• Die Sonne stand hoch, und schien auf den toten Planeten Armageddon. Die stinkende Luft schlich sich leise über den Boden, während er Staub und Asche mit sich herumtrug. Schwerfällig schlurfte Bilvor auf das Feldküchenzelt zu, aus dem angenehmer Duft zu vernehmen war. Er hatte schon lange nichts Warmes mehr gegessen, und so war seine Vorfreude darauf umso größer. Auf den Weg zum Zelt, kamen ihm ein paar Kameraden entgegen, die einen großen Bogen um ihn machten. Bilvor spürte wieder das sie ihn böse ansahen, doch jetzt war sogar eine spur von Furcht in ihren Blicken. Er ließ die Schultern nach unten sacken, „egal was ich jetzt mache, ich bleibe ein Außenseiter!“ dachte Bilvor niedergeschlagen. Was zum Teufel war in letzter Zeit mit ihm los? Der Milizsoldat erinnerte sich zurück, als kleines Kind hatte er manchmal Vorahnungen, aber niemals Visionen. Warum überkamen sie ihn heute? Hier auf Armageddon? Wie konnte es sein, das er es schaffte ohne Training, sie einigermaßen kontrolliert einzusetzen? Bilvor wusste einfach keine Antwort darauf. Als er durch die Plane in das Feldküchezelt ging, wurde der Geruch von warmer Suppe so intensiv, das ihm das Wasser im Munde zusammen lief. Es war warm in dem Zelt, gleich gegenüber dem Eingang war die Essensausgabe. 2 Tische hinter dem der Koch stand, mit einigen Schalen, Löffeln und zwei großen Töpfen voll Suppe. Drei weitere Tische standen in dem Zelt, an dem jeweils 10 Soldaten platz hatten. Die Soldaten unterhielten sich lautstark, etwas was in letzter Zeit selten geworden war. Jeder im Zelt hatte seine Maske abgenommen, was auch mal eine Abwechslung war denn nun konnte man auch den Menschen hinter all der Uniform sehen, für den Milizsoldaten war dies etwas ungewohnt. Bilvor löste die Schnalle an seinem Hinterkopf, der die Maske auf sein Gesicht presste. Mit einem erleichterten Seufzer rutschte ihm die Maske auf den Brustkorb, wo sich bei jedem Schritt gegen seine, unter seiner Uniform liegende Brustpanzerung, schlug. Mit schnellen Schritten ging er zur Essenausgabe, nahm sie eine Schale, einen Löffel und hielt den Koch die Schale erwartungsvoll hin. Dieser schaute ihn skeptisch an, runzelte die Stirn, zuckte dann mit den Achseln und gab ihm eine Kelle von dem dampfenden Gebräu. Der Milizsoldat konnte mit der Reaktion des Kochs nichts anfangen, aber das war ihm im Moment auch nicht wichtig. Er freute sich nur die Suppe essen zu können, schnell suchte sich Bilvor einen freien Platz am rechten Tisch im Zelt aus um sich zu setzen. Er tauchte seinen Löffel in die Suppe und schob sie begierig in seinen Mund. Sie schmeckte köstlich, ein bisschen salzig aber warm und dickflüssig. Kaum das er seinen zweiten Löffel in die Suppe tauchen wollte, verstummten die Gespräche an seinem Tisch und alle Kameraden standen mit einem mal auf und verteilten sich an die anderen Tische. Das Essen schmeckte nun nur noch halb so gut, aber da er nichts an der jetzigen Situation ändern konnte, schlürfte er seine Suppe weiter, ohne sich etwas anzumerken. Innerlich war Bilvor sehr betrübt, er hätte sich jetzt gerne mit seinen Kameraden unterhalten, würde sich gerne von seinem Zustand etwas ablenken, sich mit Witzen und Geschichten aufheitern, aber all das war ihm vergönnt. Etwas neidisch schielte er an die anderen Tische.
    „Na schmeckt dir die Suppe, Bubi?“, hörte er plötzlich hinter sich. Er erkannte die Stimme sofort, es war Parantos, und er war extrem gereizt. Der Milizsoldat erstarrte mitten in seiner Bewegung. „Na das will ich doch mal hoffen…“, Parantos stand direkt hinter Bilvor, dabei stützte er seinen rechten Arm direkt neben ihm auf den Tisch, „denn das wird wohl die letzte Mahlzeit werden, Bubi!“. Mit einem Ruck wurde Bilvors Kopf nach hinten gerissen, Seargent Parantos krallte sich an seinen Haaren fest und zerrte seinen Kopf nach hinten, so dass es ihn fasst vom Stuhl zog. Der Veteran beugte sich ein wenig nach vorne, damit sein Mund direkt neben dem Ohr des Milizsoldaten war und flüsterte:“ Ich lass mir nämlich von so einem Frischfleisch wie dir, nicht den Posten weg nehmen!“. Bilvor sah sich hilfesuchend um, doch keiner seiner Kameraden machten anstallten ihm zu helfen, manche schauten dem Schauspiel einfach zu, andere interessierten sich nicht dafür. Langsam kam in ihm die Angst hoch, was sollte er nun machen? Er war Seargent Parantos hoffnungslos unterlegen! Der alt gediente Soldat nahm seinen Arm vom Tisch und meinte:“ Ich weiß ja nicht was du für eine Abmachung mit dem Inquisitor hast, aber …“, der Milizsoldat sah nun ein Kampfmesser links neben seinem Gesicht, dass der Veteran nun an seine Wange presste. Bilvors Atem begann zu rasen, kalter Schweiß rann ihm in Bächen runter, sein Blick fesselte sich an das Messer welches der Veteran nun vor sein Auge hielt. „Hören sie … ich kann das erklären“ begann er zu stottern. „Was kannst du erklären?“ unterbrach ihn Parantos scharf, „das wegen dir Kommandant Thorn exekutiert worden ist? Das wegen dir und dieser scheiß Tafel 5 meiner Männer erschoss wurden? Das wir wegen dir in dieser beschissenen Einöde fest sitzen und nicht auf den Weg zurück in die Makropole? Das der Inquisitor dich vor allen anderen vorzieht und mich zu einem Waschweib gemacht hat? Was genau möchtest du mir erklären, Seargent Bilvor?“, die letzte Frage schrie der Veteran so laut und hasserfüllt, das sich alle Soldaten im Zelt zu den beiden umdrehte. Der Milizsoldat war außerstande etwas zu sagen, er wusste nicht dass Thorn wegen ihm hingerichtet worden ist, und dass 5 seiner Soldaten erschossen worden sind, war ihm auch neu. Was konnte er tun? Bilvor kniff die Augen zusammen, um das Messer nicht weiter sehen zu müssen. Er hatte große Angst, wieder begann er zu stottern:“ Das … mit ihren … Leuten tut mir Leid!“. Seargent Parantos schossen wieder die Bilder aus der Höhle in den Bergen durch den Kopf, wie der Inquisitor mit einem irren Gesichtsausdruck aus der Kammer kam, mit einer schwarzen Tafel in der Hand, ein Soldat aus Trupp 5 fragte was er dort gefunden hätte, sofort gab Macratus den Befehl Trupp 5 zu erschießen und meinte wenn ihn noch einmal jemand nach dieser Tafel fragen würde, würde er sofort 20 Soldaten erschießen lassen.
    „ES TUT DIR LEID?“ brüllte der Veteran, dabei riss er Bilvors Kopf nach hinten um ihn gleich darauf nach vorne zu schlagen. Der Milizsoldat knallte mit seinem Kopf ungebremst gegen die Tischkante, dabei erwischte er die Suppenschale so ungünstig, das sie nach oben schwappte und die Suppe sich kochend heiß in seinen Nacken ergoss. Schallendes Gelächter ging durch das Zelt, mit brummendem Schädel und einem brennendem Nacken wurde Bilvor wieder nach hinten gezogen. „Ich gebe dir etwas was dir leid tun wird, Bubi!“ sagte Parantos eiskalt. Dabei drehte er die Klinge in seiner Hand nach unten und holte aus.
    „OOOOOOORRRKS! WIR WERDEN ANGEGRIFFEN!“ schallte es außerhalb des Zeltes zu den Soldaten. Sofort sprangen alle auf, Essgeschirr fiel zu Boden, Stühle wurden beim hinausstürmen ungeworfen und sofort hörte man Schüsse. Parantos ließ sein Messer sinken, ließ Bilvor los und meinte:“ Wir sprechen uns noch Bubi!“, dabei zog er seine Gasmaske wieder auf, und schritt aus dem Zelt.

    Nachdem sich Bilvor wieder einigermaßen gesammelt hatte, seine Gasmaske aufsetzte und vor das Zelt trat, war der Kampf schon im vollen Gange. Überall hörte man das Schreien der Soldaten und Orks, Schüsse bellten durch die Luft und das Zischen der Laserstrahlen ließen das Lied des Krieges zu einer neuen Passage kommen. Durch all den Lärm hindurch konnte man das knattern der Chimärenmotoren hören. Bilvor duckte sich um nicht von einer der Kugeln erwischt zu werden und schaute sich um. Die Orks kamen von der rechten Seite, die vom Berg abgewannt war. Die Soldaten hatten sich in einer 2er Reihe aufgestellt, in der die vordersten kniend schossen und die dahinter befindlichen Soldaten im stehen. Im ganzen Kampfgetümmel konnte Bilvor den Inquisitor nicht sehen, aber die drei Space Marines hatten sich vor den Rhinotransporter gestellt, daher vermutete der Milizsoldat das sich Macratus im inneren befinden würde.
    Bilvor rannte in Richtung seiner Kameraden um ihnen im Kampf zu helfen, mit einem griff zum Rücken lief ihm ein eisiger Schauer über diesen. „Mein Gewehr!“ fiel es dem Milizsoldaten wieder ein. Seit er im Transporter aufgewacht war, hatte er keine Waffe mehr bei sich. Bilvor schaute sich gehetzt um, „Brauch ne Waffe!“ dachte er unentwegt. Geduckt lief er im ganzen Lager umher, im Hintergrund hörte er die Schreie die ihm die letzten Nerven raubten. Mit einem Mal wurde das gesamte Lager von einem unnatürlich rotem Schein erhellt und die Temperatur stieg merklich um ein paar Grad an. Mit einem Blick über die Schulter sah Bilvor dass die Chimären ihr tödliches Inferno entfacht hatten, es dauerte keine Minute und die Luft wurden beherrscht von dem Gestank von verbranntem Fleisch und Haaren. Immer noch auf der Suche nach einem Gewehr rannte der Milizsoldat durch das Lager. Endlich wurde er fündig, er sah einen Imperialen Soldaten der rücklings auf dem Boden lag. Er hatte eine klaffende Wunde in seiner Brust die von einem Wummen Schuss der Orks herrührte. Seine Uniform war Blutgetränkt und der Boden von Armageddon sog das Blut das sich unter dem toten Soldaten sammelte begierig auf. Bilvor rannte zu ihm, und nahm mit großem Ekel die Waffe aus der Hand des Toten. Gerade als er aufstehen wollte, wurde alles um ihn herum schwarz-weiß, die Zeit schien stehen zu bleiben. Der Lärm der Schlacht wurde leiser, bis sie nicht mehr zu hören waren, aber Bilvor wusste das sie noch immer im vollen Gange war. Er hörte nur noch seinen Herzschlag, und Schritte. Leise, bedächtige Schritte. Bilvors Atem ging schneller, seine Muskeln spannten sich an, er begann zu schwitzen, ihm wurde schlecht. Wie in Zeitlupe nahm er das Lasergewehr, stand auf, drehte sich herum und sah wie ein Imperialer Soldat sich auf ihn warf. Er konnte ein Messer sehen und kurz darauf wurde alles schwarz.
    Mit einem Schlag war er wieder über der Leiche, doch diesmal konnte er wieder alles in Farben sehen, ohne nach zu denken, nahm er schnell das Gewehr, drehte sich um und drückte den Abzug zwei mal schnell hinter einander ab. Das Gewehr gab einen leichten Rückstoss von sich, als ob es nicht töten wollte, sondern sich nach jedem Schuss aus Bilvors Händen reißen wollte. Die roten todbringenden Strahlen zischten durch die Luft, der erste bohrte sich durch mehrere Zelte und hinterließ qualmende Löcher auf seinem Weg. Der zweite jedoch, brannte ein Faustgroßes Loch in einen Imperialen Soldaten der mit erhobenem Messer direkt hinter Bilvor stand. Der Milizsoldat konnte nicht denken, er war wie gebannt. Der getroffene Soldat ließ das Messer fallen, schaute nach unten, legte seine Hände auf das Loch in seiner Brust, schaute Bilvor an und flüsterte im zurückfallen:“ Bastart!“. Der Milizsoldat war froh darüber, dass er das Gesicht seines Opfers durch die Maske nicht sehen konnte, er wusste er hätte das Gesicht nie wieder vergessen können. Mit einem Gefühl als ob er sich durch Schlick bewegen würde, ging er langsam auf den eben erschossenen Soldaten heran. Mit jedem Schritt fing Bilvors Herz stärker an zu Hämmern. Er hatte Angst zu erfahren wen er da gerade erschossen hatte, und als er sich niederkniete um das Namensschild zu lesen, durchfuhr in ein Schock. Neben dem Loch das sich unbarmherzig in die Brust gebrannt hatte, um die Seele des Soldaten mit einem mal zu verbrennen, stand in dicken Lettern der Name „Parantos“.

    to be continued

    offtopic: Sorry fürs lange warten aber in letzter Zeit hatte ich nicht viel Zeit zum Schreiben, ist nur ein kleiner Vorgeschmack. Aber wird sich bald ändern dann kommen wieder in regelmäßigen Abständen neue Abschnitte!

    Damals im japanischen Spät-Mittelalter (1603) wurden Holzschnitte mit surrealem pornographischen Inhalt verbreitet. Wir "Tentakel-Liebhaber" sind Förderer einer alten annerkannten Kunst, zudem verbindet der "Tentakel-Hentai" auch 2 Vorteile: 1) Gangbang ohne close-ups auf Männerärsche 2) Bukkake! Wir sind nur "kunsthistorisch anspruchsvolle Pornoliebhaber"

  • verdammt, hab noch nicht meinen *tacker* post gemacht.

    naja dann... wieter so hohes haus und:

    *tacker*

    :D

    Quote

    Original von Schlachtrind
    Gott, Lis, deine Klugheit macht dich sooo sexy! :D:D

    "Richtige Aussprache ist wichtig Robin."
    "Danke Batman."

    Ich streame schlecht und selten: twitch.tv/listoric
    :krml:

  • ähmm hat bilvor aus notwehr
    oder ausversehn aus dummheit gekilled

    Quote


    "Computer games don't affect kids; I mean if Pac-Man affected us as kids, we'd all be running around in darkened rooms, munching magic pills and listening to repetitive electronic music...oh wait...."

  • Quote

    Original von Perser84
    ähmm hat bilvor aus notwehr
    oder ausversehn aus dummheit gekilled

    ihm wurde schwaz weiß uns vor augen und sah das gleiche in zeitlupe zirka 10 sec vorher und konnte dadruch handeln also HERVORGESEHNEN !

  • Diese Geschichte rockt einfach =), ich will mehr!

    Der Osten Deutschlands ist scheiße. Der Norden ebenfalls, ganz zu schweigen von "unseren" Hauptstadt. Der Süden nicht, ihr faulen (2-deutig) Kerle. :rolleyes:

    Grundsätzlich sind diese Gebiete; alle bis auf den Süden, von nicht zu cleveren Leuten besiedelt. Bewiesen.

  • ich will mehr

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    Original von David....xcom Ich bin schwul und steh auf Neo^^

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    Original von Teron_G aber ich find den Stoiber einfach lustig, wie dieser kleine histerische Wurzelgnom hinter seinem Pult steht und zetert. Glaub der hat "altdeutsche" Propaganda studiert.

  • „Nein, beim Imperator ich habe ihn erschossen!“ wanderte es ständig durch Bilvors Kopf. Ihm war übel, kalt, er fühlte sich als ob ihn eine Dampfwalze überrollt hätte. „Wenn sie mich sehen, erschießen sie mich!“ dachte der Milizsoldat angsterfüllt. Wieder meldete sich die kleine feige Stimme aus seinem Hinterkopf, die ihn schon damals in der Wüste geplagt hatte:“ Flieh! Nun Flieh schon!“. Bilvor starrte immer noch auf den leblosen Körper vor sich, dann wich er mit einem Schreckensschrei zurück, als ob sein Geist jetzt erst realisiert hätte was er getan hat. Auf dem Hosenboden krabbelte er schnell von der Leiche zurück. Er schaute sich gehetzt um, die Space Marines hatten ihn nicht gesehen, sie achteten nur auf das Schlachtfeld, auch die anderen Soldaten hatten ihn nicht bemerkt. Schnell stand Bilvor auf, schulterte sein Gewehr und rannte in Richtung Berg. Kurz bevor er das Lager verlassen hatte schoss ihm das Wort „Ausrüstung“ durch den Kopf. Er blieb ruckartig stehen und rannte wieder zurück. Die Schlacht war noch im vollen Gange, doch jetzt bewegten sich seine Kameraden vorwärts um die grüne Horde zurück zu drängen. Bilvor huschte zwischen den Zelten hindurch und lief zum Ausrüstungslager. Dort kramte er in den Kisten herum, in den meisten Kisten befanden sich Uniformen, Ersatzteile für die Chimären, Koch Geschirr für das Feldküchenzelt, Gewehre und jede Menge unnützen Kram. Verzweifelt suchte Bilvor nach etwas was er in der Einöde zum Überleben brauchte. „Es muss hier doch irgendwo sein“ dachte er fieberhaft. In seiner Not schmiss er einige Kisten um, die laut zu Boden fielen. Aus einer der zerbrochenen Kisten kullerte endlich den Gegenstand den Bilvor suchte. Ein Medpack. Er hob es auf und stopfte es sofort in seine Tasche, um gleich darauf weiter zu suchen. Er öffnete Kiste um Kiste, kramte flüchtig in ihnen herum. Mit jeder Kiste die ihm wertvolle Zeit raubte wurde er nervöser. Aus den Augenwinkeln konnte er sehen dass einer der Space Marines auf ihn aufmerksam geworden war. Adrenalin pumpte sich in jede seiner Poren, seine Nerven waren zum zerreisen gespannt, kalter Schweiß rann ihm in Bächen hinunter, Angst machte sich in seinem Bauch breit wie ein Feuer das ihn von innen heraus zu verbrennen versuchte. Vor lauter Wut und Verzweiflung schmiss er einfach ein paar Kisten um und schrie:“ Scheiße!“, um seiner Wut und Angst Ausdruck zu verhelfen. Mit einem flüchtigen Blick in Richtung Rhinotransporter sah er wie ein Ultramarine langsam auf ihn zuschritt. Panische Angst überkam Bilvor:“ Er hat’s gemerkt! Werde erschossen!“. Ohne Nachzudenken nahm der Milizsoldat seine Beine in die Hand, er rannte durch die Zelte hindurch, um es dem Space Marine schwerer zu machen ihm zu folgen. Als er durch das zweite Zelte hastete, schnappte er sich im Laufen einfach 2 Rucksäcke die in dem Zelt, auf dem Boden lagen um weiter in Richtung Gebirge zu rennen. Er hoffte inständig dass er in den eben gestohlenen Rucksäcken etwas Brauchbares finden würde. Aus größerer Entfernung hörte er hinter sich:“ HALT STEHEN BLEIBEN!“. Bilvor gab alles er rannte wie noch nie in seinem Leben, er hörte hinter sich einen Bolter bellen, im gleichen Moment stolperte Bilvor über einen Seil welches mit einem Hering in den Boden geschlagen worden war, und stürzte der Länge nach hin. Er spürte den Luftzug den die Boltergeschosse hinterließen, als sie über seinen Körper hinweg flogen um sich irgendwo in die Einöde zu graben. „Ich bin Tod!“, ging es Bilvor immer wieder durch den Kopf. Er wusste ganz genau dass er dem Space Marine nicht entkommen konnte, die Strecke bis zum schützenden Gebirge war einen Kilometer lang, und es gab auf dem Weg dorthin keine Möglichkeit Deckung zu finden. Den tränen nahe blieb Bilvor einfach liegen. Er hatte keine Kraft mehr vor allem weg zu laufen. Er würde sie nie wieder sehen, seine Familie, die Makropole. Er würde sterben, hier und jetzt, wegen Fahnenflucht. Er musste sterben weil er einen Seargent erschossen hatte, und jeder in diesem Lager würde nur aus Rachegelüsten gegen Bilvor aussagen. Er würde wegen einer schwarzen Steintafel sterben! Der Milizsoldat hörte direkt hinter sich schwere Schritte. „Du fliehst vor dem Feind, das ist ein schweres Vergehen!“ sagte der Ultramarine kühl hinter ihm. Bilvor ließ einen Rucksack los, ballte die Faust zusammen und schlug auf den toten Felsboden. Gleich würde er abdrücken! Ohnmächtige Wut stieg in Bilvor hoch gepaart mit der Angst vor dem Tod, füllte sich jede Ader in seinem Körper mit Adrenalin. Bilvors Körper fing langsam an zu kribbeln, als ob er eingeschlafen wäre. Er drehte sich auf den Rücken, und schaute direkt in den Lauf des Bolters. Leise flüsterte der Milizsoldat:“ Bitte!“. Der Ultramarine schüttelte nur den Kopf. Bilvors Kopf war wie leer gefegt, sein ganzer Körper schien zu beben, panische Angst vor dem Tot beherrschte sein gesamtes Innenleben. Der Bolter war direkt auf seinen Kopf gerichtet, wie ein anklagender Finger der auf einen Schuldigen zeigte. Die gerechte Hand des Imperiums die im nächsten Sekundenbruchteil, seinen Kopf in winzig kleine Stücke zersprengen würde um ihn auf dem gesamten Lagerplatz zu verteilen. Wieder begann die Welt sich langsamer zu drehen, wie in Zeitlupe sah er wie der Abzugsfinger des Space Marine anfing sich zu krümmen. Bilvor schloss seine Augen, fing an vor Angst zu schreien und streckte seinen Arm mit geöffneter Handfläche dem Space Marine entgegen, eine hilflose Geste dem Tod Einhalt zu gebieten. Ein seltsames Kribbeln wanderte durch Bilvors Arm, und mit einem Mal wurde sein gesamter Arm mit einer Wucht nach hinten geschlagen, die einen brennenden Schmerz in seiner Schulter entstehen ließ. Dem Milizsoldaten kam es so vor als ob er in den Staub gedrückt werden würde. Er konnte den Space Marine kurz aufstöhnen hören, und ein paar Sekunden hörte er etwas Schweres hart auf den Boden aufschlagen. Mit rasendem Atem wartete Bilvor immer noch auf den Todesschuss, doch als er bemerkte das dieser nicht kam, öffnete er zögerlich seine Augen. Der Ultramarine stand nicht mehr über ihm. Der Milizsoldat richtete sich etwas auf, und konnte nicht glauben was er sah. Der Space Marine der nur ein paar Sekunden vorher über ihm stand und im Innbegriff war ihn zu erschießen lag nun 4 Meter von ihm entfernt auf den Rücken. Der Brustpanzer seiner Servorüstung war stark eingedellt. Der Marine bewegte sich keinen Zentimeter mehr, sondern lag nur noch Still auf dem Boden. Mit einem ungläubigen Blick auf seine Arme, besann sich Bilvor wieder seinem Plan, sprang auf, raffte die beiden Rucksäcke auf um im zerklüfteten Gebirge zu verschwinden.

    Macratus stand vor seinem Tisch, über die schwarze Steintafel gebeugt. Man konnte gedämpft die Kampfesschreie der Soldaten hören, das Gerumpel der Chimären, die Kriegsschreie der Orks, das allgemeine Sterben außerhalb der sicheren Panzerung des Rhinotransporter. Aber all das Interessierte ihn nicht, nur noch die Tafel war ihm wichtig, er war richtig besessen darauf sie endlich zu entschlüsseln. Der Inquisitor konnte an nichts anderes mehr denken, seit dem er sie aus der Grotte geborgen hatte. Konnte nicht mehr schlafen, nicht mehr Essen, alles was bedeutungslos geworden. Er musste einfach den Willen des Imperators erfüllen, er musste das Imperium retten! „Alles wird besser“, ging es ständig durch seinen Kopf. Selbst als Inquisitor konnte er sich dem Gefühl der Macht den diese Tafel ausstrahlte nicht mehr erwehren. Hatte er es am Anfang versucht gab er es nach der ersten Nacht auf, sie durchströmte jede Faser seines Körpers und schien ihn mit einer Kraft auszustatten die ihn nicht ermüden oder hungrig werden ließ. Bis jetzt hatte er die Tafel zu ¾ entschlüsselt, doch der Sinn konnte sich ihm nicht erschließen, das war meistens so bei der Schrift der Eldar. Oft war es so das der gesamte Text erst einen Sinn ergab wenn man die letzte Silbe kannte, und damit war es oft nicht getan, denn oft wurde in Metaphern geschrieben die erst richtig gedeutet werden musste, manchmal bekam ein Schriftzeichen eine komplett andere Bedeutung wenn man davon ausging das es sich hierbei um eine Metapher handelte, was wiederum bedeutete das der gesamte Text neu übersetzt werden musste. Extrem schwierig wurde es erst dann, wenn die Eldar einen ihrer Dialekte benützten. Der Inquisitor fuhr mit seinem Finger die feinen Linien auf der Tafel nach und versank vollkommen in seiner Aufgabe. Die Schlacht war schon längst vorüber, doch drang dies nicht einmal Ansatzweise in Macratus Geist. Er nahm auch nicht zur Kenntnis das es an der Luke hämmerte und Seargent Krumm in der Tür stand. „Inquisitor?“ fragte der Seargent. Macratus reagierte nicht, „Inquisitor Macratus?“ fragte Krumm mit mehr Nachdruck. Der Inquisitor brummte kurz und Krumm ging davon aus dass er ihm zuhöre.
    Seargent Krumm hatte den Inquisitor, wie auch alle anderen, seit der Bergung der Tafel nicht mehr gesehen, er blieb die ganze Zeit im Rhinotransporter. Er hatte sich verändert, er wirkte abgemagert, schwach, seine Augen waren gerötet vor Müdigkeit, aber er wirkte hoch konzentriert. Seine Ausstrahlung hatte etwas Erschreckendes bekommen, er war vorher schon ein unangenehmer Mensch gewesen, doch jetzt wirkte er richtig Furcht einflößend.
    „Die Orks konnten zurück geschlagen werden, Inquisitor“, meldete Krumm. Der neue Kommandant gab nur ein Brummen von sich. „Die Verluste auf unserer Seite belaufen sich auf 134 Soldaten und 73 Verletzte“, „Sehr gut Soldat!“, gab Macratus geistesabwesend von sich. Krumm runzelte die Stirn, „Hört er mir nicht zu?“ fragte er sich. „Inquisitor, wir haben auch Parantos verloren …“ meinte der Seargent zaghaft. „Ja, ja“ murmelte der neue Kommandant. Krumm holte tief Luft, ihm war eigentlich bewusst dass er auch genauso gut vom Wetter hätte erzählen können aber er wollte einfach nur Vorschriftsmäßig vorgehen damit ihm niemand etwas vorwerfen konnte, doch diese Gleichgültigkeit machte ihn ungehalten, diese totaler Ignoranz während er von Soldaten sprach die im Namen des Imperators gefallen waren, und dazu noch Parantos …. „Er wurde mit einem Lasergewehr erschossen, eindeutig von einem unserer Männern!“, der Inquisitor kratzte sich am Kopf und sagte:“ Ja sehr gut Soldat, machen sie weiter so“. Langsam wurde Seargent Krumm zornig, einer der besten Soldaten aus dem ganzen Trupp wurde von einem Verräter erschossen und ihn interessierte das nicht einmal! Mit einigem Nachdruck sagte er:“ Inquisitor Macratus verstehen sie was ich ihnen sagen möchte? Seargent Parantos wurde von einem Verräter erschossen, zudem ist auch noch Seargent Bilvor verschwunden ich …“, der Inquisitor fuhr wie von der Tarantel gestochen hoch und schrie:“ WAS?“. „Endlich hat er mich verstanden …“ dachte sich der Veteran. Mit 2 Schritten war Macratus bei Krumm und packte ihn bei der Kehle:“ BILVOR IST VERSCHWUNDEN?“ schrie er.
    Krumm war schockiert, ein fähiger Soldat wurde ermordet, und er interessierte sich nur für diesen „Bilvor-Furz“, er konnte einfach nicht fassen wie der Inquisitor wegen einem Besessenen solch einen Aufstand machen konnte, wahrscheinlich war er es sogar der Parantos erschossen hatte. Nachdem er die Geschichte aus der Feldküche gehört hatte, und warum sollte sich Bilvor sonst so schnell verziehen? Normalerweise hätte er diesen Milizsoldaten sofort umbringen müssen, doch das wagte er nicht auszusprechen aus Angst das der Inquisitor ihn dafür lynchen würde. Die Hand des Inquisitors drückte seine Kehle umbarmherzig zusammen. Krumm versuchte nach Luft zu ringen doch Macratus drückte ihm die Luft zufuhr ab, mit aufkeimender Panik klammerte er sich an dem Handgelenk des neuen Kommandanten fest und versuchte sich aus seinem Griff zu befreien, dabei gab er ein klägliches Gurgeln von sich. Doch Krumm hatte keine Chance sich aus dem eisernen Griff seines Vorgesetzten zu befreien.
    „Sind diese Idioten zu irgendwas zu gebrauchen?“ ging es Macratus zornig durch den Kopf. Er war wütend darüber das sie nicht auf Bilvor aufgepasst hatten, hatte er ihnen nicht befohlen das er oberste Priorität habe? Auch wenn er die Steintafel fast entschlüsselt hatte, konnte es gut sein das er den Milizsoldaten noch brauchen würde, damit musste er rechnen. Er musste ihn einfach finden, er war zu wichtig.
    Vollkommen in Gedanken versunken, merkte der Inquisitor nicht, wie sich sein Griff vor Wut verstärkte, und der ihm vollkommen unterlegene Soldat langsam mit dem Leben rang, er hielt sich an Macratus Handgelenk fest, zerrte an ihm, gurgelte und strampelte mit den Füßen. Kurz bevor der Imperiale Soldat sein Bewusstsein verlor, zog er ihn nahe an sein Gesicht heran, schaute ihm zornig in die Augen und flüsterte:“ Findet ihn sofort!“, und ließ den armen Mann damit los. Dieser sackte sofort am Boden zusammen, umklammerte mit seinen Händen seinen Hals, fing fürchterlich zu Husten an und rang nach Atem. Auf allen Vieren krabbelte der Soldat aus dem Transporter heraus.
    Ohne jegliches Mitleid, widmete sich der Inquisitor mit gehörigem Zorn im Bauch, wieder dem Artefakt aus der Grotte.

    to be continued

    Damals im japanischen Spät-Mittelalter (1603) wurden Holzschnitte mit surrealem pornographischen Inhalt verbreitet. Wir "Tentakel-Liebhaber" sind Förderer einer alten annerkannten Kunst, zudem verbindet der "Tentakel-Hentai" auch 2 Vorteile: 1) Gangbang ohne close-ups auf Männerärsche 2) Bukkake! Wir sind nur "kunsthistorisch anspruchsvolle Pornoliebhaber"

  • Bessesenheit^2

    Quote

    Original von David....xcom Ich bin schwul und steh auf Neo^^

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    Original von Teron_G aber ich find den Stoiber einfach lustig, wie dieser kleine histerische Wurzelgnom hinter seinem Pult steht und zetert. Glaub der hat "altdeutsche" Propaganda studiert.

  • AlsoO ich sag mal so, wenn ich anfange das zu lesen stoppt mich nur die müdigkeit oder was wichtiges wie..... essen ^^
    Sau geil!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!^1000
    Irgendwie muss jetz werbung kommen und dann wieder was slow is und dann pure action ^^ und das wäre dann der Sat1 film film oder so, ich hab da keine ahnung (ich hoffe Sat1 war keine beleidigung für dich)
    ich verehere menschen die so gut schreiben können, nach dem lesen muss ich immer DoW zoggn, es überkommt mich einfach

    naja mach weiter so

  • offtopic: thx für das Lob freut mich immer wieder wenns den Leuten gefällt, ich bin auch wieder am weiter schreiben, aber die Stellen die ich gerade schreibe sind schwierig für mich daher brauche ich noch n bischen Zeit

    Damals im japanischen Spät-Mittelalter (1603) wurden Holzschnitte mit surrealem pornographischen Inhalt verbreitet. Wir "Tentakel-Liebhaber" sind Förderer einer alten annerkannten Kunst, zudem verbindet der "Tentakel-Hentai" auch 2 Vorteile: 1) Gangbang ohne close-ups auf Männerärsche 2) Bukkake! Wir sind nur "kunsthistorisch anspruchsvolle Pornoliebhaber"

  • Schwer schnaufend arbeitete sich Bilvor durch das zerklüftete Gebirge. Die gelb braunen Steine, die an manchen Stellen rot schimmerten, schienen sich ihm wie von Geisterhand in den Weg zu legen. Die Sonne fing an unter zu gehen, und der stinkende kühle Wind der um die scharfen Kanten des Äonen alten Gebirges pfiff, kündigte eine kalte Nacht an. Die Pfade waren im Gebirge so in sich verschlungen das man ihn vom Lager aus her nicht mehr sehen konnte. Rechts von ihm, eine Meter hohe Steinwand aus scharfen Kanten, die wie Klauen aus der Wand hervor stachen. Zu Bilvors Linken ein kleiner Abhang, der zu einem Vorsprung führte. Mit Schweiß bedecktem Gesicht bahnte sich der Milizsoldat einen Weg durch das Lebensfeindliche Gebirge. Ohne zu wissen wohin er eigentlich sollte, setzte er einen Fuß vor den anderen. Die ganze Zeit saß ihm die nackte Angst entdeckt zu werden im Nacken, die ihm immer wieder Kraft gab wenn er daran dachte einfach aufzugeben oder um sich hinzusetzen zum verschnaufen. Nachdem die Sonne vom Horizont verschwunden war, und die kalte Nachtluft ihn umgab, gönnte sich Bilvor eine Pause. Er setzte sich auf den harten Felsboden, und öffnete die beiden Rucksäcke die er aus dem Lager gestohlen hatte. „Standart Ausrüstung, aber etwas zu Essen“, stellte der Milizsoldat fest nachdem er beide Rucksäcke durchsucht hatte. Die 4 Essensrationen steckte er in seinen eigenen Rucksack, und schaute sich um. Wie immer konnte man die Sterne nicht sehen, und die Luft kühlte den Schweiß gebadeten Soldaten schnell aus. Er hatte sich vorläufig in eine Schneise gerettet die aber keinen Schutz vor der Kälte bot, rings um ihn herum hohe Felswände, mit Ausnahme den freien Weg hinter sich der in diese Schneise führte. Das Gelände hier war so uneben das er nicht einmal daran denke konnte, hier ein Zelt aufzuschlagen. Doch das musste er bald tun, sonst würde er hier erfrieren, zumal die Temperatur in den höheren Regionen noch viel weiter nach unten ging als auf offenem Feld. Zuerst versuchte Bilvor, in seiner Not grobe Gesteinsbrocken beiseite zu schleppen um ein Zelt aufstellen zu können, doch je mehr Steine er wegräumte desto mehr Gesteinsbrocken entdeckte er die noch im Weg lagen. Danach versuchte er das Zelt quasi quer in die Wand zu schlagen, so dass es von der Wand herunterhing und ihm so einigermaßen vor der Kälte schützte. Doch Bilvor merkte schnell das die Felswand viel zu hart war um einen Hering hinein zu rammen. Schnell klaubte er seine Sache zusammen und wanderte weiter durch das Gebirge, in der Hoffnung einen Platz zum Schlafen zu finden.

    Müdigkeit schlug über Macratus ein wie ein Lawine. Wie ein Raubtier hatte sie die ganze Zeit unbemerkt in ihm gelauert, um ihn dann von der einen auf die andere Sekunde zu überfallen. Mit einem Schlag legte sie eine unglaubliche schwere über seine Arme, Beine, Augenlieder und seinen Geist, nach 2 Tagen und Nächten ohne Schlaf war das nicht verwunderlich. Der Inquisitor nahm die Welt nur noch in Schemen wahr. Aber seiner Meinung nach konnte er sich jetzt eine Pause gönnen, er hatte die Tafel endlich entziffert! Gähnend schlurfte er über die kalten Bodenplatten des Rhinotransporters. „Endlich kenne ich das Geheimnis!“, dachte er während er sich in voller Montur auf das Feldbett legte. Die Steintafel war nicht, wie er vorher angenommen hatte, eine Manifestation von Macht oder zumindest nur in gewisser weise. Sie war ein Spruch mit dem man etwas unglaubliches Mächtiges entbannen konnte. Macratus wusste nicht das diese ketzischeren Xenos überhaupt über solche Kräfte verfügten, aber da dies eindeutig die Sprache der Eldar war, musste es von ihnen kommen. Der vollkommen übermüdete Kommandant, hatte keine Ahnung welchen Gegenstand man damit entbannen konnte, oder wo er sich befand aber das würde er mit Sicherheit bald mit der Hilfe von Bilvor heraus finden. Er hoffte nur dass seine Männer ihn über die Nacht finden würden. Danach müsste er Bilvor aufgrund von Besessenheit hinrichten, aber erst wenn er sich ganz sicher war das er ihn nicht mehr benötigen würde. Und nachdem er sich dieser Unannehmlichkeit entledigt hätte, würde er seine neuen Kräfte für das wohl des Imperiums einsetzen. Der Inquisitor schloss zufrieden seine Augen, und sofort verschwand seine innere Stimme aus seinem Kopf und verschwand in der Unendlichkeit seiner Träume.

    Das Feuer prasselte und erhellte die nahe Umgebung unregelmäßig. Das Feuer schien im Wind zu tanzen, ein schöner Tanz, ein wärmender Tanz, ein tödlicher Tanz wenn man ihm zu nahe kam. Seargent Krumm saß auf dem Boden und starrte in die Flammen, ohne an irgendetwas bestimmtes zu denken. Den Blick fest auf dem Lagerfeuer, schaltete er seinen Geist ab, doch trotzdem kamen in ihm die Emotionen hoch. Der Seargent war sehr unzufrieden, seitdem Macratus da war und Thorn exekutiert hatte, war die Stimmung im Lager so schlecht wie nach einem verlorenem Gefecht gegen die Orks. Krumm hatte in seinen Jahren viel erlebt, einen Waagh von Ghazskull, eine Belagerung, mehrere Gefechte, doch kein Bombenhagel, kein Krieg in der Galaxie war so zermürbend wie dieser Inquisitor. Niemand aus der Truppe wusste was hier eigentlich los was, keiner kannte auch nur im geringsten die Bedeutung dieser Mission. Für einfache Soldaten war es keine ungewohnte Situation nichts über eine Mission zu wissen, aber trotzdem kannte man immer das Hauptziel, sei es die Vernichtung der Mutanten, das beschützen von Zivilisten oder etwas ähnliches. Aber das hier widersprach jeglicher Logik! Warum sollte ein Mann der soviel Verantwortung und soviel Macht besaß, eine ganze Kompanie nur wegen einem Milizsoldaten und einer dummen Steintafel aufs Spiel setzen? Dazu kam noch das Parantos und Thorn nicht mehr unter ihnen weilte, was einen schweren Schlag für die Moral der Truppen bedeutete, wenn man im gegenwärtigen Moment überhaupt noch über Moral sprechen konnte. Wohin man auch sah, konnte man pure Lustlosigkeit erkennen, Müdigkeit, Resignation. Dieser Inquisitor schaffte es auf irgend eine weise der gesamten Kompanie zu zeigen, das all die Jahre des Kämpfens sinnlos waren, es machte einfach keinen unterschied dass sie die Orks zurück warfen, denn sie kamen immer wieder. Ob sie jetzt hier saßen und auf weitere unsinnige Befehle warteten oder gegen die grüne Horde kämpften machte keinen unterschied. „Für was kämpfen wir?“, fragte sich Krumm urplötzlich. Diese Frage stellte er sich immer und immer wieder, bis er diese quälende Ungewissheit nicht mehr aushielt. Immer noch mit dem Blick ins Feuer, und gelangweilter Stimme fragte er seine Kameraden am Feuer:“ Für was kämpfen wir eigentlich?“. Stille, unerträgliche Stille, man konnte nur das knacken des Feuers hören. Keiner um dem Feuer regte sich, als ob sich jeder gerade dieselbe Frage gestellt hätte. „Für den Imperator…“, meinte ein Soldat müde. Diese Worte ließ sich Krumm auf der Zunge zergehen. Für … den … Imperator … Diese Worte klangen hohl in seinen Ohren, wie ein Wort das man immer und immer wieder sprach bis es seine Bedeutung verlor. Der Seargent nahm einen Stock und schürte das Feuer, welches daraufhin etwas heller leuchtete, dabei sagte er „Ja … wir kämpfen für den Imperator!“. So hell auch dieses Feuer in ihrer Mitte brennen mochte, so erlosch im krassen Gegensatz das Feuer namens „Glaube“ in ihren Herzen

    to be continued

    Damals im japanischen Spät-Mittelalter (1603) wurden Holzschnitte mit surrealem pornographischen Inhalt verbreitet. Wir "Tentakel-Liebhaber" sind Förderer einer alten annerkannten Kunst, zudem verbindet der "Tentakel-Hentai" auch 2 Vorteile: 1) Gangbang ohne close-ups auf Männerärsche 2) Bukkake! Wir sind nur "kunsthistorisch anspruchsvolle Pornoliebhaber"

  • ich bin eindeutig süchtig nach deinen Geschichten

    Quote

    Original von David....xcom Ich bin schwul und steh auf Neo^^

    Quote

    Original von Teron_G aber ich find den Stoiber einfach lustig, wie dieser kleine histerische Wurzelgnom hinter seinem Pult steht und zetert. Glaub der hat "altdeutsche" Propaganda studiert.

  • Dauert net mehr lange ^^

    Damals im japanischen Spät-Mittelalter (1603) wurden Holzschnitte mit surrealem pornographischen Inhalt verbreitet. Wir "Tentakel-Liebhaber" sind Förderer einer alten annerkannten Kunst, zudem verbindet der "Tentakel-Hentai" auch 2 Vorteile: 1) Gangbang ohne close-ups auf Männerärsche 2) Bukkake! Wir sind nur "kunsthistorisch anspruchsvolle Pornoliebhaber"

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