Disceptatio Asaris IV

  • Prolog/ Kapitel 1

    Unentdeckt von sämtlichen orbitalen Überwachungssystemen verlässt eine Gruppe Schlachtkreuzer den Warp am Rande des Asaris Systems, tief im Segmentum Obscurus.
    Die einst stolzen imperialen Raumschiffe haben nur noch wenig von ihrem äußeren Erscheinungsbild behalten. Chaossymbole und Dämonenfratzen bedecken den sich anscheinend permanent verändernden Rumpf, wo sich vor über 10.000 Jahren Schutzgargyle und imperiale Aquila befunden haben.
    Auf der Brücke des Kommandoschiffs, der „Schleichender Tod“, sind zwei Individuen über diverse Cognigatoren gebeugt, um die über den rötlich schimmernden Bildschirm laufenden Informationen in sich aufzunehmen.
    Chaos Lord Rakshasa Paaj von der Alpha Legion sog die Informationen geradezu in sich auf. Er konnte sich bei dieser Aktion keinen Fehler erlauben, das hatte der Vernichter ihm mehr als deutlich gemacht. Nachdem er sämtliche Informationen gelesen hatte, war er relativ zufrieden. Die schwächlichen Anhänger des Leichengottes haben das uralte Geheimnis von Asaris IV anscheinend noch nicht gelöst. Wie hätten sie auch? Schließlich wurde dieses Geheimnis vor über 10.000 Jahren von Kriegern der Alpha Legion sicher verwahrt. Sogar er selbst hatte erst durch den Vernichter davon erfahren.
    Hanuman, Erzhexer seiner Streitmacht riss ihn jäh aus seinen Gedanken.

    „Lord Paaj, in Kürze werden wir Asaris IV erreichen. Wäre es nicht langsam an der Zeit, unseren Auftrag zu besprechen? Nachdem ihr mit dem Vernichter gesprochen habt, sind wir sofort aufgebrochen, ohne etwas zu erfahren.“

    Lord Paaj blickte auf und betrachtete seinen neuen Erzhexer. Hanuman trug mit stolz die Farben der Alpha Legion. Der untere Teil seiner Rüstung wurde durch eine Robe, bestickt mit vielen Chaosrunen, verdeckt. Paaj fiel auf, das er das Gesicht seiner Erzhexers noch nie gesehen hat. Stets trägt er seinen Helm, welcher dem von den Verräterhexer Sindri zum Verwechseln ähnlich sieht. Unbewusst fragte sich Paaj, ob auch er durch die dunklen Mächte gesegnet worden ist. Im Visier von Hanumans Helm spiegelte sich Paajs Gesicht wider. Er konnte seine grünliche, schuppige Haut, seinen lippenlosen Mund und die rotglühenden Augen erkennen und verzog bei diesem Anblick seinen Mund zu einem unnatürlich breiten Grinsen.

    „ Nun gut Hanuman. Der Vernichter, möge er stets vom Chaos gesegnet sein, hat irgendwie erfahren, dass unsere Brüder der Alpha Legion schon einmal auf dem Planeten Asaris IV waren. Das war allerdings noch bevor sich die Alpha Legion auf Horus’ Seite geschlagen hat und viele Jahrtausende vor deiner Geburt.“

    Unter seinem Helm bleckte Hanuman die Zähne. Er mochte es nicht, wenn ihm stets vorgehalten wurde, das er erst weit nach dem Bruderkrieg in die Reihen der Alpha Legion aufgenommen wurde. So wie er Lord Paaj kennengelernt hatte, wusste Hanuman, das er mit Sicherheit auch noch darauf ansprechen wird, das der Verräter Sindri ihn ausgebildet hat. Doch im Gegensatz zu Sindri, kann man auf die Treue Hanumans zählen. Nicht zuletzt durch eine Audienz bei dem Vernichter, der zwar nichts über den Auftrag an sich erzählte, aber dennoch klar machte, das er bei dieser Mission weder Verrat, noch Versagen tolerieren würde. Bevor Hanuman weiter über seine Audienz bei dem Vernichter nachdenken konnte, sprach Lord Paaj weiter.

    „Ich selbst war zu diesem Zeitpunkt an einem anderen Kreuzzug beteiligt. Unsere Brüder haben zu dieser Zeit auf Asaris IV einen Stützpunkt errichtet, dessen Standort natürlich geheim gehalten wurde. Die Anhänger des Leichengottes haben ihn bis heute nicht ausfindig gemacht. Aber der Stützpunkt ist nicht unser eigentliches Ziel. Er wird lediglich Ausgangspunkt unserer Aktionen sein. Der Vernichter sagte mit, das irgendwo auf Asaris IV eine riesige unterirdische Produktionsanlage sein soll. Hier sollen sämtliche nötigen Gerätschaften vorhanden sein, um ein ebenfalls dort befindliches STK zu erschaffen. Wir wissen momentan nicht genau, worum es sich hierbei handelt, doch uns soll reichen, das der Vernichter es in seinem Besitz wissen will. Unser Auftrag ist also, den Stützpunkt auf Asaris IV zu unserer Operationsbasis zu machen und die geheime Anlage zu finden.
    Der Vernichter sagte mir, das er Verstärkungen entsenden wird, allerdings nicht, auf welchem Wege.“

    „Hier kann ich euch erleuchten, mein Lord.“ Entgegnete Hanuman. „Während meiner Audienz bei dem Vernichter gab er mir den Auftrag, ein Portal zu erschaffen, durch das Krieger kommen sollen. Wo wird unsere Operationsbasis liegen?“

    „Sieh her.“ Mit einem Tastendruck öffnete sich eine holographische Karte von Asaris IV.
    „Wie zu erkennen ist, besteht Asaris IV großteilig aus Meeren. Es gibt lediglich zwei große Kontinente und einige kleinere Inseln dazwischen. Der Stützpunkt befindet sich auf dem westlichen Kontinent, genauer gesagt in der Nähe der nordwestlichen Küste im ewig andauernden Winter. Insgesamt gibt es drei Makropolstädte auf Asaris IV, wovon zwei auf dem östlichen Kontinent liegen. Die dritte Makropolstadt, Asaris Tertius, liegt zwar auf dem westlichen Kontinent, ist aber weit genug entfernt, damit wir unbemerkt handeln können.“

    Lord Paaj und Hanuman verließen dir Brücke, nachdem der Flotte mitgeteilt wurde, das sich die Mitglieder der Alpha Legion auf den Abwurf vorbereiten sollen.
    Kurz bevor sie ihre persönliche Dreadclaw Landungskapsel erreicht haben zerschneidet ein schrilles Geheul die Stille des Korridors.
    Ein Besatzungsmitglied stürmte auf Lord Paaj zu, so schnell es seine sieben Beine erlaubten. Trotz der anscheinend unerwarteten Situation musste Paaj daran denken, das Tzeentch wirklich seltsam anmutende Segnungen erteilt.

    „Lord Paaj, die planetaren Überwachungssysteme haben uns erfasst. Captain Kashuk empfiehlt, die Aktion abzubrechen und sich zurückzuziehen, da die planetaren Abwehrvorrichtungen bereits das Feuer eröffnen. Es...“
    Bevor das Besatzungsmitglied weiterreden konnte, ballte Lord Paaj die bionische Energiefaust, welche seine rechte Hand seit einer Begegnung mit den Grey Knights ersetzt, und stieß das Kettensegment, welches an der Stelle des Mittelfingers angebracht ist, in dessen Gesicht.
    Sofort nahm er über sein internes Kommsystem Kontakt zur gesamten Flotte auf.

    „Lord Paaj an alle. Sofort die Dreadclaw Landungskapseln besetzen und Abwurf wie geplant einleiten. Die Schiffe der Flotte geben mit ihrer eigenen Masse Deckung und werden nach dem Abwurf Kurs auf die orbitalen Verteidigungsanlagen nehmen. Mir ist egal wie viele Schiffe wir verlieren. Wir dürfen nicht versagen. Für die dunklen Götter, Alpharius und den Vernichter!“

    Mit diesen Worten warfen sich Hanuman und Lord Paaj in ihre Dreadclaw Landungskapsel, welche umgehend abgeworfen wurde. Auf dem taktischen Display in der Landungskapsel verfolgte Lord Paaj den weiteren Abwurf . Durch die riesige Masse der Schlachtkreuzer würden die Landungskapseln unbemerkt auf den Planeten gelangen. Die „Schleichender Tod“ hatte seine Ladung als erstes Schiff komplett abgeworfen und drehte gerade in Richtung der orbitalen Verteidigungsanlagen, als eine komplette Salve ihre Seite aufriss und den unheiligen Antriebsmechanismus zu Explosion brachte.

    Durch die Masse der Kreuzer verdeckt brachen die Landungskapseln der Alpha Legion unbemerkt durch die Atmosphäre von Asaris IV und gingen an der nördlichen Küste des westlichen Kontinents nieder.
    87% der Landungskapseln landeten sicher auf der Palnetenoberfläche. Sofort stürmten die Krieger den Koordinaten entgegen, welche Lord Paaj über internes Komm mitgeteilt hatte.
    Die erste Phase war abgeschlossen. Die Alpha Legion war nach über 10.000 Jahren nach Asaris IV zurückgekehrt und hatte ihren einsitgen Stützpunkt wieder in Besitz genommen.

  • Jap ist wirklich gut,, auch wenn du sehr schnelle Handlungssprünge machst , aber das kann man glaub ich bei der story verkraften ;)
    Gut gefallen mir die Charaktäre und auch deren Namen, denn ich habe oft stories gelesen, wo der name nur grauenhaft war.
    Was ich allerdings gut finde würde, und das ist jetzt meine persönliche Ansicht, wäre vielleicht mehr auf die Personen eingehen, vielleicht mal darzustellen, wie denken und fühlen, daß würde der story tiefgang verleihen ;)
    Nur ein gutgemeinter Rat.

    Trotz allem ist die Story sicher und fließend erzählt und das Ende macht Hunger auf mehr, also los Deathwing, hau in die Tasten ;)


    In der Finsternis glimmt ein Licht, welches Hoffnung verspricht.

  • Hab´ das jetzt nur kurz angeschnitten, finde die Story aber durchaus spannend. Nur würde ich in Verbindung mit dem Chaos nicht Wörter wie "gesegnet" verwenden. Ist jetzt nur eine Kleinigkeit aber mich hat es leicht gestört. *g*

    Gesegnet ist immer heilig und immer gut, das passt zum Imperator und zum Imperium aber nicht zum Chaos. Finde ich jedenfalls ...

    Aber sonst, weiter so ... :III

    was? imba?! Das sind die Auswirkungen der Sünde! ... n00b! :omg:

  • unheilige segnungen halt^^
    ich finde das paast unddie story ist gut^^
    beginnt relativ ruhig kommt aber schnell in fahrt^^
    das ein general der alpha legion seine schiffe opfert für das STK muss heißen das es wirklichverdammt wichtig ist (den eigentlich sind die Offiziere ja sehr umsichtige strategen und Taktiker)

    gefällt mir sehr gut und besonders da es um eine meiner lieblings Legionen geht^^

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  • das nennt man doch mal super arbeit ;)

    gefällt mir super die story!!!

    denke mal die kritik wird sich legen wenn das zweite kapitel dazu kommt :)

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    Eine Signatur braucht kein Mensch;

    Aber der Mensch braucht eine Signatur.

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  • Ich kannte die Geschichte ja schon, aber ich les sie doch immer wieder gerne und sie ist einfach die beste Fangeschcihte die ich bisher gelesen hab (und ic hhabe doch einige gelesen )

    Though I walk through the valley of the shadow of death, I shall fear no evil for the Emperor is my guidance.

  • *Tief verbeug*

    Erstmal Danke für die doch durchweg positive Kritik.

    Natürlich wird die Geschichte noch weitergehen, so wie es Ascony schon angedeutet hat.

    Wie Mordechai gesagt hat, handelt es sich um eine etwas ältere, bis jetzt aber nicht veröffentlichte Geschichte. Sozusagen mein Erstlingswerk, wenn man von dem Hintergrund für den Orden der Archangels absieht.


    Natürlich kann man einiges verbessern. Das folgende ist nicht als Verteidigung gemeint, sondern einfach als eine erklärende Antwort auf eure Kommentare. Ich will sicherlich keinem auf die Füße treten.


    @ Deva: Ich hoffe sehr, einen gewissen Tiefgang wird die Geschichte noch aufweisen, aber das müßt ihr dann beurteilen. Trotzdem Danke für den Rat.

    @ Lord Iken: CrOnOs hat es ja schon geschrieben. Unheilige Segnungen halt. Aber an sich ist der Teil den du meinst ja aus der Sicht von Lord Paaj geschrieben. Und für ihn ist eine Mutation durch Tzeentch nun mal eine Segnung.

  • sooooo war mal so frei und habe das ganze schon mal auf die website eingebastelt.

    zu finden nun fortan hier

    wie schon bereits erwähnt gibt es schon einiges an materlie und sobald deathwing dieses gesichtet und ggf. überarbeitet und freigegeben hat wandert es auch wieder auf die website :)

    auch ist auf der seite mal eine kleine erklärung wie es dazu kam und welchen hintergrund das ganze hatte bzw hat :D

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  • Tja, leider gibt es noch immer einige kleine zeitliche Verzögerungen. Trotz allem sollt ihr nicht zu lange auf das nächste Kapitel warten, daher ist hier schon mal das zweite Kapitel von Disceptatio Asaris IV:

    Kapitel 2:

    Nahe der Makropolstadt Asaris Secundus, welche auf dem östlichen Kontinent liegt, befinden sich die Kasernen von Asaris IV. Wie zu dieser Jahreszeit üblich, waren Oberst Max Ohlhelm und Kommissar Sascha Monkowski anwesend, um neue Rekruten für die planetaren Verteidigungsstreitkräfte zu rekrutieren. Asaris IV stellt dem Imperium der Menschheit seit Jahrhunderten Regimenter, die an vielen Fronten in der Galaxie eingesetzt werden, doch verfügt Asaris IV über ein Regiment, welches permanent auf Asaris IV stationiert ist.
    Oberst Max Ohlhelm war eine imposante Persönlichkeit. Obwohl erst vor einer Woche eingezogen, erkannten die Rekruten ihn anhand der Beschreibung und den Geschichten, welche die Ausbilder zum Besten gaben. Seine akurat sitzende, khakifarbene Uniform mit der grünen Armaplastweste, das silberne Paradesäbel und die gepflegt aussehende Laserpistole an seinem Koppel entsprachen genau der Beschreibung, die die Rekruten gehört hatten. Natürlich gab es auch besondere Merkmale, an denen Oberst Ohlhelm erkannt werden konnte. Soweit die Rekruten gehört haben, hatte Oberst Ohlhelm seinen rechten Arm im Kampf gegen die Grünhäute verloren. An Stelle des Arms verfügte Oberst Ohlhelm nun über einen bionischen Ersatz, dessen silberne Oberfläche in der Sonne glänzte. Der Blick der Rekruten fiel ebenfalls auf die Person, welche Oberst Ohlhelm begleitete. Ein langer, schwarzer Ledermantel verdeckte den bionischen Ersatz für ein Bein, welches Kommissar Monkowski im Kampf gegen die Tyraniden verloren hatte.
    Kommissar Monkowski und Oberst Ohlhelm schritten die Reihen der neuen Rekruten ab. Sie trafen ihre Wahl für die neuen Soldaten des 57. Asaris, den permanenten planetarischen Verteidigungsstreitkräften. Die ausgewählten Soldaten würden von nun vom Rest der Rekruten getrennt werden, da die übrigen Rekruten in Kürze den Planeten verlassen und in Regimentsstärke an vielen anderen Schlachten teilnehmen würden.
    Nachdem die Auswahl des militärischen und des politischen Anführers des 57. Asaris abgeschlossen war, wurden die ausgewählten Soldaten in den nördlichen Teil der Kaserne geführt. Hier mussten sie ein weiteres Mal in Reihe und Glied antreten. Diesmal schritt lediglich Kommissar Monkowski die Reihen der ausgewählten Soldaten ab und wählte erneut.
    Die Rekruten wussten, welche Ehre den nun ausgewählten Kameraden zukommen würde. Sie würden eine spezielle Ausbildung unter der alleinigen Aufsicht von Kommissar Monkowski erhalten. Es ist allgemein bekannt, dass das 57.Asaris über einige elitäre Einheiten verfügt, die Kasrkin genannt werden. Obwohl Kasrkin zunächst nur auf dem Planeten Cadia vorhanden waren und ausgebildet werden durften, hatte sich Kommissar Monkowski die Ehre verdient, auf Asaris IV ebenfalls solche Einheiten ausbilden zu dürfen.
    Nachdem nun auch diese Auswahl getroffen war, verließen Oberst Ohlhelm und Kommissar Monkowski die neuen Soldaten des 57. Asaris und kehrten in ihr Quartier zurück.

    „Was hältst du von den neuen Soldaten?“ wollte Oberst Ohlhelm von seinem Kameraden und guten Freund Monkowski wissen.

    „Es sind ohnehin schon weniger geeignete als in den letzten Jahren. Ich hoffe sehr, dass wir nicht zu viele Ausfälle während der Ausbildung haben. Das 57. Asaris kann auf viele glorreiche Siege zurückblicken. Um deine Frage zu beantworten.... Ich denke, wir haben eine gute Auswahl getroffen. Sie werden schnell lernen und eine gute Ergänzung der Truppe darstellen. Wie ich gehört habe, werden in Kürze die Krieger der Imperial Fists zurückkehren und ihrerseits Initiaten auswählen. Ich hoffe nur, dass bis dahin die Rekruten für unsere anderen Regimenter noch auf Asaris IV sind. Wir können es uns kaum leisten, wenn die Imperial Fists, der Imperator segne sie, viele von unseren ausgewählten Soldaten für ihre Reihen beanspruchen.“

    „Auch nach all den Jahren sind dir ihre Privilegien noch nicht angenehm, wie?“ wollte Oberst Ohlhelm wissen. Geradezu beiläufig sehnte er sich nach einem Glas Amasec. Ohne auf Monkowskis Antwort zu warten, stand Max Ohlhelm auf, ging zu seinem Schreibtisch auf dem bereits die Unterlagen der neuen Soldaten lagen, öffnete eine Schublade und holte eine Flasche Amasec. Mit der Flasche in der einen und zwei Gläsern un der anderen Hand kehrte Max Ohlhelm zu seinem Freund Sascha Monkowski zurück und setzte sich. Er öffnete die Flasche, schenkte großzügig ein und bot Sascha Monkowski ein Glas an.
    Schließlich ist der offizielle Dienst für heute vorbei, dachte Max Ohlhelm, als er das erste Glas in einem Zug leerte und sich sofort nachschenkte.

    Sascha Monkowski nahm das ihm angebotene Glas und nippte daran.
    „Danke. Wie immer, ein guter Jahrgang.Ich sollte wohl trinken, bevor die Flasche leer ist.“ Scherzte Monkowski, doch er wusste, das Oberst Ohlhelm nach dem Dienst sehr häufig zur Flasche griff.
    „Du weißt, das ich die heiligen Krieger des Adeptus Astartes schätze, aber wir sind doch beide der Meinung, dass uns auf diese Weise viele potentielle Asaris-Kasrkin verloren gehen. Natürlich bin ich mir bewusst, dass es eine Ehre ist, das die Imperial Fists Asaris IV als Rekrutierungswelt ausgewählt haben. Aber als Kommissar der Imperialen Armee bin ich darüber natürlich nicht ausschließlich begeistert. Inzwischen ist es ja so weit gekommen, dass wir diese Ogryns im 57. Asaris einsetzen.“

    Während er sich inzwischen das fünfte Glas füllte, entgegnete Max Ohlhelm „ Sascha, ich kann dich natürlich verstehen. Ich als Oberst der Imperialen Armee des Imperators bin natürlich auch nicht versessen darauf, das uns Soldaten... nein, exzellente Soldaten vorenthalten werden, aber wir wissen doch beide, dass wir es nicht ändern können. Akzeptieren wir das Gegebene.“

    Sascha Monkowski leerte seinerseits sein erstes Glas, lehnte ein zweites aber dankend ab. „Max, ich werde mich jetzt in mein Quartier zurückbegeben. Morgen früh werde ich unsere Kasrkin Anwärter an Sergeant Thorn übergeben, damit er sie in die Gepflogenheiten der Truppe einweist.“
    Mit diesen Worten verließ Sascha Monkowski seinen Freund und Kameraden. Er wusste das Max nun wenigstens noch eine weitere Flasche leeren würde, bevor er sich dann in die Nachtruhe begab.
    Max Ohlhelm hasste diese Augeblicke. Er merkte, das die Wirkung des Amasec einsetzte, konnte seine Erinnerungen aber trotzdem noch nicht betäuben. Inzwischen hatte er sich wieder an seinen Schreibtisch begeben und die Unterlagen zur Seite gelegt. Aus einer Schublade zog er erneut eine Flasche Amasec. Da er nicht vorhatte, diese zu teilen, machte er sich nicht die Mühe, sein Glas zu holen, sondern setzte die Flasche direkt an. Nach mehreren großen Schlucken setzte er sie wieder ab.
    Wie ein Blitz überkam ihn die Erinnerung an die verheerende Schlacht gegen die Grünhäute. Die Grünhäute hatten sich im Asaris System ausgebreitet. Asaris IV hielt die Stellung und nach einer ganzen Zeit hatte man alle Planeten, mit Ausnahme von Asaris VII zurückerobert. Asaris VII war ein öder Planet ohne jegliche Bedeutung, doch wollte man den Orks keinen Planeten überlassen. Das 57. Asaris wurde zur kompletten Auslöschung der orkoiden Lebensformen auf Asaris VII entsandt. Obwohl letztendlich ein Sieg davongetragen wurde, war das halbe Regiment in der letzten Schlacht gefallen. Oberst Ohlhelm büßte im Kampf gegen den Waaaghboss seinen rechten Arm ein. Seitdem durchlebt Max Ohlhelm die letzte Schlacht in jeder wachen Minute erneut und sieht die zu Fratzen verzogenen Gesichter seiner gefallenen Soldaten. Lediglich mit Hilfe von sehr viel Amasec kann Max die psychischen Schmerzen betäuben und er hatte nicht vor, diesen Abend anders als sonst zu beenden. Morgen früh würde er wieder Vorbild sein. Diesen Gedanken im Kopf lächelte Max, während er die Flasche erneut ansetzte und sie in einem Zug leerte. Kurze Zeit später fiel Oberst Max Ohlhelm vom 57. Asaris in einen traumlosen Schlaf.

    Kommissar Monkowski streifte sich gerade seinen Ledermantel über, um sich anschließend zu den Kasrkin Anwärtern zu begeben, als der Alarm ertönte. Anscheinend wurde Asaris IV angegriffen. Sofort spurtete er zum Kommandogebäude der Kasernen, wo er auf Oberst Ohlhelm traf. Gemeinsam betraten sie die Kommunikationszentrale und erwarteten einen umgehenden Bericht.

    „Sir, eine Flotte noch nicht identifizierter Schiffe befindet sich im Orbit über dem westlichen Kontinent. Die orbitalen Verteidigungssysteme eröffnen soeben das Feuer.“ Verkündete ein junger Soldat, dessen Namen weder Monkowski, noch Ohlhelm kannten.

    „Soldat, ich brauche die genaue Anzahl der Schiffe, wohin sie fliegen und was für Schiffe es sind. Außerdem will ich wissen, warum sich diese Flotte so nah an Asaris IV annähern konnte.“ Grunzte Oberst Ohlhelm leicht verkatert.

    „Grundsätzlich imperiale Baureihe, jedoch keine uns bekannten Signaturen. Die Schiffe scheinen ihr Äußeres zu... verändern. Wir haben 17 gezählt. Sie haben unsere orbitalen Verteidigungssysteme entdeckt und drehen bei.“

    „Chaos Schiffe!“ Entfuhr es Kommissar Monkowski. „Das würde erklären, warum wir sie nicht früher entdeckt haben. Siebzehn Schiffe können keinen ernsthaften Versuch unternehmen, unsere orbitale Verteidigung zu durchbrechen. Ich nehme an, sie ziehen sich bereits zurück?“

    „Negativ, Kommissar. Sie steuern auf unsere Abwehr Stationen zu. Inzwischen können wir drei Abschüsse verbuchen.“

    Oberst Ohlhelm stürzte zum Kommandopult, von wo aus er sich in sämtliche militärischen Kommnetze des Planeten einschalten konnte.
    „Oberst Max Ohlhelm, 57. Asaris. An alle Soldaten des 57. Asaris. Umgehend auf Transfer in die Kasernen von Asaris Secundus vorbereiten. Chaos Schiffe sind im Orbit und es ist mit planetaren Kampfhandlungen zu rechnen. Transfer startet sofort. Ohlhelm, Ende!“

    „Soldat, werden Landungstruppen abgeworfen?“ wollte Monkowski wissen.

    „Nein, Kommissar. Unsere Systeme zeigen nichts an. Die Abschussrate steigt, da die feindliche Flotte inzwischen komplett in Abfangreichweite ist. Neun verifizierte Abschüsse“

    Etwa zwei Stunden später meldete der junge Soldat, das das letzte Chaos Schiff abgeschossen worden ist. Landungsversuche jeglicher Art wurden nicht registriert. Im Kasernenhof war zwischenzeitlich das komplette 57. Asaris angetreten. Der Transfer vom Sitz der planetarischen Verteidigungsstreitkräfte nahe Asaris Primus hatte weniger als einhundert Minuten gedauert. Oberst Ohlhelm war zufrieden. Obwohl es fast den gesamten Kontinent überqueren mussten, war sein Regiment in weniger als zwei Stunden aus dem Süden in den Norden transportiert worden. Es war wieder an der Zeit, zu den Männern zu sprechen.

    „Soldaten des 57. Asaris.“ Absichtlich nutze er das Wort Männer im Hinblick auf die anwesenden Ogrys nicht „Soeben haben wir die Nachricht erhalten, dass sämtliche Chaos Schiffe aus dem Orbit geschossen worden sind. Nach unseren Erkenntnissen haben keine Landungsaktionen stattgefunden. Trotzdem will ich wissen, was diese Schiffe hier wollten. Ein Zug wird sich umgehend marschbereit machen und auf den westlichen Kontinent, Pangea, transferiert werden. Leutnant Scarvic, ihr Zug wird in der Nähe von Asaris Tertius abgesetzt und marschiert von dort aus nach Norden. In diesem Bereich ist unter den gegebenen Umständen wohl nur mit Trümmerteilen zu rechnen, gehen sie aber trotzdem von feindlichen Aktivitäten aus. Sobald sie die Nordküste von Pangea erreicht haben, machen sie Meldung.
    Alle anderen Züge liegen hier in Reserve. Sobald wir die Klarmeldung von Leutnant Scarvic haben, geht es zurück in unser Hauptquartier bei Asaris Primus. Unsere neuen Soldaten werden uns dann gleich begleiten. Während der Reservezeit beginnen Sergeant Thorn von unseren Kasrkin und Major Baxter mit der Grundausbildung unserer Frischlinge.
    Das wäre dann alles. Wegtreten“

    Aus seinem temporären Büro konnte Max Ohlhelm erkennen, wie die neuen Rekruten mit ihrem Training begannen. Über ihm flog ein Truppentransporter mit donnernden Motoren in Richtung Pangea davon.

    Unruhig betrat Kommissar Monkowski das Büro von Oberst Ohlhelm.
    „Ein weiteres Schiff nähert sich Asaris IV.“

    „Was? Warum wurde noch kein Alarm ausgelöst?“ fauchte Max Ohlhelm seinen alten Freund an.

    „Es ist kein feindliches Schiff. Es hat sich bereits identifiziert. Die planetare Regierung, sogar der Gouverneur persönlich sind bereits von Asaris Primus unterwegs und werden in Kürze am Raumhafen eintreffen. Unsere Anwesenheit ist ebenfalls erwünscht.“

    „Wieder so ein hohes Tier? Ich habe für diese feierlichen Anlässe wenig übrig. Vor allem solange noch nicht sicher ist, das keine Bedrohung auf Pangea vorliegt. Jedenfalls werde ich nicht in Galauniform dort auftauchen. Wie ich das sehe, bist du anscheinend meiner Meinung. Deine Galauniform ist das nämlich auch nicht.“ Lächelte Max Ohlhelm.

    „Es wird kein politisches Treffen.“ Entgegnete Kommissar Monkowski ernst. „Die Regierung wird wahrscheinlich ausschließlich aus Respekt am Raumhafen erscheinen. Ein Inquisitor des Ordo Malleus wird in Kürze eintreffen.“

    Augenblicklich erlosch das Lächeln auf dem Gesicht von Max Ohlhelm. Erst die Chaos Flotte, nun ein Inquisitor vom Ordo Malleus. Hier musste es mehr geben, als eine selbstmörderische Aktion eines Flottenkaptiäns. Oberst Ohlhelm hoffte, der Inquisitor würde Licht in die Sache bringen.

    Zusammen mit Kommissar Monkowski und einer Ehrengarde aus Asaris Kasrkin machte sich Oberst Max Ohlhelm auf den Weg zum etwa dreißig Minuten entfernten Raumhafen. Nach einer höflichen Begrüßung des übergewichtigen planetaren Gouverneurs und seinem Regierungsstab begaben sich alle auf die Landeplattform, wo in diesem Augenblick eine schwarze Raumfähre landete. An den Seiten der Fähre war das traditionelle =][= der Inquisition angebracht. Die Nervosität war allen Anwesenden anzumerken. Noch nie hatte ein Inquisitor des Ordo Malleus Asaris IV besucht. Während er versuchte, sein Gesicht vom Schweiß der Aufregung zu befreien, näherte sich der Gouverneur dem Schott der Fähre, welches sich langsam öffnete. Unwillkürlich trat der Gouverneur einen Schritt zurück, als das Schott komplett geöffnet war und er in die Schwärze der Fähre blickte.
    Eine im Dunkeln des Schotts stehende Gestalt hob langsam ihren mit einer Kapuze bedeckten Kopf. Wäre da nicht das rot leuchtende Implantat anstelle des linken Auges gewesen, hätte man die Gestalt vom Äußeren der Fähre nicht erkannt.
    Ohne den Blick vom immer weiter zurückweichenden Gouverneur abzuwenden fing die Gestalt an zu sprechen.

    „Sergeant, Landeplattform sichern.“

  • Ja sehr schön. liest sich gut und flüssig.

    Hab nur ne Frage meinste nicht das Max Ohlhelm, also der Begriff Max nicht etwas verspielt anhört?

    Wäre ein MaRx Ohlhelm nicht wesentlich prägnanter?


    Was mir persönlich noch auffällt, du schreibst jetzt wesentlich detailreicher und besser, aber machst noch zu große Sprünge in der Geschichte.

    Bestes Beispiel das abschiessen der Chaosschiffe, dort hätte man richtig gut Emotionen einbauen sowas wie:

    Max Ohlhelm starrte wie gebannt auf den Bildschirm. Als ausgezeichneter Stratege war ihm der Plan des Chaos schleierhaft. Warum opferten sie ihre Schiffe so leichtfertig? Die primär Verteidigung des Planeten dürfte ihnen bereits aufgefallen sein. Irgendetwas stimmte hier nicht, daß war offensichtlich.

    Quasi so als Gedankenfetzen, daß macht die Charaktäre noch persönlicher und man kann sich sehr gut in ihre Handlungen reinsteigern.

    Natürlich sind das alles nur Vorschläge und keine Kritik, mir gefällt die Geschichte richtig gut und deshalb gebe ich dir den befehl weiter zu schreiben. An die Tastatur, SOLDAT!!! :D


    In der Finsternis glimmt ein Licht, welches Hoffnung verspricht.

    Edited 2 times, last by Deva (August 24, 2006 at 9:34 AM).

  • Es gibt wieder ein kleines Update der Geschichte:

    Auf http://www.mark-of-chaos.de sind einige Hintergrundinformationen zu lesen, sowie zwei Steckbriefe der Charaktere ( Chaos Lord Paaj und der Hexer Hanuman). Im Laufe der Woche wird dann das hier schon veröffentlichte Kapitel zwei folgen. Weitere Kapitel und Steckbriefe folgen dann in Kürze!

  • Hört sich fast an wie Neid bei Deva ^^

    Nee Spaß bei Seite, asche über mein Haupt dass ich es nicht mehr rechtzeitig geschaft habe, das zweite Kapitel rechtzeitig online zu stellen.

    Dies wird ausgebessert!

    Als Wiedergutmachung haben wir für euch gleich mehrere Überraschungen ;) Wer nicht weiter lesen mag klickt einfach mal hier.

    Wer den noch weiterlesen möchte hier die Überraschungen für euch:

    [list=1]
    [*]Die Beschreibung zu Asaris IV ist online
    [*]Die Zeitlinie zu Asaris IV ist online
    [*]Die Charakterbeschrebinung zu Chaos Lord Rakshasa Paaj der Alpha Legion ist online
    [*]Die Charakterbeschrebinung zu Hanuman, Hexer der Alpha Legion ist online
    [*]Die Charakterbeschreibung zu Kommissar Sascha Monkowski, 57. Asaris Regiment ist online
    [*]Die Charakterbeschreibung zu Oberst Max Ohlhelm, 57. Asaris Regiment ist online
    [*]und es gibt diesen Mittwoch Kapitel 3 + weitere Charakterbeschreibungen!!!
    [/list=1]


    Wenn sich das mal nicht gut ließt was Jungs :)

    Viel Spaß beim lesen

    Gruß
    Cony

    EDIT:
    Huppsa da hat sich wohl meine Arbeit und der Posting von Deathwing überschnitten :P

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    Eine Signatur braucht kein Mensch;

    Aber der Mensch braucht eine Signatur.

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  • Ist kein Asconey, ich wollte Deathgwing lediglich helfen seine Geschichte noch zu verbessern. Da wir beide ja schreiberisch Tätig sind, kann man sich doch austauschen oder ;)


    In der Finsternis glimmt ein Licht, welches Hoffnung verspricht.

  • Quote

    Original von Deva
    Ist kein Asconey, ich wollte Deathgwing lediglich helfen seine Geschichte noch zu verbessern. Da wir beide ja schreiberisch Tätig sind, kann man sich doch austauschen oder ;)

    war auch mehr als witz gemeint ;) finde seinen styl ganz gut gerade diese dynamischen wechsel bauen ein gewisses maß an neugierde auf und sind aus meiner sicht ein punkt mit dem man arbeiten kann, gibt ja massig schreibstile.

    der eine baut seine geschichte detailiert und schritt für schritt auf (beispiel Tolkin) und manch einer startet von beginn an dynamisch (gerade in vielen titeln der ältere battletech buchserie verwendet). manch einer mischt das auch wunderbar (dan brown beispielsweise hat es auch sehr detailiert und dynamisch) von daher ist es immer eine frage des geschmacks :)

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    Eine Signatur braucht kein Mensch;

    Aber der Mensch braucht eine Signatur.

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  • soa es ist mittwoch und wie versprochen gibt es nun das dritte kapitel bei uns auf der website.

    Ebenso gibt es eine weitere Charakterbeschreibung ;)

    zu erreichen ist das ganze über diesen => Link <=

    Viel Spaß beim lesen ;)

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    Eine Signatur braucht kein Mensch;

    Aber der Mensch braucht eine Signatur.

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  • Wird mal wieder Zeit, dass ich auch was sage:


    Wie ja auch auf http://www.mark-of-chaos.de zu lesen ist, hatte ich die Geschichte für eine geplante DOW Kampagne geschrieben, die es leider nie gegeben hat.

    Die vorhandenen Kapitel hatte ich damals auch unter einigem Zeitdruck geschrieben, da die Kampagne pünktlich zum Erscheinen von Winter Assault fertig sein sollte.

    Zu den Namen:

    Damals haben wir die Namen in Zusammenarbeit mit dem damaligen DoW.de Staff entworfen. Mit wenigen Ausnahmen enthält also jeder Name zumindest Teile eines Foren-Nickname oder dem richtigen Namen. Daher auch Max Ohlhelm und nicht Marx ( obwohl ich mich persönlich auch nicht so sehr für Marx erwärmen kann ).


    Auf http://www.mark-of-chaos.de sind ja auch Zeitlinie und eine Karte von Asaris IV zugänglich. Diese Lorbeeren beanspruche ich nicht für mich, denn diese Arbeit ist durch Mordechai geleistet worden.

    Bevor die eigentliche Geschichte entstand, haben wir damals versucht, die Hauptcharaktere mit Leben zu erfüllen. Daher hat jeder Hauptcharakter einen Steckbrief, welcher auch auf http://www.mark-of-chaos.de ersichtlich ist.
    War meiner Meinung nach eine gute Idee, da man die Charaktere zwar im laufe der kamapgne weiterentwickeln konnte, aber auch schon eine gewisse Entwicklung hatte, die jeder schon durchlaufen ist.

    Was lustiges nebenbei:
    Bevor die Geschichte/ Story von WA bekannt wurde, wollten wir die Kampagne dahin gehend aufbauen, dass die rivalisierenden Fraktionen um einen Titanen kämpfen, der sich auf Asaris IV befindet. Glücklicherweise hatten wir das auf ein STK abgeändert, bevor Relic die Story veröffentlicht hatte. :D


    @ Deva: Deine Kritik habe ich nicht negativ verstanden. Hast sicherlich recht, dass ich bei einigen Sachen mehr ins Detail hätte gehen können/ sollen. Na ja, nun existiert die Geschichte halt und ich hoffe, dass meine nächste, noch in Planung befindliche Geschichte dann etwas besser wird.
    Aber bis dahin dauert es noch etwas und ich hoffe trotzdem, dass euch auch die kommenden Kapitel und Steckbriefe zu Disceptatio Asaris IV weiterhin gefallen.

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