nahkampfwaffen, wie das Kettenschwert und der Energiehammer können aufgewertet werden, wenn sie viel genutzt werden. Hier soll das System allerdings nochmal etwas tiefergehend sein als bei den Schusswaffen. In brenzlichen Situation kann der Space Marine einfach einen Sprung nach vorne machen und so Gegner umwerfen oder sogar töten. Auch dieser Dash levelt sich hoch bei häufiger Nutzung. Die gesamte Kampagne soll etwa einen Umfang von 8 - 10 Stunden Spielzeit haben.
In der grafischen Umsetzung wird nicht mit Effekten gespart. Nach Schüssen aus dem Bolter schlängelt sich eine Rauchfahne aus dem Lauf, die sich physikalisch korrekt nachzieht und verflüchtigt. Durch dynamisch generierte Licht- und Schatteneffekte kann jede Situation entsprechend beleuchtet werden. Einheiten, die an einer Lichtquelle vorbei gehen werfen ein realistischen Schatten an die Wand, der sich entsprechend ihrer Position vergrößert und verkleinert. Zusammenfassend kann man also sagen das Space Marine ein bombastisch aussehender Shooter ist, der einem gelungen das Gefühl gibt ein Space Marine zu sein.
[h5]Company of Heroes: Online[/h5]
Mit Company of Heroes: Online kommt der gesamte Spielspass der Company of Heroes Reihe als kostenloses Spiel auf eure Rechner. Wer die Kampagne noch nicht gespielt hat, der kann das mit der kostenlosen Version nachholen. Als erstes muss in Company of Heroes: Online ein Held ausgewählt werden. Den Helden kann man nach den aus Company of Heroes bekannten Kommanderfähigkeit auswählen und so seine Infanterie, Fahrzeuge oder etwas anderes verbessern. Es bieten sich eine Menge Möglichkeiten den so gewählten Avatar anzupassen. Im Verlauf von mehreren Spielen levelt sich der Avatar hoch und so können die Kommanderfähigkeiten gesteigert werden, um mehr Schaden zu machen oder häufiger verfügbar zu sein. Zu jedem Spiel kann man 8 Einheitenupgrades mitnehmen. Beispielsweise die Infanterie kann so verbessert werden. Durch diese Fähigkeiten kann der Charakter an das eigene Spiel angepasst werden. Leute die viel mit Panzern spielen verbessern also ihre Panzer weiter, während andere Leute ihre Infanterie verbessern. Diese Upgrades erhält man nach jedem gespielten Spiel. Eine weitere Neuerung sind die Heldeneinheiten, die man mit in die Schlacht nehmen kann, Sie verfügen über starke Fähigkeiten, die das Potential haben einen verloren geglaubten Kampf noch zu drehen. Durch getötete Gegner leveln sich die Helden über mehrere Matches hinweg. Helden die also häufig mitgenommen werden sind dann auch entsprechend stärker.
Mit der neu eingeführten Ingamewährung können neue Upgrades und Helen gekauft werden. Die Ingamewährung und auch Erfahrung für den eigenen Kommander bekommt man durch spielen von Missionen der Kampagne, Multiplayerspielen, Skirmishspielen und selbst durch Spielen der Tutorials. Sollte man nicht genug für ein gutes Upgrade oder einen guten Helden haben so kann man echtes Geld in Ingamewährung tauschen. Es wird auch weitere Items geben, die nur mit Echtgeld zu kaufen sind. Hier wird es Items geben, die einen Helden schneller leveln lassen oder einen Ingamewährungsboost in den nächsten Missionen geben. Es wird aber grundsätzlich bei kaufbaren Items bleiben die nur die Zeit verkürzen in der man irgendetwas levelbares hochlevelt. "I win" Fähigkeiten wird es nicht geben. Bei Matchmaking Spielen wird die interne Stärke der Items bestimmt, die man besitzt und auf diese Weise wird versucht ein faires Matchup zu generieren.
[h5]Gewinnspiel[/h5]
Soviel also erstmal zu den kommenden Spielen von der Gamescom. Jetzt kommen wir zu dem angekündigten Gewinnspiel. Wir bieten euch heute nicht nur diese exklusiven Blicke hinter die Kulissen von kommenden Spielen, sondern ihr könnt noch eine blaue Kapuzenjacke im Space Marine Stil gewinnen. Diese Jacke wurde noch nirgendwo verlost und nur eine kleine Menge an Leuten besitzt eine solche überhaupt. Um mitzumachen kommentiere einfach diese News und schon bis du dabei. Es zählen allerdings nur Posts, die über einen Smilie oder ein paar Worte hinausgehen. Mitmachen könnt ihr bis nächste Woche Freitag, den 27.8.2010.
Das war es dann auch von unserem Gamescom Spezial. Fragen die noch aufkommen einfach direkt hier rein und wir schauen, ob es Antworten für euch gibt.
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