Nun denn ich versuch mich mal als Schreiberling ich hoffe ich bekomme Kritik :). Ich bin kein guter Kenner des Warhammer Universums als verzeiht mir Schnitzer in Bezeichnungen, Namen und anderen Stilistischen Ungereimtheiten ![]()
Armageddon, eine große graue hässliche Welt, bei jedem Schritt knischte etwas unter den Stiefeln. Man konnte sich nie so sicher sein ob es nun Steine oder klein gemahlene Knochen von vorigen Schlachten waren auf die man nun trat. Über die ausgestorbenen Ebenen wehte ein schwacher Wind, der einen üblen Gestank mit sich brachte. "Wieviele Meilen mag der Wind wohl über den toden Planeten gestreift sein bis er mich getroffen hat?", dachte sich Privat Bilvor. Wäre sein Gesicht nicht unter einer Gasmaske versteckt, hätte man ihn als ganz hübschen jungen Mann bezeichnen können. Doch mit seinem grauen Mantel, der Gasmaske die jegliche Gesichtszüge versteckte und dem fast schwarzen Helm auf dem Kopf, wirkte er wie ein ganz normaler Soldat der Stahllegion. Einer von Millionen Puppen die für den Imperator Tag für Tag starben, um das zu verteidigen was "wichtig" war. Zum tausendsden mal versuchte Bilvor den Staub von seinem Mantel abzuklopfen, um dann 2 Minuten wieder voll ents mit Staub bedekt zu sein. Mit dem Blick gen dem grauen Himmel, schulterte er sein Lasergewehr, drehte sich um und schaute auf das Notdürftige Lager des 56. Zuges der Stahllegion. Den größten Teil des Lagers machten Zelte aus, für die einfachen Soldaten, die kleineren in die sich 2 Soldaten zwengen mussten, und ein größeres für den Kommandanten, als Schlafstätte und Kommandoposten. Zwischen den Zelten brannten ein paar Feuer in alten Bezinfässern. Hinter allen Zelten konnte man die Umrisse der 5 Chimären Panzer sehen. Bilvor wunderte sich immer wieder wieviel Benzin diese Chimärenfrassen, ganz zu schweigen von dem meterweitern Feuerstrahl den diese eisernen Monster verschossen. Jedes mal wenn er diese Geräte in Aktion sah, musste er automatisch an die Hölle denken, so musste sie einfach aussehen. Rings um einen herum nur Feuer, der ekelhafte Gestank von verbranntem Fleisch und Haar, und irgendwo hinter oder innerhalb der Flammen das Schreien der Opfer. Er hasste es, obwohl er ab und zu froh war das eine Feuerwand seine Sicht versperrte, denn ihm waren die fernen Schreie lieber, als das Gemetzel das die Orks im Nahkampf anrichteten mit eigenen Augen zu sehen. Bilvor war genau genommen kein Stahllegion Soldat, er war nur einer der tausenden Makropolenmilizen. Doch seitdem die Stahllegion vor 2 Wochen einen Angriff der Orks vor seiner Heimatstadt abgewehrt hat und die Orks damit vorläufig in die Flucht schlugen, wurde er mit weiteren 500 Milizsoldaten der Stahllegion zugeteilt um der flüchteten Horde nachzujagen. Nach der Schlacht vor 2 Wochen setzte man ihn in einen Rhinotransporter legte ihm die Ausrüstung hin, und während sie losfuhren und er sich anzog, konnte sich Bilvor darüber Gedanken machen ob es wirklich eine sehr große Ehre war für den Imperator zu sterben. Viele seiner Kameraden mieden ihn, da er nicht über den innbrünstigen Glauben verfügte, wie alle anderen. Aber er hatte mehr Angst vor dem Tod als Ehrfucht vor dem heiligen Imperator. Genau darin lag das Problem ... Bilvor wurde mit der Zeit sehr vorsichtig in seinen Äusserungen, denn vor einem Inquisitor hatte er noch mehr Angst als vor den Orks.
Der Wind brachte die dicken Lacken des Zeltes zum Flattern. Kommandant Thorn stand vor seinem Tisch auf der die Strategischekarte von Sektor G3 von Armageddon lag. Sie jagten den Orks schon 2 Wochen hinterher, und bis jetzt kam es noch nicht einmal zu einem Scharmützel. "Diese widerlichen Bastarte sind mir im moment einen Schritt vorraus ... ", murmelte Thorn zu sich selber. Ruckartig hob er den Kopf und blickte sich in seinem Zelt um. Es war sehr spartanisch Eingerichtet, ein Feldbett, sein Tisch um den 3 Stühle standen und seine Feldkiste. "Machen sie meldung Soldat!" knurrte Thorn, seicht wurde die Zeltplane beiseite geschoben und in das Zelt trat ein Mann im mittlerem Alter hinein. Der Anblick ließ den Kommandanten kurz den Atem stocken, er hatte mit einem seiner Seargents gerechnet. Doch vor ihm stand nun ein Inquisitor, mit seiner blauen Servorüstung, die an einigen Stellen großzügig mit Gold verziert war. "Mit verlaub, ich gehöre nicht zu euren "tapferen" Männern, die seit Tagen wie blinde durch die Einöde streifen und nach Ketzern suchen. Ich bin Inquisitor Macratus und ich muss mit euch über etwas sehr wichtiges reden Kommandant Thorn!", während er sich vorstellte, hielt er auf einen der Stühle zu und setze sich hin. Thorn war nicht sehr begeistert über das Auftauchen des Inquisitors, zum einen weil er nicht angemeldet wurde, und ihn überrascht hatte, und zum anderen weil er jetzt um das Kommando seiner Truppe aufpassen musste. Mit steinhartem Gesicht entgegnete Thorn:"Ich heisse sie willkommen Inquisitor Macratus, mir wurde nicht gesagt ...". "Ich weiß das sie nicht unterrichtet worden sind", unterbracht in Macratus, und ich weiß auch das sie nicht sehr erfreut sind das ich hierbin, desweiteren sorgen sie sich um ihren ... "posten"!" Der Inquisitor sprach das Wort "Posten" so abfällig wie möglich aus. Macratus hatte nicht viel übrig für die Imperialen Truppen, sie kämpften manchmal tapfer ja, und sie waren auch bitter nötig um den Mutanten einhalt zu gebieten. Doch keiner von ihnen war Gläubig, jeder Imperiale Soldat ist schnell dabei im Namen des Imperators zu kämpfen, doch sobald sie vor dem ersten Gegner stehen, haben sie nicht mehr den Imperator im Kopf und Herz, sondern ihr eigenes Wohlergehen.
Kommandant Thorn blieb still und schwieg. Eine unangenehme Stille trat ein, bis sich Macratos erhob und leise sagte:"Ich bin NICHT auf Befehl des Imperators hier, sondern aus persönlichen Gründen, wenn sie sich ein wenig Zeit von ihrem so "erfolg gekrönten" Rachefeldzug gegen die grüne Horde nehmen könnten, dann werde ich ihnen erzählen warum ich hier bin!".
"HALT STEHEN BLEIBEN SOLDAT!" schallte es auf einmal hinter Bilvor. Wie ihm befohlen blieb er sofort stramm stehen. "WO ZUM TEUFEL WOLLEN SIE HIN?", durch die Gasmaske wurde die Stimme des Seargents vollkommen verzerrt, sie war eine Mischung aus einem hohlen und blechernen Ton, doch trotz dieser verzerrung erkannt Bilvor die Stimme, es war Seargent Parantos. Der wohl kampferprobteste Veteran in diesem Zug, man erzählte sich Geschichte das er es mit 5 Orks im Nahkampf aufeinmal aufgenommen hatte. Mit schweren Schritten ging Parantos an Bilvor vorbei und stellte sich vor ihn. Durch seine Uniform sah er aus wie ein ganz normaler Soldat wären da nicht seine Abzeichen an der Schulter gewesen. "ICH HABE SIE ETWAS GEFRAGT VERDAMMT NOCHMAL!" schrie der Seargent ihn an. Bilvor war nicht gut zumute, wenn Parantos wollte konnte er noch 2 weitere Wachen schieben ohne Ablöse. "Privat Bilvor Ersatztrupp der Makropolen Miliz meldet das ich meine Wache ordnungsgemäß beendet habe, und nun meiner Wachablöse bescheid sage!", Bilvor versuchte so selbstbewusst zu klingen wie möglich. Doch selbst durch die Gasmaske die die Augen des Seargents verdecken konnte er seine Blicke auf seiner Haut spüren. "HABEN SIE SCHEISSE IM KOPF? ICH KÖNNTE SIE HIER UND JETZT STANDRECHTLICH ERSCHIESSEN LASSEN! SIE GEHEN SOFORT WIEDER AUF POSTEN, SIE WERDEN EINE EXTRA SCHICHT SCHIEBEN, DIE WACHABLÖSE LÖST SIE AB, NICHT SIE DIE WACHABLÖSE! HABEN SIE MICH VERSTANDEN?", schrie der Seargent ihn an. Bilvor versuchte noch ein bischen strammer zu stehen und antwortete:"Jawohl Seargent Parantos!". Der Seagent drehte sich schnell um und Schritt schnell zum Lager, um dann im Zelt des Kommandanten zu verschwinden. "Schöne scheisse, und ich dachte er erwischt mich nicht!", dachte sich Bilvor. Er ließ seine Schultern nach unten sacken, machte kehrt und ging wieder auf Posten. "Das wird ein seeeehr langer Tag!", sagte er zu sich selber.
to be continued