Relic setzt in Zukunft verstärkt auf Free2Play

  • muss jeder selbst sehen für welches geschäftsmodell er sein geld investiert.
    ich z.B. spiel immer noch seit ewigkeiten apb und hab jetzt sicher schon unsummen darin investiert, nen end of nations würd ich hingegen nicht anrühren (ja hab die beta erst gespielt bevor ich mir ne meinung bilde) nen shooter lässt sich auch einfacher balancen als nen ingameshop für nen rts (abgesehn davon dass end of nations schon vom spielprinzip so weit von competitive entfernt ist wie dnf). dota 2 funktioniert ja auch super und tf2 hab ich bisher auch keine beschwerden gefunden die beiden verkaufen ja afaik nur optische sachen (alle angaben ohne gewähr bei dota bin ich mir aber überaus sicher^^).
    dem gegenüber liebe ich aber auch singleplayerspiele und zahle auch gerne 60€ für ne 8 stunden dead space storyline oder uncharted 2 oder ähnliches. Hier ist f2p leider der vorreiter für singleplayerlose games und falls f2p den normalen markt verdrängen würde fürchte ich sehr um meine singleplayer erfahrungen wo bleibt dann mein nächstes dark souls? wo bleiben dann meine adventures? oder generell rollenspiele die ich nicht im coop oder als mmo verwurstung sehen möchte?

  • z.b.?

    World of tanks ist eigentlich auch keins, da man nicht über premium account hinweg kommt. Zumindest ab T4.

    Was ich recht viel Spiele, waere zum Beispiel Tribes und Blacklight. Nicht so viel, aber wenigstens gehoert dass es gut sein soll ist LoL oder Dota 2.
    Und ja, ich teile die selbe Sorge wie Teron um die Singleplayer Spiele. Aber f2p sind nicht generell schlecht. Dass die Spiele selber schlecht sind (in vielen Faellen) liegt aber am Entwickler und nicht am Modell.

  • Ich finde das F2p Modell in folgendem Ansatz gut, bzw auch das "nicht ganz"-f2p Genre:

    Bisher hat man sich einen Vollpreistitel für 50€ (neu) gekauft und hatte, wenn man keine Erfahrungsberichte abwarten wollte, nur die nicht allzu objektiven Rezensionen der Magazine und Seiten. Je nachdem war man danach schlecht dran.

    Ich habe es mir bei SC2 und ähnlichen oft gedacht:
    Das Hauptspiel Kostenlos machen aber pro Monat für Online-Service etc einen kleinen Betrag nehmen. Oder Kaufpreis niedrig halten. Je nachdem.
    Das Gute an diesem Modell ist, dass es dem Spielemacher etwas nützt, das Spiel lang am Leben zu erhalten. Klar, das bringt ihm auch was bei dem alten Modell, da es weiterhin Käufer gab, aber mit monatlichem Betrag sieht das ganze anders aus.
    Sagen wir z.b. folgendes:
    DoW 2 hätte es für 10-20€ Kaufpreis gegeben und man hätte monatlich...3-5 Euro zahlen müssen, um es (online?) zu spielen. Da wäre der Anreiz für den Entwickler weit größer, eine angenehme Spielerfahrung zu liefern und ein wenig die Bugs zu beheben, als es bei einem normalen Spiel der Fall wäre.

    Insofern mag ich F2P, bzw kein reines F2P, sondern ein verlagertes.

    Reines F2P mit Geld für Zusatzskins und ähnlichen Kikifax, bzw Pay-to-win ist für mich Müll.

    Ich sehe CoH 2 dennoch sehr skeptisch.

  • Ich bin auch der gleichen meinung wie Terromortis.
    F2P kann ein gutes Genre werden, es muss nur dementsprechend umgesetzt sein.
    Ich finde nur, dass man die ganzen Zusätze vor allem im RTS Bereich, nur auf kosmetische Dinge beschränken sollte, oder aber allerhöchstens auf ein paar Maps.
    Man sollte jedem die gleiche Chance auf Sieg lassen.
    Wenn also einer der alle Einheiten gekauft hat gegen einen der nicht das Geld für alle Einheitenpacks besitzt kämpft, und derjenige mit den besseren/meisten Einheiten gewinnt, wäre einfach nur unfair, und dann haben die Entwickler auch die selbe Zahl an Mitspielern am Ende, wie bei einem Vollpreistitel, da die Pros mit ihren IMBA Einheiten, die Anfänger bzw. die "geizigen" wegekeln.

    Aber selbst wenn sie diese Imbalance weglassen, sehe ich F2P Spiele auch sehr skeptisch, da sie mich meistens nur für kurze Zeit motivieren können.
    So etwas habe ich bei den meisten Vollpreistiteln nicht.

  • Also von dem Geschäftsmodell, dass man fürs online spielen zahlen muss, halte ich ja garnichts. Klar die Firma macht damit super kohle, aber für den Nutzer finde ich das zu teuer.
    Ich mein schön und gut, wenn man Spielen dann auch zu seinem Hobby macht, aber wenn man nur mal ab und zu nen paar Runden mit Freunden spielen will und da auch gerne mal verschiedene Spiele dann ist das schon blöd.

    "Und dann hat jeder ps3 user, der was auf sich hält minimum 3 accounts (ich habe 5)." - Darksnow

  • Fuer den Nutzer waere das sogar in den meisten Faellen billiger. Sagen wir 20 € fuers Grundspiel (mit SIngleplayer) und 5 €/Monat fuer Online Game, vergleich das mal mit "nur" einem Festpreis von 50 €. Es gibt wenige Spiele wo du laenger als 6 Monate online spielst und bei denen wo du es tust, wuerde ich persoenlich auch das zahlen, wenn das Spiel so gut ist. Und wer nur am Singleplayer interessiert ist, hat sowieso 30 € weniger bezahlt.
    Ich glaube zwar nicht, dass das System so kommen wird, weil ich glaube, dass da die Gewinne fuer die Firmen runtergehen wuerden, da im Onlinebereich vor allem nur noch AAA Spiele ueberleben wuerden.

  • Das f2p Modell ist doch nich da um Spieler zu verärgern. Es gibt viele, die es nutzen und sich irgendwelche "Zusätze" gerne kaufen. Ansonsten gäbe es das Geschäftsmodell doch überhaupt nicht, liegt im Endeffekt immer am Konsumenten. Trend geht halt weiter in Richtung casual-gaming, dementsprechend werden auch die Spiele. Aus wirtschaftlicher Sicht ist das Modell also klasse.

    Für "Hardcore" Gamer wird es weiterhin Spiele geben. Manch Entwickler, der keine Lust hat, angepasste und weichgespülte Spiele wie CoD zu entwickeln findet andere Wege, um an Geld zu kommen.

    Letzes Beispiel ist FTL, für ein Preis unter 10€ einfach großartig.

  • Das f2p Modell ist doch nich da um Spieler zu verärgern. Es gibt viele, die es nutzen und sich irgendwelche "Zusätze" gerne kaufen. Ansonsten gäbe es das Geschäftsmodell doch überhaupt nicht, liegt im Endeffekt immer am Konsumenten. Trend geht halt weiter in Richtung casual-gaming, dementsprechend werden auch die Spiele. Aus wirtschaftlicher Sicht ist das Modell also klasse.

    Für "Hardcore" Gamer wird es weiterhin Spiele geben. Manch Entwickler, der keine Lust hat, angepasste und weichgespülte Spiele wie CoD zu entwickeln findet andere Wege, um an Geld zu kommen.

    Letzes Beispiel ist FTL, für ein Preis unter 10€ einfach großartig.

    Wiederspruch in dir selbst.
    FTL ist ein Skirmish casual game. Natürlich ist das spiel ganz große klasse aber bietet nunmal auch keine langzeit motivation, ganz davon ab hat das eigentlich auch nix mit dem thema zu tun^^.

    liberate vosmet

  • Kürzlich war zu lesen, dass sogar Actiblizz "F2P" erwägt, wenn man für SC2 ein passendes Bezahlmodell findet. "Sogar" deshalb, weil bei denen das Geld sicher nicht so knapp ist wie bei THQ derzeit.

    Ich sehe das allgemein mit gemischten Gefühlen. Den aktuellen Maßstab "AAA" sollte man irgendwann überwinden, 8-stellige Budgets für Entwicklung und 9-stellige fürs Marketing finde ich absolut überzogen, und würde es begrüßen wenn man sich davon wegbewegt. Auf der Gegenseite könnte F2P natürlich auch dazu führen, dass man wegen des geringen Risikos haufenweise halbgaren Müll auf den Markt schmeißt, und nur dann investiert wenn etwas haften bleibt.
    Früher wollte ich unbedingt ein komplettes Spiel "out of the box", die Einstellung hat mich auch von MMOs ferngehalten. Heute sehe ich das nicht mehr so eng, auch wenn das mMn. noch den Idealzustand darstellt.

    Mach schon Platz, ich bin der Landvogt!

  • ich finde schon man sollte sich neuerungen in den systemen genau ansehn, allerdings bin ich auch der meinung, dass wir davon wegkommen sollten geschäftsmodelle zu verteufeln oder spieler in kategorien einzuteilen.
    casual oder hardcore, was ist denn das genau? und was hat das mit einem f2p system zu tun? warum sind dlcs generell schlecht? warum sind 1st day dlcs für käufer der collectors edition z.b. schlecht? was haben wir eigentlich genau gegen kosmetische kaufmodelle? was haben wir dagegen wenn einige für dinge bezahlen, um sie schneller nutzen zu können? warum sind gambleboxen automatisch abzocke? ist pay2win wirklich pay2win nur weil wir uns benachteiligt fühlen? haben wir uns mit der mechanik dahinter genügend auseinandergesetzt? ist es schlimm wenn man wie bei world of tanks premium braucht um spielen in größeren gruppen zu joinen? ist uns das spiel in das wir evt. 100e stunden investiert haben das wert oder nicht? sollten f2p spieler den leuten die bezahlen dankbar sein oder sind die bezahlspieler schon fast mit cheatern gleichzusetzen? brauchen sich beide gruppen gegenseitig in so einem modell? wie weit dürfen vorteile gehen?

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