• Naj, da hier alle so schoen schreiben, woltle ich auch mal was machen... ;). Kenn mich zwar net so mit dem Warhammer Universum aus, aber das mach ich durch Fantasie wieder wett ;). Wenns genugend wollen, schreibe ich weiter..
    Hoffe euch gefaellts....

    Prolog

    Er hechtete den Gang entlang. Seine Schritte hallten von den Wänden wieder. Rote Alarmsirenen schweiften langsam hin und her, nur die Notbeleuchtung erhellte den Gang. Die Schatten schienen nach ihm zu greifen. Er blickte sich gehetzt um. Niemand war hinter ihm, der Gang war leer. Er beschleunigte seinen Schritt, der Wiederhall verkam zu einem Trommeln, das ihn dazu anspornte, noch schneller zu laufen. Er fing an zu keuchen, der Atem schlug heiss auf seinen Schutzhelm. Seine Hände fingen an zu schwitzen und eisige Kälte breitete sich von seinen Füßen aus in seinem Körper aus. Der Gang schien endlos zu sein.
    Er hatte das Gefühl, dass die eisige Kälte seine Beine lähmte, so dass er immer langsamer wurde. Verschiedene Abzweigungen führten in schwarze Dunkelheit, er traute sich nicht, diesen Gang, der noch von der Notbeleuchtung erhellt wurde, zu verlassen. Endlich erblickten seine Augen das Ende des Ganges, er wusste, dass das, was passieren musste (was muss passieren?) jetzt passieren wird. Seine Schritten wurden langsamer, er blickte sich noch einmal nervös um, bevor er stillstand. Er fummelte eine halbautomatische Pistole aus seinem Halfter. Sein Herz raste. Danach drückte er sich an die Wand, er schloss kurz die Augen, um all seinen Mut zu sammeln. Am Ende des Ganges war eine Abzweigung und er wusste, dass da hinter etwas (was?) auf ihn wartete. Er wusste das so sicher, wie er wusste, dass er ein Findelkind war, von seinen Eltern ausgesetzt und verlassen. Er wusste das so sicher, wie er wusste, dass er niemals eine Position in dem Imperium bekommen würde, die mit auch nur etwas Verantwortung zusammenhing. Er öffnete seine Augen, betrachtete nachdenklich seine Pistole. Er liess das Magazin herausfallen, sah das es voll war und schob es zurück in die Waffe. Er zog den Schlitten zurück. Mit einem metallischen Geräusch, dass im gesamten Gang wiederhallte, wurde eine Kugel in den Lauf geschoben. Der Rhythmus seines Herzens wurde regelmäßiger, sein Training gewann langsam, aber sicher, Oberhand über seine Gefühle. Er zog sich den Helm von dem Kopf, er wusste, dass es ihn nicht schützen würde (vor was?). Schwarzes, verschwitztes Haar fiel auf seine Schultern. Für eine Sekunde jagte ihm der Gedanke an Selbstmord durch den Kopf. Er müsste nicht mehr diese Angst ausstehen, immer und immer wieder (wieso?). Schritt um Schritt näherte er sich der Abzweigung. Er hatte keine Kontrolle mehr über sich, selbst wenn er jetzt umdrehen wollen würde, er könnte es nicht. Die Grenze zum Wahnsinn war nahe, aber noch nicht überschritten. Als er um die Ecke bog, befand er sich einer Dunkelheit gegenüber, die dunkler war als alles was er je gesehen hatte. Er holte seine Taschenlampe hervor und schaltete sie ein. Sie flackerte kurz, so als ob sie sich weigern wollte, der Dunkelheit ihre Geheimnisse zu entreissen. Doch nach gerade zwei Meter verlor sich der Taschenlampenstrahl in der Finsterniss. Er machte einen Schritt nach vorne, die Waffe auf den Boden richtend. Schweiss rann ihm in die Augen, doch er wusste, dass er jetzt nicht den Fehler machen durfte, seine Augen zu säubern. Denn dann würde ihn etwas (was?) angreifen. Er hörte ein Knurren hinter sich, ganz nahe an seinem Ohr. Sein Rücken versteifte sich, als ob er sich auf einen Aufprall vorbereiten wollen würde. Langsam drehte er sich um. Der Tashenlampenstrahl zitterte sich in die Dunkelheit auf dem Boden vor und enthüllte nackte, kleine Füße. Die Zähennägel waren schwarz lackiert. Langsam wanderte das Licht die schmalen Beine hoch. Auf Kniehöhe fing ein schwarzes Kleid an. Er wollte seine Augen schliessen, doch er konnte es nicht. Er wollte weglaufen, doch seine Beine waren am Boden festgewachsen. Seine Hand zitterte immer stärker. Kleine Hände schälte die Taschnelampe aus der Dunkelheit, die in ebenso kurze Arme übergingen. Mit aufgerissen Augen musste er den Strahl der Taschenlampe weiter verfolgen. Er wollte das Gesicht nicht sehen, doch seine linke Hand mit der Taschenlampe gehorchte ihm nicht mehr. Seine Rechte verkrampfte sich um den Pistolengriff. Sie hob sich langsam. Endlich konnte er die Augen von der Gestalt lösen und sie wanderten zu der Pistole, die sich immer weiter seinem Kopf näherte. Der Lauf senkte sich langsam auf seine Schläfe. Er blickte die Gestalt an, hoffte auf Mitleid, hoffte nur auf ein Wort. Die Stimme schien aus Dunkelheit gemacht zu sein, doch sie war nicht grausam. Nein, sie schien vielmehr traurig zu sein, unendlich traurig, als wäre es die Trauer selbst.
    „Du verdienst es, zu sterben. Ihr alle verdient es, zu sterben.“
    Ein einzelner Schuss erklang und hallte in dem Gang wieder.

    Kapitel 1


    Artarius, imperialer Soldat, wachte auf. Schwarze, kurzgeschnittene Haare fielen in seine hohe Stirn. Seine Augen waren hellblau und wurden von dichten Augenbrauen gekrönt. Er hatte sich eigentlich immer lange Haare gewünscht. Die grelle Sonne blendete ihn. Langsam drangen die Geräusche des Schlachtfeldes an sein Ohr. Er rieb sich seine Augen, die sich langsam an die helle Umgebung gewöhnten. Artelleriefeuer hallte in der Ferne, ab und zu hörte man auch ein Pistolenschuss in der Nähe. Er kam gerade frisch aus der Ausbildung, es war also sein erster Einsatz, auf einem Planet, dessen Namen er vergessen hatte. Vor einer Woche wurde er zu dieser Stellung abkommandiert und hat seitdem noch nichts von dem Krieg gesehen. Nicht dass er darum traurig wäre. Er war eher ein ruhiger Charakter, fand sich mit seinem Schicksal ab. Er wusste, er war Kanonenfutter und als Findelkind würde niemand seinen Tod betrauern. Er wollte nur so lange wie möglich überleben.
    „Endlich bist du wach! Wird auch Zeit, deine Wache wär vor 15 Minuten angefangen.“
    Sein einziger Freund und direkter Vorgesetzter Belarius grinste ihn an.
    „Jaja, ich komm ja schon.“ Artarius war genervt. Seit drei Tagen hat er immer denselben Traum und er fühlte sich nach dem Aufwachen immer so, als wäre er wirklich durch diesen Gang gelaufen.
    „Gut, dann kann ich ja endlich schlafen. Pass auf, ich hab so etwas seltsames im Gefühl. Alles klar?“ Er blickte Artarius ernst in die Augen. Artarius sah wirklich nicht gut aus, er brachte seine Augen kaum auf, so müde war er noch.
    „Ja, geht schon.“ Unwirsch schob er die Hand seines Vorgesetzten zur Seite und setzte sich hinter die Sandsäcke, die vor ihrer Position aufgebaut waren. Vorsichtig spähte er durch eine kleine Ritze zwischen den Sandsäcken. Hinter ihrer Stellung erstreckte sich eine tote Stadt. Zerstörte und brennende Häuser reihten sich bis an den Horizont. Der Horizont selbst schien in Flammen zu stehen. Ab und zu sah man eine Raketenschweif aufsteigen, die sich langsam in Richtung der Warpportalknoten der Eldar bewegte. Doch jedesmal schienen sie von selbst zu explodieren, bevor sie ihr Ziel erreichten. Er nahm den schweren Bolter, den er vor zwei Tagen bei einem toten Space Marine gefunden hatte und fing an, ihn zu säubern. Er war für ihn eigentlich viel zu schwer, und konnte ihn nur im Liegen abfeuern. Trotzdem verlieh ihm diese grosse Waffe eine Gefühl von Sicherheit. Es war der einzige Art von Zeitvertreib, die ihm geblieben ist.
    „Du verdienst es, zu sterben. Ihr alle verdient es, zu sterben.“
    Er blickte auf. Hatte er das gerade wirklich gehört?
    Artarius flüsterte vor sich hin: „Hier werde ich noch wahnisnnig.“
    Er rieb sich seine kalte, vom Schweiss nasse Stirn. Die Sonne brannte auf ihn herunter. Er hatte das Gefühl, bei lebendigem Leib geröstet zu werden.
    „Die Galaxie wird mit all seinem Leben und Unleben in Flammen untergehen und du wirst mein Sklave und Diener dabei sein. Du wirst deine Freunde verraten und der meisgesuchte Mann des Universums sein. Du wirst mehr Elend erfahren, als ein Mensch ertragen kann. Und doch wirst du sie alle retten.“
    Die Stimme schien direkt in seinem Kopf zu sprechen. Artarius stand auf. Dass er somit nicht mehr in Deckung war, bemerkte er nicht. Auch einige Eldar, die sich mit Scharfschützenwaffen in einem der Gebäude etwas die Strasse hinunter veschanzt hatte, bemerkte er nicht. Die Eldar wunderten sich nicht über das seltsame Verhalten des Menschen, sie standen sowieso in dem Ruf, irrational zu handeln. Sie legten auf ihn an und schossen. Die Energiestrahlen zogen an den Häusern vorbei und näherten sich dem Kopf von Artarius, der wie versteinert noch immer zu einem Haus etwas abseits der Strasse starrte. Doch plötzlich verliessen die Strahlen ihren vorbestimmten Weg und zogen eine Kurve. Entgegen allen physikalischen Gesetzen drehten sie in der Luft um und rasten zurück zu ihren Ursprungsort. Die Eldar waren verwirrt, sie hatten so etwas noch nie gesehen. Einige versuchten noch, die Flucht zu ergreifen, doch alle Schüsse fanden ihr Ziel. Der gesamte Vorhut der Eldar war auf einen Schlag vernichtet worden.
    Doch von diesen Vorgängen bemerkte weder Artarius, noch die mit ihm dort stationierten Soldaten etwas. Artarius setzt sich langsam in Richtung Eingangs des Hauses in Bewegung. Der Schatten des fünf Stockwerke hohen Gebäudes umfing ihn und er verschwand schliesslich. Eine seltsame Kraft zog ihn immer weiter, er stieg schliesslich in den zweiten Stock hoch zu einem Fenster, von dem aus er seine Kameraden sah. Er verstand nicht, was hier vor sich ging und was mit ihm los war. Wenn er mit der Inquisition sprach, würde er bestimmt als Ketzer und dem Wahnsinn verfallenen Chaosjünger hingerichtet werden. Und wen sollte er sonst um Hilfe bitten bei den seltsamen Vorfällen, die er in letzter zeit erlebte? Doch bevor er sich darüber weitere Gedanken machen konnte, registrierten seine Augen etwas, was sein Verstand nicht wahr haben wollte.
    Eine riesige Anzahl an Gardisten näherte sich der Stellung imperialer Soldaten, die zu ihrer Verteidigung nichts als ein paar Laser und Plasmagewehre hatten. Die Eldar, im Glauben, dass ihre Vorhut entdeckt und somit der Angriff bereits entdeckt worden war, wollten nun die Imperialen angreifen, bevor diese ihre Verteidigung organisieren konnten. Doch weder stand die Verteidung der Menschen, noch wurden sie gewarnt. Leise und tödlich überfielen die Eldar die Soldaten. Erst als die Hälfte der Menschen gefallen war, bermerkten die anderen, was vorgefallen war. Sie mussten die Verteidigungsstellungen den Eldar überlassen und reorganisierten sich einen Strassenzug weiter. Zum Glück der Menschen waren die Verteidigungstellungen nur zur Front hin ausgerichtet und somit hatten die Eldar keinerlei Deckung. Die Soldaten, die sich hingegen in die Häuser zurückgezogen hatten, griffen ohne zu zögern an. Die Eldar hatten schwere Verluste, doch ihre Zahl war einfach überwältigend. Nach kurzem Zögern strömten sie einfach die Strasse entlang und töteten jeden noch lebenden Soldaten, denen sie trafen. Die Menschen hatten nicht die geringste Chance. Wäre er da unten gewesen, wäre Artarius jetzt auch tot. Doch jemand hatte ihn gerettet. Er starrte entsetzt zu den Leichen runter. Er kannte jeden von ihnen, sie waren zwar nicht seine Freunde gewesen, trotzdem brannten in seinen Augen die Tränen. Er war wie betäubt und konnte keinen Muskeln mehr rühren. Seine Tränen tropften auf seine graue Rüstung. Sie bot nicht viel Schutz, sie war eher dazu gedacht, den Soldaten etwas Mut zu verleihen. Er machte einige Schritte rückwärts, bevor er über einen Stein stolperte und auf den Boden fiel. Staub wirbelte auf. Das Bild seiner dahingemetzelten Mitsoldaten hatte sich in sein Gehirn eingebrannt. Er rannte auf die Strasse zurück. Sein Blick war verschwommen und Artarius fiel immer wieder hin. An jedem Stein, auf jedem Fleck, den er berührte, schien blut zu kleben. Die Augen seiner Kameraden schienen ihn anklagend anzustarren. Er rannte an die Stelle wo er eigentlich Wache hätten halten sollen. Zwei Meter daneben lag sein Freund Belarius. Ein Eldarmesser stak in seinem Buch. Seine Rüstung war über und über mit Blut befleckt. Belarius röchelte noch. Er starrte Artarius an.
    Belarius versuchte zu reden, doch er bekam nur ein Röcheln hervor.
    „Ich.....ich...“
    Artarius stammelte. Er wusste nicht, was er sagen sollte. Die rechte Hand von Belarius legte sich um Artarius Kopf und zog ihn zu Belarius Mund.
    „Du...Verräter“
    Arkarius Augen weiteten sich.
    „Nein, nein, du verstehst nicht. Ich war das nicht!“
    Belarius weinte, doch Arkarius merkte das nicht. Er starrte auf die Waffe, die sein Vorgestzter in der Hand hielt und langsam auf ihn richtete.
    „Nein, ich war das nicht!“
    Arkarius schrie fast. Er hielt die Hand seines Freundes fest. Die Pistole zeigte zitternd auf Arkarius Kopf. Ein Schuss löste sich und schlug hinter den beiden in die Wand ein.
    „Hör auf! Ich war das nicht!“
    Er dachte nicht an die Eldar, die noch in der Nähe waren.
    Noch ein Schuss löste sich aus der Waffe und traf Arkarius an der Schulter. Die Kugel durchbohrte sein Fleisch und kam auf der Rückseite wieder raus. Er schrie vor Schmerz auf. Blut spritzte auf die Sandsäcke hinter ihnen. Langsam drehte Arkarius die Waffe in der Hand seines Freundes bis sie auf seine Brust zeigte. Arkarius rannen Tränen über seine Wangen.
    „Bitte, hör auf, ich will das nicht.“
    Plötzlich erhielt er einen Schlag auf den Kopf und sackte vornüber. Er fiel auf seinen Vorgesetzten. Ein weiterer Schuss löste sich und durchschlug Belarius Brustkorb. Dieser röchelte noch ein paar mal, bevor er aufhörte zu atmen.
    Arkarius wurde noch klar, was er getan hatte, bevor er in die Ohnmacht fiel und von den Eldar weggeschleift wurde.

    Edited 4 times, last by Tokreal (February 5, 2006 at 8:04 PM).

  • Nicht schlecht, guter Anfang, nur mehr Details zu der Person wären Hilfreich ;)
    nsonsten mach weiter so.


    In der Finsternis glimmt ein Licht, welches Hoffnung verspricht.

  • des soll ja erstmal alles so gehimnissvoll sienzu der person, des hat scho seienn grund ;)

    ja imho psile ich etwas sehr viel fear und hab mich etwas inspirieren lassen, aber der rest wird eher nichts dami zu tun haben....
    die klammern fand ich bei stephen king immer cool -.-

    naja ich schreib mal weiter......

  • Jo ich finds nicht schlecht, aber nen paar Details wären gut, wie wo sind wir.
    Aber mach weiter, schreibst wirklich gut.


    In der Finsternis glimmt ein Licht, welches Hoffnung verspricht.

  • Nicht schlecht, aber dein Kerl muss ein wahres Tier von Mensch sein, wenn er einen schweren Bolter alleine abfeuer kann, selbst im liegen ;)

    Trotzdem geil geschrieben, mach weiter so ;)


    In der Finsternis glimmt ein Licht, welches Hoffnung verspricht.

  • 8o Ich muss wirklich sagen "respekt!!!" Total abgefahren und geschriben erst...echt reif um darauß ein ganzes Buch zu machen. Also erlich datt kann nich jeder! ;)

    Da kommt der Ritter Kunibert

    mit seinem tollen Kettenschwert

    puff, dong, klong, ratsch, hui, peng, boing, bums, rums, blub-blub, schnipp schnapp, hatschi

  • danke danke ;) so das 2. kapitel ist gerade fertiggeworden. Nun naja, die Story hat mich selbst etwas ueberrascht muss ich sagen, hatte etwas anderes eigentlich im Sinn, aber ich denke das ist so cooler, wie meine ursprüngliche Idee...hmhmhmhm, die story wird etwas komplexer aber was solls ;)

    Kapitel 2

    „Du hast deine Freunde verraten. Widersetz dich mir nicht, du würdest es bereuen.“
    Hämmernde Kopfschmerzen begrüßten ihn, als er von der Bewusstlosigkeit zurückkehrte. Der Raum, in dem er sich befand, war komplett dunkel. Er konnte sich nirgendswo orientieren. Ihm wurde schwindlig. Mit einen mal erinnerte Arkarius sich an alles, was ihm widerfahren ist. Er war zum Tode verurteilt. Für die Eldar war er von keinem Nutzen, er war weder als Geisel etwas wert, noch hatte er irgendwelche taktischen Informationen. Und selbst wenn er den Eldar irgendwie entkommen könnte, das Imperium würde ihn als Verräter behandeln. Da könnte er genausogut bei den Eldar sterben. Er tastete sich in eine Ecke des Raumes. Arkarius setzte sich mit dem Rücken zur Wand und umklammerte seine Beine. Er fror entsetzlich und die Erinnerung daran, wie er seinen einzigen Freund erschossen hatte, quälte ihn jede Sekunde. Das wenige Essen, dass er noch im Magen hatte, erbrach er auf den Boden. Seine Schulter schmerzte höllisch und lies ihn an jenen Moment zurückdenken, wie er vor seinem sterbendem Freund kniete, und nicht erklären konnte, was passiert war. Hätte er nur die richtigen Worte gefunden, wäre vielleicht alles anders gelaufen. Dann fiel er wieder in Ohnmacht.
    Das nächste Mal, als er wieder aufwachte, hörte er Stimmen. Es war keine Eldar-Stimme, sondern eine menschliche. Sie stammte von einem Mann.
    „Versorgt ihn! Er darf nicht sterben, sonst haben wir einen ganzen Trupp umsonst geopfert!“
    Arkarius dachte, dass er phantasierte, denn eine Eldar-Stimme anwortete: “Ja, wir werden tun, was ihr verlangt. Doch vergesst nicht, ohne uns habt ihr Menschen keine Chance. Also beleidigt uns nicht, wir wissen selbst, dass er überleben muss.“
    Der Eldar blickte Arkarius in die Augen.
    „Seid still, er ist wach!“
    Die beiden Gestalten entfernten sich wieder und überließen Arkarius seinem Fieberwahn. Kurz darauf wurde er wieder bewusstlos.
    Arkarius wachte wieder in einem Raum auf, nur brannte diesmal einsam eine einzelne Lampe im Raum. Seine Schulter war verbunden und von den Schmerzen war nur noch ein dumpfes Pochen zu bemerken. Die Eldar waren gute Ärzte. Vor ihm stand eine Militärration, etwas zu essen und ein bisschen Wasser. Erst jetzt merkte er, dass er schon seit Tagen nichts mehr gegessen haben muss, und so vertilgte er die gesamte Ration in kürzester Zeit. Arkarius fühlte sich müde, unendlich müde. Er legte sich auf den Boden und schlief wieder ein.
    Diesmal weckten ihn Fusstritte. Ein Gardist stand in der einzigen Tür in dem Raum und zielte mit seiner Waffe auf Arkarius. Ein anderer schob ihn etwas zu essen hin und maß ihn dabei mit einem verächtlichen Blick.
    „Ihr Menschen seid so schwach.“
    Man konnte den Ekel in den Augen des ansonsten so gefühlstoten Eldar sehen.
    Arkarius ignorierte die letzte Bemerkung und riss die Folie von seiner Militärration auf. Er hatte einen solchen Hunger, dass er mit seinen Finger aß. Er bemerkte nicht, wie ihn die Eldar noch immer anstarrten und letzendlich den Raum verliessen. Geräuschlos glitt die Tür hinter ihnen zu. Nach dem Essen blickte Arkarius im Raum gründlich um. Akrarius war in einem anderen Raum, als dem, in dem er das erste Mal aufgewacht ist. Er war kreisrund und in der Mitte befanden sich auf dem Boden seltsame Verzierungen. Es waren Linien, die in entgegengesetzte Richtungen verliefen und sich doch immer wieder trafen. Wenn man lang genug hinschaute, konnte man ein Eldargesicht in diesen Linien sehen. Es schien eine solche Würde und Weisheit auszustrahlen wie der Imperator selbst. Nie zuvor hatte er eine solche Eldarkunst gesehen. Ansonten war der Raum leer. Nun konnte er nichts weiter tun, als zu warten und auf das seltsame Kunstwerk auf dem Boden in der Mitte des Raumes zu starren. Die Augen des Eldars schienen ihn zu durchbohren und seinen Gedanken alles zu entreissen, was er jemals gedacht oder erlebt hat. Er fühlte sich angesichts dieser Linien so hilflos wie ein Kind gegenüber dem Imperator. Erst nach einiger Zeit fiel ihm auf, dass aus den Augen des gezeichneten Eldar zwei blasse blaue Energiestrahlen zur Decke gingen. Er wusste nicht mehr, ob sie schon vorher da gewesen sind, und er sie einfach nicht bemerkt hat, oder ob sie gerade erst entstanden sind. Die Linien aus dem Eldargesicht schienen sich zu winden und krochen dann langsam wie eine Schlange die blauen Linien empor. Zum Schluss war das Kunstwerk verschwunden und im Raum standen zwei blaue Säulen, die von weißen, wabernden Linien umgeben waren. Sie begannen um die Säulen zu kreisen, und mit jeder Umdrehung wuchs ihre Geschwindigkeit. Gleichzeitig begannen die beiden Säulen sich aufeinenander zuzubewegen und verschmolzen zu einer, dafür grösseren Säule. Die Linien drehten sich so schnell, dass Arkarius von dem wunderschönen Blau, von dem er seine Augen nicht hat lassen können, kaum mehr erkennbar war. Ab und zu konnte er erkennen, wie in dieser Säule etwas wuchs. Konturen und Schatten wurden sichtbar, wo vorher nichts war. Plötzlich erschien ein grelles Licht. Arkarius hielt eine Hand vor seine Augen, damit er nicht geblendet werden konnte. Er nahm sie jedoch runter, weil er dieses Blau sehen wollte, das schöner war als der Himmel seiner Heimatwelt. Doch statt dieser Säule stand ein Eldar in dem Raum. Er war von imposanter Statur, mindestens zwei Meter gross. Er war in eine Robe gekleidet, auf denen nun diese Linien verzeichnet waren, die Arkarius zuvor auf dem Boden erblickt hat. Auf der Robe hingegen schienen diese Linien jedoch ins Unendliche zu verlaufen. Die Robe endete in einem schlanken Hals. Sein Kopf war für einen Eldar eher klein und seine Haut schillerte in jedem Aspekt der Farbe Grün. Anders als alle anderen Eldar, die er bis zu diesem Tag gesehen hatte, schienen seine Augen nicht von Verachtung durchtränkt zu sein, sondern zeugten von Verständniss und Mitleid. Er hielt einen langen Stab, der ebenfalls mit diesen Linien verziert war, in seiner Hand. Er glänzte metallisch, und doch schien er nicht nur diesen Raum wiederzuspigelen, sondern das gesamte Universum. Hätte er irgendwelche Informationen gehabt, er würde sie sofort erzählen, wenn dieser Eldar fragen würde. Es ging eine ungeheure Macht von dem Geschöpf aus. Arkarius wurde klar, dass die Linien auf dem Boden diesen Eldar gezeigt haben.
    Er verbeugte sich vor dem Eldar, er war zu schwach, um sich einer derartigen Macht zu widersetzen. Der Ausserirdische hingegen musterte ihn. Arkarius kam es vor, als würde der Eldar seine Gedanken lesen, und das gesamte Leben von Arkarius Revue passieren lassen. Lange konnte Arkarius nicht in diese von Wissen durchdrungenen Augen starren und so senkte er den Blick auf den Boden.
    Der Eldar begann zu flüstern und Arkarius hörte zu. Danach wurde er wieder ohnmächtig.

    Edited once, last by Tokreal (February 5, 2006 at 9:32 PM).

  • Mir ist eine kleine gegesprüchige Sache aufgefallen, oder eigentlich zwei:

    Aslo im Raum ist es komplett dunkel, aber er kann einfach zu einer Ecke des Raumes kriechen :?: hää

    Ja und dann ist der Raum aufeinmal kreisrund? also das verstehe ich nict ;)

    Da kommt der Ritter Kunibert

    mit seinem tollen Kettenschwert

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  • Ja ist ja gut sollte ach keine negative Kretik sein.

    Da kommt der Ritter Kunibert

    mit seinem tollen Kettenschwert

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  • nene, ist gut, wenn du mich auf so etwas hinweist, wenn ich im rausch des schreibens bin, entgeht mir so etwas ;), mhmhm muss schaun dass ich heute noch ein kapitel beende....weiss net ob ich dazu komm....

  • OT: so das 3. Kapitel ist fertig; ist etwas lang geworden; wollte zum Schluss noch etwas ordentlich Action reinbringen und euch noch mehr verwirren ;)
    hoffe es gefaellt euch:

    Kapitel 3

    Arkarius wachte in einem Hinterhof auf. Über sich erstreckte sich ein zum Grossteil zerstörtes Hochaus. Wie ein Gerippe ragten die verbogenen Metallstreben des Gebäudes in den grauen Himmel. Ein kalter Wind durchfuhr den Hinterhof und Arkarius fröstelte. Wie lang war es her, dass er das lezte mal frei war? Er wurde im Sommer gefangengenommen und inzwischen war es Herbst. Er hatte jegliches Zeitgefühl verloren. Arkarius wusste nichts mehr, was während seiner Gefangenschaft passiert ist, er war sich nur sicher, das etwas passiert ist. Doch je mehr er sich anstrengte, sich daran zu erinnern, desto weiter schien diese Erinnerung davon zu fliegen. Er starrte weiter in den Himmel und versuchte sich über seine Lage klar zu werden. Den imperialen Truppen war er sicher schon als Verräter oder Deserteur gemeldet worden zu sein. Den Eldar, auch wenn sie ihn freigelassen haben, konnte er auch nicht trauen. Wer weiss, wann sie es sich anders überlegen und ihn dann doch eliminieren. Die einzige Option blieb ihm damit, erstmal unentdeckt hier auf dem Planeten einige Zeit zu leben und irgendwann, wenn er vom Imperium als tot abgetan worden ist, zu versuchen, sich auf ein Miltärtransporter zu schleichen und irgendwo in dieser Galaxis ein neues Leben zu beginnen. Das größte Problem würde damit die Nahrungsbeschaffung sein. Er müsste vielleicht imperiale Versorgungstellen bestehlen. Seiner Meinung nach, war das dringendste, was er immoment braucht, eine Waffe. Zu seinem Glück gab es auf diesem Planeten mehr als genug davon. Er stand auf. Erst jetzt erinnerte er sich der Wunde, die er von seinem toten Freund Belarius erhalten hatte. Er hatte wieder seine alte Rüstung von den Eldar bekommen und an seiner rechten Schulter war ein Loch, dass gross genug war, dass er seinen Daumen hätte hineinstecken können. Wieder sah er das blutverschmierte Gesicht seines Freundes vor sich, der Arkarius voller Hass das Wort Verräter entgegenzischte.
    Er schloss die Augen und versuchte diese Erinnerung zu vergessen. Tränen rannen ihm über seine Wangen hinunter, er wollte sie sich nicht wegwischen, denn sie waren Zeichen seiner verdienten Schande. Seine Überlebenschancen standen nicht gut. Doch noch war er nicht bereit aufzugeben, er war noch nicht bereit, einfach die nächstbeste Waffe zu nehmen und sie gegen sich selbst zu richten. Er lehnte sich an eine halbzerstörte Mauer. Dahinter war ein Foyer zu sehen, wahrscheinlich war dies mal ein Hotel zu sehen. Die Tür aus dem hinterhof war verbarrikadiert, doch die zerstörte Mauerwand war an der Ecke nur brusthoch. Er versuchte seine recht Schultern beim Hochziehen nicht zu belasten, doch bemerkte er zu seiner Überraschung keinerlei Schermz. Er liess die Schulter ein paar mal kreisen und stellte zufrieden fest, dass sie vollständig und ohne eine bleibende Behinderung zu hinterlassen, geheilt worden war. Nur die Narbe würde ihn noch an den Tag erinnern, an dem er sein Leben verloren hat. Auf der anderen Seite landete er auf einem Teppich, der einmal schön gewesen sein mag. Doch jetzt war er von Staub und Flecken verunstaltet und von der ehemals roten Farbe war nichts mehr zu sehen. Einige umgeworfene Stühle und die fehlenden, für Hotels typischen Kunstsammlungen, meistens Darstellungen vom Imperator, waren Anzeichen für die Plünderung, die diese Stadt heimgesucht hat. Selbst die imperiale Armee konnte nichts an der Natur des Menschen ändern: So sehr sie auch auf den Imperator fokussiert werden, kann man den Egoismus und den Lebenswillen doch nicht ganz unterdrücken. Erst im Krieg offenbart sich die wahre Natur des Menschen. Und diese ist keineswegs der Imperator.
    Arkarius wusste, dass die Gedanken ketzerisch waren, und er allein für diese würde einen qualvollen Tod sterben müssen. Doch es war letzendlich egal, sterben würde er bei den Imperialen so oder so. Die Eingangstüren waren ehemals mit Glas versehen, nun lagen die Türen herausgebrochen auf der Strasse und das Glas lag zerstreut herum. Er ging auf die Strasse hinaus, seine Schritte knirschten auf dem zerbrochenen Glas. Anscheinend war es eine Hauptstrasse, denn sie war sehr breit und erstreckte sich bis zu dem Horizont. Es war eine Stille rings um ihm herum, die ihn erschreckte: Er war Lärm gewöhnt, Artelleriefeuer, Explosionen und alles was zum Kriegsgeschehen dazugehört. Doch hier war alles still. Er blickte in Richtung Sonne, die momentan von einer Wolke verdeckt wurde und versuchte sich zu erinnern, wo auf diesem Planeten die Sonne auf und wo sie unterging. Dabei rief er sich eine Karte der Stadt in das Bewusstsein, die er am Anfang seiner Stationierung auf diesem Planeten gesehen hatte. Er entschied sich, dass da, wo die Sonne ist, Norden sein muss und so marschierte er los. Er wollte nur weg vom imperialen Hauptquartier im Süden der Stadt. Arkarius wusste nichts von dem Kriegsverlauf auf diesem Planeten oder ob überhaupt hier noch Krieg stattfand und er weitergezogen ist auf einen anderen der unzähligen Planeten, die zu dem Imperium gehören.
    Einige Meter weiter fand er einige Eldarleichen. Sie waren von schweren Boltern geradezu zerfetzt worden, teilweise waren Körperteile abgerissen und einige Meter weit geschleudert worden von der Wucht der aufprallenden Projektile. Die Space Marines waren nicht gerade für ihre Gnade bekannt, sei es für Eldar oder Menschen. Diese Art der Eldar hate er noch nie gesehen, ihre Rüstung war gelenkiger als die von normalen Gardisten und ihre Bewaffnung bestand in einer langen Klinge. Er hob eine auf und schnitt sich dabei. Sie waren, obwohl die Eldarleichen angesichts ihres Verfalls älteren Datum sein mussten, noch immer sehr scharf. Die Waffe wiegte fast nichts und vibrierte leicht in seiner Hand. Dieses Schwert war zwar für Arkarius Zwecke nicht geeignet, doch nahm er sie mit bis er bessere Waffen finden würde.
    Er marschierte weiter gen Sonnenuntergang, der kalte Wind pfiff durch die Strassen, die von Geröll und anderem Schutt bedeckt waren.
    „Halt!“
    Arkarius blieb wie versteiniert stehen. Er hatte die Soldaten weder gesehen noch gehört. Sie waren aus dem nichts aufgetaucht.
    „Ganz langsam umdrehen!“
    Er hob beide Arme zum Kopf, dabei vergessend, dass er noch immer die Eldar-Klinge in der Hand hatte. Dann wandte er sich langsam um. Ein Trupp imperialer Soldaten starrte ihn an. Ihm fiel ein, welchen Eindruck er machen musste: Ein Mensch, der mit einer zerfetzten Rüstung alleine ohne Menschenwaffe, dafür mit einem Schwert der Eldar rumlief. Es stand, und das war ihm klar, nicht gut um ihn. Die Klinge summte sanft in seinen schweissnassen Händen.
    „Wer bist du?“
    Arkarius wusste, dass es zwecklos war, ihnen zu antworten. Nannte er ihnen seinen wahren namen, würde er sofort erschossen werden. Nannte er ihnen einen falschen, würde er gerade mal zehn weitere Sekunden überleben. Er senkte den Blick zum Boden.
    „Ich frage nicht noch einmal: Wer bist du?“ Nur drei Soldaten standen direkt vor ihm, die Waffen auf ihn richtend. Die anderen Mitglieder des Trupps hatten sich wahrscheinlich weiter hinter in einem der Häuser verschanzt.
    Er betrachtete den Schutt und das Geröll, dass vor seinen Füßen lag.
    „Kannst du nicht sprechen? Dies ist die letzte Warnung!“
    Mit einem Schlag wurde Arkarius klar, dass er nur eine Möglichkeit hatte zu überleben.
    Blitzschnell riss er sein rechtes Bein vor. Steine und Geröll prasselte auf den vor ihm stehenden Menschen nieder. Die Soldaten gingen nur den Bruchteil einer Sekunde in Deckung, zu überrascht um sofort reagieren zu können. Doch das war mehr als genug Zeit, als er bräuchte.
    Arkarius war schon immer ein guter Sprinter gewesen, in der Ausbildung war er zwar nicht der stärkste oder beste gewesen, doch er war immer der schnellste. Das kam ihm jetzt hier zugute. Er raste auf den nächsten Häusereingang zu. Hinter ihm richteten sich die Soldaten wieder auf und legten die Waffen auf ihn an. Sie fingen an zu feuern, als er durch den Eingang hechtete. Hinter ihm verschwand die Tür unter anhaltendem Lasergewehrfeuer. Er rannte um die nächste Ecke und ging in die Hocke. Der Beschuss verstärkte sich draussen, immer mehr wurde von der Wand eingerissen. Steine prallten von seiner Rüstung ab und die kleinen Explosionen, die die Laser hervorriefen, liessen seine Ohren taub werden. Arkarius hatte dagegen nur die Eldarwaffe zu seiner Vertedigun, keine einzige Fernkampwaffe. Er musste sie in dieses Gebäude hineinlocken, damit er eine Chance hat. Er blickte nach links zur Tür. Die Mauer fing an zu glühen und einzelne lavaartigen Tropfen fielen auf den Boden. Sie hatten also auch Plasmawaffen.
    Er blickte sich um. Geradeaus führte ein schmaler Gang zu einer Tür, die verschlossen schien. Diesen Weg konnte er nicht nehmen, falls die Tür verschlossen wäre, säße er nämlich in der Falle. Rechts führte eine Treppe in das erste Stockwerk. Das Haus schien auch in seinem bewohnten zustand recht spartanisch eingerichtet worden zu sein. Es fanden sich kaum die sonst üblichen metallenen Schränke oder in seltenen Fällen auch noch die altmodischen Kommoden aus einen Holzimitat. Oben angelangt folgte er dem Gang nach rechts und stellte sich hinter die nächste Biegung. Er schloss die Augen und versuchte, seinen Atmen zu beruhigen. Dies war, abgesehen von dem Überfall der Eldar, bei dem er nicht mal gekämpft hatte, seine erste Kampfhandlung. Jetzt würde sich zeigen, was sein Training wert war.
    Die Waffe schien sein Arm zu erwärmen, jetzt konnte er sogar das Summen hören, dass die Waffe ausstrahlte, fast so, als ob sie es nicht erwarten könnte, das Blut von Menschen zu schmecken.
    Er hörte leise Schritte die Treppe hinaufkommen. Arkarius spannte seinen Körper an. Eine der Stifen knarzte. Die Soldaten blieben stehen und lauschten, ob sie vielleicht etwas von Akrarius hören konnte. Doch er stand direkt and der Mauer hinter der Ecke und hielt seinen Atem an, es war unmöglich dass die imperialen Soldaten ihn vernehmen könnten. Es waren zwei Soldaten, die die Treppe hinfaufschlichen. Sie waren noch einen Meter von der oberen Treppenkante entfernt. Arkarius hand krampfte sich um den Griff des Schwertes. Noch einen halben Meter, bis die Soldaten Arkarius erreichen mussten.
    Mit einem Schwung riss er seinen rechten Arm nach oben, so dass die Klinge nun über seinen Kopf hing. Auch den andere Hand umklammerte nun jetzt das Heft der Waffe. Gleichzeitig führte einen Schritt seitwärts zur Treppe ihn aus und drehte sich in sekundenschnelle um den linken Fuss. Er sah sich den zwei ausdruckslosen, mattgrauen Helmen zweier Soldaten gegnüber, trotzdem konnte Arkarius die Überraschung anmerken. Mit aller Kraft stiess er das Schwert von oben in die Brust des ersten Soldaten. Er war überrascht wie leicht die Klinge durch den Panzer und das Fleisch des Soldaten schnitt. Blut spritzte Arkarius auf das Gesicht und tropfte auf seine Rüstung hinunter. Es sah aus, als hätte er Blut geweint. Da er mehr Widerstand erwartet hatte, schätzte er den Schwung flasch ein, und so stolperte er mit der Klinge, auf dem der erste Soldat aufgespiesst war, die Treppe hinunter. Der weiter unten stehende Soldaten versuchte noch zu fliehen, er schafft es auch, sich halb umzudrehen, bevor die aus dem Rücken des ersten Soldaten austretende Eldarklinge ihn erwischte. Er schrie vor Schmerzen auf, als die Klinge durch seine Muskeln und Knochen wie durch Butter schnitt. Arkarius liess die Klinge los, damit er nicht die gesamte Treppe hinunterfiel. Die zwei Imperialen fielen unter lautem Gepolter ddie Stufen hinunter, eine Spur von Blut hinter sich herziehend.
    Akrarius starrte noch auf das Schauspiel vor ihm, als am Fuss der Treppe weitere Soldaten auftauchten. Sie legten sofort auf ihn an und schossen. Arkarius bügte sich und hob die Laserwaffe, die der erste Soldat hat fallen lassen, auf, und hechtete wieder in die Deckung hinter der Treppe. Heisse Energiestrahlen schossen an ihm vorbei und fraßen sich in die gegenüberliegende Wand. Er wandte sich nach Rechts. Geradeaus führte ein langer Gang, an denen verschiedene altmodische Türen in andere Räume führten. Arkarius selbst befand sich anscheinend im Treppenhaus, da wiederum rechts führte eine weitere Treppe in das nächste Stockwerk hinauf. Sie war alt und morsch und schien aus echtem Holz gemacht zu sein. Doch Arkarius hatte keine Zeit, sich über diese Merkwürdigkeit zu wundern, denn er wusste, wie bei einer Haussäuberungen vorgegangen wird. Nämlich unter Einsatzsehr vieler Granaten. Er nahm immer gleich zwei Stufen auf einmal und auf dem obersten Treppenabsatzerwischte ihn die Druckwelle der ersten Granate. Sie warf ihn vorwärts und mit voller Wucht prallte er gegen die Wand. Sie war ebenfalls aus alten morschen Brettern und die Nägel, die diese Balken aneinanderhielten ragten noch in regelmäßigen Abständen aus dem Holz. Blut schoss ihm aus der Nase. Seine Rüstung schien inzwischen mehr rot als grau zu sein. Für Sekunden schwanden seine Sinne und er stand kurz vor der Ohnmacht. Doch er schaffte es, sich wieder aufzurappeln und sprang nach rechts, bevor die zweite Druckwelle heranraste. Mörtel lockerte sich aus der Decke und prasselte auf Arkarius herunter. Er wollte gerade die nächste Treppe heraufstürmen, als er bemerkte, dass die zweite Granate zwei alte Treppenstufen aus ihrer Halterung gerissen hat. Er hatte so eine gute Aussicht auf die Treppe unter ihm und auf die Soldaten, die vorsichtig eine Stufe nach der anderen erklimmten.Er legte auf den untersten Soldaten an und schoss. Der Laserstrahl drang ihn den Hinterkopf ein und tötete den Soldaten sofort, ohne dass dieser aufschreien konnte. Nur das Poltern verriet den anderen Soldaten, das was nicht stimmen konnte. Bevor sie reagieren konnten, sackte der zweite Soldat zusammen, ein grosses rundes Loch befand sich da, wo eigentlich seine Augen hätten sein müssen.Es waren noch zwei Soldaten übrig, die sich im ersten Stockwerk hinter eine Tür aus Holz zurückzogen. Die Tür stand halboffen und Arkarius zielte mit seiner Waffe auf den Eingang. Er hatte die bessere Position, er musste nur warten, bis die Soldaten sich wieder heraustrauten. Plötzlich schlug die Tür mit einer ungeheuren Wucht zu, die das gesamte Haus erzittern liess. Arkarius vernahm unmenschliche Schreie, die nicht enden wollten. Dann setzte ein feuchtes Geräusch ein, dass ihn daran erinnerte, wie Belarius, sein alter, toer Freund, immer Suppe schlürfte.
    Er verstand nicht was hier los war, und was hinter ihm her war. Er verstand gar nichts mehr und so nahm er den einzigen Ausweg, dem dem menschlichen Geist möglich war: dem Wahnsinn

    Edited 2 times, last by Tokreal (February 6, 2006 at 9:57 PM).

  • OT: so das naechste kapitel ist fertig, hoffe ich kriege diesmal etwas mehr Kritik ;)

    Kapitel 4

    Er fing an zu lachen. Ihm war egal, dass vielleicht weitere imperiale Soldaten oder womöglich sogar Eldar ihn hören konnte. Tränen rannen aus seinen Augen und tropften auf seine über und über mit Blut beschmierten Rüstung. Er konnte sein Lachen nicht mehr kontrollieren und langsam verkam es zu einem Wimmern. Arkarius sank an der Mauer zum Boden und schlug die hände vor dem Gesicht zusammen. Er fing an zu zitterm und noch nie zuvor hat er eine solche Furcht verspürt. Furcht vor dem, was kommen mag, Frucht vor seinen Erinnerungen und vor allem Furcht vor sich selbst. In seinem Inneren reifte ein Entschluss heran, der all dies beenden könnte. Seine Hand näherte sich dem Lasergewehr des inzwischen toten Soldaten. Sie verharrte einige Zentimeter über den Griff und zitterte leicht. Nach einer weiteren Sekunde des Zögerns packte seine Hand zu und hob die Waffe auf. Er nahm den Lauf in dem Mund. Tränen rannen weiterhin über seine Wangen. Seine Hand fing immer stärker an zu zittern. Er ballte sie zu einer Faust und schlug damit mehrmals auf den Boden. Arkarius wurde klar, dass er sich viel zu sehr vor dem Tod fürchtete. Statt all diesem Leid ein Ende zu setzen, stand er auf und versuchte weiterzumachen. Er war ein Feigling und würde es immer bleiben. Er traute sich nicht, die Treppe wieder hinunterzugehen. Dabei müsste er an der Tür vorbei, wo irgendetwas diese Soldaten getötet hat. So nahm er stattdessen die Treppe weiter nach oben. Er sprang über den kleinen Abgrund, durch den er die zwei Soldaten getötet hat und ging langsam die Treppe weiter hinauf. Die Waffe hielt er dabei in der rechten Hand. Im nächsten Stockwerk brannten hohe, mit seltsamen Zeichen versehen Kerzen. Es sah hier so aus, als ob er einige Jahrtausende in die Vergangenheit versetzt worden wäre. Alles bestand aus Holz, man sah keine Dinge mehr, die aus imperialen Versorgungsfabriken stammen könnten. Das alles hier musste aus Handarbeit gemacht worden sein, niemand stellte mehr solche Kerzenhalter oder Türen her. Selbst die Klinken waren aus echtem Silber und glänzten, als ob sie vor kurzem blankpoliert worden wären. Arkarius bleib stehen. Ein Kampf der Frucht fand in seinem Inneren statt. Sollte er nun wieder hinuntergehen an der seltsamen Türe vorbei, oder hier weitergehen, mit all dem obskuren Dingen. Er dachte eine Weile daran, dass das Chaos vielleicht auch diesen Planeten erreicht haben, aber das kann nicht sein. Dann wäre diese Stadt schon längst dem Erdboben gleicht gemacht worden sein. Er entschied sich für das Weitergehen. Er bestieg die nächste Treppe. Sein Ziel war es, auf das Dach zu gelangen und von dort vielleicht einen anderen Weg hinunter auf die Strasse zu finden. Als er im obersten Stockwerk angelangt war, führte nur ein Gang geradeaus in die Dunkelheit. Für eine Sekunde sah er seinen Traum vor sich, die Gewissheit, dass er verfolgt werden würde und dass er nicht mehr langezu leben haben würde. Doch diesen Gedanken verscheuchte er schnell wieder und ging in die Dunkelheit hinein. Mit jedem Schritt wurde die Sichtweite immer kürzer und sein Blick konnte der umgebung weniger Details entreissen. Schliesslich kam er an eine Tür. Sie schien aus schwarz poliertem Stahl gemacht worden zu sein. Die Oberfläche war glatt und schien jedes Licht zu verschlucken. Als er seine Hand über dieses seltsame Material gleiten liess, fühlte es wie Stein an. Er suchte nach einer Türklinke, fand jedoch keine. Dann versuchte Arkarius einfach gegen die Türe zu drücken, vielleicht hatte er ja Glück. Die Tür gab dann auch wirklich nach und langsam schwang sie auf. Dahinter war es finster und Arkarius wollte seine Taschenlampe an der Waffe einschalten. Doch bevor seine Hand den Schalter für die Lampe fand, raste ein einzelner, gerader Lichtstrahl von der Decke hinab. Im Zentrum des Lichtes stand ein kleines, in schwarzen Kleider gehüllten Mädchen. Es war das Mädchen aus seinem Traum. Sie fing an zu flüstern.
    „Willkommen, Mensch, hier an dem Ort, der Licht und Dunkelheit, Leben und Tod, Anfang und Ende verspricht. Wir haben dich erwartet.“
    Reihum gingen weitere Lichter an, und entrissen grosse verzierte Throne der Dunkelheit. Doch was ihn mehr enstaunte, wer alles auf den Thronen saß. Auf dem ersten, ganz links von Arkarius blickte ein Champion des Chaos ihn an. Seine Augen schienen zu brennen und nach seinen Blut zu lechzen. Aus seinem Rückgrat ragte ein langer Stab über seinen kopf hinaus, auf dem ein Wappen des Chaos prangte. Der Thron des war über und über mit okkulten zeichen des Chaos versehen. Neben ihm saß ein Dark Eldar. Seine Rüstung war ganz schwarz und schien jedes Licht zu verschlucken. Stacheln, von denen ständig Blut zu tröpfeln schien, ragten aus den Seiten der Rüstung hinaus. Seine hautfarbe vwar von einem blassen Grün. Als seine Augen die Arkarius trafen, seufzte der Dark Eldar so, als ob er sich an der Furcht von Arkarius laben würde. Arkarius Blick wanderte weiter zum nächsten Thron. Auf ihm saß ein Necron. Noch nie hat er ein Mitglied dieser uralten und mächtigen Spezies erblickt. Er schie nur aus seltsam geformten Knochen zu bestehen, die grau schimmerten. Kein Fleisch konnte Arkarius an dieser Kreatur erkennen. Sein kopf war sehr schmal geformt und seine Augen blickten ihn gefühlskalt an. Wiederum rechts neben ihm saß ein großer Ork. Seine Rüstung war plump zusammengeschmiedet worden und sah so aus, als ob er sie auch von verschiedenen anderen Orksen gestohlen hat. Er schnaufte stark und seine Hand war zu einer Faust geballt. Seine Spezies war allein für den Krieg und hier beinahe friedlich schon mit den Vertetern anderer Rassen zu sitzen, musste für ihn eine Qual sein. Auf dem nächsten Thron sah ein grosse Space Marine in seiner bulligen Rüstung. Nur sein Kopf ragte klein über der riesigen Rüstung hinaus. Sie war fast komplett blau, nur an seinem rechten Handgelenk war in roter Farbe das Wappen seines Ordens zu sehen. Er blickte Arkarius an, als ob er seine Treue zu dem Imperator testen wolle. Neben dem Space Marine war ein Tau zu sehen. Seine Rüstung war in einer matten orangenen Farbe gehalten und bestand aus mehreren Platten. Seine Hautfarbe war dunkelblau und ein Schlauch führte von seinem Kopf zu seiner Rüstung. Auf dem Thron, der ganz rechts von Arkarius stand, befand sich ein Tyranid. Sein Chitinpanzer glänzte Dunkel unter dem hellem Licht der lampen, die auf jeden Thron gerichtet waren.
    Das Mädchen sprach wieder.
    „Willkommen, Gesandter des Imperiums. Wir huldigen dir und dem Imperator. Wir bitten dich, Platz zu nehmen.“ Dabei deutete das kleine Mädchen auf den noch letzten freien Thron, der über alle anderen hinausragte.

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