Das Schicksal der Seelenlosen

  • So ihr habt ja alle rumgequengelt wer nich schreibt is blöd , ich will aber nich blöd sein ;(
    also hab ich mal wieder was altes ausgekramt und hoff dass mich das hier dazu anspornt mal wieder weiter dran zu schreiben ;)


    Prolog

    Er wartete bis zur letzten Sekunde, bevor er sich hinter die Sandsackbarriere duckte. Dass der einzige Schutz den ihm dieser provisorische Wall bieten konnte, der vor Blicken des Feindes war, wurde ihm noch einmal ins Gedächtnis gerufen als die scheibenförmigen Geschosse ungebremst durch die Säcke schlugen. Ein Nebel aus Sand und Stofffetzen ging auf ihn nieder. Das war sein Zeichen die Position zu wechseln. Er war wütend. Nicht über die Situation. Nicht über die gewaltige Übermacht der Außerirdischen auf der anderen Seite des Schlachtfeldes. Das einzige worüber er wütend sein konnte, war die schlampige Arbeit des Geheimdienstes. Lautlos hatte er seine Position, in wenigen Momenten um einhundert Meter nach rechts verlagert. Die Meister seines Tempels hatten ihm beigebracht, dass er in solchen Momenten schnell zuschlagen musste um Verwirrung und Angst in den Reihen seiner Feinde zu säen. Der Hexer würde sich aus seinem Versteck herauswagen müssen, um die Ordnung in seinen Reihen wiederherzustellen. Dann würde er sich seiner Mission stellen.

    Mit einem Satz hechtete er aus der Hocke über die Barriere. Nur zwei Finger streiften kurz die Sandsäcke, bevor seine Schritte Schlamm und Wasser aufwühlten, doch er war schon einige Meter entfernt als sich der Untergrund wieder beruhigte. Regen prasselte gegen seine hautenge Körperpanzerung und seine Füße versanken tief im Schlamm und trotzdem legte er die Distanz zu seinen Feinden in einem kaum vorstellbaren Tempo zurück. Die Gardisten waren nur noch wenige Schritte entfernt, als sie ihn bemerkten. Sie legten ihre Gewehre auf ihn an. Einige Geschosse schlugen dicht neben ihm in den Erdboden. Er reagierte wie aus dem Lehrbuch. Geschickt brachte er einen einzelnen Feind zwischen sich und den Rest des Trupps, ein Satz genügte um in Reichweite zu gelangen und mit einer geschickten Handbewegung brach er dem Eldar das Genick. Mit dieser Hinrichtung unterstützte er seine bloße Präsenz und säte Furcht unter den schwachen Außerirdischen. Er ließ noch kurz sein Animus Speculum an seinem Helm aufblitzen und zerschmetterte so den Körper eines weiteren Gardisten. Dieses arkane Gerät verlief teleskopartig seine Schläfe entlang und mündete in einem grotesk wirkenden, überdimensionalem Auge, das eine direkte Verbindung zum Warp darstellte. Diese Demonstration reichte aus um den Gardistentrupp über das Schlachtfeld zu versprengen. Doch er wandte ihnen bereits den Rücken zu. Es war keine Zeit zu verlieren Den Beschuss auf offenem Feld konnte er nicht riskieren. Man sollte die Schwächen des Feindes ausnutzen und seine Stärken unterwandern. Dies waren die Lehren seines Tempels.

    Neue Deckung.

    Er fand Schutz hinter einer der eingefallenen Wände eines ehemaligen imperialen Wohnsilos. Der Schmutz fiel in Brocken von ihm herunter. Er hatte in diese Position kriechen müssen, um der Elite des Feindes auszuweichen. Ein Blick durch eines der Fenster offenbarte sie ihm. Ein kleiner Trupp Phantomdoiden stapfte unaufhaltsam durch Schlamm und Pfützen. Sie wirkten kühl und leblos, aber selbst diese Maschinen waren ihm überlegen. Sie besaßen etwas was der heilige Imperator ihm vorenthalten hatte. Eine Seele. Wut stieg in ihm auf, aber er durfte sich nicht übermannen lassen, es war wichtig diese Feinde zu umgehen. Wenn der falsche Prophet, seine besten Truppen aufbot konnte das nur heißen, dass auch er zu seinem Auftritt kommen würde.

  • Wow Geil, Hi Teron, schön das du nun auch zu den Storyschreibern gehörst .
    ich geb einen aus hier :16:

    Wirjklich gut geschrieben ;)


    In der Finsternis glimmt ein Licht, welches Hoffnung verspricht.

  • omg die gimp designer, die Storyschreibe,r die pro gamer, die spieler,
    die normalos, usw. Omg

    Ein Space Marine Trupp ausgestattet mit Plasmawerfern = " Ein Gelassener Zuhälter Trupp mit dem kühlen Zeug! "

  • Er hatte keine Zeit zu verlieren. Diese Position hatter er nicht der Deckung wegen gewählt. Er war nicht allein. Im Stockwerk über ihm hatte sich ein kleiner Trupp Gardisten verschanzt, um ihrer schweren Waffe ein besseres Ziel zu bieten. Ein Lächeln huschte über sein Gesicht. Sie hatten ihn noch nicht bemerkt, aber das war auch nicht zu erwarten gewesen. Das Zentrum des Raumes in dem er sich befand war ein wenig abgesackt und Wasser sammelte sich in dem entstandenem Becken. Sein Kreislauf passte sich übergangslos an die Kälte an, als seine Füße in das Wasser eintauchten. Der Schmutz löste sich bei jedem Schritt und färbte das Wasser kurzzeitig braun. Als er die Treppe erreicht hatte sank der Schmutz allmählich zu Boden, als wäre er nie hier gewesen. Die Treppe war in der Mitte eingefallen und es fehlten ca. fünf Stufen. Er wartete kurz und lauschte den Stimmen im Obergeschoss. Er verstand die Worte zwar nicht, aber die Stimmen klangen aufgeregt. Aufgeregt aber nich panisch. Er war noch immer unentdeckt. Er konzentrierte sich wieder auf seine Umgebung, langsam musterte er den Vorsprung auf der gegenüberliegenden Seite der Treppe. Worte wie porös und marode schossen ihm durch den Kopf. Langsam wägte er das Risiko ab, aber der Faktor Treppenvorsprung war einfach zu ungewiss. Er musste jetzt auf Schnelligkeit setzen. Ein Hechtsprung brachte ihn auf die andere Seite und wie er erwartet hatte brach die Treppe unter seinem Gewicht mit lautem Gepolter zusammen, doch in diesem Moment hatter er bereits zu einem zweiten Sprung angesetzt mit dem er sich an das Ende der Treppe katapultierte. Noch während er sich Richtung Flur abrollte, zog er die Granate. Die Gardisten drehten sich gerade um als die Granate auf sie zurollte. Das letzte was die verängstigen Eldar zu Gesicht bekamen war ein schwarzer Schatten der direkt auf sie zustürmte.

    Flammenzungen schlugen aus dem Gebäude und strichen sanft wie ein Windhauch über seinen Rücken, als er aus dem Fenster sprang. Dann kam die Druckwelle. Mit der Leichtigkeit einer Feder trieb er noch eineige Meter durch die Luft und glitt kopfüber Richtung Boden. Den geringen Widerstand des durchweichten Bodens mit einkalkuliert, rollte er sich elegant ab und registrierte etwas in seinem Augenwinkel. Am Horizont stieg ein Antigravgleiter über einem Bunker auf. Ohne sich umzudrehen machte er sich auf den Weg. Er erwartete nicht, dass sich sein Ziel aus dem Staub machen würde. Die Flugbahn des Fahrzeuges gab ihm Recht, mit einer grazilen Schwenkbewegung flog das Fahrzeug auf ein befestigtes Gebäude zu. Es war keine Zeit die Stellung langsam zu infiltrieren, der Feind würde sich auf seine Ankunft vorbereiten. Er sprintete los. Angepeilt hatte er eine Position einige hundert Meter vor dem Ziel. Bei gleichbleibender Geschwindigkeit konnte er es noch abfangen. Links von ihm zog ein Gebäude vorbei, in dem er mit beiläufigen Blick einige Personen in langen Tarnmänteln ausmachen konnte. Scharfschützen. Er beschleunigte noch einmal, um ein Gebäude zwischen sich und die Schützen zu bringen. Sein Puls raste bis zum Anschlag, seine Schläfen und sein Hals schinen unter dem Druck fast zu explodieren. Insgeheim hoffte er, dass ihn der nächste Schuss erwischen würde nur um seinen Blutdruck zu senken, aber selbst dieses Stoßgebet wurde nicht erhört. Die Geschosse schlugen in der Wand ein die er gerade erreicht hatte. Nur noch zwanzig Meter.

    Der Gleiter flog jetzt parallel zu seinem Laufweg. Ein Meter von der Front. Alle seine Sehnen spannten sich und innerhalb von Sekundenbruchteilen entspannten sich die Muskeln und katapultierten ihn so mehrere Meter in die Luft, doch dann beschleunigte der Gleiter unerwartet. Die schwarzen Linien verschwommen mit der grünen Untergrundpanzerung des Fahrzeuges, als die Geschwindigkeit und der Kreislauf ihren Tribut forderten. Er hatte bereits aufgegeben, als ein Lichtblick, in Form einer Antenne die Dunkelheit erhellte. Der Griff war nicht mehr als ein unbeholfener Reflex und so konnte er sich nicht auf den folgenden Ruck vorbereiten. Angst stieg in ihm auf. Die Angst zu versagen. Nicht einmal das knackende Geräusch, als das Schultergelenk seine Position verließ nahm ihm den Mut. Vielmehr das Reissen dreier Sehnen störte ihn, da dadurch einige Finger ihre Funktion einstellten. Schmerzen spürte er keine. Der Drogeninjektor tat tapfer seinen Dienst. Ein wenig Glück blieb ihm aber doch hold, als die Maschine langsamer wurde. Der Fahrer schien ihn nicht bemerkt zu haben und das Ziel kam näher, er musste seinen gesunden Arm bemühen um Halt auf der Oberfläche zu finden. Die Maschine wurde immer langsamer und gab im somit die Gelegenheit für einen vorzeitigen Stopp Sorge zu tragen. Unvorsichtig hockte der ungeschützte Eldarpilot hinter der Glaskuppel und bemerkte nicht, wie der Assasine etwas an den Triebwerken anbrachte. Dann war es an der Zeit zu springen.

    Sein Arm hing schlaff an der Seite hinunter, als er sauber in der Hocke landete. Dann explodierten die Sprengladungen. Das Fahrzeug drehte sich im Halbkreis von ihm weg und sank zu Boden. Die Front bohrte sich einen halben Meter in den Schlamm. Feuer stieg auf. Er scherte sich nicht um seinen zerstörten Arm. Er musste die Heckluke erreichen, bevor das Ziel fliehen konnte.

    Seine gesunde Hand strich langsam über die Seitenpanzerung der Maschine, als er gemächlich auf die Heckluke zuschritt. Einige Meter von ihm kniete das Ziel am Boden. Gestützt auf seine unheilige Waffe rang der Außerirdische nach Luft. Kleine bläuliche Blitze mehrten sich um das Animus Speculum, je näher er dem verfluchtem Psioniker kam. Wenige Schritte von ihm entfernt hielt er inne, es war so einfach, wie jedes Mal. Der Eldar blickte nach oben und als sein Blick über das Gesicht des Assasinen streifte begann der falsche Prophet zu lächeln.
    "Meine Zeit ist also gekommen," sagte der Feind mit ruhiger Stimme, "tausende verschlungener Pfade meines Schicksals habe ich untersucht und an ihrem Ende stand jedes Mal eine Kreatur die von der Schöpfung vergessen wurde, ein Wesen ohne Seele, dass...." Dieses Gespräch langweilte ihn und so bereitete er dem Wesen ein schnelles Ende. Er war bereits auf dem Rückweg als der Außerirdische in den Schlamm fiel und es wagte sein Blut auf dieser geheiligten Erde zu vergießen. Aber dafür konnte ihn nur noch der Imperator selbst bestrafen.


    "Ziel eliminiert."


    OT: das wars erstmal für heut puhhh......

    Der freundliche Forumsgeist hat hier mal Ordnung reingebracht... HUIUIUI!!!

  • Wow Teron, schreib doch bitte einen großen Text, das kann man besser bewerten, kleine Texte sind imemr blöd zu lesen ;)
    Mach lieber einen großen ;)

    Trotzdem geil geschrieben.


    In der Finsternis glimmt ein Licht, welches Hoffnung verspricht.

  • Ja ne gute geschichte, aber ne zusammengefasste Version ist besser und auch gleichzeitig leichter zu lesen.
    Naja aber das musst du wissen, jeder hat seinen eigenen Stil. Mach weiter so ;)


    In der Finsternis glimmt ein Licht, welches Hoffnung verspricht.

  • Ja ich glaub ich spinn!

    5 sätze pro post! Was zur?!

    Teron, Schatzi, mach lieber einen großen wie die anderen, das is ja grausig ^^

    HUIUIUI!!! Der freundliche Forumsgeist hat wieder zugeschlagen...

    Quote

    Original von Schlachtrind
    Gott, Lis, deine Klugheit macht dich sooo sexy! :D:D

    "Richtige Aussprache ist wichtig Robin."
    "Danke Batman."

    Ich streame schlecht und selten: twitch.tv/listoric
    :krml:

  • Hu das ist krass geschrieben gewesen! War das alles oder gehts weiter? Ich hoffe doch das es weiter geht!

    Damals im japanischen Spät-Mittelalter (1603) wurden Holzschnitte mit surrealem pornographischen Inhalt verbreitet. Wir "Tentakel-Liebhaber" sind Förderer einer alten annerkannten Kunst, zudem verbindet der "Tentakel-Hentai" auch 2 Vorteile: 1) Gangbang ohne close-ups auf Männerärsche 2) Bukkake! Wir sind nur "kunsthistorisch anspruchsvolle Pornoliebhaber"

  • Quote

    Original von HohesHaus
    Hu das ist krass geschrieben gewesen! War das alles oder gehts weiter? Ich hoffe doch das es weiter geht!



    OT: keine Panik ;) geht schon weiter, auch wenns grad nich so viel is aber mehr hab ich gestern abend nich zustande gebracht XD


    Kapitel I

    Es war ein leichtes die führungslosen Außerirdischen hinter sich zu lassen. Nach ca. einer Stunde zaghaftem Vorpirschen war er nun außer Reichweite der Blicke dieser Frevler. Nun konnte er sich endlich auf den direkten, den schnellen Weg zum Treffpunkt machen. Der Aufenthaltsort der Xenos war den planetaren Verteidigungsstreitkräften übermittelt worden und sie sollten sich ruhig um die Reste des Abschaums kümmern, der sich noch nicht durch das Netz der tausend Tore zurückgezogen hatte. Diese lästigen Fliegen hatten diesen abgeschiedenen Planeten mit ihrer Anwesenheit "beehrt" um eines ihrer häretischen Artefakte zu sichern, aber der Ordo Hereticus hatte in weiser Voraussicht dafür gesorgt dieses Artefakt in Sicherheit zu bringen, bevor es in falsche Hände geriet. Er selbst hatte dann sichergestellt, dass sich daran nichts ändern würde.

    Der Regen hatte sich schon einige Zeit gelegt und seine Gelenke schmerzten bei jedem Schritt auf dem steinigen Boden. Er hatte ihnen zuviel zugemutet. Sein Arm hing taub den Körper hinab und er presste ihn mit dem anderen Arm gegen seine Seite, damit er nicht unnötig hin und her schenkte. So würde der Knochen nicht immer wieder an dem Gelenk schaben, wie es vor einiger Zeit der Fall war, als er sich durch die Deckung schleichen musste um unentdeckt zu bleiben. Er hatte auch schon versucht sich den Arm wieder einzurenken, aber es war vergebens gewesen. Dem Imperator sei Dank war sein Arm vollkommen taub und so spürte er keinen Schmerz obwohl der Drogeninjektor seinen Geist aufgegeben hatte. Dafür peinigte ihn der Rest seines Körpers mit stechenden Schmerzen, gezerrten Muskeln und Atemnot. Er verfluchte diese Alleingänge, er war zwar auch darin ausgbildet, aber in kleineren Scharmützeln wo er die Unachtsamkeit des Feindes besser ausnützen konnte, fühlte er sich wohler, dort brauchte er seinen Körper nicht bis an die Grenzen zu beanspruchen. Egal in nächster Zeit brauchte er sich darüber keine Gedanken machen. Als er einen kleineren Hügel erklommen hatte ging gerade hinter ihm die Sonne unter. In dem Tal vor ihm lag der Treffpunkt. Ein erhabenes Gefühl für jemanden, der einen erbärmlichen Anblick abgeben musste. Ein Lächeln huschte kurz über sein Gesicht. Die Chimäre stand schon bereit und erwartete ihn.

    Die drei kraftvollen Schläge gegen die Heckluke der Chimäre hallten als Echo im ganzen Tal wieder. Er ging drei Schritte zurück damit die Eingangsluke nur wenige Zentimeter vor seinen Füßen zu Boden sank. Das pneumatische Zischen war kein einladenes Geräusch, aber er beachtete es nicht weiter. Icarael hatte ihm die Luke geöffnet, er war der neueste Akolyth seines derzeitigen Gebieters. Der Jüngling war höchstens 15 Jahre alt, alt genug um in den Krieg zu ziehen, aber zu jung um seine Angst und seinen Abscheu ihm gegenüber zu verbergen. Schnell schritt der kuttenbehangene Lehrling wieder zurück in den klaffenden Rumpf zu seinem Meister. Inquisitor Malik wies ihm einen Platz zu. Der alternde Mann blickte nur kurz, mit seinem verbliebenem Auge in die Richtung des Assasinen. Das andere Auge hatte er vor Jahren im Kampf verloren und die leere Höhle wurde von einer Augenklappe verdeckt. Der Hut und der Schal vor seinem Mund und der Nase taten das Übrige damit man nur wenig von seiner narbenübersäten gegerbten Haut erkannte. Die langen weißen Haare hatte er zu einem Zopf zusammengbunden der über seine Schulter hing. Es waren noch andere Personen in der Chimäre, die allesamt zum Gefolge des Inquisitors gehörten. Ein steinalter, kahler Mann der auf seiner runzligen Nase eine dicke Brille trug und über seinen Büchern hockte, wie es Gelehrte immer tun. Außerdem kauerte in der Ecke, die am weitesten von ihm entfernt war ein untersetzter kleiner Mann, der winselnd von ihm wegzurutschen versuchte, aber von der metallenen Wand aufgehalten wurde. Dieser in Ketten gelegte Psioniker, dessen Gliedmaßen mit Lederriemen an den Körper gepresst wurden, diente dem Inquisitor als psionische "Unterstützung", aber er war eher ein Sklave, als ein getreuer Gefolgsmann. Dem Assasinen war seine unbehagliche Gegenwart auf Menschen und Psioniker im Besoderem bewusst und ihm war auch klar dass nicht dieses winselnde Etwas der wahre Freak in der Maschine war. Ein leises Surren riss ihn aus seinen Gedanken. Die blutunterlaufenen Augen unter seinem Totenkopfähnlichem Helm blickten in die leeren Höhlen eines Servoschädels. Kleine Lämpchen blinkten hektisch an dem schebendem Shädel eines ehemaligen Häretikers. Die Apparatur flog mit einem kleinen Schwenk hinüber zu seinem verletzten Arm und schien ihn ohne jede Regung zu mustern. Dann ohne Vorwarnung machte das Ding kehrt und flog zu seinem Gebieter zurück. Als der Schädel Angesicht zu Angesicht vor dem Inquisitor schwebte schien es so als würden sie auf irgendeine Art kommunizieren und tatsächlich richtete Malik kurz darauf seine Stimme an den Assasinen:
    "Dein Arm ist verletzt?" Ein Nicken war die einzige Antwort darauf, also furh Malik fort: "Schwester Hospitalis Serina wird sich um deine Wunden kümmern, sobald wir den Raumhafen erreicht haben."



    OT: so das wars erstmal für heut ;) weiteres kann ein wenig dauern, da ich evt. bei der Erzählerposition umschwenken muss und dadurch ein wenig experimentieren muss ;) hoffe fällt dann nich zu Arg ins Auge HF beim Lesen und achja ich häng mal noch Bilder von nem Culexus Assasinen an damit sich die die den nich kennen nen besseres Bild machen können http://de.games-workshop.com/storefront/sto…8026&orignav=10
    und nen Bild von der Mini an der ich mich für Inquisitor Malik orientiert hab http://www.games-workshop.de/warhammer40000…nquisitor_c.jpg

  • Bambucha!

    Damals im japanischen Spät-Mittelalter (1603) wurden Holzschnitte mit surrealem pornographischen Inhalt verbreitet. Wir "Tentakel-Liebhaber" sind Förderer einer alten annerkannten Kunst, zudem verbindet der "Tentakel-Hentai" auch 2 Vorteile: 1) Gangbang ohne close-ups auf Männerärsche 2) Bukkake! Wir sind nur "kunsthistorisch anspruchsvolle Pornoliebhaber"

  • Teron hätte nich gedacht das du so viel talent zum schreiben hast 8o
    genial gemacht die geschichte und hat dieses alleingängerflair^^

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  • ich bin auch beeindruckt, macht spaß, das zu lesen. Ich bin überrascht, das du dazu fähig bist :16:

    Trenne Dich nie von Deinen Illusionen,
    denn wenn sie verschwunden sind,
    wirst Du zwar weiter existieren,
    aber aufhören zu leben.

  • Das andauernde Winseln des Mediums und die anklagenden Blicke Icaraels waren ihm mit den Stunden der Fahrt zuviel geworden. Also hatte er die Flucht durch die Dachluke ergriffen. Er zog die Stille auf dem Dach der Chimäre, ihrer Gesellschaft vor. Er lag einige Zeit auf dem kalten Metall und starrte in die Sterne. Er konnte sich schon nicht mehr daran erinnern von welchem er kam. Er war noch zu klein gewesen, als sie ihn holen kamen. Sie hatten ihn aufgrund einer Anomalie mitgenommen und zu dem Culexustempel verschleppt. Später hatte man ihm dann erklärt, dass man ihn ausgewählt hatte, da er keinerlei Präsenz im Warpraum zeigte, wie sie es immer nannten. In Wahrheit bedeutete dies nichts weiter, als dass nach seinem Tod kein Funken seiner Existenz zum heiligen Licht des Imperators zurückkehren würde. Auch der Warpraum würde seine Seele nicht verschlingen, denn er besaß keine. Es bedeutete, dass nach seinem Tod alles vorbei sein würde, dass ihn nichts erwartete, es würde einfach vorbei sein. Nicht einmal das Leben konnte ihm ein wenig Trost spenden, da er aufgrund dieser Anomalie auch niemals die Möglichkeit bekommen konnte ein normales Leben zu führen. Selbst wenn seine Pflicht dem Tempel gegenüber nicht gewesen wäre, da die Menschen ihn instinktiv mieden und von seiner bloßen Gegenwart abgestoßen wurden. Es gab Tage an denen er dieses Los verfluchte, dass für ihn bereitgehalten wurde, aber heut war keiner dieser Tage. Die Nacht war viel zu schön um daran auch nur einen weiteren Gedanken zu verschwenden. Einige Zeit lag er noch so da, aber dann richtete er sich auf. Am Horizont konnte man schon die Ausläufer der kleinen Makropole erkennen und das Licht, das die Dunkelheit regelrecht verschluckte und wie eine Aura die Stadt umgab. Bald würden sie ankommen.

    Inquisitor Malik hatte beschlossen für alle noch ein Quartier in der Makropole für die Nacht zu suchen, bevor sie ihre Reise zum Raumhafen am nächsten Morgen fortsetzen würden. Durch seine Stellung war es natürlich ein leichtes, geeignete Räumlichkeiten zu organisieren. Er und sein Akolyth hatten noch etwas nachzugehen, von dem er kürzlich erfahren hatte.

    Dem Assasinen war eine extra Kammer zugeteilt worden, damit er die anderen nicht durch seinen Makel am Schlafen hindern würde. Es war ihm ganz Recht so. Endlich war er vollkommen allein, endlich konnte er den schweren Helm abnehmen, der seine Aura abschwächte. Niemand war hier der unter seiner unerträglichen Aura den Verstand verlieren könnte. Es war ein mehr als befreiendes Gefühl, auf solchen Reisen waren ihm diese Momente meist vergönnt. Er legte sich behutsam auf das, für sein Empfinden, herrlich weiche Bett. Andere wäre diese Schlafstätte wie eine karge Holzpritsche vorgekommen, aber es war Monate her seitdem er in einem Bett gelegen hatte. Langsam drehte er sich auf die Seite seines gesunden Armes. Er war zwar müde, aber er verlor sich ungewöhnlich schnell. Er war zu erschöpft um sich dagegen zu wehren. Die Beine nah an den Körper gezogen, schlief er umgehend ein.

    Mit einer klaren Handbewegung deutete Inquisitor Malik seinem Lehrling seine Position neben der Tür einzunehmen. Der Flur in dem Wohnkomplex war vollkommen leer, aber das war nicht anders zu erwarten gewesen um diese nachtschlafende Zeit. Vier Mal schlug der Inquisitor mit seiner geballten Faust fest gegen die Tür. Das Geräusch musste die halbe Nachbarschaft aufgeweckt haben. Nach einigen Momenten, hörte man eine schlürfenden Gang hinter der Tür, dann kam die verschlafene Stimme eines Mannes: "Was ist denn los? Um diese Zeit?" Malik antwortete knapp: "Öffnen sie die Tür. Inquisition!" Der verschlafene Mann war anscheinend noch nicht wach genug um die Situation voll und ganz zu begreifen und öffnete die Tür einen Spalt, lies aber eine Kette eingehängt: " W-Wer?" stammelte der verwirrte Mann. Malik lies ihm keine Zeit die Situation zu begreifen. Er baute sich vor der Tür auf und riss sie mit einem gewaltigen Tritt aus den Angeln.

    Wieder überkamen den seelenlosen Streiter diese Träume. Es waren vielmehr Erinnerungen, wie sie ihm oft im tiefen Schlaf überkamen. Er spielte als kleiner Junge draußen im Garten seines Elternhauses. Er jagte kleine Wühlmäuse. Nachdem er die flinken Tiere ein wenig verfolgt hatte, waren sie ihm entkommen, indem sie in eine kleine Erdhöhle geflüchtet waren. Er hockte vor dem Loch und schaute sich um. Zu seiner Rechten lag ein kleiner Stock den er aufhob um dann damit im Bau der Maus herumzustochern. Das Rufen seines Vaters, riss ihn aus seinem Spiel. Er eilte zum Haus zurück. Er spähte durch die Hintertür. Sein Vater schien Besuch zu haben, aber sein Vater bemerkte ih und winkte ihn herein. Dann wurde ihm ein Platz am Tisch zugewisen. Ein uniformierter Mann stand mit im Raum: "Wie geht es der Mutter des Kindes?" Der Vater antwortete trocken: "Sie ist auf dem Kindsbett verstorben, aber ich will nicht lange um den heißen Brei reden, nehmen sie das Kind nun oder nicht?" "Natürlich." antwortete der Soldat und übergab dem Vater einen kleinen Beutel: "Das sollte sie für ihre Mühen entschädigen." Er begriff nicht was dort vorging, aber er versuchte der Situation zu entfliehen indem er wegrannte. Aber er kam nicht weit. An der Hintertür wurde er von einem anderen Soldaten gestoppt, der ihn packte und am Arm nach draußen schleifte. "Vati!" , schrie er noch hinterher, aber sein Vater machte nicht einmal Anstalten seinem ungeliebten Sohn ein letztes Mal hinterher zu blicken. Dann wachte er auf. Schweißgebadet und keuchend hockte er aufrecht in seinem Bett.

    Malik stürmte an dem schockiertem Mann vorbei, Icarael direkt hinter ihm. Sein Schüler hielt den Mann auf und schmetterte jede der auf ihn einprasselnden Fragen ab, wie er es gelernt hatte. Der Inquisitor ging zielstrebig auf einen Raum zu und schmetterte die Tür mit einer Handbewegung gegen die Wand. Dann betrat er das Kinderzimmer. Durch den lauten Krach schreckte das kleine, vielleicht achtjährige Mädchen aus ihrem Bett auf. Mit zwei Schritten war er bei ihr und packte das angsterfüllte Mädchen bei den Haaren. Er schleifte es bereits wieder auf den Flur, als die Mutter im Bademantel in den länglichen Gang kam. Die Mutter versuchte ihrem kreischendem Kind beizustehen, aber der Vater war schon bei ihr und hielt sie mit tränenüberströmten Gesicht davon ab. Anscheinend hatte er den Ernst der Lage langsam verinnerlicht. Weinend lagen sich die Eltern in den Armen als Malik auf den Hausflur hinaustrat und Icarael anwies nach unten zu gehen und alles vorzubereiten. In den Türen der anderen Wohnungen standen bereits die Schaulustigen, als Malik sich zu den Eltern umdrehte, das kreischende Kind immer noch an den Haaren gepackt: "Duch sichere Quellen, erlangte die Inquisition Kenntnis davon, dass sie einem nicht autorisiertem Psioniker Unterschlupf gewähren. Und sei es auch ihr eigenes Kind so können wir keine Hexen und keine Blasphemie in unseren Reihen dulden. Dieses Kind hat sich schuldig gemacht durch das Vergehen ihrer bloßen Existenz. Im Namen der heiligen Inquisition werde ich das Urteil in den Straßen dieser Stadt selbst vollstrecken. Die Mutter stürzte unter den erschütternden Worten auf die Knie, denn auch sie wusste, dass es nur eine Bestrafung für ihre Tochter gab. Verbrennung auf dem Scheiterhaufen.



    OT: hoff gefällt euch glaub jetzt kommt in kürzeren Abständen nen bissl öfter was da ich schon so ziemlich den Handelsstrang im Kopf hab.
    Thx fürs Lesen.

  • wieder supergeil, ich bin wie gesagt sehr erfreut und zugleich auch irgendwie überrascht von deinen Künsten :P

    Trenne Dich nie von Deinen Illusionen,
    denn wenn sie verschwunden sind,
    wirst Du zwar weiter existieren,
    aber aufhören zu leben.

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